27. Dezember 2015 Johannes Wolters

Die INDACHS Kritik von Regina Bensch zu „Die Peanuts – Der Film“

Ein kleines, rothaariges Mädchen zieht in Charlie Browns Nachbarschaft.  Unser kleiner Antiheld ist hin und weg, doch sie scheint einfach unerreichbar zu sein für einen „Looser“ wie ihn.
Trotzdem versucht  Charlie – natürlich mit der Unterstützung seines treuen Beagels Snoopy – sein bisheriges Leben umzukrempeln. Wenn nicht jetzt, wann dann und wenn nicht für das rothaarige Mädchen, für wen dann sonst?
Doch auch Snoopy ist schwer beschäftigt, muss er sich doch in seinen Fähigkeiten als Flieger üben, um in seiner Fantasie den roten Baron, seien Erzfeind, zu besiegen und die süße Pudeldame Fifi zu retten.
Selbst denen, die nie in den Genuss der Comics oder der Serie gekommen sind, dürfte Charlie Brown oder wenigstens sein Hund Snoopy ein Begriff sein. Nun beschert uns das Studio Blue Sky (Ice Age, Rio) pünktlich zum Weihnachtsfest mit „Die Peanuts – der Film“ eine animierte Liebeserklärung an die Originalcomics und zwar endlich mal in einem Stil, der keinen der alten Fans verprellt mit einer fiesen 3D-Variante seiner selbst, sondern der eher wirkt wie eine gelungene „Erweiterung“ des 2D-Stils.
Alle bekannten Charaktere bekommen ihren kleinen Auftritt und wirken liebevoll wie eh und je – jeder mit seiner eigenen kleinen Macke:
Linus geht niemals ohne seine Schmusedecke raus, seine rechthaberische Schwester Lucy versucht sich als Therapeutin und Peppermint Patty ist immer noch ein Tomboy, wie er im Buche steht.
So bringen die Peanuts auf der Leinwand zwar nichts Neues, aber: das brauchen sie auch nicht.
Dieser Film ist wunderbar leicht und unkompliziert und das ist genau das Richtige zwischen all den hektischen Animationsfilmen, die oft die Leinwände beherrschen. Schaut ihn euch an!

Eine Kritik von Regina Bensch von Zwölfauge

 

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