29. Oktober 2017 Johannes Wolters

Die Indachs Kritik von Letty Felgendreher zu Marvels „Thor – Tag der Entscheidung“

Es ist ja mittlerweile doch etwas her. Und irgendwie auch nicht. Das letzte Soloabenteuer von Thor fand vor vier Jahren statt.

Die Zeit dazwischen war mal besser, mal weniger gut gefüllt mit Marvel-Filmen, Serien, Ablegern… Reboots. So ist das Wiedersehen mit den bekannten Charakteren aus Thor schön – aber gefühlt doch nicht ganz so lange her. Während ich den ersten Teil der Reihe durchaus mochte, war der 2. Teil für mich „irgendwie okay“, aber nicht besonders positiv herausstechend. Erfreulicher Weise hat der 3. Teil deutlich an Unterhaltungswert zugenommen.

Eine weibliche Hauptantagonistin – das ist doch mal nett, diesmal kein deutliches „Love-Interest“ für den Helden und Frauen, die sich retten lassen – stattdessen mit dabei – eine nicht im hohen Olymp des Anspruches geschriebene, aber doch gut unterhaltende Storyline.

Letty Felgendreher

Der Film enthält deutlich mehr verbale Witze, als seine Vorgänger – die sich auch größtenteils gut einfügen. Alte und neue Charaktere bekommen weitgehend die Möglichkeit, ihre Eigenarten gut darzustellen, bzw. auszubauen. Optisch ist der Film ein Augenschmaus, den man einfach auf sich wirken lassen kann, zusammen mit der „Sci-Fi-Retro“-anmutenden musikalischen Untermalung. Ein paar Shots wirken gar wie lebendige Gemälde – von der VFX-Seite her gibt es also wenig Platz für Beanstandungen.

Es gibt natürlich die ein oder anderen Momente, in denen man sich denkt, dass man das auch hätte galanter schreiben können – aber im gesamten überwiegt die gepflogene Unterhaltung – und genau das wollen die Meisten der Marvel-Filme ja – primär große (Snack-)Unterhaltung sein, für ein möglichst breites Publikum. Thor 3 wird dieser Erwartung meiner Meinung nach gerecht.

Letty Felgendreher

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