24. Februar 2017 Johannes Wolters

Die INDAChs Kritik von Werner Reifberger zu „A Cure for Wellness“ von Gore Verbinski

Ein aufstrebender Wallstreet Angestellter gespielt von Dane DeHaan, der vor allem durch seine Rolle in „Chronicle – Wozu bist du fähig“ bekannt ist, wird damit beauftragt einen Vorstandsvorsitzenden aus einem idyllischen Wellness Resort in den Schweizer Alpen, zurück nach New York zu bringen.

Die Rückführung erweist sich dabei mehr als schwierig und durch einen Unfall wird er selbst zum Patient der Einrichtung. Mit der Zeit findet er immer mehr über die Geschichte des Ortes und seines Wellness-Resorts heraus.

Visuell ist der Film sehr beeindruckend und das Setting erinnert leicht an „Shutter Island“, es gibt immer wieder überraschende Wendungen und der Ausgang der Geschichte lässt sich kaum vorhersehen. Dennoch sind 144 Minuten schon etwas zu viel dafür und lässt den Film teilweise etwas langatmig wirken.

Das Produktionsdesign und die Cinematografie überzeugen auf ganzer Linie, genauso wie die Rückblenden auf einer New Yorker Brücke, die mit Visuellen Effekten von RISE FX – Stuttgart eindrucksvoll in Szene gesetzt wurden. Gore Verbinski der vorwiegend für seine „Fluch der Karibik“ Filme bekannt ist, inszenierte einen mehr als empfehlenswerten Mystery/Horror Film und wie sein Vorname es bereits andeutet, wird auch im Film nicht mit unappetitlichen Szenen gespart und man sollte auf jeden Fall einen guten Magen für den Film haben.

Von dem her vielleicht kein Film den man sich nicht unbedingt mit seiner Freundin ansehen sollte, aber sicherlich für alle Thriller und Horrorfans ein absolutes Highlight ist in diesem Jahr ist.

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