24. Mai 2018 Johannes Wolters

Die INDAC Kritik von Cedric Engel zu Ron Howards „SOLO – A STAR WARS STORY“

„Bevor der Film überhaupt startete war allen im Kino bewusst, was passieren wird. Die Origin-Story eines Charakters zu erzählen ist immer eine denkbar undankbare Aufgabe, denn jeder weiß, was passieren wird. Der Protagonist schwebt nie in echter Gefahr, denn er taucht in Filmen auf, die zeitlich nach „Solo: A Star Wars Story“ spielen. Charaktere, die wir in einem normalen FIlm erst kennenlernen müssten, kennen (und lieben) wir bereits. Und trotz dieser Vorhersehbarkeit tritt keine Langeweile auf. Ron Howard schafft es über fast zweieinhalb Stunden hinweg eine interessante, originelle und spannende Geschichte zu erzählen. Dabei konzentriert er sich vor allem auf die neuen Charaktere, die wir nicht kennen. Diese sind mehrschichtig und sorgen für überraschende Twists. Unsere altbekannten Charaktere sind hingegen eher für ein paar gute Witze und ein wenig Nostalgie da. Sie bringen die Geschichte nicht wirklich voran.

Liebhaber von Star Wars und Harrison Ford bekommen zwar nicht ganz das, was die originale Trilogie uns versprach, aber dafür wird uns eine neue, glaubwürdige Geschichte mit tollen Charakteren erzählt.“

Cedric Engels

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