Hamburg: „Floras Dschungel“ Lesung mit animiertem Bilderbuchkino und Malaktion

Sonntag, 17. Februar 2019 von 14:30 bis 17:30

Kinderbuchhaus im Altonaer Museum
Museumstraße 23, 22765 Hamburg

Das Kinderbuchhaus im Altonaer Museums und der Tulipan Verlag laden zusammen mit Till Penzek und Julia Neuhaus herzlich zur Premierenlesung aus ihrem neuen Buch „Floras Dschungel“ ein.

Eintritt frei! – Anmeldung unter info@kinderbuchhaus.de

Im Anschluss lädt der Tulipan zu Kaffee und Amazonas-Keksen ein. Und wir freuen uns alle zusammen mit einem Glas Sekt auf unser neues Buch anzustoßen.

Der kibula ist freundlicherweise mit einem Büchertisch vor Ort.
Auf Wunsch signieren die Autoren natürlich gerne ihr Buch.

Über das Buch:
Flora sitzt auf ihrem grauen Balkon in einer grauen Stadt und bekommt gerade wieder mal graue Laune. Doch da lässt plötzlich ein Vogel eine geheimnisvolle Wurzel fallen, aus der Blätter und Pflanzen sprießen und schnell den ganzen Balkon überwuchern. Flora findet sich bald im Dschungel wieder, wo ein kleiner Affe ihre Hilfe braucht. Ein aufregendes Abenteuer beginnt!

www.penzek.com
www.julianeuhaus.de
www.kinderbuchhaus.de/termine/
https://tulipan-verlag.de/floras-dschungel/

Showreel 2019 – Carl Krause

This reel shows a selection of my work as a lookdev artist and cg generalist.
Most of the projects are created during my studies at the Filmakademie Baden-Württemberg. The last two projects are from Psyop NY.
For more information about the mindpalace-experience go to: http://www.mindpalace-vr.com


For the oyster-short go to:

https://www.youtube.com/watch?v=KLBltYXF6UM

contact me at carl.krause@gmail.com

Music by Snow Patrol

Täglich einen Kurzen: „Shaman“ von Echo Henoche

Growing up, Echo Henoche loved hearing her grandfather, renowned Inuk artist Gilbert Hay, recount stories and legends passed down through countless generations. Her favourite story was about the white stone atop Mount Sophie, just across the harbour from her home of Nain, Nunatsiavut, on the North Coast of Labrador. The stone is said to be all that remains of a ferocious polar bear that once terrorized the villagers. Legend has it that with the help of a powerful shaman, the community was able to save a young mother and child from the polar bear’s rampage, turning the beast to stone.

Now, in an animated film created in collaboration with the National Film Board, Henoche brings this story to life from her own perspective. Although Shaman is the first film by Henoche, who recently graduated from high school, she has been an active artist since she was a child. At 13, when she sold her first drawing of a seal, her grandfather declared she was a professional artist, and she shed tears of pride and joy. Working with mentor animators and filmmakers at the NFB, including Glenn Gear, Asinnajaq, David Seitz and Elise Simard, Henoche learned new skills and techniques that have transformed her illustrations into a beautiful and personal hand-drawn animation style. Henoche says that her experience will inspire her to create more animations for years to come.

Stuttgart: Senior FX TD in Houdini gesucht….

Ana Lukac Somun schrieb:

For my client, a global CGI leader, I’m looking for a Senior FX TD in Houdini, for their project in Stuttgart. Starting in February, all info upon request. Send me your CV; daily rate and latest showreel: ana.lukac@talentinternational.de

Modest Heroes: Ponoc Short Films Theatre, Volume 1 – Official Clip „Life Ain’t Gonna Lose“ GKIDS –

Studio Ponoc, the new animation studio founded by two-time Academy Award®-nominee Yoshiaki Nishimura (The Tale of The Princess Kaguya, When Marnie Was There) and featuring many artists from the venerable Studio Ghibli, made an immediate splash with their acclaimed debut film Mary and The Witch’s Flower last year. The studio returns this year with Modest Heroes, an ambitious anthology of three thrilling tales created by some of the greatest talents working in Japanese animation today. Together, the stories (Kanini & Kanino, Life Ain’t Gonna Lose, Invisible) explore ideas of heroism in everyday life, and the infinite potential of the short film format allows the directors and Studio Ponoc to experiment with breathtaking, action-packed visuals, concise human drama, and gorgeous fantasy worlds in this unforgettable showcase that is further demonstration of the studio’s exciting future.

DEUTSCHER FILMPREIS 2019 Deutsche Filmakademie gibt Vorauswahl der Spiel- und Kinderfilme bekannt

(Foto: Florian Liedel, Deutsche Filmakademie)

Vorauswahlkommission Kinderfilm:

Philipp Budweg, Produktion

Dagmar Knöpfel, Regie

Jule Ronstedt, Schauspiel

Eberhard Görner, Drehbuch

Martin Farkas, Kamera/Bildgestaltung

Ingken Benesch, Szenenbild/Kostümbild/Maskenbild

Tina Laschke, Musik/Tongestaltung

Florentine Bruck, Schnitt

Johannes Selle, Kulturausschuss Deutscher Bundestag

Die erste Stufe des dreistufigen Auswahlverfahrens zum Deutschen Filmpreis wurde soeben abgeschlossen:

Die neunköpfige Vorauswahlkommission Kinderfilm hat 6 Kinderfilme ausgewählt. Zu den Kinovorführungen wurden nicht-stimmberechtigte, filmbegeisterte Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersstufen eingeladen. Ihre lebhaften Diskussionen im Anschluss an die Filmsichtung flossen in die Entscheidungsfindung ein.

Die Liste aller vorausgewählten Filme, die dieses Jahr ins Rennen um eine Lola gehen, finden Sie unter www.deutscher-filmpreis.de.

Um am Auswahlverfahren teilzunehmen, mussten die Filme bis zum 18. Oktober von den Produzent·innen und Verleiher·innen für den Deutschen Filmpreis angemeldet werden. Die vorausgewählten Filme werden nun bis Mitte März von den knapp 2.000 Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gesichtet. Die Mitglieder der einzelnen Sektionen bestimmen dann im zweiten Schritt des Auswahlverfahrens die Nominierungen ihrer jeweiligen Gewerke. Die Bekanntgabe der Nominierungen erfolgt am 20. März. Die vorausgewählten Filme werden im Rahmen des European Film Markets 2019 in der Reihe LOLA at Berlinale bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin im Kino Delphi LUX gezeigt, wo sie neben dem akkreditierten Fachpublikum auch allen wahlberechtigten Mitgliedern der Deutschen Filmakademie zugänglich sind. Die offizielle VoD-Sichtungsplattform für den Deutschen Filmpreis ist erneut PANTAFLIX die Video-on-Demand-Plattform der Pantaflix AG. Die Mitglieder der Deutschen Filmakademie können die für eine Auszeichnung infrage kommenden Filme auch online sichten.

Der Deutsche Filmpreis – die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film – ist mit Preisgeldern der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3 Mio. Euro dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters verliehen. Die Verleihung ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH.

Kinderfilme

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer Produktion: Christian Becker · Rat Pack Filmproduktion GmbH Regie: Dennis Gansel · Buch: Dirk Ahner, Sebastian Niemann, Andrew Birkin

Lampenfieber Produktion: Christian Beetz, Georg Tschurtschenthaler · Gebrueder Beetz Filmproduktion Regie und Buch: Alice Agneskirchner

Meine teuflisch gute Freundin Produktion: Solveig Fina, Helge Sasse · Tempest Film Produktion Regie: Marco Petry · Buch: Marco Petry, Hortense Ullrich, Rochus Hahn

Pettersson und Findus – Findus zieht umProduktion: Helmut Weber, Thomas Springer, Sonja Ewers · Tradewind Pictures GmbH Regie: Ali Samadi Ahadi · Buch: Thomas Springer

Rocca – Verändert die Welt  Produktion: Tobias Rosen, Steffi Ackermann, Willi Geike · Relevant Film, Warner Bros. Film Productions Germany Regie: Katja Benrath · Buch: Hilly Martinek

Unheimlich perfekte Freunde Produktion: Benedikt Böllhoff, Max Frauenknecht · Viafilm GmbH & Co. KG Regie: Marcus H. Rosenmüller · Buch: Simone Höft, Nora Lämmermann

Gehaltsvorstellung des potentiellen Arbeitgebers – Meine Meinung

von Matthias Backmann

Die Gehaltsvorstellung ist ein interessantes und sehr wichtiges Thema.
Ich habe in meiner eigenen Erfahrung als Artist (sowohl Freelance als
auch angestellt) und im Gespräch mit vielen Kollegen und vor allem auch
im Austausch mit Studenten und jungen Artists einiges mitbekommen. Denn Letztere starten in die Branche und stehen häufig vor der Frage, wie das mit dem Geld nun aussieht…

Insgesamt ist das Thema Gehalt in Deutschland eh schwierig: Während etwa in Schweden alle Gehälter offengelegt sind und mit wenig Aufwand
angefragt werden können, habe ich schon von meinen Eltern gelernt, dass
man darüber nicht spricht.
Aber genau das ist doch ein Punkt, der zu den Ungerechtigkeiten in der
Arbeitswelt führt – sei es zwischen den Geschlechtern, Alter, leider
sogar beim Aussehen gibt es Unterschiede bei gleicher Qualifikation…
Ich könnte da jetzt ein riesiges Fass aufmachen, aber es geht nur
sekundär um Bezahlungsunterschiede, sondern eher um den Bewerbungsprozess.

Was möchte das Unternehmen also herausfinden? Die „Dünnhäutigkeit“, die Johannes anspricht, ist schon ein gutes Indiz dafür, dass natürlich der
Vorwurf im Raum steht, dass man sich simpel den günstigsten Bewerber
herauspicken möchte. Allerdings ist das, wenn man mal drüber nachdenkt,
sehr unklug: günstig und gut ist doch eine seltene Kombination –
Flughafen BER, Elbphilharmonie, Stuttgart 21, Kölner Stadtarchiv, etc.
irgendwie war das doch alles sehr günstig kalkuliert und endete in
Desaster und/oder Nachzahlungen. Und jeder VFX-Producer würde
wahrscheinlich mehrmals täglich gerne sagen: „Können wir zwar so günstig machen, aber dann sieht’s halt Scheiße aus!“ – und muss es leider
genauso machen.
Wenn das Unternehmen also klug ist, möchten sie damit ein bisschen
herausfinden, ob sich der Bewerber gut selber einschätzen kann. Der
perfekte Artist mit riesiger Erfahrung, hochwertigen Arbeitsproben und
der Gehaltsvorstellung eines Juniors – da kann doch was nicht stimmen!

Aber nun muss man die Filmbranche, insbesondere den
VFX/Animationsbereich und ihre Eigenheiten mit einbeziehen. Es ist alles
sehr familiär und kaum einer macht diesen Job wegen des Geldes, sondern
es geht immer viel um Leidenschaft für das, was man tut. Wichtig sind da
auch die Projekte, Kollegen, das Arbeitsumfeld (Überstunden!),
Zahlungsmoral, etc. – all dies kann man nicht mit einer Zahl ausdrücken!
Und wenn diese Zahl doch ein Auswahlkriterium ist, dann kommt der
nächste entscheidende Punkt: Wie soll ich eine sinnvolle Einschätzung
machen?

Die Branche ist schließlich noch mehr oder weniger „wild“ – nicht
umsonst ist die Diskussion über Unionisation, Gewerkschaft, Tarife,
etc… so zerfahren. Aber dadurch fallen viele Mittel weg, die man
benötigen würde, um die Gehaltsfrage von Anfang an einzubeziehen:

– Internetdatenbanken haben nur wenige Werte, auf die sie sich berufen
können. Es gibt einen guten Ansatz von Allan Mckay
(https://vfxrates.com/) – dort exisitiert in der Länderauswahl
Deutschland jedoch nicht.

– Der Entgeltatlas
(https://entgeltatlas.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/) der Bundesagentur
für Arbeit kann mit der Berufsbezeichnung VFX-Artist oder ähnlichem gar
nichts anfangen. Trickfilmzeichner oder Mediengestalter kann man wählen,
aber viele Werte gibt’s nicht.

– Tariftabellen von Verbänden/Gewerkschaften? Siehe oben.

– Ausschreibungen zu ähnlichen Jobs mit Gehaltsinformationen habe ich
nur selten gefunden. Fallen also auch weg.

– Vielleicht bekommt man von 1-2 Kollegen dazu ein paar Informationen,
aber das war es dann wahrscheinlich.

Was also tun? Jeder Ratgeber zu Verhandlungen sagt, man solle lieber
nicht die erste Zahl nennen, die Regel würde man so direkt als erstes
brechen. Als Bewerber würde ich also lieber keinen Betrag nennen oder
sagen, dass die Qualifikation – nicht das Gehalt – ausschlaggebend sein
sollte und im direkten Gespräch gerne verhandelt werden kann. So sollte
es ja sein.

Ich würde mir allerdings insgesamt mehr Transparenz von den Firmen
wünschen. Schließlich kalkulieren alle ihre Arbeit durch und können in
ihrer Ausschreibung entsprechend schreiben, in welchem Bereich das
Gehalt liegen soll/kann, evtl. sogar mit Urlaubstagen und Infos zu
Überstunden. So sind Bewerber und Betrieb auch direkt auf einer Linie,
Überraschungen bei den Verhandlung bleiben eher aus und falls Bewerber
über- oder unterqualifiziert sind, kann man immer noch schauen, wie man
das regelt.

Ich glaube nicht, dass Firmen durch ihre Geheimhaltung da viel gewinnen.
Meine Erfahrung ist, dass am Ende die Beträge bei verschiedenen Firmen
sehr ähnlich waren, egal wie lange man verhandelt hat. Im Gegenteil:
Beide Seiten möchten doch eigentlich umso schneller zu einem Abschluss
kommen – der Artist hat seinen nächsten Job sicher und die Firma einen
Artist mehr.
Oder ist das naiv gedacht?

Ich fände es schön, auch zu hören wie Recruiter und Producer diesen
Prozess wahrnehmen? Hat es sich häufig gelohnt, noch mehr Zeit zu
investieren, um nochmal ein paar Euro zu drücken (auch die Zeit des
Producers kostet…)? Möchte man verhindern, dass andere Firmen einem in
die Karten gucken können? In der kleinen Branche kann ich mir nicht
vorstellen, dass nicht zumindest eine grobe Ahnung besteht, was bei den
anderen vorgeht!

Und um noch kurz genau auf das Beispiel aus Johannes Gespräch
einzugehen: Wenn die Ausschreibung so schwammig gehalten wurde, dass
nicht klar ist, was man in dem Job eigentlich machen soll, dann sollte
sich die Firma eh fragen, was sie erwartet. Dann bringt auch eine
Gehaltsvorstellung nichts, die Qualifikation der Bewerber wird dann
genauso schwammig!

Matthias Backmann
VFX-Artist

Täglich eine Kurzen: „Furies“ von Sara Petty

Der heutige Beitrag ist über den folgenden Link abrufbar und leider nicht direkt verlinkbar auf die INDAC Seite. Also bitte hier anklicken!

Furies(1978) by Sara Petty from iotaCenter on Vimeo.

AFI AWARDS 2018 March of Time

The AFI AWARDS 2018 March of Time video showcases the way the year’s film and television official selections fit into the last 100 years of movie history, from 1908 – 2018.

Sehr hübsche Zusammenfassung sowohl der historischen Komponente wie auch der Jahreszusammenfassung! Und Animation und VFX sind immer wesentlich dabei! Have a look!

Toy Story 4 – Neuer Starttermin und deutscher Titel: A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando

Gerade gesehen, der nächste Pixar Film, Toy Story 4 hat sowohl einen neuen Starttermin in Deutschland und auch einen neuen „deutschen Titel“. Der Starttermin, der zunächst für den 10. Oktober vorgesehen war, rutschte jetzt auf den 20. Juni. Der deutsche Disney Verleih verpasste dem vierten Teil des legendären Pixar Franchises den deutschen Titel: „A Toy Stoy: Alles hört auf mein Kommando“. Klingt ein bißchen nach „A Star Wars Story“ Damit rutscht der Film zeitlich genau zwischen Chaos im Netz (Januar) und Frozen 2 (November) Frozen 2 ist dabei ebenfalls um eine Woche vorgerutscht, vom 28. auf den 21. November. Die Disney Version von Artemis Fowl verschiebt sich von Anfang August auf den 3. Oktober und verlängert die Wartezeit auf den Film von Kenneth Branagh.

Potsdam: Workshop: Political Anima[l]s – Animation, Politics & Digital Media



Internationaler Workshop in englischer Sprache organisiert von Maike Sarah Reinerth
17.–18.01.2019
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenscha
ften
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam

Die Geschichte der Animation – und insbesondere des Animationsfilms – weist zahlreiche Verbindungen zwischen Animation und dem Politischen auf. Animationen dienten als Mittel der politischen Propaganda (z.B. DER FUEHRER’S FACE, 1943), brachten politischen Protest zum Ausdruck (z.B. im Rahmen des „Arabischen Frühlings“) und thematisierten politische Sujets in so unterschiedlichen Genres wie der Fiktion (z.B. WHEN THE WIND BLOWS, 1986), Dokumentation (z.B. WALTZ WITH BASHIR, 2008) und Satire (z.B. THE SIMPSONS, 1989-).
Mit dem Aufkommen des sogenannten „Web 2.0“ hat sich jedoch die Rolle der Medien im politischen Kontext grundlegend verändert. Neue Bedingungen der Medienproduktion, -verbreitung und -rezeption haben insbesondere zur Entstehung neuer internetspezifischer Genres beigetragen (siehe z.B. Eder 2018; Hosea 2008). Kostengünstige, benutzergenerierte Inhalte, das Umgehen so genannter ‚Gatekeeper‘, die Ansprache globaler und Nischenpublika, sowie die Aufforderung, nicht nur zuzuschauen, sondern – im Internet und in der Realität – aktiv zu werden, haben Online-Videos zu mächtigen Werkzeugen in politischen und/oder aktivistischen Kampagnen gemacht. Mikroformate wie GIFs werden in sozialen Netzwerken massenhaft geteilt und in politischen Kampagnen eingesetzt, wobei oft Ausschnitte der Mediengeschichte als politische Kommentare zu aktuellen Ereignissen re-kontextualisiert werden. Auch die traditionellen Medien haben die Macht von Online-Videos erkannt und verbreiten ihre Narrative als Multimedia-Features, animierte Kurzfilme und Erklärvideos.

Der Workshop untersucht, wie verschiedene Arten politischer Animation vor dem Hintergrund der drastischen Veränderungen von Mediennutzung und -technologie sowie politischen Kommunikationsstrategien medienwissenschaftlich gefasst werden können. Expert*innen aus verschiedenen Forschungsbereichen präsentieren ihre Perspektiven in kurzen Impulsvorträgen, denen jeweils eine Plenumsdiskussion folgt.

Programm

Donnerstag, 17. Januar

15:30–16:00 Uhr
Maike Sarah Reinerth (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf):
Begrüßung & Einführung

16:00–17 Uhr
Jan-Hinrik Schmidt (Hans-Bredow-Institut für Medienforschung Hamburg):
„The Communicative Architecture of Social Media. Basic Principles and Their Consequences for the Circulation of Political Information“

17:00–18:00 Uhr
Anne Bartsch & Larissa Leonhard (Universität Leipzig):
„Entertainment & Politics Revisited. How Eudaimonic Entertainment Experiences Influence the Processing and Impact of Political Information“

18:30–20:00 Uhr
Public Lecture
Paul Ward (Arts University Bournemouth):
„Animated Media Forms as Political Communication“


Freitag, 18. Januar

9:30–10:30 Uhr
Erwin Feyersinger (Eberhard Karls Universität Tübingen):
„The Persuasive Function of Animated Graphics in Argumentative YouTube Videos“

10:30–11:30 Uhr
Naima Alam (Eberhard Karls Universität Tübingen):
„Changing Social Status Through Characters in NGO Animations“

11:30–12:30 Uhr
Yorck Beese (Johannes Gutenberg Universität Mainz):
„Animations in Jihadi Video Propaganda“

12:30–13:15 Uhr
Maike Sarah Reinerth (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf):
Abschlussdiskussion

Interview de Rosto – RERUNS

Everything’s different but nothing has changed… A trip through a sunken maze of memories and dreams. The fourth and last in a series of musical films featuring Thee Wreckers. A Rosto A.D short film. Produced by Studio Rosto A.D/Autour de Minuit/A Private View 2018

Kontakt

Wir sind erreichbar! Seid nicht schüchtern, schreibt uns oder schickt uns eine Zeichnung.