Mowgli: Legend of the Jungle | Official Trailer [HD] | Netflix

Acclaimed actor and director Andy Serkis reinvents Rudyard Kipling’s beloved masterpiece, in which a boy torn between two worlds accepts his destiny and becomes a legend. Mowgli has never truly belonged in either the wilds of the jungle or the civilized world of man. Now he must navigate the inherent dangers of each on a journey to discover where he truly belongs. #Netflix #Mowgli #AndySerkis

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Der gefeierte Schauspieler und Regisseur Andy Serkis erzählt in dieser Neuinterpretation des beliebten Meisterwerks von Rudyard Kipling die Geschichte eines zwischen zwei Welten gefangenen Jungens, der sein Schicksal annimmt und zur Legende wird. Mogli hat nie wirklich ganz der wilden Welt des Dschungels oder der zivilisierten Menschenwelt angehört. Um zu entdecken, wer er wirklich ist, muss er den Gefahren beider Welten ins Auge sehen.

 

Hier die deutsche Version: MOGLI (Warner Brothers 2018) von Andy Serkis

In „Mogli“, der neuen 3-D-Kinoversion von Rudyard Kiplings Klassiker „Das Dschungelbuch“, werden Motion-Capture-Aufnahmen mit real gefilmten Sequenzen kombiniert. Unter der Regie von Andy Serkis tritt eine beeindruckende Star-Riege auf. Im Mittelpunkt der Geschichte steht das Menschenkind Mogli, das im indischen Dschungel unter Wölfen aufwächst. Unter der Obhut des Bären Baloo und des Panthers Bagheera lernt der Junge die oft unerbittlichen Überlebensregeln des Urwalds. Die Tiere akzeptieren ihn als einen der ihren, nur der fürchterliche Tiger Shere Khan bildet eine Ausnahme. Doch vielleicht drohen Mogli sogar noch größere Gefahren im Dschungel, denn schon bald wird er mit seiner menschlichen Herkunft konfrontiert.

Die Hauptfiguren aus dem Tierreich werden von folgenden Schauspielern dargestellt: Oscar®-Preisträger Christian Bale („The Fighter“, die „Dark Knight“-Trilogie) als listiger Panther Bagheera, Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett („Blue Jasmine“, „Aviator“) als verschlagene Schlange Kaa, Oscar-Kandidat Benedict Cumberbatch („The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“, „Doctor Strange“) als furchterregender Tiger Shere Khan, Oscar-Kandidatin Naomie Harris („Moonlight“, „James Bond 007: Skyfall“) als Wölfin Nisha, die Mogli wie ihr eigenes Junges aufzieht, Andy Serkis (die „Planet der Affen“-Trilogie) als weiser Bär Baloo, Peter Mullan („Tommy’s Honour“) als Wolfsrudel-Anführer Akela, Jack Reynor („Transformers 4: Ära des Untergangs“) als Moglis Wolfsbruder, Eddie Marsan (TV-Serie „Ray Donovan“) als Nishas Gefährte Vihaan und Tom Hollander („Muppets Most Wanted“) als aasfressende Hyäne Tabaqui.

Zu den Menschendarstellern zählen Matthew Rhys (TV-Serie „The Americans“) als Lockwood, Freida Pinto („Knight of Cups“) als Messua und der kleine Rohan Chand („Madame Mallory und der Duft von Curry“, „Bad Words“) als der von Wölfen aufgezogene Mogli.

„Mogli“ wird von Steve Kloves produziert, der sieben der „Harry Potter“-Blockbuster geschrieben hat, außerdem von Jonathan Cavendish („Elizabeth – Das goldene Königreich“, Performance-Capture-Produzent von „Godzilla“) und David Barron (die „Harry Potter“-Filme). Als Executive Producer ist Nikki Penny beteiligt. Das Drehbuch schrieb Kloves‘ Tochter Callie Kloves nach den Geschichten von Rudyard Kipling.

Warner Bros. Pictures präsentiert „Mogli“ ab 25. Oktober 2018 in 2-D und 3-D in ausgewählten Kinos.

Den Verleih übernimmt Warner Bros. Pictures Germany, a division of Warner Bros. Entertainment GmbH.

Next-Gen Digital Human Performance by Andy Serkis | Project Spotlight | Unreal Engine

Witness a stunning development in digital characters featuring actor Andy Serkis as he showcases the possibility of generating human-driven volumetric performances. Unreal Engine combined with 3Lateral’s Meta Human Framework© volumetric capture, reconstruction and compression technology brought this breakthrough digital performance to life.

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Hier die INDAChs Reviews von Helena Barbie, Michaela Müller und Steffen Hänsch zu Marvels „BLACK PANTHER“

Hallo Johannes, danke für die Einladung zum Screening, es war klasse! Hier mein Review:

Marvels neuestes Werk „Black Panther“ hält alles, was es verspricht. Ein solider Action Film mit spannender Story und einer guten Prise Humor. Man will gar nicht, dass der Geschichte endet, was natürlich großartig ist bei einem Film, an den man schon hohe Erwartungen hat. Auch wenn der Verlauf der Geschichte mehr oder weniger vorhersehbar ist und die ein oder anderer Szene etwas schnell aufgelöst wird, ist man an die Charaktere gefesselt, welche Entscheidungen sie treffen und wie sie sich in der Geschichte entwickeln. Man sympathisiert dabei schon fast zu sehr mit dem Gegenspieler. Dazu kommt, dass man mit Wakanda in eine ganz neue Welt eingeführt wird, von der man natürlich so viel wie möglich sehen möchte.
Ich glaube selbst wenn man eigentlich kein Marvel Fan ist, wird man mit „Black Panther“ sehr gut unterhalten.
Neben tollen Action- und Kampf Szenen, bietet der Film wunderschöne Bilder. Insbesondere das hochentwickelte Wakanda ist richtig gut gelungen. Der Mix aus afrikanischer Architektur und Sci-Fi ist einfach cool, und die Umsetzung hätte nicht besser sein können. Man konnte sich an Kostümen, Kulissen und Requisiten überhaupt nicht satt sehen. Für einen Science-Fiction-Actionfilm ist der VFX Anteil herrlich subtil, man ist einfach so in der Welt drin, dass man sich gerne auf die Bilder einlässt und es einem gar nicht mehr so unwirklich vorkommt.
Auf jeden Fall eine Kino Empfehlung!

Helena Barbie, Köln

https://www.xing.com/profile/Helena_Barbie

Ich habe mich sehr auf den Film gefreut und kann noch gar nicht sagen, warum er mich emotional nicht ganz mitgerissen hat.

Die Schauspieler, ihre Charaktere und Kostüme sind wundervoll! Die Charaktere werden hervorragend vorgestellt, ihre Motivation ist klar und nachvollziehbar. Die Schwester des Prinzen hat einen frechen Humor, der mir sehr gut gefällt. Nur bei dem Antagonisten habe ich das Gefühl, dass mir noch das letzte winzige Teilchen im Puzzle fehlt.

Die Kämpfe und Verfolgungsjagden in „unserer Welt“ fand ich spannend – bei denen im versteckten Utopia Wakanda, war das insgesamt leider weniger der Fall. Zumindest hatte ich öfter das Gefühl den Fokus zu verlieren und der ein oder andere CG Move ist mir auch weniger positiv ins Auge gesprungen. Im Hintergrund gibt es aber auch noch genug zu gucken, falls man sich für die eigentlichen Kämpfe schon nicht mehr interessiert. Alles in allem, gibt es von mir aber nur pingelige Kritik auf hohem Niveau.

Michaela Müller, Hamburg

https://www.linkedin.com/in/visualcompanion/

Ein guter Film. Ich mochte das Afrika-thematische Setting und die aufwendigen Kostüme. Beeindruckend auch, dass der Film ganz ohne Schützenhilfe anderer Marvel-Helden auskam.
Von den Special-Effects gefielen mir die sand-artigen 3D-Animationen am besten, die am Anfang für Wakandas Geschichte und später auch als eine Art Videoüberwachungs-Interface benutzt wurden. Der Rest der Bildschirm-Anzeigen im Film waren dann wieder eher abgedroschene blau-leuchtende Wabenstrukturen, damit es besonders futuristisch aussieht.

Steffen Hänsch, Data Visualist , Berlin

http://www.steffenhaensch.de/

Hier die INDACHS Kritik von Letty Felgendreher zu Marvels „Black Panther“

 

Es fällt nicht sonderlich schwer, unvoreingenommen in einen Marvel-Film zu gehen, wenn man von der Hauptfigur und deren Welt keinerlei Vorkenntnisse hat. „Black Panther“ kannte ich nur aus dem Trailer – der wiederum solide Action versprach.

Meine Erwartungen waren gemischt, einerseits kann man sich bei den Comic-Verfilmungen zumindest optisch immer wieder auf ein interessantes Erlebnis freuen, andererseits reicht dies auch nicht unbedingt, um über einen eher einfach gestrickten Plot hinwegzusehen und/oder über weniger gut ausgearbeitete Figuren. „Black Panther“ hat im Ganzen einfach von allem etwas.

Tolle visuelles Erlebnisse, sympathische, gut gespielte Charaktere, eine für mich jetzt nicht besonders herausstechende Plotline, die aber solide ist, etwas Humor, ein kleines bisschen Politik– und tatsächlich recht starke Frauenfiguren, die nicht am Rockzipfel des Heldens hängen, sondern im Zusammenspiel mit diesem eine gute symbiotische Wirkung entfalten. Es geht erfreulicher Weise weniger um die Rettung der ganzen Welt – vielmehr um Familienzwist, um Perspektivwechsel und Akzeptanz.

Schön ist, dass es sich diesmal nicht um eine weitere Fortsetzung einer bestehenden Filmreihe handelt – sondern um das Näherbringen einer neuen Figur und deren Milieu. Dafür lässt der Film sich Zeit – vielleicht  auch ein wenig zuviel für das, was er erzählt, aber gleichzeitig zu wenig für das, was er eigentlich alles anreißt.

Das royale Drama kommt jedoch als eine so vergnügliche und ungefährliche Unterhaltung daher, dass dieser Punkt gar nicht so sehr ins Gewicht fällt – und so präsentiert sich „Black Panther“ als ein gut konsumierbarer Blockbuster.

Letty Felgendreher

BLACK PANTHER

Regie: Ryan Coogle
Mit Chadwick Boseman, Michael B. Jordan, Lupita Nyong’o, Martin Freeman, Forest Whitaker, Angela Bassett,  Andy Serkis, Daniel Kaluuya, Danai Gurira u.v.m.

Deutscher Kinostart: 15. Februar 2018

INDAC SCREENING: Marvels „BLACK PANTHER“

Marvel Studios' BLACK PANTHER
T'Challa/Black Panther (Chadwick Boseman)

Credit: Matt Kennedy/©Marvel Studios 2018

In Zusammenarbeit mit Walt Disney Pictures Germany darf INDAC  in Düsseldorf, München, Köln, Leipzig, Berlin, Hamburg und Frankfurt jeweils bis zu 5 Animations-/VFXschaffende zu den Presse-Screenings des Films „BLACK PANTHER“ (Kinostart: 15. Februar)“ einladen. Gezeigt wird die Originalversion, die Filmlänge beträgt 145 Minuten!! (OV, 2D, Länge: ca. 145 min)

Wie immer verpflichten sich die Teilnehmer obligatorisch dazu, eine Kritik für den INDAC Blog zeitnah zum Filmstart zu verfassen. Nur auf INDAC.org registrierte Mitglieder der deutschen Animations- und VFX Community können sich für die Teilnahme an den Screenings bewerben:

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Marvel Studios‘ Black Panther – From Page to Screen

Mit VFX von TRIXTER, SCANLINE und RISE FX

BLACK PANTHER

Regie: Ryan Coogler
Mit Chadwick Boseman, Michael B. Jordan, Lupita Nyong’o,
Martin Freeman, Forest Whitaker, Angela Bassett,
Andy Serkis, Daniel Kaluuya, Danai Gurira u.v.m.

Deutscher Kinostart: 15. Februar 2018

Im Verleih von Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
auch in Disney Digital 3D™

Zum Film:

Im Anschluss an den dramatischen Konflikt zwischen den Mitgliedern der Avengers kehrt T’Challa alias Black Panther in seine Heimat Wakanda zurück. Nach dem Tod seines Vaters muss der Thronfolger seinen rechtmäßigen Platz als König des isolierten, doch technisch weit fortgeschrittenen afrikanischen Staates einnehmen. Doch als sich ein alter Feind des Landes aufs Neue erhebt, werden nicht nur die Kräfte des legendären Helden BLACK PANTHER auf die Probe gestellt, sondern auch die Fähigkeiten T’Challas sein Volk durch diese Krise hindurch zu führen. Sollte er dem Kampf nicht gewachsen sein, steht nicht nur das Schicksal Wakandas, sondern das der ganzen Welt auf dem Spiel.

Gut ein halbes Jahrhundert nach seinem Debüt in den Marvel-Comics im Jahr 1966 bekommt mit BLACK PANTHER der erste afro-amerikanische Superheld einen eigenen Kinofilm. Die Titelrolle übernimmt nach „The First Avenger: Civil War“ erneut Chadwick Boseman, an dessen Seite eine prominente und preisgekrönte Besetzung steht, darunter Oscar-Gewinnerin Lupita Nyong´o, Oscar-Preisträger Forest Whitaker und die Oscar-nominierte Angela Bassett. Die Regie hat Produzent Kevin Feige Ryan Coogler anvertraut, der mit den von der Kritik hochgelobten „Creed: Rocky’s Legacy” und „Nächster Halt: Fruitvale Station” sein Talent für gesellschaftlich relevante Stoffe eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte und zusammen mit Joe Robert Cole auch für das Drehbuch zu BLACK PANTHER verantwortlich zeichnet. Louis D’Esposito, Victoria Alonso, Nate Moore, Jeffrey Chernov und Stan Lee agieren erneut als ausführende Produzenten.

BLACK PANTHER startet am 15. Februar 2018 in den deutschen Kinos.

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Hier die Filmkritik von Mario Doll zu Matt Reeves „Planet der Affen: Survival“

Nun ist es also soweit: Der Konflikt zwischen den Affen und den Menschen spitzt sich dramatisch zu und es zeigt sich wieder einmal, dass niemand in Frieden leben kann, wenn man ihn nicht lässt! Der zum Anführer erkorene Caesar (Andy Serkis) ist hin- und hergerissen, aber der Schutz und vor allem die Verteidigung seines Affenvolkes, sowie seiner Familie lassen ihm keine andere Wahl: ein Krieg gegen die Menschen scheint leider unausweichlich. Sein Widersacher, der eiskalte, rücksichtslose Colonel (Woody Harrelson) und seine Armee kennen keine Gnade. Ihm geht es nur um eins: die Affen müssen vernichtet werden. Zudem spielt ein neuer, tödlicher Virus eine entscheidene Rolle und stellt sich als weitere Gefahr heraus… 
Fazit: Der Regisseur Matt Reeves, der auch schon Teil 2 des Affen(film)theaters inszenierte, wußte ganz genau was er zu tun hatte und wie er die Geschichte weiterführen muss! Er führte die Trilogie zu einem großartigen Finale, welches einfach absolut überzeugt und zufriedenstellt! Zu der großartigen Leistung von Andy Serkis ist schlicht zu sagen: gebt ihm einen Oscar! Auch ohne Worte verrät jeder Blick von Caesar / Andy Serkis was er fühlt, denkt oder wie er leidet… einfach Klasse! Auch Woody Harrelson macht seine Arbeit bestens und überzeugt als fieser Antagonist! Ebenfalls zu erwähnen ist die stimmungsvolle Musik, welche von Michael Giacchino komponiert und arrangiert wurde! Somit volle Punktzahl und alles richtig gemacht!
Zudem war es nicht nur lediglich ein Screening eines von mir sehnsüchtig erwartenden dritten und finalen Teils der neueren „Planet der Affen“ Trilogie – sondern es war einer der wundervollsten Kinoabende, welchen ich dank Johannes und INDAC erleben durfte. Denn zu dieser exklusiven Vorführung gesellten sich vorab die zwei entscheidenden Macher des Films: Regisseur Matt Reeves und die Motion Capture Legende Andy Serkis. Beide verrieten sehr informativ Details und Hintergrundinformationen zur Entstehung des Films. Stefan Kuhlmann, der Moderator des Abends, schaffte es den Beiden interessante News herauszukitzeln und dies machte nochmals richtig Laune auf den Film. DANKE für diesen affenstarken Kinoabend!!

Mario Doll

Die INDAChs Kritik von Nico Ostermann zu Matt Reeves „Planet der Affen: Survival“

Andy Serkis und der Regisseur Matt Reeves haben viele Interviews über den Film gegeben. Dabei hat Matt Reeves immer wieder betont, dass er bei dem Film Planet der Affen: Revolution zum ersten Mal in Kontakt mit dem Performance Capture Verfahren kam und sich erst einmal an diese Methode der Produktion gewöhnen musste. Bei Planet der Affen: Survival war er mit der Technik bereits bestens vertraut und die Produktion kam ihm mehr als ein Independent Film und nicht als ein Mega-Blockbuster eines großen Verleihs vor. Auch hat ihm die Entwicklung der Performance Capture Technik gefallen. Früher mussten diese Szenen extra gedreht werden. Heute kann man, wenn die Endfigur im Schlamm liegt oder durch Dreck läuft, diese Szenen real mit dem Schauspieler vor Ort drehen und die Motion Capture Daten daraus gewinnen. Das bedeutet, wenn man die CG Figur sieht, wie sie sich im Dreck wälzt, dann ist das auch wirklich der Schauspieler, der sich im Dreck wälzt, und nicht irgendeine nachgestellte Situation. Andy Serkis konnte diesem nur zustimmen. Er hat sehr ausführlich beschrieben, mit wie viel Aufwand die Szenen für Herr der Ringe gedreht wurden, vor allen Dingen, weil damals ja auch noch alles auf Film aufgenommen wurde, und nicht wie heute, digital. Die Produktion war wesentlich komplizierter und für den Performance Capture Schauspieler auch mühsamer und anstrengender als heute. Heute müssen diese Szenen nicht noch einmal einzeln nachgespielt werden, sondern man kann alles zusammen mit den realen Schauspielern aufnehmen und dadurch auch wesentlich besser mit diesen agieren. Beim Planet der Affen ist es natürlich auch schön, dass die Affen wesentlich breiter und größer sind als die Schauspieler, von denen sie gespielt werden. Dadurch braucht man weniger Cleanplates und kann direkt die originalen Szenen mit den Schauspielern verwenden und diese im Compositing mit den CG-Affen überdecken. Dadurch können Interaktionen mit der Umwelt und mit anderen Schauspielern viel besser eingebaut werden und es wirkt realistischer.

Planet der Affen: Survival ist der dritte Film aus der neuen Planet der Affen Reihe und während der Hauptcharakter, der Affe Cesar im ersten Teil anfing, mit Emotionen umzugehen und langsam das Sprechen lernte, so konnte er sich im zweiten Teil, Planet der Affen: Revolution, schon wesentlich besser ausdrücken und mit den Menschen kommunizieren. In dem neuen Teil, Planet der Affen: Survival, hat Cesar überhaupt keine Probleme mehr mit der menschlichen Sprache und kann einwandfrei kommunizieren. Auch Emotional hat er sich weiterentwickelt. Er fühlt, wie die Menschen und möchte sich und die anderen Affen, gegen das Böse verteidigen. Dabei muss im Verlauf der Handlung geklärt werden, wer der Böse ist. Für Ceasar und seine Kumpanen sind es die Menschen, für die Menschen, die sich in den Wäldern befinden, um die Affen zu jagen und zu töten, stellen die Affen das Gefährliche dar, da diese stärker sind als die Menschen. Sie können die Affen einzig durch die Überlegenheit der Waffen und der Technik in Schach halten und gegen Sie kämpfen. Und so kämpfen die letzten Menschen, die es noch gibt, gegen einen Clan Affen, der sich in den Wäldern niedergelassen hat. Aus diesem Grund trennt sich Cesar mit einer kleinen Gruppe seiner engsten Vertrauten, um die Soldaten und Ihren Colonel zu finden und zu vernichten, damit sie endlich in Ruhe an einem neuen Ort leben können. Auf dieser Suche muss Cesar seinen dunkleren Instinkten folgen, um die furchtbaren Ereignisse der Reise zu überwinden und weiter für das Recht auf Leben zu kämpfen. Von der Zivilisation, die wir heute kennen, sind nur noch sehr kleine Hinweise zu sehen. Es gibt kaum noch Zeichen von den Städten und Dingen, wie wir sie kennen, und sie sind nur noch als entfernte Erinnerungen in den Gedächtnissen der Akteure zu erkennen. Erst als Cesar und sein Trupp von Affen auf das Soldatencamp des Colonels treffen, kommen viele Erinnerungen zurück. Cesar muss sich seinem Feind stellen.

Von der Technik her ist der Film natürlich perfekt gemacht und sieht aus wie aus einem Guss. Man sieht den Hintergründen nicht an, wann die real gedrehten kanadischen Hintergründe verwendet werden und wann die CG-Hintergründe eingesetzt werden. Dazu sehen die Affen auch im dritten Teil der Reihe absolut perfekt aus. Sie haben teilweise nasses Fell, teilweise sind sie völlig verdreckt, oder auch nass und alle Simulationen sehen perfekt aus. Einzig die super realistischen Augen, die mehr an menschliche Augen erinnern, als die von Schimpansen und anderen Affenarten, wirken ein wenig fremd. Dazu ist auch die Technik des Performance Captureings so weit ausgearbeitet, dass sie die CG Affen perfekt in die Umgebung integrieren und auch ohne weitere Probleme und Auffälligkeiten mit anderen Affen und auch dem Set interagieren können. Das Schöne ist aber auch, dass der Zuschauer so von der Handlung mitgenommen wird, dass man gar nicht so auf die Technik und die Errungenschaften des Motion Capturings achtet, sondern einfach den Film genießt. Für den Animator und auch den CG Artist ist der Film ein absolutes Erlebnis und er fügt sich bestens in die Reihe der anderen beiden Teile ein – von der Qualität und auch der Handlung. Man sollte sich dieses Erlebnis in 3D auf der großen Leinwand nicht entgehen lassen.

Nico Ostermann

http://www.nico-ostermann.com/

 

Apes. Together. Strong! Hier die INDAChs Kritik von Thomas Hansen zu „Planet der Affen – Survival“

Evolution. Inhaltlich wie technisch geht es im dritten Teil der Reihe zügig voran.

„War for the Planet of the Apes“ ist eine perfekte Illusion und herausragende Fortsetzung des Franchise. Nach nur wenigen Minuten denkt man nicht mehr an Umsetzung oder Renderzeiten, sondern man folgt fasziniert der Handlung, fühlt Emotionen und hört auf technisch zu hinterfragen. Das ist eine bemerkenswerte Leistung, denn ein Gros des Filmes besteht aus digitalen Affen, welche anhand von Motion-Capture-Daten von Schauspielern wie Andy Serkis (Caesar), Karin Konoval (Maurice) oder Terry Notary (Rocket) auf digitale Doubles im Computer übertragen wurden.

Das Zusammenspiel der menschlichen Protagonisten Woody Harrelsen (Colonel) und Amiah Miller (Nova) mit den digitalen Tieren – deren Dialoge und Wendungen ziehen den Zuschauer konstant in den Bann und spätestens mit dem Erscheinen des „Bad Ape“ (Steve Zahn) sorgt etwas Humor für eine wunderbar ausgeglichene Mischung der Charaktere, deren humane Züge oftmals täuschend menschlich rüber kommen. Der Plot ist nicht vorhersehbar, die Schauplätze und CG-Welten sind aussergewöhnlich und so echt, dass gelegentlich „Vordergrund-Dummies“ wie z.B. „Felsen“ schon fast zu banal wirken. Einziger Wehrmutstropfen wäre die Musik, welche anfangs leider etwas blechern und unausgewogen wirkte, auch wenn die Motive durchaus passend waren und Caesars Thema gar nicht oft genug vorkommen kann.

CGI -„Kinderkrankheiten“ wie fehlende Interaktionen von Fell mit Schnee oder Wasser (wie z.B. noch in Disney’s Dschungelbuch-Remake) wurden ausgemerzt; es ist das detailreichste, interaktivste und glaubwürdigste digitale Fell, das wir je gesehen haben. Der von Weta entwickelte „Manuka-renderer“ meistert problemlos feinste, schneebedeckte, naße oder gar blutige Haare mit physikalisch korrekter Lichtbrechung und wunderschönen Unschärfen. Ganz klar eine Detailgenauigkeit und -verliebtheit, die neue Massstäbe setzt. Irrwitzigerweise scheinen lediglich reitende Affen nicht wirklich glaubhaft übermittelt werden zu können, denn obwohl deren Bewegungen perfekt mit den gefilmten Reitern übereinstimmen, scheinen die Größenverhältnisse von Beinen und Oberkörpern der Affen auf Pferden einfach einen seltsamen Eindruck zu hinterlassen.

Thomas Hansen

Ansonsten lässt die Kombination von schauspielerischer Leistung und technisch einwandfreier Umsetzung keinerlei Wünsche offen und ist absolut sehenswert, für VFX-Artists sogar Pflichtprogramm. Wenngleich der Film nachträglich konvertiert wurde ist die Stereo-3D-Variante alleine wegen der Tiefe des Schauplätze und geschickt gewählter Einstellungen durchaus ein Mehrwert. Von den wundervoll anzusehenden Schneekulissen mal ganz abgesehen.

Abschliessend bliebe noch die Zusammenarbeit von 20th Century Fox mit dem Jane-Goodall-Institute hervorzuheben, welche in einem gemeinsamen Videobeitrag zur Erhaltung der Natur und einem verantwortungsvolleren Umgang mit allen Lebewesen anstossen.

Es wäre sehr wünschenswert, wenn durch diesen Film ein neues Bewusstsein für Tiere und eine neue Wertschätzung für unsere Natur entstünde; denn auch das ist eine Message des Filmes:

Dass „no animals were harmed during this production“ auch für unseren Alltag gelte.

Earth. Together. Strong.

Unbedingt im Kino ansehen!

Thomas Hansen (Compositor)

(LinkedIn)

Hier die INDAChs Kritik von Finn-Ole Mehl zu „Planet der Affen: Survival“/“War for the Planet of the Apes“

Der dritte Teil einer Trilogie ist häufig einer der schwächeren. Bei der „Planet der Affen“ Trilogie ist das zum Glück nicht der Fall. Die moderne Affen-Reihe – oder die Caesar-Trilogie, die 2011 mit „Rise of …“ begann, wird jetzt von Matt Reeves, der bereits 2014 bei „Dawn of …“ Regie führte, zu einem würdevollen Abschluss gebracht. Die drei Filme bilden einen rundes Ganzes, eine in sich geschlossene Geschichte, nämlich die von Caesar: Vom unschuldigen Labor-Versuchs-Äffchen bis hin zum Anführer der Affen begleiten wir Caesar auf seiner Reise. In „War“ geht Andy Serkis‘ Caesar auf Rachefeldzug gegen die Menschen, angeführt von Woodly Harrelsons Colonel. Caesar muss sich seinen inneren und äußeren Dämonen stellen. Und Andy Serkis liefert brilliante Arbeit.
Die Motion-Capture-Technik ist seit „Dawn“ noch einmal um einiges besser geworden. Zu keiner Zeit hatte man das Gefühl Computerfiguren auf der Leinwand zu sehen; jeder Affe war absolut überzeugend und realistisch. In Verbindung mit Serkis‘ genialem Minenspiel entsteht dabei etwas ganz besonderes, das jeder selbst gesehen haben sollte. Auch das Zusammenspiel von Serkis und Harrelson ist packend und spannungsreich.

„War“ ist – wie der Name bereits vermute lassen sollte – ein Kriegsfilm; mit allem Blut, Dreck und Drama was dazu gehört. Das Settting mag futuristisch, post-apokalyptisch, fantastisch sein – die Dramatik und Komplexität und die Charaktere, sowie deren Handlungen und Motivationen erscheinen aber absolut real, glaubhaft und fesselnd.
Comic Relief ist gerade in solch dramatischen Filmen immer ein schwieriges Thema. Mit Steve Zahns ehemaligem Zoo-Affen Bad Ape, dem Caesar und Co unterwegs begegnen, ist „War“ sicherlich ein Risiko eingegangen. Glücklicher Weise ein Risiko, das sich vollkommen ausgezahlt hat. Bad Ape liefert erfolgreiche Auflockerungen der sonst so sehr ernsten Handlung ohne dabei jemals albern, peinlich oder unpassend zu wirken, und überzeugt gleichzeitig durch seine emotionale Hintergrundgeschichte.

Finn-Ole Mehl

Nicht unerwähnt bleiben sollen außerdem Karin Konoval als Oranguntan Maurice, Toby Kebbell als Schimpanze Koba und Amiah Miller als stummes Menschenkind Nova, die alle einen umwerfenden Job machen.
„War for The Planet Of The Apes“ ist brilliant geschrieben, hervorrgend inszeniert und umwerfend gut gespielt. Die Kombination aus perfekter Motion-Capture- und CGI-Technik und der darstellerischen Leistungen ist absolut magisch.
Also, am besten „Rise“ und „Dawn“ direkt nochmal zu Hause nachholen oder auffrischen und dann ab ins Kino.

Noch eine kurze Zeile zum INDAC Event in Berlin:
Es war ein ganz toller Abend. Bevor wir in der Astor Film Lounge den Film mehr über einen Monat vor Kinostart vorgeführt bekamen, wurde der Film von Matt Reeves und Andy Serkis persönlich auf der Bühne angekündigt. Natürlich haben die beiden auch ein paar Fragen zum Film und zur Motion-Capture-Technologie beantwortet. Es ist immer eine große Freude zu sehen, mit welcher Leidenschaft Andy Serkis über seine Arbeit spricht – jetzt für mich zum ersten Mal auch live, ganz ohne Bildschirm.
Danke INDAC.

Finn-Ole Mehl

Digitrick Wanie, Potsdam

War for the Planet of the Apes | Official Trailer [HD] | 20th Century FOX

In War for the Planet of the Apes, the third chapter of the critically acclaimed blockbuster franchise, Caesar and his apes are forced into a deadly conflict with an army of humans led by a ruthless Colonel. After the apes suffer unimaginable losses, Caesar wrestles with his darker instincts and begins his own mythic quest to avenge his kind. As the journey finally brings them face to face, Caesar and the Colonel are pitted against each other in an epic battle that will determine the fate of both their species and the future of the planet.

In Theaters – July 14, 2017

Directed By Matt Reeves
Cast: Andy Serkis, Woody Harrelson, Steve Zahn, Amiah Miller, Karin Konoval, Judy Greer and Terry Notary

Kontakt

Wir sind erreichbar! Seid nicht schüchtern, schreibt uns oder schickt uns eine Zeichnung.