Die INDAChs Kritik von Raphael Rau zu Blue Skys ICE AGE – Collision Course

Ice Age: Collision Course

Mit Ice Age 5 darf man sich auf ein Wiedersehen alter Bekannter freuen:
Sid, Manni, Diego, den im Laufe der Filme hinzugekommenen Charaktere Ellie, Shira, Peaches, Buck und natürlich dem allseits beliebten, und seit längerem zum Maskottchen des Studios Blu Sky mutierten Säbelzahn-Eichhörnchen, Scrat sind mit von der Partie.

Dem Eichhörnchen ist es nämlich überhaupt erst zu „verdanken“, dass unsere Freunde aus der Eiszeit in die brenzlige Situation kommen, von der dieser Film erzählt. So findet unser nervöser Scrat ein UFO Im Eis (wie auch immer es dort hingekommen ist… evtl eine Referenz des ersten Teils von Ice Age, in dem kurz ein in Eis eingefrorenes Ufo zu sehen ist). Mit diesem Ufo schafft es Scrat, durch eine Verkettung unglücklicher Ereignisse, einen Meteoriten auf Kollisionskurs mit der Erde zu bringen.

Als ein vorwarnender Meteoritenschauer auf die Erde herunter brasselt merken die Hauptcharaktere schnell, dass etwas nicht stimmt.
Zudem findet Buck, der Freund aus Ige Age 3 : „Dawn of the Dinosaurs“ im inneren der Erde eine Prophezeiung, die den Einschlag des Meteoriten mit samt Einschlagstelle vorhersagt. Daraufhin macht sich das gesamte Team auf den Weg, zur vorhergesagten Stelle des Einschlags.

Es gilt den Grund herauszufinden, warum es an dieser Stelle immer wieder zu Einschlägen kommt und natürlich den Einschlag, des alles vernichtenden Meteoriten, zu verhindern. Wem das Ganze nun etwas verwirrend vorkommt, dem kann ich nur zustimmen. Im neuen Ice Age geht es drunter und drüber und viele Ereignisse scheinen einem unlogisch und willkürlich. Dadurch erkrankt der Film an den selben Symptomen, wie viele seiner Artgenossen zuvor: An einer gut erzählte Geschichte.

Auch wenn Erzählungen durchaus zu erkennen und ebenso Potentiale gegeben sind, so schafft es Ice Age leider nicht, diese gänzlich auszuschöpfen und in Sachen Charakterzeichnung gegenüber den Vorgängern aufzustocken. Unsere, aus den vergangenen Filmen lieb gewonnenen, Charaktere bleiben in Ice Age: Collision Course recht eindimensional und entwickeln sich nur minimal weiter.

Langweilig wird einem im Kino aber dennoch nicht. Die Slapstick-Einlagen sind zwar oft himmlisch übertrieben und haben meist nur am Rande mit der eigentlichen Geschichte zu tun, sind aber gerade durch diese Absurdität und dem Einfallsreichtum sehr unterhaltsam. Hätte das Kreativ-Team nur halb so viel Energie in den Geschichtsaufbau, wie in die Komik-Einlagen gesteckt, wäre Ice Age 5 zu einem herausragenden Sommerspaß avanciert.

Am Ende handelt es sich bei Ice Age: Collosion Course, um einen unterhaltsamen, kurzweiligen Kinospaß für die ganze Familie. Vermisst wird die erzählerische Qualität der Vorgänger, bietet aber dennoch reichlich Einfallsreichtum bei Slapstick-Einlagen und damit Kurzweil beim Zuschauer. Ice Age 5 wird es aber schwer haben sich gegen Hochkaräter wie „Zootopia“ und dem kommenden Film „Findet Dori“ durchzusetzen.

Raphael Rau

http://www.silverwing-vfx.de/

Stuttgart: Studio Film Bilder sucht Untermieter!

Das Studio FILM BILDER sucht einen Untermieter – 50 bis 100 qm separate Räume in schöner Fabriketage. Potenzielle Kooperationspartner sind besonders willkommen, zum Beispiel Animatoren, 3D-Pipelines, Games-Produzenten oder Tonstudios. Bitte weitersagen oder sich melden unter studio@filmbilder.de!

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Ludiwgsburg: Das Animationsinstitut feiert 25 Jahre Filmakademie

Ludwigsburg, 29. Juni 2016. In rund zwei Wochen, vom 14. – 17. Juli, findet an der Filmakademie Baden-Württemberg die große Festwoche zum 25. Jubiläum statt (gesamtes Programm hier einsehbar). Im Rahmen der Feierlichkeiten stellt sich das Animationsinstitut am Freitag, den 15. Juli, dem Publikum vor und lädt Groß und Klein zum Mitmachen und Zuschauen auf den Akademiehof ein. Das Institut bedankt sich mit diesem bunten Fest bei den Bürgern der Region Ludwigsburg für ihre Unterstützung. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Freitag, 15. Juli 2016
16 Uhr bis Mitternacht
Akademiehof Ludwigsburg
Eintritt frei Read more

Die INDAChs Kritik von Matthias Backmann zu Pixars FINDET DORIE

Der Kinobesuch hat sich nach wenigen Minuten gelohnt – und der Film hat noch nichtmals angefangen! Wow, der für Pixar typische Vorfilm Piper zeigt im Kleinen, was man danach im Großen erwarten kann: Wunderbar designte Charaktere (es ist so flauschig, ich werd wahnsinnig!), auf den Punkt treffende Animationen, wunderschöne Environments (dieses Wasser – eine Augenweide) und eine niedliche und emotionale Geschichte. Eigentlich muss man bei Finding Dory nicht mehr viel hinzufügen: Gute Sprecher mit (in der englischen Version) Ellen DeGeneres, Ed O’Neill oder Sigourney Weaver und ein paar Referenzen zum Original Findet Nemo – passt. Ich möchte auch nicht viel über den Inhalt erzählen, da ich nur jedem raten kann, diesen Film zu sehen! Und da das Meer mit seiner Dreidimensionalität wie gemacht ist für Stereoskopie und Surround-Sound, lohnt es sich, ihn auf der großen Leinwand in 3D zu bestaunen.
Der Film kann sich zwar nicht unbedingt in die Top-Filme einreihen wie Oben, Wall-E oder Inside Out. Das Phänomen der Fortsetzung sorgt auch hier dafür, dass einiges nicht mehr „neu“ erscheint. Doch das ist Kritik auf hohem Niveau – vor allem im Vergleich zu den schlechten Fortsetzungen Monsters University oder erst recht Cars 2.
Wer also 2 Stunden großartige Unterhaltung möchte, ist hier richtig – von der ersten Minute des Vorfilms, bis zur letzten Sekunde des Abspanns!

Matthias Backmann

Lavalabs, Düsseldorf

Peter Lord, Co-Founder of Aardman and president of the European Animation Awards (EAA) comments on BREXIT

The news this morning of the British decision to leave the European Community has come to me personally as a great shock. It’s a momentous decision, made I fear, in haste and for all the wrong reasons.
But as President of the EAA, I’d just like to record that all of us on the Board remain entirely committed to the inclusive, open and cooperative ideals that brought about this project in the first place.
We know that of all art-forms, animation had the greatest power to share ideas, philosophies and stories across barriers of nation and language. We believe in cooperation and communication, and we feel a passionate desire to bring communities together, rather than encourage them to fragment. We feel that isolationism helps nobody, and that individuals must firmly follow their beliefs in spite of the I’ll-conceived gesturing of politicians.
All of which high-flown language really means that our Europe-wide community of artists and creators is just as strong today as it was yesterday and just as determined to celebrate together the art- form that we love.
Though I can’t help but be disappointed by the decision my compatriots took, I shall of course continue to feel as proudly European as ever, and to promote the open, inclusive spirit of the EAA.

Peter Lord, President EAA

Die INDAChs Kritik von Iris Gobbers zu Illuminations „Pets“

Hallo!

Vielen lieben Dank für die Einladung zu Pets in Köln. Hier meine Kritik 🙂

Wer sich schon immer gefragt hat was seine Haustiere so treiben wenn keiner zu Hause ist, wird an diesem Film seine Freude haben.

Liebevoll wurden die Eigenheiten der verschiedenen Fellnasen, Reptilien und Vögel widergegeben, wie etwa das freudige Getobe, wenn Herrchen oder Frauchen abends zur Tür reinkommt oder die völlig fehlende Eigenschaft, einen Laserpointer zu ignorieren. Man merkt sehr deutlich, dass sowohl der CEO und Gründer von Illumination, Chris Meledandri, als auch die Animatoren des Studios viel Erfahrung mit vierbeinigen Gefährten haben.

Die Geschichte selber ist bei aller Liebe zum Detail leider etwas kurz gekommen. Max, der Hauptprotagonist (auch „kleiner Hund“ genannt), bekommt einen Konkurrenten vor die Nase gesetzt – Duke (auch „dicker Hund“ genannt). Sofort beginnt ein Revierkampf der darin resultiert, dass beide, von Tierfängern gejagt, bei den ausgestoßenen Haustieren landen, welche in der Kanalisation Manhattans ihr Unwesen treiben. Eins führt zum anderen und Schlussendlich sind natürlich alle wieder da wo sie hingehören. Sogar ihr böser Widersacher, ein weißes, flauschiges, gemeines Häschen findet am Ende eine neue Besitzerin. Einzig der Charme und Witz der liebevoll gestalteten Figuren halten diesen Film am Leben. Was ebenfalls positiv in Erinnerung bleibt sind die 3D Effekte. Endlich hat es ein Studio mal geschafft, die 3D Technik so einzusetzen, dass man zwischendurch das Gefühl hatte, den Kopf einziehen zu müssen, um nicht von der Schlange gebissen zu werden. Das erinnerte mich an meine allererste Erfahrung mit 3D, als ich als Kind im berühmt berüchtigten Piraten Film im 4D Kino im Phantasialand saß und verzweifelt versuchte mir die Bienen vom Leib zu halten.

Alles in allem ist Pets sicher ein gutes Alternativprogramm in diesem verregneten Sommer. Auch für Erwachsene. Doch Vorsicht an die Eltern: Wenn Sie bis dato noch kein Haustier besitzen wird sich das nach diesem Film wahrscheinlich sehr schnell ändern 😉
Liebe Grüße!

Iris Gobbers

Studentin für 3D Animation und Vfx an der PixlVisn Media Arts Academy, Köln

Have a look: THE ANNECY 2016 PANEL of the THE EUROPEAN ANIMATION AWARDS

At Annecy 2016, there was a presentation of the EUROPEAN ANIMATION AWARDS.

I taped the various segments with my little camera, may be you are interested to have a look, I am very sorry for the bad quality, if I had known that I witness a historic moment I would have brought better equipment – enjoy!

More of it soon!

Here is also the link to the Website!

Peter Lord welcomes the audience as new elected president!

Didier Brunner adresses the audience:

 

About the website of the Organisation:

The name of the Awards: Emile & Lotte

Olivier Cathrin about the EAA Categories:

 

Discussion:

 

 

Ein weißer Elefant für einen orangefarbenen Drachen

„Der kleine Drache Kokosnuss“ gehört zu den Gewinnern des Kinder-Medien-Preises „Der weiße Elefant“ 2016. Die 52-teilige ZDF-Animationsserie nach der Buchvorlage von Ingo Siegner wurde vom Medien-Club München e.V. im Rahmen des Filmfests München als beste Produktion in der Kategorie „TV-Serien/-Filme/-Formate“ ausgezeichnet.

Die Gewinner 2016

Beste Kinoproduktion:
KÖNIG LAURIN (Sparkling Pictures/ BR)
Produzent Felix von Poser

Beste Nachwuchsdarstellerin:
ENTE GUT! MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUS (Kevin Lee Film, MDR, BR, Kika)
Schauspielerin Lynn Dortschack

Beste TV-Serie:
DER KLEINE DRACHE KOKOSNUSS (Caligari Film- und Fernsehproduktion/ ZDF)
Produzentin Gabriele M. Walther

Beste App:
„Freggers Play“ (SPiN AG)
Produzent Fabian Rott

Bestes Game:
„Shift Happens“ (Klonk)
Produzent Robin Kocaurek

Die Nominierten 2016

HEIDI (Claussen+Putz Filmproduktion/ Zodica Pictures)

KÖNIG LAURIN (Sparkling Pictures)

ENTE GUT! MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUS (Norbert Lechner Filmproduktion)

Jury 2016

Barbara Schardt (Deutsche Akademie für Fernsehen, Juryvorsitz)

Christine Hartmann (Regisseurin)

Cornelius Conrad (Bayerischer Rundfunk, Kinderfilm & Einzelprojekte)

Astrid Küffner

Marc Mensch (Blickpunkt: Film)

Gabriele Pfennigsdorf (FFF Bayern)

Janine Töllner (Stiftung VideoSpielKultur)

Inga Pudenz (scenario)

Sabine Kreft (SuperRTL)

Petra Fink (Burda und Fink)

 

„Der kleine Drache Kokosnuss“ entstand in Zusammenarbeit der Caligari Film- und Fernsehproduktions GmbH mit dem ZDF. Betreuender Redakteur im ZDF ist Ingo Weis. Der vom Medien-Club München e.V. initiierte Kinder-Medien-Preis „Der weiße Elefant“ zeichnet seit 2001 herausragende Produktionen für Kinder und Jugendliche sowie Nachwuchsdarsteller aus Film und Fernsehen aus.

Kontakt

Wir sind erreichbar! Seid nicht schüchtern, schreibt uns oder schickt uns eine Zeichnung.