30. Oktober 2017 Johannes Wolters

Die INDAChs Kritik von Marc Lindemann zu Marvels THOR – TAG DER ENTSCHEIDUNG

Vorweg ich gehöre zu den Kinogängern die sich gerne die vorherigen Filme der Reihe durch noch maliges ansehen in Erinnerung ruft und um sich in die richtige Stimmung zu versetzen.

Dieser Thor ist anders, dass muss wie in diesen Fall nicht schlecht sein, wer jedoch einen Thor von der Stimmung wie in the Dark Kingdom erwartet wird sich etwas wundern. Dieser Thor ist näher an den letzten Filmen von Marvel wie z.B. Guardians of the Galaxie, Ant-Man und Dr. Strange als an seinen Vorgängern der Thor-Reihe; er ist ironischer, witziger. Dies konnte man aus den Trailern und Teasern erahnen, zum Glück geben diese jedoch nicht zu viel vom eigentlichen Film preis, die Effekte der Schnitt sind anders und das rettet den Film davor abgenutzt zu erscheinen. Man hat somit eine Vorstellung vom Plot bekommen, ohne dass zu viel offenbart wurde.

Was erwartet uns in diesem Thor: Odin ist des Thrones verstoßen wurden; Loki regiert über Asgard dank seiner Illusionsfertigkeiten. Thor sorgt derweilen dafür das die Gefahren in den weiten der Galaxien verringert werden und knüpft damit da an wo er zuvor aufgehört hat; sich seiner Rolle bewusst werden die der Thronasgards mit sich bringt, welchen er jedoch zuvor ausgeschlagen hat.

Es wird ein weiteres dunkles Kapitel Asgards aufgeschlagen und eine weitere Familiengeschichte um Odin´s Vergangenheit wird gelüftet. Kein anderer als Odin selbst, der mittlerweile zurück gezogen seine letzten Tage in Frieden verbringt, bereite seine Söhne Loki und Thor auf die Ankunft ihrer Schwester vor. Hela die Göttin des Todes, welche durch die Abwesenheit von Odin ihre Chance wittert und die Ordnung Asgards bedroht. Jeder der sich ihr nicht beugt, begegnet Hela mit dem Tode und so verwundert es nicht, dass beim ersten aufeinander treffen zwischen Thor und Hela es auch ordentlich zur Sache geht. Thor sowie die Wächter Asgards müssen einen herben Rückschlag verkraften. Mit zerstörtem Hammer findet sich Thor auf der anderen Seite des Universums auf den Planeten Sakaar wieder. Bevor Thor jedoch einem Weg finden kann um Ragnarök, die Götterdämmerung abzuwenden wird er von der Valkyrie einer Kopfgeldjägerin, welche ihre Wurzeln in Asgard hat, als Gladiator an den Grandmaster verkauft. Thor muss darauf hin erst mal seinen nächsten Kampf überleben. In der Gladiatorenarena des Planeten trifft Thor auf seinen früheren Verbündeten aus dem Avenger-Team den wütenden HULK. Dieser ist auf den Planeten nach dem letzten Avenger Abenteuer Age of Ultron mit dem Quinjet gestrandet. Hier lebt HULK als gefeierter Gladiatoren-Champion des tyrannischen Grandmasters eines dem Collector ähnlichen Wesens und so rückt das Marvelvers30um ein Stückchen näher zusammen. Wunderbar ist in der ganzen Zeit die Beziehung Thors zu seien Adoptivbruder Loki, dieser macht in diesen Film eine interessante Entwicklung durch: Vom geliebten König Asgards, der gar nicht begreift was alles nötig ist um das Universum zu schützen. Mit seiner boshaft verschmitzten, herrisch und seelisch angeschlagenen Art bleibt Loki der komplexeste Charakter und das macht ihn ein weiteres Mal zum Publikumsliebling, auch wenn HULK ihn in dieses Werk langsam dem Rang abläuft es ist einfach fantastisch anzusehen wie die Charaktere interagieren zudem kommen die äußerst bemerkenswerten Specialeffekts die nicht künstlich auffallen und sich nahtlos ins Geschehen einfügen hervorragen auf der Leinwand rüber und wissen das Publikum zu begeistern. Bis ins letzte Detail sind die Schauplätze, Charaktere farbenprächtig ausgestaltet und legen mal wieder die Messlatte höher.

Während Thor mit alten und neuen Weggefährten sich auf den Weg zur Rettung Asgards macht; gilt es für Heimdall der sich in der Wildnis Asgards ins EXIL zurückgezogen hat, darum die verbliebenen Einwohner in bester Troya Manier vor Hela zu verstecken. Allgemein findet man in Thor Tag der Entscheidung viele Anspielung auf andere große Werke, auch die Musik und das knallige, farbenprächtige erinnert an einen nicht jedem bekannten Werk, Kung Fury und passt aber perfekt zur Umsetzung des Films.

Im finalen Kampf müssen sich Thor und seine Verbündeten gegen Hela und ihrer Armee stellen und es bleibt bis zum Ende spannend wer die Oberhand gewinnt und wie das Ende aussieht.

Zum Ende noch ein Spoiler Alarm es lohnt sich wieder einmal den gesamten Abspann über im Kinosaal sitzen zu bleiben. Insgesamt zwei mal gab es nach dem Film noch Sequenzen die auf kommendes Ausschau geben. Ich wünsche viel Spaß ab dem 31.10.17 im Kino mit Thor – Tag der Entscheidung; macht das Handy aus und nicht den Loki.

Marc Lindemann

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