6. März 2017 Johannes Wolters

Die Indachs Kritik von Mario Doll zu „LOGAN – The Wolverine“

Die Krallen werden wieder gewetzt im dritten und letzten Teil „Logan“ der Saga rund um den Mutanten „Wolverine“ – dem insgesamt 10. Film aus dem X-Men Universum. Der Film spielt im Jahr 2029 und wir lernen, dass sogar Mutanten mit der Zeit ihre Superkräfte verlieren. Ich hatte schon arg Mitleid mit dem stark runtergekommenen Logan (Hugh Jackman), dessen Selbstheilungskräfte und Kampffähigkeiten im Laufe der letzten Jahre extrem gelitten haben. Hilfreich ist es da bestimmt auch nicht, dass er in dieser Situation auch noch allzu oft zur Flasche greift. Es scheint so, als hätte Logan sich mit seinem Schicksal bereits abgefunden und sieht nur noch den Sinn in seinem Leben Professor Charles Xavier (der mittlerweile an Alzheimer erkrankt ist) vor sich selbst, sowie den Rest der Welt zu schützen. Richtig übel wird es dann als ein Mädchen namens Laura / X-23 (tolle Entdeckung: Dafne Keen) zu den Zwei stößt. Denn hinter dem aus „Logan-DNS“ hergestellten Kinder-Klon ist eine Organisation her, dessen Anführer Donald Pierce (cool gespielt: Boyd Holbrook) sich als nicht gerade zimperlich herausstellt…
In den insgesamt 138 Minuten hat Regisseur James Mangold nicht nur die typische Action, sondern auch viel Tiefgang reingepackt. Es gibt unzählige Kämpfe, zig spannende Verfolgungsjagden und auch viele blutige Splatterszenen vom allerfeinsten. Zwischendurch immer wieder ruhige Minuten in denen wir einige Ecken, Kanten und auch liebevolle Charakterzüge der Protagonisten erleben dürfen. Ich persönlich finde, dass „Logan“ ein absolut rundes, stimmiges und vor allem würdiges Finale der „Wolverine“ Trilogie wurde und schon zu einem meiner Top 3 aus der X-Men Reihe avanciert ist. TOP Hugh – RIP Logan

Mario Doll, Berlin

Website zum Film hier: http://www.foxmovies.com/movies/logan

 

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