20. Februar 2020 Johannes Wolters

In eigener Sache….

Hallo zusammen!

Hier stand bis vor kurzen ein Hinweis auf die ersten Bilder von „Drachenreiter“/“Dragonrider“, einem Projekt dessen Realisierung ich seit einigen Jahren mit brennender Ungeduld entgegengefiebert habe, stand ich doch über die INDAC Community mit vielen Artists und Animationschaffenden in Kontakt, die immer wieder von dem Projekt schwärmten.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich heute morgen seitens der Constantin und den entsprechend beauftragten Pressebüros eine erste Pressemitteilung und erste Fotos aus dem Film bekam.

Nachdem ich dem Verleih und allen Beteiligten meine Freude darüber und mein Interesse an aller Art von Kooperationen zum Ausdruck gebracht habe, postete ich das Material über den INDAC Blog in die mir bekannten Social Media um eine Awareness zu diesem Projekt zu unterstützen.

Ich bekam stattdessen eine aufgebrachte Nachricht von einem Beteiligten der Produktion, der an diesem Projekt 45 Minuten Material beigesteuert hatte, der mich unmissverständlich dazu aufrief, seine Firma und seine Beteiligung in dem Blogbeitrag und innerhalb der Social Media zu nennen.

Das Wort „bitte“ war in der Nachricht mit dem deutschen Äquivalent „sofort“ ersetzt worden.

Ich kam dieser Aufforderung nach und änderte die mir vorliegende Pressemeldung dahingehend ab, verlinkte sogar die Firma im Text und änderte den begleitenden Text.

Das erwartbare „Danke Dir!“ wurde durch das wesentlich freundlichere „Auf Linked In steht es immer noch ohne Namensnennung“ vermittelt.

Auf meine sachliche Erwiderung, dass ich Blogbeitrag etc abgeändert hätte, er das bitte zur Kenntnis nehmen solle und der eigentliche Empfänger seiner offensichtlichen Wut und Frustrationen nicht ich, sondern die Verfasser der Pressemitteilung seien, reagierte der Betreffende außerordentlich wortgewandt.

Das führte zu einer Blockierung seiner Person auf den Plattformen Linked In und Facebook meinerseits.

Meine Bitte um Aufklärung des richtigen Wording führte zu einem hinhaltenden Emailverkehr mit Pressebüros und Verleiherseite. Immerhin erfuhr ich telefonisch, dass die Pressemitteilung legal abgeklärt war und ich mich durch die Veränderung derselben, in dem ich die Firma zum Text addiert habe, aufs juristische Glatteis begeben hätte.

Außerdem wurden mir in weiteren Mails seitens eines Vertreter des Verleihs der erhobene Zeigefinger gezeigt mit den mahnenden Worten, ich hätte mich an ihnen vorbei schon mit dem Regisseur des Films auseinandergesetzt zu diesem Thema. Das wäre doch des Guten zu viel und ich „sollte mich jetzt wieder wichtigeren Dingen“ zuwenden. Eine Nennung der Artists wäre hier jetzt noch nicht angedacht gewesen, die kämen dann später.

Aus diesen Ereignissen heraus ziehe ich den Blogbeitrag hier wieder zurück. Ein für mich erstmaliger, hoffentlich einmaliger Vorgang. Ich bin überrascht, wie professionell hier seitens aller beteiligten Parteien gehandelt wurde und freue mich auf die Entwicklungen hinsichtlich des immer noch von mir als hochinteressant eingestuften Projekts. Aber wenn die Einen mir in blumigen Worten unterstellen, ich würde sie um ihre Credits betrügen, die Anderen mir vorschreiben wollen, mit wem ich befreundet sein darf und mit wem nicht, befinde ich mich in einer höchst merkwürdigen Position.

Den beteiligten Artists und Talents, die an diesem Projekt gearbeitet haben, wünsche ich allen erdenklichen Erfolg mit dieser Show, sie werden es mit diesem Überbau nötig haben.

Die Ereignisse hier lassen mich die INDAC Initiative überdenken. Ich hätte nie damit gerechnet, von dieser Seite her angegriffen zu werden, in dem Moment, wo ich einen Film unterstützen möchte. das ist ungeheuer frustrierend und demotivierend. Schade.

 

Comments (2)

  1. Hey Johannes,

    You’re doing a great job here (considering that i read your articles translated version via google translate), but I have to say that project and management was doomed and this shows how deep the rabbit hole goes. Too many egos involved.
    You keep doing what your doing and give them the finger.

    The stupidest thing is that having worked in small productions like this one and bigger hollywood ones, where i’ve found the most humble people is in the bigger ones, who would have known right?

    Peace

  2. Alina

    Das tut mir sehr leid Johannes, ich schätze deine Arbeit sehr und dieses Verhalten spricht Bände über die Produktion des Filmes….

    Wie Luciano schon meinte, you do you please! <3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zur Werkzeugleiste springen