„Virtual Reality“: Hochschule Darmstadt akademischer Partner des Netzwerks „VR First“

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Darmstadt/Dieburg. Virtuelle Realität (VR) gilt nicht nur im Games-Markt als Zukunftssegment. Autohersteller nutzen sie zur Präsentation künftiger Modelle und Techniken. In der Gesundheitsbranche verspricht man sich innovative Ansätze etwa in der Schmerz- oder Angsttherapie. Das Zukunftsfeld wird am Mediencampus der Hochschule Darmstadt (h_da) in Dieburg im Studiengang Animation & Game am Fachbereich Media gelehrt. Als eine von nur zwölf Hochschulen weltweit ist die h_da nun neuer akademischer Partner im Netzwerk „VR First“, initiiert vom Frankfurter Spieleentwickler „Crytek“, eine der international führenden Games-Schmieden.

Ziel von VR First ist, die Umsetzbarkeit neuer Anwendungen im Bereich Virtual Reality auszuloten und gemeinsam mit Ausbildungsstätten und Unternehmen zukünftige Nutzungsszenarien zu entwickeln. „Bewusst beschränkt sich das Zukunftsfeld der virtuellen Realität hierbei nicht nur auf den Bereich der Computer-Games, sondern zielt auf ein großes Feld innovativer, crossmedialer und komplexen Anwendungen im Bereich der Bildung, Medien, Architektur, Medizin, Therapie, Werbung, Produktpräsentation sowie in sozialen oder kollaborativen Netzwerken“, erläutert Prof. Tilmann Kohlhaase, Leiter des Studiengangs Animation & Game. Hochschulkooperationen bestehen bislang mit Universitäten und Hochschulen in den USA, Asien und Europa, die Hochschule Darmstadt zählt zu den ersten deutschen Partnern.

Zur Förderung der Virtual Reality-Technologie und deren Anwendungen entstehen im VR First-Netzwerk Labore und Forschungsstätten, an denen mit Technologien und Software der virtuellen Realität experimentiert und entwickelt werden kann. Auch die h_da eröffnet gerade ein solches „VR LAB“ am Mediencampus in Dieburg. Tilmann Kohlhaase: „Damit setzt sich die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Spielestudio Crytek und der Hochschule Darmstadt konsequent fort. Als eine der ersten Hochschulen nutzt die h_da im Studiengang Animation & Game seit 2007 ´Cryengine´, die von Crytek entworfene, äußerst leistungsfähige Software zur Spieleentwicklung. Zudem konnten zahlreiche Crytek-Mitarbeiter aus vielfältigen Bereichen der Computerspiele-Entwicklung für Lehraufträge gewonnen werden.“

Parallel zur einfacheren Verfügbarkeit von Equipment zur Nutzung von Virtual Reality in den vergangenen Jahren wurde VR zu einem zentralen Schwerpunkt in der Ausbildung des Studiengangs „Animation & Game“. Tilmann Kohlhaase: „Die Kernkompetenzen des Studiengangs in den Bereichen Design und Umsetzung virtueller Welten und Charaktere sowie der Entwicklung und Gestaltung interaktiver Umgebungen und Nutzererfahrungen bieten beste Voraussetzungen für Forschung und Lehre in dem komplexen und hoch interdisziplinären Bereich der Virtuellen Realität.“ So setzen sich auch die h_da-Studiengänge Motion Pictures im Bereich 360 Grad-Video und Sound and Music Production im Bereich 3D-Sound mit Virtual Reality-Aspekten auseinander.

„Für unsere Absolventinnen und Absolventen entsteht hier ein großes mögliches Beschäftigungsfeld, das weit über Anwendungen im Computergamebereich hinausgeht“, sagt Tilmann Kohlhasse. „Mit der Partnerschaft im Netzwerk VR First setzt der Fachbereich Media seine Entwicklung in der VR-Ausbildung konsequent fort und wird das Potential der virtuellen Realität durch innovative erzählerische, crossmediale und neuartige Nutzungsszenarien und Anwendungen in Industrie und Entertainment weiter ausbauen.“

About Film Engine

Film Engine is a software solution facilitating real-time filmmaking for VR, movies, and more. With Film Engine, digital content creators can simultaneously work on layout, animation, lighting, rendering, grading, and editing – drastically reducing the time required to produce stand-out visual effects and direct scenes. Created jointly by veterans of the film and videogame industries, Film Engine leverages and combines the power of real-time technologies being used on virtual production stages today, and ensures filmmakers on any budget can reclaim the precious resources needed to focus on visionary storytelling.

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Film Engine is intuitive, fast, and cost-effective. Using Film Engine, filmmakers can produce Hollywood-quality effects with home studio on a very low budget. Indie filmmakers will be able to realize million-dollar ideas on a small budget, while Hollywood veterans will be able to create high-quality visuals quickly and efficiently.

Jean-Colas Prunier – Film Engine’s Creative Director and visual effects veteran of films such as Avatar, Lord of the Rings, Guardians of the Galaxy, and Life of Pi – first met Cevat Yerli (Crytek) in 2014, when the two realized they shared a vision that could solve many of the problems faced by filmmakers.

“We realized that by combining our visions we could create something that was greater than the sum of its parts. By addressing the needs of filmmakers with the technology of the games industry, we were able to create an entirely new cinematic production tool that will completely change the way the industry works,” Prunier said of their work together.

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