5. Oktober 2015 Johannes Wolters

Die Indachs Kritik zu Ridley Scotts „Der Marsianer“ von Cedric Engels

Nachdem ich ich das Hörbuch von „Der Marsianer“ mehrmals gehört habe und immer wieder ziemlich genial fand, war ich so ziemlich das ganze Jahr auf die Verfilmung von Ridley Scott gespannt. Ich konnte mir nur sehr schwer vorstellen, wie man den genialen Sarkasmus Mark Watneys in Filmform bringt.

Doch obwohl der Film an mehreren Stellen leicht vom Buch abweicht, bleiben die beiden Medien doch recht nah beieinander und der Film schafft es das Gefühl, dass ich beim Hörbuchhören hatte wiederaufleben zu lassen.

„Der Marsianer“ macht einfach nur Spaß. Es ist ein lustiger Action-Film, mit glaubwürdigen Charakteren, der gegen Ende sehr gut Spannung aufbaut und einen dazu sogar noch emotional bewegen kann. Aber mehr als wirklich gutes Sommerkino ist es auch nicht. Es ist kein Film, der noch in 30 Jahren analysiert wird. Der Marsianer ist kein Interstellar und auch kein Inception.

Aber das versucht „Der Marsianer“ auch gar nicht zu sein. Für das, was der Film ist, ist er genial. Witzig, spannend, emotional, wissenschaftlich korrekt (!) und einfach nur gut.

Cedric Engels
Studierende/r an der ifs internationale filmschule köln gmbh

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