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Weitere Kongress auf der GAMESCOM Köln angekündigt: SPOBIS Gaming & Media

Pressemitteilung: SPOBIS Gaming & Media

Neuer Kongress SPOBIS Gaming & Media im Rahmen der gamescom-Woche

Die SPOBIS-Eventreihe um Europas größten Sportbusinesskongress bekommt im Jahr 2017 ein weiteres B-2-B Highlight – den SPOBIS Gaming & Media. In Kooperation mit dem gamescom-Veranstalter Koelnmesse und dem BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware als Träger findet die Premiere am 21. August 2017 – einen Tag vor Beginn der gamescom statt, die mit über 30.000 Fachbesuchern aus 98 Ländern Europas Leitmesse für das Gaming Business ist.
Die Themen des Kongresses richten sich an der an der Schnittstelle von eSport/Gaming und Sportbusiness aus, während aktuelle Themenkomplexe aus beiden Welten aufgegriffen und Top-Entscheider aus den unterschiedlichen Industrien zusammengebracht werden.

Unter anderem erwarten Sie folgende Themen:

1. Keine „Echte Liebe“: Warum Borussia Dortmund nicht in den eSport investiert
Carsten Cramer | Direktor Vertrieb & Marketing, Borussia Dortmund

2. Junge Zielgruppen, asiatischer Markt, neue Partner: Wie der FC Schalke 04 mit eSport langfristig Geld verdienen will
Alexander Jobst | Vorstand Marketing, FC Schalke 04

3. Das kritische Verkaufsgespräch: Welche Fragen Sponsoren und Media-Spender an den eSport haben
Andreas Nassauer | Head of Group Media, Deutsche Telekom
Ralf Reichert | CEO, ESL

4. Ran an neue Zielgruppen: Die eSport-Pläne der deutschen Medienkonzerne
Michael Heise | Vice President Games and Product Innovation, RTL Interactive
Stefan Zant | Managing Director, ProSiebenSat.1 Sports
Robin Seckler | Geschäftsführer Digital Products, Sport1

5. Learning by playing: Showmatch VfL Wolfsburg vs. FC Schalke 04
Tim „Tim Latka“ Schwartmann | eSportler, FC Schalke 04
Timo „TimoX“ Siep | eSportler, VfL Wolfsburg

Das gesamte Programm inklusive Informationen zu weiteren Specials wie einen Live-Hackathon, der in Kooperation mit Google und YouTube stattfindet, finden Sie hier: https://www.spobis-media.de/de/programm

Hier der Comic-Con Trailer von „The LEGO® NINJAGO MOVIE“

The LEGO® NINJAGO® Movie – in cinemas October 13 – starring Dave Franco, Justin Theroux, Fred Armisen, Abbi Jacobson, Olivia Munn, Kumail Nanjiani, Michael Peña, Zach Woods, and the legendary Jackie Chan.

A new animated adventure in Warner Bros. Pictures’ LEGO® franchise, “The LEGO Ninjago Movie” stars Dave Franco, Justin Theroux, Fred Armisen, Abbi Jacobson, Olivia Munn, Kumail Nanjiani, Michael Peña, Zach Woods, and the legendary Jackie Chan.

In this big-screen Ninjago adventure, the battle for Ninjago City calls to action young Lloyd, aka the Green Ninja, along with his friends, who are all secret warriors and LEGO Master Builders. Led by kung fu master Wu, as wise-cracking as he is wise, they must defeat evil warlord Garmadon, the Worst Guy Ever, who also happens to be Lloyd’s dad. Pitting mech against mech and father against son, the epic showdown will test this fierce but undisciplined team of modern-day ninjas who must learn to check their egos and pull together to unleash their true power.

Jackie Chan (“Kung Fu Panda,” The Karate Kid”) stars as Master Wu; Justin Theroux (“Magamind 2,” “The Leftovers”) is Garmadon; Dave Franco (“Neighbors 2: Sorority Rising”) plays Lloyd; and Olivia Munn (“X-Men: Apocalypse”) is Lloyd’s mom, Koko. Making up the secret ninja crew, Fred Armisen (“The Jim Gaffigan Show,” “SNL”) voices Cole; Abbi Jacobson (“Neighbors 2: Sorority Rising”) plays Nya; Kumail Nanjiani (“Mike and Dave Need Wedding Dates”) is Jay; Michael Peña (“Ant-Man,” “The Martian”) is Kai; and Zach Woods (“Silicon Valley”) voices Zane.

Die INDAChs Kritik von Kay Delventhal zu Luc Bessons „Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten“

Dane DeHaan stars in Luc Besson's VALERIAN AND THE CITY OF A THOUSAND PLANETS.

Photo Credit: Lou Faulon
Copyright:  © 2016 VALERIAN SAS Ð TF1 FILMS PRODUCTION.

„VALERIAN – DIE STADT DER TAUSEND PLANETEN“ – basiert auf dem Comic „Valerian und Veronique“ („Valérian und Laureliné“) von j.-C. Meziéres und P. Christin und ist ein wirklich tolles, buntes SiFi Spektakel. Auf jeden Fall sehenswert! Und das aus ganz verschieden Gründen. Und doch gibt es persönliche Kritikpunkte, doch dazu später mehr.

In den 80er Jahren habe ich als Teenager die phantasievollen Bildbände der Weltraumhelden „Valerian und Veronique“ verschlungen. Ich bin tief in die bunten Bilderwelten eingetaucht und habe die vielen Wesen und Planeten geliebt. Und muss heute wohl zugeben das mir damals die Vielschichtigkeit der Charaktere und der Bezug zu realen Problemen wie Landraub, Ausbeutung oder Machtmissbrauch nicht ganz bewusst geworden ist. „Valerian und Veronique“ ist auch ein Statement für Respekt gegenüber anderen und andersartigen. Im Gegensatz zu den vielen amerikanischen Stories ist in diesen Geschichten die Menschheit nicht immer der Gewinner … ganz im Gegenteil.

Der Film bzw. das Drehbuch von Luc Besson interpretiert auf eine etwas vage Weise den Band „Botschafter der Schatten“ („Ambassador of the Shadows“ / „L’Ambassadeur des Ombres“). Mein erster Kritikpunkt: Luc Bessons Drehbuch versucht in den ersten Minuten viel Background zu erklären und ein Setting zu schaffen, was zwar gelingt, aber seinen Preis hat. Ich hatte das Gefühl, als wenn der Film zwar auf die Graphic-Novel aufbaut aber davon ausgeht, dass die heutigen Zuschauer die Comics gar nicht kennen. Mir wäre eine Story die näher am original liegt sympathischer gewesen. Auch weil die Interpretation von Luc Besson eine eigene ist, eine neue und für mich leider nicht ganz gelungen.

Das führt zu meinen zweiten Kritikpunkt: Der Film erinnert mich immer wieder an das „Das fünfte Element“ („The Fifth Element“) und das finde ich nicht so gut, weil die Geschichte von „Valerian und Veronique“ ein eigenes Universum hat, reich an Kreaturen und unterschiedlichen Welten. Als Beispiel möchte ich „Station Alpha“ anführen, die im Film auf eine von Menschen gebaute Raumstation aufbaut („STAR TREK“ lässt grüßen). Im Original Comic gibt es „Central City“, welche von nicht-menschlichen Wesen erbaut wurde. Mit einen Rat ohne zentrale Gewalt. Welcher dann auch noch die Menschen für Hundert Jahre verbannt. Das Filmdesign der „Station Alpha“ wirkt unübersichtlich, wie ein Mischung aus Borg-Würfel und Balde-Runner. Es fehlt ihm die fantastische, außerirdische Qualität der „Central City“ aus den Comic-Büchern.

Das führt mich zu dem Filmtitel: „VALERIAN“  … warum denn nicht: „Valérian und Laureliné“? Noch im Pressheft zum Film wird darauf hingewiesen, dass die Heldin selbstbewusst und stark angelegt sei. Ich würde sagen, dass der Filmplot sehr vorhersehbar ist und Laureliné im Comic deutlich emanzipierter dargestellt wird. Deshalb wundert es auch niemanden, dass am Ende der Prinz seine Prinzessin bekommt.

Mein letzter Kritikpunkt bezieht sich auf das Handwerkliche: Da ich den Film in 3D (Stereo) sehen durfte, ist mir aufgefallen, dass es am Anfang des Films kleine und größere Fehler gibt. Flackernde Kanten, falsches Depth-Sorting, etc. Nun, der Film wäre nicht in den Kinos, wenn die Fehler so groß wären, dass sie den Sehgenuss stark mindern würden, fällt aber trotzdem auf.

Jetzt möchte ich auf Gründe zu sprechen kommen den Film gut zu finden, die nicht direkt im Kino zu sehen sind. Luc Bessons Ehefrau Virginie Besson-Silla ist die alleinige Produzentin von „VALERIAN“. Das ist ein Novum in Zeiten, wo Filme häufig von einer ganzen Gruppe an Produzenten produziert werden. Es ist bemerkenswert und in Europa eine große Leistung. Auch das die Dreharbeiten ausschließlich in der „Cité du Cinema“ im Norden von Paris stattfanden ist bemerkenswert. Last not least, möchte ich erwähnen, dass Luc Besson im Rahmen der Design-Entwicklung ein Wettbewerb, in Zusammenarbeit mit Yahoo, ausgeschrieben hatte wo Jeder Artist seine eigenen Entwürfe einreichen konnten. Am Ende wurden aus tausenden Einreichungen 20 Kostüme ausgewählt, die dann auch in den Film gekommen sind.

Mein Resümee zu „VALERIAN – DIE STADT DER TAUSEND PLANETEN“ ist, dass der Film sehenswert ist. Ich hätte mir noch gewünscht, dass deutlich mehr der vielen Visual Effects in Europa bzw. Deutschland gemacht worden wären. So wurde nur ein kleiner Teil der VFX bei Mac Guff in Paris hergestellt, der größere Teil aber bei Weta Digital, Industrial Light & Magic und Rodeo FX.

Kay Delventhal

Sehsucht, Berlin: Google Projet FI: Bubbles

Following a visual approach that relies on materiality, animation and ideas, Creative Director Mate Steinforth specializes in super realistic CGI executions that allow him to push the boundaries of what is physically possible. https://sehsucht.de/work/google-project-fi/

Webseite von SEHSUCHT findet sich hier!

Following a visual approach that relies on materiality, animation and ideas, Creative Director Mate Steinforth specializes in super realistic CGI executions that allow him to push the boundaries of what is physically possible.

Produced by Not To Scale New York in cooperation with Sehsucht, this fun project for Google consists of oddly satisfying shapes and textures in elaborate, tactile forms, presenting the new Project Fi phone plan and its benefits.

CREDITS

Client: Google
Agency: Mono
Production: Not to Scale, New York with Sehsucht, Berlin
Director: Mate Steinforth
Music & Sound Design: Matthew J Wilcock, Zelig Sound

Die INDAChs Kritik von Benjamin Munz zu Luc Bessons „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“

Luc Bessons VALERIAN macht eigentlich viel richtig und leider ruht er sich zu sehr auf seinem Bombast und seiner Visualität aus ohne die Figuren oder die Geschichte in die Tiefe gehen zu lassen.

Vor ein paar Jahren hätten wir es hier mit einem Meilenstein zu tun gehabt, aber nach unzähligen „Materialschlacht Filmen“ und vielen großen Science Fiction Epen schafft es Valerian leider nicht dem Gerne etwas neues abzugewinnen.

Der Film ist technisch brillant. Die Effekte sind absolut Top Notch und was man eben von gekauften Effekten von ILM und WETA zu erwarten hat.

Viele der einzelnen Set Pieces können auch überzeugen, sind teils lustig, teils spannend, teils sehr unterhaltsam, nur will sich eben kein Zusammenhang erkennen lassen.

Inhaltlich geht es leider auch eigentlich um nichts. Man hat fast das Gefühl, dass Luc Besson hier die gleiche Krankheit befallen hat die auch Ridley Scott bei seiner neuen Alien Anthology heimsuchte. Die Macher suhlen sich in ihrer technischen perfektion, ihren vielen kleinen und oftmals auch feinen Ideen und verlieren dabei aber den Blick fürs ganz, für eine kohärente Geschichte.

Leider reiht sich der Film für mich dabei dann ein in eine Reihe mit „JOHN CARTER FROM MARS“, der mich eigentlich sogar am Ende noch überraschte mit der doch vorhanden tiefe der Geschichte, mit „Jupiter Ascending“ und eben besagter Alien/Prometheus Erzählung.

Warum hier wer, was tut und warum wer wie handelt, gerät vollkommen ins Hintertreffen. Obwohl es Spaß macht unseren beiden Protagonisten bei ihrer Agenten-Mission zuzugucken und diese auch den Film „ertragbar“ machen (was ich bei dem Cast und dem Trailer nicht gedacht hätte), schaffen auch sie es nicht dem Film ein Ziel zu geben auf dessen Auflösung man hin fiebern könnte.

Als dann Valerian bei der Rettung seiner Holden auch noch quasi einen ganzen Alien Stamm ausrottet nur um später über die sinnlose Gewalt und die Vernichtung eines Alienstammes zu sinnieren und den Oberbösewicht damit an den Pranger zu stellen, hat der Film für mich im Nachklang leider viel verloren.

Es sind die vielen kleinen Details die eigentlich Spaß machen sollen, aber am Ende keinerlei Auflösung erfahren. Das geniale Schiff (KITT lässt Grüßen) hat dabei genauso wenig einen Payoff wie so manch genial etablierter Wunderanzug oder Spezialwaffe.

Ich wollte den Film wirklich gerne mögen, habe bei vielen einzelnen Szenen gelacht und mich prächtig unterhalten und am Ende dann wirklich geärgert, dass er es nicht schafft den Bogen zu zumachen sondern sich immerwieder um die eigene Achse dreht.

Das wir es hier mit dem Filmemacher zu tun haben der einstmals DAS FÜNFTE ELEMENT gemacht hat, ist eigentlich kaum zu glauben und wirklich schade.

Allerdings liegt die Latte nach 2 Guardians of the Galaxy Filmen einfach auch zu weit oben. Die ich mir sicher noch oft angucken werde und die es wirklich geschafft haben die Latte ein Stück höher zu legen, was Valerian, obwohl er eigentlich so viel richtig macht, eben einfach nicht schafft.

Hier hätte man sich vielleicht inhaltlich weiter vom Comic oder dem eigenen Ego lösen dürfen um zu mindestens eine Runde Geschichte zu erzählen.

5 von 10 Punkten…

Für einen Sonntagmittag ein cooler Film, aber eben nicht der versprochene Gamechanger den uns Europacorp hier versprochen hat.

Benjamin Munz

http://ratpack-film.de/

Hier der deutsche Trailer von CARS 3

Im Herbst 2017 heißt es anschnallen und festhalten, denn Lightning McQueen ist wieder am Start und die Pistenhelden von Cars drehen eine weitere rasante Runde auf der großen Leinwand!
Wie sich die vielfältigen Charaktere im Kino anhören, zeigt unsere Start-Übersicht an den prominenten, deutschen Synchronstimmen. Aktuell auf der Pole Position ist Sebastian Vettel als Stimme des Bordcomputers, ihm stimmlich dicht an die Reifen geheftet, haben sich die Moderatoren Shary Reeves und Benedikt Weber sowie die Schauspieler Bettina Zimmermann und Manou Lubowski und die Comedians Oliver Kalkofe, Rick Kavanian und Christian Tramitz. Das Rennen wird spannend und lustig!
Alles über den Film:
http://cars3-evolution.de

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