20. November 2015 Johannes Wolters

Die INDAC Kritik von Rafael Rau zu „Die Tribute von Panem: Mockingkjay 2“

Es hätte so viel daneben gehen können in diesem zweiteiligen Finale der Hungergames Triologie. Zum Glück hat Regisseur Francis Lawrence, der ab dem zweiten Teil der Reihe als Regisseur das Ruder übernommen hat, alles unter Kontrolle.
Gekonnt führt er den Zuschauer durch das Geschehen und beweist sensibles Feingefühl beim Aufbau von Stimmungen und Atmosphäre.

Mockingjay schafft das, woran viele Filme immer wieder scheitern: Eine emotionale Bindung zwischen Charakteren und dem Zuschauer aufzubauen. Dadurch wird das Publikum direkt ins Geschehen gezogen und bis zum Ende im Bann gehalten.
Diese Bindung liegt zum einen an der gekonnten Regiearbeit des Regisseurs zum Anderen aber auch an der sehr guten Leistung der Schauspieler. Allen voran Jennifer Lawrence, die einmal mehr beweist, dass sie ihre Rolle als Katniss sehr eindrucksvoll und glaubhaft auf der Leinwand verkörpern kann.

Mockingjay Teil 2 knüpft nahtlos und ohne Umschweife an Mockingjay Teil 1 an und bildet ein gelungenes Finale der Geschichte um Katniss Everdeen. Wer ein Teenieabenteuer wie Twilight erwartet wird (zum Glück) enttäuscht. Wer sich auf den Film einlässt wird mit einer durchdachten, tief gehenden und zum Denken anregenden Inszenierung belohnt.

Kleine Anmerkung:
Man sollte die vorhergehenden Teile auf jeden Fall gesehen haben!

 

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