21. März 2016 Johannes Wolters

Die Indachs Kritik von Regina Bensch zu Dreamworks Kung Fu Panda 3

Seit 2008 kämpft und plappert sich nun schon Dreamworks‘ liebenswerter Panda Po höchst erfolgreich durch die Kinosäle. Anfangs nicht viel mehr als ein pummeliger Gehilfe im Restaurant seines Adoptiv-Vaters Mr.Ping und großem Verehrer der Kung Fu-Kampfkunst, mausert er sich im Verlauf der Geschichte zum auserwählten Drachenkrieger. Zusammen mit seinen Mitstreitern, den `Furiosen Fünf´, beschützt er fortan das `Tal des Friedens´.


Im neuen, 3. Teil der Reihe, steht unser Lieblings-Panda nun wieder vor ganz neuen Aufgaben. Kai, der ehemalige Waffenbruder des Großmeisters Oogway, hat in der Geisterwelt großen Schaden angerichtet. Sämtlichen Kung Fu-Meistern hat er das Chi – eine Lebensenergie die sowohl dem Guten als auch dem Bösen dienen kann – geklaut um damit in die Welt der Lebenden zurückkehren zu können. Dort will er sich an seinem ehemaligen Freund Oogway rächen, indem er dessen Vermächtnis zerstört.

Po hat währenddessen erstmal ganz andere Sorgen. Meister Shifu denkt es ist an der Zeit, dass er vom Schüler zum Lehrer wird, doch unser Held fühlt sich noch ganz und gar nicht dazu bereit. Dann taucht auch noch ein weiterer Panda auf und entpuppt sich als Po´ s leiblicher Vater! Da er immer davon ausging der Letzte seiner Art zu sein, überrascht es ihn, dass dieser von einem versteckten Dorf voller Pandas erzählt. Kai erreicht nach einem Weg voll Untaten nun auch das Tal des Friedens. Po muss handeln, daher trifft es sich gut dass sein Vater Li Chan die einzige Möglichkeit Kai besiegen zu können im Panda-Dorf wähnt, denn diese sollen angeblich Meister der Chi-Lehre sein. So macht Po sich auf um einerseits ein Chi-Meister zu werden, aber auch um endlich von anderen zu lernen, was es eigentlich bedeutet ein Panda zu sein.

Ein paar wenige Dinge in der Handlung sind etwas „schade“. So fragt sich der aufmerksame Zuschauer, warum dieses Mal Tigress´ Distanziertheit wieder so sehr thematisiert wird, wo sie diesbezüglich im zweiten Teil schon so große Fortschritte gemacht hat und Po´ s Vater kommt doch arg trottelig rüber für jemanden, der in einer Rückblende noch so heldenhaft einen Hammer gegen die Angreifer schwang. Der Bösewicht fällt diesmal ein klein wenig blasser aus, wobei mit Lord Shen aus Teil 2 in dieser Kategorie die Messlatte auch zugegebenermaßen schon sehr hoch gehangen wurde. Die Animationen in der Filmreihe sind von Anfang an grandios und zu Recht vielfach ausgezeichnet worden. Gerade die Kampfszenen wirken sehr flüssig und gut choreografiert. Ein Highlight auf das man sich in jedem Teil verlässlich freuen darf sind die Rückblenden, die konsequent in einem wunderschönen, papierartigen 2D-Design gehalten werden.

Alles in allem kann man von einem guten 3.Teil sprechen, der nie langweilig wird und nicht nur Kindern gefallen dürfte. Er kann nicht ganz an die tolle Story des 2.Teils anschließen, ein schöner und unterhaltsamer Film ist es aber auf jeden Fall geworden und das können ja nicht viele „3.Teile“ von sich behaupten. Gerade wegen den oft sehr schnellen Schnitten und Kampfszenen ist er für Kinder ab ca. 8 Jahren zu empfehlen.

Eine Kritik von Regina Bensch von Zwölfauge

NEIAtKzssS71LR_1_b

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.