Die INDAChs Kritiken von Agon Ushaku und Tina Junge zu Pixars „Arlo & Spot“

Arlo & Spot oder „Was wäre wenn…“
„Was wäre wenn…“ – das ist die Frage, die der Story von „Arlo & Spot“ zugrunde liegt. Die Antwort darauf liefert Pixars Fantasie: Wie könnte die Welt heute aussehen, wenn der Meteorit vor 65 Millionen Jahren die Erde nicht getroffen hätte? Alles wäre anderes verlaufen – und das hat Pixar nicht nur durch die Story dargestellt, sondern wie ich finde auch durch die gesamte Ausführung des Projekts. Die Dinos sind in dieser Welt (vorerst) die intelligentesten Kreaturen, und Menschen schlüpfen in die Rolle von Haustieren. Die Handlung erzählt nun von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen Arlo, einem ängstlichen Dinosaurier, der seinen Weg nach Hause sucht, und seinem neuen Begleiter, dem kleinen Menschenjungen Spot. Die Charaktere funktionieren in ihren Rollen wunderbar, und die von ihnen gemeinsam erlebten Abenteuer sind emotional bewegend und innerhalb der hier dargestellten Welt glaubwürdig. Das Ganze wird garniert durch atemberaubende Kulissen, wie man sie bislang eher in Filmen wie „Der mit dem Wolf tanzt“ oder in National-Geographic-Dokus gesehen hat. Pixar hat mit „Arlo & Spot“ ein neues Werk vollbracht, das sich etwas mehr zu experimentieren traut als es sonst bei Produktionen aus diesem Haus üblich ist. Wie das gelungen ist? Im großen und ganzen gut – aber ein paar Schwächen hat das Werk dennoch: Trotz der Konsequenz, mit der die Story die initiale Frage „Was wäre wenn“ behandelt, wirkt sie stellenweise nicht ganz so rund, wie man es von Pixar sonst kennt. Und die optische Umsetzung ist eine gewöhnungsbedürftige Mischung aus realistischen Kulissen mit High-End-VisualFX und comic-artigen Charakteren. Beide funktionieren für sich allein betrachtet wunderbar – passen zusammengesetzt dann aber doch nicht hundertprozentig zusammen. Die Frage „Was wäre wenn“ stellt sich also auch in der Bedeutung „…die Welt realistisch ist und die Charaktere eher nicht?“ Auf der Produktionsebene scheint es, als ob die komplette Realisation dem Nachwuchsteam überlassen wurde und die „Brain-Trust“ Gruppe nur marginal oder gar nicht in die Optimierung von Story und Design involviert war. Zumindest kommt es mir so vor. Dennoch ist „Arlo & Spot“ alles in allem schöne Unterhaltung, die für Klein und Groß zu empfehlen ist. Tatsächlich haben die Grundidee und die hier vorgestellte Welt so viel Potential, dass ich mich freuen würde, irgendwann in den nächsten Jahren ein Sequel oder sogar Prequel mit Fokus auf „Spot“ zu sehen. Denn er zählt schon jetzt zu meinen Lieblings-Pixar-Charakteren.

Agon Ushaku, Stuttgart

maxresdefault

In einer Welt, in der die Dinosaurier nie von einem Meteoriten ausgelöscht wurden, kämpfen die noch junge Gattung Mensch und die Riesenechsen ums Überleben. Die Dinos haben sich inzwischen zu Farmern gemausert und auf einer solchen Farm wird der Apatosaurus Arlo, als jüngster und schwächster  von drei Kindern geboren. Zwar versucht er stets seine Familie tatkräftig zu unterstützen, doch fürchtet er sich vor allem und jedem. Durch diese scheinbar angeborene Angst, scheitert er immer wieder an den einfachsten Aufgaben. Auch das sein starker Bruder Buck und seine gewitzte Schwester Libby ohne größere Schwierigkeiten ihre Pflichten erledigen, macht die ganze Situation für Arlo nicht gerade leichter. Auch der Versuch des Vaters, Arlo durch das Einfangen eines frechen Schädlings, mehr Selbstvertrauen zu vermitteln, endet in einer Katastrophe. Als Arlo dann durch einen Unfall  in einen reißenden Fluss, nahe der Farm, fällt und fortgespült wird, muss er sich in einer fremden Umgebung  seinen Ängsten stellen. Immerhin tut er dies nicht allein, denn der Schädling, der sich als wilder Menschenjunge namens Spot entpuppt, steht ihm knurrend zur Seite. Zwar dauert es bis Arlo mit dem seltsamen und mutigem Wesen, etwas anfangen kann, doch entwickelt sich nach und nach eine eigenwillige, aber feste Freundschaft zwischen den beiden. Und Arlo kann auf der weiten Reise zurück nach Hause wirklich jeden Freund gebrauchen.
„Doppelt hält besser“ scheint dieses Jahr das Motto von Disney /Pixar zu sein. Im Jahr 2015 bringt das Animationsstudio zwei Filme in die Kinos. Neben „Arlo & Spot“, der am 26.11.2015 startet, lief kurz zuvor bereits „Alles steht Kopf“ in den Lichtspielhäusern. Und das ist auch eines der größten Probleme, eines eigentlich nicht schlechten Films. Denn auch wenn der Kniff, die Dinosaurier nicht ausstreben zu lassen, der gerade zu Beginn des Films für einige fantasievolle Einstellungen sorgt (z.B. Papa und Mama Dino bei der Feldarbeit), so kommt die solide, aber wenig überraschende Story, nicht an das herausragende  „Alles steht Kopf“ heran. Im Herzen ist und bleibt die  Geschichte von Arlo und Spot eine typische „Ein Junge und sein Hund“- Erzählung,  nur das hier der Junge eine Dinosaurier, und der Hund ein Junge ist.
 Schade ist auch, dass es Arlo recht schnell in die Wildnis verschlägt und man dadurch nur wenig von dem interessanten Alltag und der selbst auch ziemlich interessanten Farmer-Familie zu sehen bekommt. Dafür hat man aber genügend Zeit den eigentlich Star des Films zu bewundern: die Natur selbst. Denn die Landschaft (Ach, diese Landschaft!!), die Arlo und Spot auf ihrer lebensverändernden Reise durchqueren, ist wahrhaft atemberaubend schön! Bäume, Gebirgszüge, Bäche und der Himmel wirken alle überzeugend echt und sind so imposant in Szene gesetzt, dass man immer wieder vergisst, dass all diese Details letztendlich Computerpixel sind.
Das Design der Dinosaurier ist sehr auf die kleinsten Zuschauer gemünzt. An sich keine schlechte Sache, doch da Arlo einen ganz schön großen Leidensweg vor sich hat und jeder Schlag, den der kleine Dino abbekommt, extrem realistisch und schmerzvoll wirkt, könnte das die jüngeren Zuschauer, gerade wegen des knuffigen Designs, verstören. Als Richtlinie für Eltern würde ich folgendes vorschlagen: wenn mein Kind „König der Löwen“ packt, dann wahrscheinlich auch „Arlo und Spot“.
Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass der neueste Streifen aus dem Hause Disney/Pixar, ausgestattet mit wunderschönen Landschaftsbildern und einer guten, wenn auch vorhersehbaren Story, ein sehenswerter Film ist, den man unbedingt auf der größtmöglichen Leinwand genießen sollte. Denn: Ach, diese Landschaft!!
Eine Kritik von Tina Junge von Zwölfauge

 

Berlin, 2. Dezember, 20 Uhr in der Z-Bar Trickfilmstammtisch

Markus Wende schrieb:

Hallo Zusammen,
am kommenden Mittwoch, 02. Dezember findet wieder ein AnimatorInnen-Stammtisch ab 20 Uhr in der Z-Bar in Berlin statt. Markus Kempken zeigt seinen neuen Film „Spoon“ und auch von mir gibt es was zu sehen – nämlich „zusammen Eins“. Beide Filme wurden bisher nicht öffentlich gezeigt – es ist also eine echte Premierenveranstaltung.

Gäste sind herzlich willkommen, ebenso wie weitere Filmbeiträge (MP4 oder H264 bitte auf USB-Stick mitbringen.)

https://www.facebook.com/events/193507304322171/

Der neue Trailer zu The First Avenger Civil War

 

Deutscher Kinostart: 5. Mai 2016
Im Verleih von Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
in Disney Digital 3D™

THE FIRST AVENGER: CIVIL WAR beginnt genau dort, wo „Avengers: Age Of Ultron“ aufgehört hat. Unter Führung von Captain Steve Rogers ist das neue Team der Avengers weiterhin für den Erhalt des Friedens im Einsatz, als sie in einen internationalen Vorfall verwickelt werden, der erhebliche Kollateralschäden verursacht. Schnell werden Forderungen nach einem neuen Führungsgremium laut, das entscheidet, wann die Dienste der Avengers wirklich benötigt werden. Der neue politische Druck und das daraus entstehende Kräfteringen treiben das Team langsam auseinander und spalten es in zwei Lager. Das eine wird angeführt von Steve Rogers und seinem Wunsch, die Freiheit der Avengers aufrechtzuerhalten und sie in ihrer Arbeit zum Schutz der Menschheit vor jeglicher Einmischung der Regierung zu schützen. Das andere Lager folgt Tony Stark und seiner überraschenden Entscheidung, die Avengers unter staatliche Kontrolle und Verantwortung zu stellen. Unüberwindbare Gräben tun sich auf – gerade als ein neuer, ruchloser Feind auf der Bildfläche erscheint. Read more

Neue INDACHS Zeichnung von Klaudia Urban

Passend zum Beginn der INDAChs-Kritiken zu Pixars Arlo & Spot erreichte mich die neue Zeichnung mit einem INDACHS von Klaudia Urban aus Stuttgart!
Freue mich sehr darüber und ich hoffe, sie gefällt Euch auch!

Heute gab es schon die vier Kritiken von Xenia Gesthüsen, Letty Felgendreher, Natalia Freitas und von mir, in den kommenden Tagen folgen die weiteren Kritiken!

 

Die INDAC Kritiken von Letty Felgendreher und Xenia Gesthüsen zu Pixars „Arlo & Spot“

Zwei Pixar-Langfilme in einem Jahr!
Mich betreffend war dies Grund zur Freude, wenngleich es auch auf eine seltsame Art und Weise leicht irritierend erschien, da die Veröffentlichungen in Deutschland auch relativ schnell hintereinander erfolgten.

Diesmal spielt sich die Geschichte allerdings nicht wie bei „Alles steht Kopf“ zumeist in jenem ab – sondern ist auf den ersten Blick einfach ein klassischer Familienfilm mit einer klassischen Erzählweise.

Es geht um Selbstentwicklung und das Meistern von Begebenheiten, denen man lieber aus dem Weg gehen würde.
Auch Verlust und Einsamkeit werden thematisiert.

In einer Alternativwelt zu unserer, nimmt Arlo, ein junger Apatosaurus – den Platz der Hauptfigur ein, sein menschlicher Weggefährte „Spot“ ist sein treuer Begleiter, der gewisse verhaltensbetreffende Gemeinsamkeiten mit denen eines Hundes besitzt, was auch dann und wann für unterhaltsame Momente eingesetzt wird.

So schlagen sich die Beiden durch eine Welt, von der sie niemals wissen, was sich ihnen gerade präsentiert – ob Freund oder Feind – oder irgendetwas dazwischen.

Apropos Welt – diese ist bemerkenswert realistisch gestaltet – und stellt einen deutlichen Kontrast zum Design Arlos und seiner Familie dar.
Während eigentlich alle Charaktere eine detaillierte ‚Besonderheit’ aufweisen, ist Arlo sehr simpel gehalten.
Das ist sicherlich gewollt – doch ich konnte nicht umhin, an einen Plastikdinosaurier für ‚die ganz Kleinen’ zu denken und hätte mir bei seinem Design vielleicht ein klein wenig mehr Detail/Besonderheit gewünscht.

Mit der ‚Einfachheit’ des Designs wurde jedoch allgemein gut und geschickt umgegangen und man findet auf jeden Fall einen hürdenlosen Zugang zum Charakter.

Die Geschichte ist nett, es gibt ein paar Parallelen zu dem ein oder anderen bekannten Animationsfilm, doch das tut dem Sehspaß keinen Abbruch.

Es ist ein schöner Abenteuerfilm für die ganze Familie, der gut unterhält und optisch sehr ansprechend ist.

Letty Felgendreher

arlo und spot

Vorab vielen Dank für die Einladung zum Screening! Wir haben die Vorstellung sehr genossen.

Da ich zuletzt vom neuen Pixar Film ,,Alles steht Kopf“ sehr beeindruckt war, hatte ich auch jetzt gewisse Erwartungen an ,,Arlo & Spot“.

Im Trailer war ich bereits von den nahezu hyperrealisitschen Hintergründen beeindruckt.
Er fasst die Geschichte in einigen prägnanten Bildern zusammen und macht Lust auf mehr. Man will die Hintergründe der Geschichte erfahren.
Der Film selbst benötigte für meinen Geschmack eine gewisse Anlaufzeit. Aber spätestens als Arlo und Spot sich zusammentaten, war ich mitten im Geschehen und habe mitgefiebert.
Die Handlung hat mich vor allem in den spannenden und traurigen Momenten sehr mitgerissen.

Die Geschichte an sich ist mir etwas zu abgedroschen. Sohn verliert Vater aufgrund seines Fehlverhaltens/einer Schwäche – es ist ein hartes Los, aber man denkt als erstes an ,,König der Löwen“.
Und auch die Entwicklung der Erdgeschichte ist mir etwas zu soft. Was wäre geschehen, wenn der Komet die Erde verfehlt hätte? Da spinnen in meinem Kopf noch viel mehr Möglichkeiten, als die einfachste: eben, dass die Dinosaurier als Farmer arbeiten und der Mensch eine Art Hund darstellt. Da scheinen die Produzenten den einfachsten Weg gegangen zu sein.
Trotzdem erfüllt die klassische Heldenreise auch in diesem Film seinen Zweck und lässt den Zuschauer mitfiebern.
Die Charactere und deren Animation finde ich sehr gut gelungen. Vor allem Spots Körpersprache (bspw. Szene – was ist eine Familie) ist beeindruckend rübergebracht.

Die Musik hat vor allem in den emotionel tiefgehenden Momenten nochmal extrem gepusht und ist generell sehr stark und gelungen.

Fraglich für mich ist, ob die Altersfreigabe ab 6 Jahren passend ist. Die Dramaturgie ist meiner Meinung recht harter Tobak für Kinder in dem Alter. Hinter uns im Saal saß ein Kind, das zweimal zu weinen anfing (Szene, in der Arlos Vater ums Leben kam, und Szene, in der Spot Arlo verlässt). Aber vielleicht war das auch eine Ausnahme und die heutige Generation kann so etwas besser wegstecken. Mich hätte dieser Film  in dem Alter auch schwer getroffen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Film zwar eine super Leistung darstellt (vor allem gestalterisch) und eine wichtige Botschaft vermittelt, aber leider im Vergleich zu ,,Alles steht Kopf“ etwas verliert. Vor allem weil die beiden Filme so kurz hintereinander liefen und man somit noch frisch geflasht war von Joy, Anger, Disgust und den anderen tollen Characteren.

xenia gesthuesen
ILLUSTRATION & DESIGN

maxresdefault

 

Die INDAC Kritiken von Johannes Wolters und Natalia Freitas zu Pixars „Arlo & Spot“

THE GOOD DINOSAUR – SEEING THE LIGHT — An Apatosaurus named Arlo makes an unlikely human friend in Disney•Pixar’s “The Good Dinosaur.” Directed by Peter Sohn, “The Good Dinosaur” opens in theaters nationwide Nov. 25, 2015. ©2015 Disney•Pixar. All Rights Reserved.

Was, ja was wäre, wenn vor 65 Millionen Jahren ein bestimmter Meteroit vorbei gesaust wäre an unserem Planeten und nicht, wie es die gängige Lehrmeinung derzeit behauptet, durch seinen Aufprall auf dem blauen Planeten das Aussterben der Dinosaurier verursachte?
Mit dieser geschickten und toll visualisierten Überlegung erzählen die Macher von Findet Nemo und Alles steht Kopf nun von einer Welt, in der tatsächlich Dinosaurier und Mensch gemeinsam ums Überleben kämpfen. Die Dinosaurier haben sich inzwischen zu Farmern entwickelt, die den frühen Siedlern des Wilden Westens gleichen und sich von mühseligen Ackerbau und aufreibender Hühnerzucht ernähren. Arlo, ein junger Apathosaurier ist der kleine Sohn einer solchen Familie, der sich schon früh im rauen Leben bewähren muss. Seine Träumereien gefährden die Ernte, die immer wieder von einem kleinen Räuber bedroht wird. Seine Unfähigkeit, den kleinen Schädling zu erschlagen, führen zu einer tödlichen Katastrophe und ein folgenschwerer Unfall läßt Arlo bewusstlos in den Fluss fallen, der ihn in das weite Unbekannte heraus trägt, von wo er aus sich auf den gefährlichen und ereignisreichen Weg nach Hause macht. Und ausgerechnet der kleine Räuber, ein wildes Menschenjunges namens Spot, erweist sich dabei nun für Arlo als Helfer und schließlich auch als Freund. Die Idee einer Geschichte vom Erwachsenwerden eines Jungen mit seinem Hund ist nicht neu, das der Hund hier aber der Mensch ist, ist reizvoll und gekonnt in Szene gesetzt. Und macht demütig vor Tier und Natur. Die nämlich ist der eigentliche Hauptdarsteller im Film und einfach grandios in Szene gesetzt worden. Man ertappt sich dabei, Blätter, Bäche und Gebirge zu bestaunen, die die Handlung verschwenderisch umsäumen und kann gar nicht glauben, dass dies das Werk von ein paar hundert Animationskünstlern sein soll. Das der Film jetzt wenige Wochen nach Pixars „Alles steht Kopf“ in die Kinos kommt, ist sein größtes Problem, denn an dieses Meisterwerk reicht die solide Story nicht heran, alles andere in diesem Jahr lässt dieser so amüsante wie nachdenkliche Dino-Western weit hinter sich!

Johannes Wolters

 

Pixar-Post_The-Good-Dinosaur-Concept-Art-08

This year, Pixar surprised me with an amazing script for Inside Out. It was a great and emotional film that is now on the list of my favorites Animation of all time. With The Good Dinosaur, I was having a huge expectation that the film would also make me emotive. During the Annecy Film Festival this year, I had the chance to see the director Peter Sohn talking about the film, the creative process, how he came up with the idea and he also presented us a shot where Arlo was explaining Spot the meaning of family. This scene made me cry and I was looking forward to see the whole animation at the Movies. I went to see it with a very high expectation just considering this sneaky peek. Unfortunately, the film did not reach completely my expectations. It was entertaining, but I did not cry again, maybe because I already knew this specific scene and I also did not laugh so much. The story is very creative, sweet, and the points about family, friendship and the maturation of the character were well treated. But it’s not so special like the script from Inside out or Lion king.
Visually it’s very impressive how they made such a beautiful environment. I’ve loved the water simulation and the texture from the mountains, the stones and all the elements. Technically, it has no negative comment. It was really great to see that on the screen. The Design from the main character I did not enjoy so much and I personally think that he did not match so well with the Background. Maybe if that universe was a little bit more stylized, it would have more balance. The Animation is great and the acting from the little boy Spot, even having no dialogues, was very well solved. The protagonist Arlo had not so much appealing for me and I had not so much empathy for him like I had, from example, with Simba from Lion King. In general, it’s not a bad Movie, but it’s also not the best from Pixar. From one to five, I would give three stars to it.
Thank you INDAC team for providing me the chance to see this film!

Natalia Freitas, Stuttgart

Pixar Post Concept Art TGD

Internationaler Alumni-Erfolg: Jacob Freys „The Present“ gewinnt 50. Auszeichnung

Institut für Animation, Visual Effects und digitale Postproduktion der Filmakademie Baden-Württemberg

Pressemitteilung mit der Bitte um Veröffentlichung

Ludwigsburg, den 19. November 2015. Das Diplomprojekt The Present von Jacob Frey kann sich bereits über seinen 50. internationalen Festivalgewinn freuen: Beim belgischen Filem’On-Festival (01.-08.11.2015) wurde The Present zum „Best Short Film“ gekürt. Der Alumnus Jacob Frey, der sein Studium in der Vertiefung „Animation Directing“ am Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg 2014 erfolgreich abschloss, erhielt die schöne Nachricht in Hollywood, wo er vor Kurzem das „Talent Development Program“ der Walt Disney Animation Studios absolvierte. Read more

Die INDAC Kritik von HP Kuhnert zu „Die Tribute von Panem: Mockinjay 2“

Dem Start von „The Hunger Games: Mockingjay Part 2“ habe ich mit viel Skepsis entgegen gesehen. Ich mag es nicht, wenn man eine Story derartig aufsplittet. Dabei unterstelle ich Hollywood erstmal vorrangig nur Geldgier und wurde dann doch aber eines besseren belehrt. Denn es wäre wirklich schade gewesen meiner Meinung nach, wenn man den sehenswerten Film zusammenkürzen und mit dem ersten Teil verschmelzen hätte wollen. Es steckt hier so viel Material zum Nachdenken drin, so viel Konflikte über Gesellschaft und Krieg und natürlich wie es dem Genre entspricht auch so viel an Liebe und Moral, dass es die Zeit einfach braucht.
Mockingjay Part 2 wurde 2014 im gleichen Atemzug wie der erste Teil fertig gestellt und wir mussten nun ein ganzes Jahr auf das große Finale warten. Daher sind die Szenen mit dem leider verstorbenen Philip Seymour Hoffman noch fast vollständig abgedreht worden und nur wenige Momente mit ihm sind nachträglich digital hinzu gekommen. Wobei das für den Film eigentlich nebensächlich ist, da seine Rolle im immer düsterer werdenden Geschehen eher symbolische als schauspielerische Bedeutung hat.
Die Story knüpft nahtlos an den ersten Teil an, in dem (zur Erinnerung) der verlobte und gefolterte Peeta unsere Heldin Katniss Everdeen umbringen wollte. Schon in den ersten Minuten kommen die Erinnerungen an den ersten Teil wieder, wobei der Film keine Zeit mit Flashbacks verliert und immer weiter auf das große Finale zusteuert. Die Welt liegt in Scherben und die Rebellen haben fast alle Distrikte vereint im Kampf gegen das Kapitol und den Hauptfeind Präsident Snow. Doch der Krieg verändert alles und macht einem am Ende sogar den Nutzen der grausamen Hungerspiele verständlich. Denn im Krieg gibt es keine Gewinner und es ist schwer, moralisch auf der Seite der Guten zu bleiben. Katniss als moralisches Leitbild steht hier also zwischen den Rebellen und dem Kapitol in einem starken Konflikt und will sich nicht weiter für Kriegspropaganda ausnutzen lassen, sondern dem Töten alleine ein Ende setzen. Ihr wird klar, dass die Rebellen am Ende auch nur eine weitere Kriegspartei sind, die zwar die moralische Legitimation beansprucht, aber auf die gleiche Art und Weise zunehmend grausam wird, wie Präsident Snow.
Im Film zeigt Schauspielerin Jennifer Lawrence (Katniss Everdeen) ihre schauspielerischen Qualitäten. Ich bin persönlich kein J-Law-Fan, aber erkenne ihre Leistung an. Bereits in den ersten Minuten kämpft sie mit den Folgen der Würge-Attacke von Peeta aus dem ersten Teil. Dabei ist ihre Stimme so überzeugend heiser und dünn, dass ich wirklich dachte, das Filmteam hätte sie am Set tatsächlich versucht umzubringen aus Gründen der Glaubwürdigkeit. Mich bewegen alle Charaktere emotional und ich hatte keine Probleme, ihre Rollen und Motivationen zu verstehen. Peeta kämpft sich aufgrund der Folter und Gehirnwäsche durch einen überzeugenden Realitätsverlust  und ist zwischen seinen zwei Erinnerungensträngen gefangen. Die Dreiecksbeziehung zwischen ihm, Katniss und Gale bietet zwar ein Spannungspotential, wird aber nicht wirklich ausgearbeitet. Einige Kamera-Einstellungen und Schnitte werden mir im Kopf bleiben, da sie Bild und Story toll verknüpfen. Diese professionellen Leistung des Filmteams zieht sich durch den sauber geplanten und strujturierten Film. Unter CGI-Sicht kann man den Hut ziehen vor einem Angriff von Mutanten, die mit bemerkenswert, realistischer Haut daherkommen und -ohne zu spoilern- in einer tricktechnisch hoch anspruchsvollen Sequenz mit der Realität und den Akteuren interagieren.
Viel zu selten sehe ich noch große Blockbuster, deren Story wirklich etwas tiefer gehen wollen und bei denen man aus der Vorführung geht und erstmal die Unterhaltung und Diskussion sucht und auch braucht. Es wird sehr gut dargestellt, wie der Krieg alles ändert und wie Politik und Strategie das Töten rechtfertigen wollen. Der Film findet eine tolle Balance aus Action, Handlung und Liebes-Konflikten. Auch wenn man immer einige Stellen unsinnig finden kann, ist das leicht zu verzeihen. Auch ein wenig Kitsch am Ende darf Hollywood kritiklos auftragen, wenn die Gesamtmischung gehalten wird.

Für mich ist ‚Mockingjay Part 2‘ ein gelungenes und sehenswertes Finale einer immer besser werdenden Filmreihe.

Save the Date: FMX 2016


The FMX trailers are traditionally created by students of the Institute of Animation, Effects and Digital Postproduction at Filmakademie Baden-Württemberg in their third year of study. The trailer Jazz Orgie was realized by Irina Rubina.

The freshly-selected FMX trailer Jazz Orgie surprises the audience with its pulsating jazz sounds and its unconventional, abstract look that is reminiscent of the great modern painters of the 20th century. Rubina, who cites El Lissitzky, Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian and Alexander Rodtschenko among her sources of inspiration, aimed at combining constructivism, buoyant jazz and dance.

The filmmaker Irina Rubina hopes to instill her film’s energy into next year’s FMX as well:
Jazz Orgie is a visual and musical groove experience in less than one minute. I absolutely love the idea that the film’s spirit erupts at FMX. I hope that its colors light up FMX, and that Jazz Orgie shakes up the event, even if only a little.

Jazz Orgie’s genesis started out with a piece of music. At first Emanuel Hauptmann (bandleader of the jazz quintet Blofish) composed the music, based on Rubina’s dramaturgy sketches, which the quintet later on recordedin a sound studio. This composition provided the basis for the choreography that was performed by a professional dancer. Rubina then edited the recording of these dance moves and translated them into pieces of abstract animation. By adding further abstract shapes as she went along, she created a visual interplay of different colors and forms.

INDAC SCREENINGS: DIE PEANUTS – DER FILM

SCREENINGS IN HAMBURG, MÜNCHEN, FRANKFURT, STUTTGART, KÖLN, DÜSSELDORF, BERLIN

In Zusammenarbeit mit Twentieth Century Fox  darf INDAC jeweils  5 Animationschaffende einladen  zu den Pressevorführungen des Films :

DiePeanuts-DerFilm_Titelschriftzug_Teaser_kl_1400

Regie: Steve Martino

Produzenten: Craig Schulz, Bryan Schulz, Cornelius Uliano, Paul Feig, Michael J. Travers

Kinostart: ab dem 24. Dezember in den deutschen Kinos

Laufzeit: 89 Min.

im Verleih der Twentieth Century Fox

Charlie Brown, Snoopy, Lucy und Linus und der Rest der beliebten „Peanuts“-Gang haben ihren ersten großen Auftritt auf der Kinoleinwand – so wie man sie noch nie gesehen hat – in bester 3D Animation. Snoopy, der weltweit beliebteste Beagle – und Fliegerass – schwingt sich in großer Mission in die Lüfte, um seinen Erzfeind den Roten Baron zu verfolgen. Währenddessen begibt sich sein bester Freund Charlie Brown auf ein anderes episches Abenteuer. Nach einer Idee von Charles M. Schulz und mit den Machern von ICE AGE wird DIE PEANUTS – DER FILM beweisen, dass jeder Underdog seine Chance bekommt.

707_010_184_4K_UniversalColor_WB__1400

Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmer verpflichten sich, eine kurze Kritik zum Filmstart für den INDAC Blog zu verfassen. Teilnehmen kann man nur, wenn man sich auf INDAC.org als Mitglied eingetragen hat! Die Anmeldung zum Screening erfolgt unten am Ende des Beitrags über das Formular!

700_030d_247_vnrs_UniversalColor[2]_1400

Die Vorgaben der Pressebetreuung vor Ort sind zu beachten (Sperrfristen, keine Geräte mit Speichermedium im Kinosaal etc. )

Wir werden unter allen Einsendern die Plätze vergeben und Euch dann das entsprechende Kino mitteilen, wo die Vorführung stattfinden wird! Der Film wird in der Deutsch synchronisierten Fassung gezeigt!!!

 

BITTE BEACHTEN SIE DIE ANTI-PIRACY-REGELUNGEN:

Die Nutzung von Handys oder Aufnahmegeräten während der Vorführung ist strengstens untersagt. Bitte beachten Sie, dass der Kinosaal auf nicht genehmigte Aufnahmen überwacht werden kann. Sollten Sie Bild- oder Tonmaterial ohne die Genehmigung von Fox aufnehmen, stimmen Sie damit zu, augenblicklich aus dem Kinosaal geführt zu werden. Des Weiteren stimmen Sie der Beschlagnahmung sämtlicher Fox-Inhalte zu, die bei Ihnen gefunden werden, was auch die Konfiszierung von Handys oder Aufnahmegeräten beinhalten kann. Weitere rechtliche Schritte sind vorbehalten. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Kooperation.

PNTS-133_1400 

  1. Diese Einladung ist nur für Sie PERSÖNLICH bestimmt und darf nicht an Dritte weitergeleitet werden.
  2. Technische Geräte jeglicher Art (Mobiltelefone, Laptops, Tablets, Kameras, etc.) müssen während der Vorstellung ausgeschaltet sein.
  3. Während der Filmvorführung werden mithilfe von Nachtsichtgeräten Kontrollen zur Vermeidung von unerlaubten Aufnahmen und der Verwendung technischer Geräte durchgeführt.

PNTS-137_14004. Falls Sie versuchen, im Saal von einem technischen Gerät Gebrauch zu machen, werden Sie aufgefordert, den Saal zu verlassen. Unerlaubte Aufnahmen werden sofort zur Anzeige gebracht; Sie werden gegebenenfalls sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich verfolgt.

ICH DANKE FÜR EUER VERSTÄNDNIS!

HIER ANMELDEN (nochmals: nur für angemeldete Mitglieder auf dem INDAC Blog!)

 

Anmeldefrist für  Frankfurt: 22. November 2015, 20 Uhr

Anmeldefrist für Stuttgart: 23. November 2015, 12 Uhr mittags

Anmelefrist für Düsseldorf: 24. November 2015, 12 Uhr mittags

Anmeldefrist für Köln, Berlin, Hamburg und München: 2. Dezember 12 Uhr mittags

 

Dein Name (Pflichtfeld)

Deine E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Die Stadt, in der du Teilnehmen möchtest

Ich bin mit den genannten Bedingungen einverstanden

 

 

10 ANIMATED SHORTS ADVANCE IN 2015 OSCAR RACE

Thursday, November 19, 2015 – 11:15

The Academy of Motion Picture Arts and Sciences today announced that 10 animated short films will advance in the voting process for the 88th Academy Awards®.  Sixty pictures had originally qualified in the category.

The 10 films are listed below in alphabetical order by title, with their production companies:

Bear Story (Historia De Un Oso)” Gabriel Osorio, director, and Pato Escala, producer (Punkrobot Animation Studio)

Carface (Autos Portraits)” Claude Cloutier, director (National Film Board of Canada)

If I Was God…” Cordell Barker, director (National Film Board of Canada)

“Love in the Time of March Madness” Melissa Johnson and Robertino Zambrano, directors (High Hip Productions and KAPWA Studioworks)

My Home” Phuong Mai Nguyen, director (Papy3D Productions)

An Object at Rest” Seth Boyden, director (California Institute of the Arts)

Prologue” Richard Williams, director, and Imogen Sutton, producer (Animation Masterclass)

Sanjay’s Super Team” Sanjay Patel, director, and Nicole Grindle, producer (Pixar Animation Studios)

We Can’t Live without Cosmos,” Konstantin Bronzit, director (Melnitsa Animation Studio)

World of Tomorrow” Don Hertzfeldt, director (Bitter Films)

Members of the Short Films and Feature Animation Branch viewed all the eligible entries for the preliminary round of voting.

Short Films and Feature Animation Branch members will now select five nominees from among the 10 titles on the shortlist.
Branch screenings will be held in Los Angeles, London, New York and San Francisco in December.

The 88th Academy Awards nominations will be announced live on Thursday, January 14, 2016, at 5:30 a.m. PT at the Academy’s Samuel Goldwyn Theater in Beverly Hills.

Die INDAC Kritik von Rafael Rau zu „Die Tribute von Panem: Mockingkjay 2“

Es hätte so viel daneben gehen können in diesem zweiteiligen Finale der Hungergames Triologie. Zum Glück hat Regisseur Francis Lawrence, der ab dem zweiten Teil der Reihe als Regisseur das Ruder übernommen hat, alles unter Kontrolle.
Gekonnt führt er den Zuschauer durch das Geschehen und beweist sensibles Feingefühl beim Aufbau von Stimmungen und Atmosphäre.

Mockingjay schafft das, woran viele Filme immer wieder scheitern: Eine emotionale Bindung zwischen Charakteren und dem Zuschauer aufzubauen. Dadurch wird das Publikum direkt ins Geschehen gezogen und bis zum Ende im Bann gehalten.
Diese Bindung liegt zum einen an der gekonnten Regiearbeit des Regisseurs zum Anderen aber auch an der sehr guten Leistung der Schauspieler. Allen voran Jennifer Lawrence, die einmal mehr beweist, dass sie ihre Rolle als Katniss sehr eindrucksvoll und glaubhaft auf der Leinwand verkörpern kann.

Mockingjay Teil 2 knüpft nahtlos und ohne Umschweife an Mockingjay Teil 1 an und bildet ein gelungenes Finale der Geschichte um Katniss Everdeen. Wer ein Teenieabenteuer wie Twilight erwartet wird (zum Glück) enttäuscht. Wer sich auf den Film einlässt wird mit einer durchdachten, tief gehenden und zum Denken anregenden Inszenierung belohnt.

Kleine Anmerkung:
Man sollte die vorhergehenden Teile auf jeden Fall gesehen haben!

 

www.silverwing-vfx.de

Die Indac Kritik von Aykan Cem Karayakas zu „Die Tribute von Panem: Mockingjay 2“

Das Finale einer sehr erfolgreichen Filmserie ist da und da fragt man sich, ob es ein würdiges Ende haben wird. Vorweg gesagt werde ich Story Punkte vorwegnehmen, weil es sich wenig Lohnt diesen Film zu sehen, wenn man eine Spannende Geschichte erzählt bekommen will. Der Film fängt mit vielen Motivationsreden an. Diese sind gut geschrieben und involvieren den Zuschauer. Man taucht in diese Welt gut ein. Und dann fängt das Abenteuer an.

Ein großer Teil des Films erzählt auch die Reise von Katniss, wie sie sich mit ihrem Team aufmacht, den Oberbösewicht Snow zu töten. Der größte Teil der Handlung wird aus ihrer Perspektive erzählt. Der Zuschauer baut seine Hoffnung auf sie auf. Sie soll den Snow stürzen und die Welt befreien. Aber es kommt dazu nicht. Sie wird kurz vor dem Ziel in ein Unglück verwickelt. Wacht dann im Krankenhaus auf und es wird gesagt, der Krieg sei vorbei, die Rebellen haben gewonnen. Daraufhin tötet sie die Hinterlistige Anführerin der Rebellen, Haut ab, gründet ein neues Leben mit Peeta. Das wirkt so unglaubwürdig, weshalb ich fast schon dachte, dass der Film ins Surreale abdriftet. Das tut er aber nicht. Er hat ein sehr einfaches Ende, welches nicht mehr in den Film passt. Man vermutet, dass durch den Tod von Philip Seymour Hoffman ein wichtiger Handlungsstrang nicht erzählt werden konnte. Das Drama leidet unter der nicht spannenden und schwachen Handlung. Es macht teilweise Spaß wie sich die Gruppe mit bizarren Fallen auseinander setzen muss. Doch führt es zu nichts. Alles ist am Ende bedeutungslos, weil sie versagen. Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2 ist ein schwaches Finale einer eher mäßigen Filmreihe.

Kontakt

Wir sind erreichbar! Seid nicht schüchtern, schreibt uns oder schickt uns eine Zeichnung.