Mexico rules! Golden Globes für „COCO“ und „SHAPE OF WATER“

An diesem Wochenende hat Disney•Pixars Animationshighlight COCO insgesamt 1,06 Millionen deutsche Fans mit einem Umsatz von 8,2 Millionen Euro in die hiesigen Kinos gelockt und ist damit der diesjährige Feiertagshit für Familien. Außerdem wurde der warmherzige CGI-Film gestern Abend mit dem Golden Globe in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ ausgezeichnet, der von der Hollywood Foreign Press Association (HFPA), dem Zusammenschluss ausländischer Filmjournalisten in Hollywood, verliehen wurde.

COCO ist ein neues, originelles und fantasievolles Animations-Abenteuer, in dem das mehrfach preisgekrönte Filmemacher-Duo mit Regisseur Lee Unkrich (FINDET NEMO, TOY STORY 3) und Produzentin Darla K. Anderson (CARS, TOY STORY 3) zusammen mit Co-Regisseur Adrian Molina ein fulminantes, farbenfrohes und witziges Filmfeuerwerk zündet! Die Filmemacher entführen uns in ein buntes Spektakel voller tiefschwarzem (Galgen-) Humor, ganz viel Herz und auch ein klein wenig Schmerz. Den Sound zu COCO liefert der Oscar®-prämierte Komponist Michael Giacchino (OBEN, DIE UNGLAUBLICHEN).

Am “Día de los Muertos“ gedenken Freunde und Verwandte ihrer geliebten Ahnen, bedenken sie mit Zucker-Totenköpfen und Blumen, um so deren spirituelle Reise im Land der Toten zu unterstützen. Ausgerechnet an diesem so wichtigen, traditionellen Feiertag landet Miguel mit seinem schrägen Hund Dante durch einen unglaublichen Zufall in dieser anderen Welt. In dem lauten, bunten Kosmos voller skurriler Charaktere trifft er nicht nur auf seine Ur-Ahnen, sondern auch auf den liebenswerten Hector, der ihm helfen will, den Weg zurück nach Hause zu finden. Doch das ist leichter gesagt als getan! Je mehr Miguel versucht, in die Welt der Lebenden zurück zu kehren, umso tiefer wird er in ein altes Familiengeheimnis gezogen. Doch die äußerst toten und gleichzeitig lebendigen Typen, wie Hector einer ist, sind so gar keine Hilfe…

COCO läuft seit dem 30. November in den deutschen Kinos – auch in Disney 3D

Del Toros neuer Film SHAPE OF WATER – DAS FLÜSTERN DES WASSERS wurde am Sonntag von der Hollywood Foreign Press Association mit 2 Golden Globe Awards ausgezeichnet:

Beste Regie, Guillermo del Toro
Beste Filmmusik, Alexandre Desplat

SHAPE OF WATER – DAS FLÜSTERN DES WASSERS erhielt nicht nur 2 Golden Globe Awards, sondern führt außerdem mit sensationellen 14 Nominierungen (darunter Bester Film, Beste Regie und Beste Hauptdarstellerin) die Critics‘ Choice Movie Awards an. Darüber hinaus wurden Guillermo del Toro und Sally Hawkins bereits von der Los Angeles Film Critics Association als Bester Regisseur und Beste Hauptdarstellerin geehrt. SHAPE OF WATER – DAS FLÜSTERN DES WASSERS wurde außerdem als Bester Film bei den Internationalen Filmfestspielen Venedig 2017 mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

Der meisterhafte Geschichtenerzähler Guillermo del Toro inszeniert mit SHAPE OF WATER – DAS FLÜSTERN DES WASSERS eine poetische Liebesgeschichte, die circa 1963 vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in Amerika spielt. Im versteckten Hochsicherheitslabor der Regierung arbeitet die einsame Elisa (Sally Hawkins) gefangen in einem Leben der Stille und Isolation. Elisas Leben ändert sich für immer, als sie und ihre Kollegin Zelda (Octavia Spencer) ein als geheim eingestuftes Experiment entdecken.

In den Hauptrollen: Die mit Oscar®-Nominierungen, Golden Globes, BAFTA Awards und vielen anderen Preisen vielfach ausgezeichnete Sally Hawkins (HAPPY GO LUCKY, PADDINGTON, GODZILLA, BLUE JASMIN), der Oscar®-nominierte Richard Jenkins (THE VISITOR), Michael Shannon (MIDNIGHT SPECIAL), Oscar®-Preisträgerin Octavia Spencer (THE HELP, HIDDEN FIGURES – UNERKANNTE HELDINNEN) sowie der Formwandler des Kinos Doug Jones (PANS LABYRINTH, HELLBOY). Regie, Drehbuch, Story und Produzent: einer der kreativsten, visionärsten Geschichtenerzähler des gegenwärtigen Hollywood, Guillermo del Toro (Oscar®-Nominierung für PANS LABYRINTH).

Den deutschen Trailer sehen Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=cyctc1v1JCQ

SHAPE OF WATER – DAS FLÜSTERN DES WASSERS
Ab Donnerstag, 15. Februar 2018 nur im Kino.

Hier die INDAChs Kritik von Saskia Wolf zu Pixars „COCO“

Coco Screening 15. November 2017 – Review

Nicht nur mein Film 2017, sondern voerst auch so meine absolute Nummer eins.

Dabei könnte ich es fast belassen, aber es drückt nicht wirklich aus
warum. Dass der Film mir gefallen würde, war mir bereits von der ersten
Minute an klar, denn er ist wunderschön. Die Haut sah zum Greifen echt
aus, die Farben kräftig und der unglaublich kreativ dargestellte Anfang
waren für mich schon mal Brief und Siegel für eine ziemlich sichere Nummer.

Auch die Musik stellt einen bedeutenden, dramaturgischen Teil des Films dar.  Aber der bekommt nicht nur vom
Soundtrack viel Liebe und Herz, sondern auch aus dem Bereich Animation. Denn soviel sei hier verraten,  die Animatoren haben sich bei diesem Film durchweg selbst
übertroffen. Witze und Situationskomik sind clever und geschickt und wenn
es sein muss, zackig geschrieben – neben der erwähnenswerte Tatsache, dass auch viel visuelle
Komik geboten wird. Die erschlagend schönen Designs und Bilder ziehen
sich außerdem durch den ganzen Film, mit faszinierender Liebe zum
Detail, die man nach und nach entdecken kann.

FAMILY REUNION – In Disney•Pixar’s “Coco,” aspiring musician Miguel (voice of Anthony Gonzalez) makes an impulsive choice that sets off a series of events that ultimately lands him in the Land of the Dead where he’s able to interact with his late family members, including Tía Rosita (voice of Selene Luna), Tía Victoria, Papá Julio (voice of Alfonso Arau), and Tío Oscar and Tío Felipe (both voiced by Herbert Siguenza). Disney•Pixar’s “Coco” opens in U.S. theaters on Nov. 22, 2017. ©2017 Disney•Pixar. All Rights Reserved.

Was mich jedoch kalt erwischt hat, war die Story. Sicherlich, es ist
immer noch ein Film, bestimmte Dinge passieren, die sieht man kommen.
Andere sind ein Plot-Device, aber alles hat einen wirklichen Grund, da zu sein.
Alles trägt dazu bei noch mehr zu fühlen. Sei es um sich noch mehr mit
einem Charakter zu identifizieren, noch mehr über einen guten Witz zu
lachen, oder einfach um tränenüberströmt, aber mit einem breiten
Strahlen im Gesicht die Leinwand anzustarren.

Die Art wie es Pixar geschafft zu haben nicht nur ein kulturell fremdes
Fest, sondern die ganze, einnehmende Atmosphäre Mexikos und dessen
besondere Ausstrahlung einzufangen hab ich so zuvor noch nie bewusst
irgendwo auf der großen Leinwand gesehen. Coco bewegt nicht nur zum
Fühlen und Denken, sondern auch zum Umdenken. Neu zu verstehen wie eine
andere Kultur mit der Familie und deren „Vergänglichkeit“ umgeht war
eine Denkweise die sich wie ein Geschenk angefühlt hat. Día de Muertos
(Tag der Toten) mag düster klingen, aber die Bedeutung dieses Fests ist
die Essenz dieses Films. Und es lohnt sich diese kennenzulernen.

Darla K. Anderson und Lee Unkrich zu Besuch in der Astor Film Lounge am Kurfürstendamm eingerahmt von Stefan Kuhlmann und Johannes Wolters beim Q&A mit den INDAChsen nach dem Screening am 15. November 2017

Danke nochmal an Indac und die Veranstalter, das Screening war
fantastisch. Dass im Q&A danach die ersten Leute fast nur ihre
Dankbarkeit und Faszination ausdrücken konnten, bevor die ersten Fragen
aus dem Publikum gestellt wurden zeigt, wie fantastisch der Film ist und
die Leute die an ihm gearbeitet haben. Wie viel Recherche und
Detailverliebtheit in dem Film wirklich steckt ist als jemand aus einer
anderen Kultur nur oberflächlich bewusst. Dank dem Screening und den
ausführlichen Antworten von Lee Unkrich und Darla K. Anderson hab ich
jedoch einen einzigartigen Einblick bekommen, den mir keiner nehmen kann.

Kurzum: Immer gerne wieder!

___________________

Danke nochmal und
Ganz viele Grüße!
Saskia Wolf

 

The INDAC-Interview with director Lee Unkrich und producer Darla K. Anderson about Pixar´s „COCO“

I met the Coco-Team in Berlin for an interview on November 16th, 2017, enjoy the interview ! Comments are welcome!

Here are the imdb-links for Lee Unkrich and for Darla K. Anderson!

Interview by Johannes Wolters

Editing: Konstantin Georgiou

Hier die INDAChs Kritik von Vanessa Schneider zu Pixars „COCO“

Pixar’s neues Meisterwerk »Coco« erzählt die Geschichte von Miguel Rivera und seiner Familie. Das Wichtigste ist die Familie, doch Miguel sehnt sich danach Musik zu machen. Musik ist aber in seiner Familie strengstens verboten und seine Abuelita sorgt dafür, dass das auch so bleibt. Miguel lernt mit Hilfe seines Idols Ernesto de la Cruz, dem größten Musiker Mexicos, Gitarre spielen. Genau wie sein Idol möchte Miguel an dem Musikfestival der Stadt Santa Cecilia teilnehmen, doch durch einen Zufall findet er sich im Land der Toten wieder.

Der Film widmet sich dem Fest der Toten, dem »Día de los Muertos« in Mexico. An diesem Tag werden die Verstorbenen gefeiert und viel wichtiger noch, die Lebenden erinnern sich an die Geschichten ihrer Ahnen.

Visuell sehr beeindruckend ist das Reich der Toten. Angefangen über die Ringelblumenbrücken bis hin zu der leuchtenden Stadt und der Liebe zum Detail, z.B. im Bahnhof. Die Farbenpracht im Reich der Toten grenzt sich sehr gut von Miguels Welt ab, die etwas entsättigter wirkt.

Weiteres Highlight sind für mich die Skelette. Eigentlich sind sie etwas Unheimliches, doch Pixar hat es geschafft, sie freundlich und sympathisch wirken zu lassen. Jedes der Skelette, obwohl sie einheitlich sind, hat eine Persönlichkeit, die über die Kleidung und Körperbemalung deutlich wird.

Sehr interessant sind auch die Animationen, besonders die Szene, in der Miguel Gitarre spielt, gefällt mir sehr gut. Generell ist es auch faszinierend, wie die Skelette sich bewegen und durch eine unbekannte Kraft zusammengehalten werden.

»Coco« zeigt, wie wichtig es ist, seine Träume zu verfolgen, aber dabei nie seine Familie zu vergessen. Genauso wie den Tod von Angehörigen nicht als etwas Trauriges zu sehen, sondern sich daran zu erinnern, wie die Verstorbenen waren.

Leider wurde bei dem Screening der Disney Kurzfilm »Olaf taut auf« nicht gezeigt.

Von

Vanessa Schneider

Die INDACHs Kritik von Robert Hranitzky zu Pixars „COCO“

Mit „COCO“ hat Pixar mal wieder ein Meisterwerk erschaffen.

Mit den letzten beiden Filmen „Cars 3“ und „Finding Dorie“ wurde ich nicht so sehr abgeholt, da beide letztlich „nur“ Fortsetzungen waren und somit auch nicht eine gänzlich neue Welt mit neuen Charakteren vorgestellt haben. Allerdings ist Coco ein wahres Feuerwerk an fantastischen Bildern, Figuren und natürlich einer sehr bewegenden Geschichte.

Mit „Ratatouille“, „Wall-E“ und „Alles steht Kopf“ gehört „COCO“ zu meinen absoluten All-Time-Favorite Pixar Filmen. Pixar schafft es mal wieder auf wunderbare Weise die verschiedenen Zielgruppen von Groß und Klein anzusprechen, so dass die Jüngsten einen Riesenspaß am Klamauk und der perfekt animierten Situationskomik haben – vielleicht aber die übergeordnete Geschichte nicht in dem Maß verstehen wie z.B. Erwachsene es tun. Die Geschichte selbst hat viele Botschaften, in erster Linie natürlich das übergeordnete Thema Familie. Es geht um Generationen und Traditionen, damit auch einhergehend das Erwachsenwerden, wo auch Abschied, Loslassen und entsprechend leider auch der Tod dazugehört. Aber auch Themen wie Träume und (Musiker) Karriere werden auf subtile aber faszinierende und charmante Weise behandelt – welchen Preis muss man unter Umständen zahlen, wenn man berühmt werden möchte und was stellt das mit einem an? „COCO“ kommt in einigen Momenten mit so einer emotionalen Wucht daher, wie in den bewegendsten Szenen von „Oben“ und „Alles steht Kopf“.

Im Kinosaal schien jedenfalls kaum ein Auge trocken geblieben zu sein. Man möchte sich beim Schauen des Films freuen, tanzen und weinen – selbstverständlich kommt dabei das Lachen nie zu kurz, ganz gleich ob dies von Klamauk oder einem smarten Witz ausgelöst wird. „COCO“ bedient das komplette emotionale Spektrum und ist wahrlich wie eine Achterbahnfahrt. Die bunte, lebensfrohe und liebenswerte mexikanische Kultur wird wunderbar dargestellt und obwohl der Film fast sechs Jahre bis zur Fertigstellung gebraucht hat, kommt er genau zur richtigen Zeit in die Kinos. Ohne dabei politisch zu sein setzt „COCO“ ein positives Zeichen und ist bereits jetzt schon der erfolgreichste Film aller Zeiten in Mexiko! Dabei ist die Machart und die technische Umsetzung gewohnt hoch. Ganz gleich ob es die Art der Animation, das Characterdesign oder der schöne Look ist.

Es ist faszinierend zu sehen, dass neben einer wunderbaren Story auch die visuelle Qualität ein, mal wieder, unfassbar hohes Level hat. Die Herausforderung Skelette „lebendig“ und eben nicht furchterregend darzustellen ist Pixar beispielhaft gelungen. Sämtliche menschliche Charaktere sind ebenfalls mit einer unfassbaren Liebe zum Detail gestaltet worden und könnten selbst als „echte“ Schauspieler nicht besser zum Leben erweckt werden.

Da bei „COCO“ Musik eine sehr große Rolle spielt, darf hier auch der großartige Soundtrack von Michael Giacchino nicht unerwähnt bleiben. Grundsätzlich bin ich kein großer Fan davon, wenn in Filmen gesungen wird. Allerdings passt das in diesem Film wunderbar rein, weil es einfach Sinn macht und eben zur Story gehört. Hinzu kommt auch, dass die Songs wirklich schön sind und authentisch mexikanisch wirken – selbst in der deutschen Synchro! Eine wahres Meisterwerk welches auf allen Ebenen und Sinnen begeistert.

Ein großer Dank auch an Johannes Wolters von INDAC für das Privileg, diesen schönen Film in der Preview gesehen zu haben.

Robert Hranitzky

http://www.hranitzky.com/

Stimmen zum INDAC Event zu Pixars „COCO“ in BERLIN mit Regisseur Lee Unkrich und Darla K. Anderson

Mario Doll schrieb:
Hallo Johannes,

auch von mir noch ein paar schriftliche Anmerkungen zum „Coco“ Screening.

Preisfrage: Wo kann man einen wirklich zauberhaften Film in einem wunderschönen Kino mit Snacks + Getränken genießen und erhält als Sahnehäubchen noch ein Q&A mit dem Regisseur und der Produzentin obendrauf? Natürlich bei INDAC und Dank Johannes Wolters. Es ist schon wirklich Klasse wie Du, lieber Johannes, das immer wieder schaffst solche tollen Screenings zu organisieren, zu gestalten und auszuführen. Ich möchte mich bei dir recht herzlich für einen ganz tollen, erlebnisreichen und sehr exklusiven Abend bedanken! Der Film war ein absoluter Volltreffer – da hat einfach alles gestimmt und es war höchst informativ dem Regisseur Lee Unkrich und der Produzentin Darla K. Anderson anschließend zu lauschen und Wissenswertes zum Hintergrund und der Entstehung von „Coco“ zu erfahren. Du und auch Dein Co-Host Stefan Kuhlmann habt das richtig schön und Klasse gemacht, sowie witzig und charmant durch den Abend geführt! Auch wenn ich noch lange Zeit von diesem Hammer-Abend schwärmen werden, freue ich mich jetzt schon bereits aufs nächste Mal…

DANKE 🙂

Gruß, Mario

Aygün Völker schrieb:

Der neue Weihnachtsfilm ist zwar nicht weihnachtlich, sondern von dem mexikanischen Dia de Muertos inspiriert, aber wieder einmal überzeugt PIXAR mit einer bombastisch-umwerfenden Animation, strahlenden Farben, herausragendem Soundtrack und einer zu Tränen rührenden Geschichte. Und wieder wagt sich das Studio an einen Plot mit gesellschaftlichen Tabu-Themen, an die sich sonst kein Familienfilme-Macher wagt, weil sie als Kassengift gelten. Die Geschichte ist diesmal etwas ambivalent, Gut und Böse nicht ganz so klar und eindeutig wie sonst, zwei Erzählstränge kommen sich in die Quere – auf der einen Seite ein innerfamiliäres Problem über die Zukunft des Jungen Miguel, auf der anderen Seite der Kampf gegen die böse Figur, die ein bisschen vom ersten Erzählstrang ablenkt. Insgesamt ein fantastisches Abenteuer, unbedingt sehenswert, und über das Vergessen von Personen kann man dann innerhalb der Familie noch lange diskutieren. Großes Gefühlskino, unbedingt ansehen!

Aygün Völker

Familie Völker in der ASTOR Film Lounge Berlin beim COCO Event

Chris Hefele schrieb:

Das hat Spaß gemacht, vielen Dank! Auch von den beiden Anderen – die waren auch schwer begeistert. Solche Filme sind gerade heute so wichtig. War toll, von Darla und Lee noch was dazu zu hören. 6 Jahre…
Wenn ich sehe, was heute möglich ist (auch bei Zootopia letztes Jahr), fühle ich mich als 2D-Mann echt wie einDinosaurier 😀

 

 

David Aguirre Hoffmann schrieb:

Ich wollte Ihnen danken, dass Sie die Premiere von Coco organisiert und mich eingeladen haben.

Ich bin kein Mexikaner, aber ich bin in der Nachbarschaft. Ich komme aus Honduras und die Ähnlichkeiten zwischen beiden Ländern machten den Film für mich besonders emotional. Und als ich dem Pixar-Team zuhörte, erinnerte ich mich daran, warum ich die Welt der Animation so sehr liebe.

Ich arbeite derzeit als Art Director für die Dreinull GmbH hier in Mitte, seit vier Jahren machen wir werbungen für bekannte Deutsche Marken. Allerdings würde ich mich gerne mit der Art von Animation beschäftigen, die Geschichten erzählt (filme/serien/shorts). Ich habe Computeranimation in Florida studiert, und vor kurzem habe ich die Änderungen vorgenommen, um ab dem nächsten Monat mehr freiberufliche Jobs aufzunehmen. Ich bin auch gerade zu INDAC gekommen und werde mich stärker verbinden.

Vielen Dank,

David

Hier die INDAChs Kritik von Kim Sofer Matthias zu Lee Unkrichs „COCO“

gesehen in der „Astor Film Lounge – Berlin“

Wenn ich schon ins Kino „muß“, dann will ich wenigstens später mit dem Gefühl herausgehen können, das ich zwischen 11 – 28 Jahren regelmässig in Filmen meiner Wahl hatte ( Blade Runner, Alien, Diva, Le grand bleu, Zabriskie Point, etc. ) und die gesehene, für mich ausgesprochen lebendige, Immersion „mitnehmen“ ( zumindest bis ins Bett ) durfte. Der deutliche Drang, dies hier jetzt aufschreiben zu müssen, zeigt, daß ich immer noch „drinnen“ bin und das mit vollem Verständnis und einem Gefühl großer dankbarer Erhabenheit. Ich denke, etwas gelernt, etwas Größeres verstanden und den Zusammenhang zwischen einem Wunsch, seinem Gedanken und der Relevanz für meine Welt hergestellt zu haben. Einfach nur, weil ich gestern Abend der deutschen Preview von „COCO“ beiwohnen durfte und es wirklich genossen habe und das hat zuviele Gründe, um diese hier in aller Bewegtheit wirklich so angemessen ausführen zu können und zu wollen.

Ich war froh, nicht zu wissen, was mich erwartet. Ich war froh „abgeholt“ zu werden. Daher werde ich auch nichts von dem Inhalt verraten, ich kann nicht. Ich kann nur sagen, daß PIXAR 6 Jahre gebraucht hat, um dieses Projekt fertigzustellen. Ich kann sagen, daß die vielen Figuren aus “ COCO“ und die alles und jeden verbindende mehrdimensionale Geschichte auf einen der erfolgreichsten Disney Filme aller Zeiten hindeutet, in Mexiko ist er es bereits (!), dem man zurecht jeden Preis vor die animierten Füsse, Flügel, Tatzen, Schuhe, Knochen und Schnauzen werfen sollte, den es auf der Welt für ein solches Filmwerk gibt. Einfach ein brillianter Film.

Im anschließenden Q`n A gaben Regisseur Lee Ulrich und Producerin Darla K. Anderson bereitwillig Antwort und öffneten die Tür zu der Welt von „COCO“ noch einen Spalt mehr. John Lasseter dürfte sich beim Lesen des Buches von Lee Unkrich (original story by) & Jason Katz (original story by) & Matthew Aldrich(original story by) & Adrian Molina (original story by + co directing)
Adrian Molina (screenplay by) & Matthew Aldrich (screenplay by) mehrfach die Nase geputzt haben, aber Weinen war noch nie so wunderbar, wie zum Ende dieses Filmes. Es ist versöhnend, es lässt uns alle näher zusammenrücken, in der „Disney Version des mexikanischen Ehren-Tages der Toten“ und das ist, was einen der besten Filme dieses Jahrzehnts so besonders macht. Nicht das alte „Familiending“ , wie sonst in Disney Filmen benutzt, nur zu beschwören, sondern es wirklich zu erklären. Eine sog. „Familienaufstellung“ könnte nicht ernsthafter sein. Die Heldenreise des 10 jährigen Miguel hat große Dimensionen und erhabene Vorbilder, mannigfaltig ist das generationsübergreifende Identifikationspotential und die unglaubliche Menge an Referenzen erschlägt den erfahrenen Cineasten. Es ist nicht verwunderlich, daß gerade unter der derzeitigen Präsidentschaft des kalten Überfliegens, dieser warme Film eine solche emotionale Wucht hat, wenn man den Ort der Handlung, seine Repräsentation in den Medien und die letztlich darin lebenden Menschen im realen Vergleich sieht. Abschliessend ist zu bemerken, daß die anwesenden mexikanischen Zuschauer im Publikum nicht nur die stärksten Reaktionen zeigten, sondern bestätigten, daß PIXAR die mexikanische Seele und die Liebe zu den dortigen Menschen mit COCO vergrößert hat, daß jede noch so hohe Mauer am Titan Liebe und der uns alle verbindenden Hoffnung nach gemeinsamen Lebenssinn, ob wichtig oder nichtig, zerbirst….zumindest für eine Stunde und 49 Minuten.

Dank an Johannes Wolters ( INDAC.org ) und dem Team der ASTOR FILM LOUNGE (Ist ein edles „Verzehrkino“ mit „Füsse hoch und so“, fetter Sound und bestem Bild )

Kim Sofer Matthias

Blendwerk.tv

 

„Der beste Pixar Film seit Ratatouille!“ Hier die INDAChs-Kritik von Min Tesch zu Lee Unkrichs „COCO“

Endlich! PIXAR gelangt zu alter Stärke.

Nach den letzten Produktionen war zu vermuten das Pixar dem Kommerz verdammt ist. Mit Findet Dorie und Cars 3 schienen die kreativen Hochzeiten von Pixar endgültig vorbei zu sein.

Min Tesch

Mit Coco beweisen sie das Gegenteil. Für mich ist COCO der beste Animations Film seit Ratatouille. Bunt, fröhlich, nachdenklich und clever. Die Charaktere und Story sind bis auf letzte durchdacht und der Film nimmt immer wieder unerwartete Wendungen. So macht Kino spaß. Nach so einen tollen Film möchte man gerne mehr davon sehen, aber lieber nicht in einem Teil 2, sondern in einer neuen Geschichte mit neuen Charakteren von dem für mich einzigartigen PIXAR Team.

INDAC EVENT: BERLIN, 15. November 2017, 19.30 Uhr: COCO Screening mit Q&A mit den Filmemachern Lee Unkrich und Darla K. Anderson

ANAHEIM, CA - AUGUST 14:  Producer Darla K. Anderson (L) and director Lee Unkrich of COCO took part today in

Pixars COCO Lebendiger als das Leben

English Version below!

EINLADUNG ZU EINER EXKLUSIVEN PREVIEW IN ANWESENHEIT DER FILMEMACHER

Wir freuen uns, Sie am 15. November im Namen der Walt Disney Studios Motion Pictures Germany in Berlin zu einer exklusiven Preview des neuen Disney•Pixar Weihnachtsfilms COCO einzuladen, in Anwesenheit der Filmemacher Lee Unkrich und Darla K. Anderson.

Die Filmemacher werden nach dem Film für Fragen zur Verfügung stehen. Der Event wie das Screening werden in englischer Sprache stattfinden.

Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Tag in Berlin begrüßen zu dürfen.

Rückmeldung bitte bis Mittwoch, den 8. November 2017,
per Email an: indac@gmx.de – Kennwort: COCO

Bitte beachten Sie:

  1. Jeder kann sich nur selber anmelden, eine Mail > eine Anmeldung!
  2. Es gilt: First come, first serve!
  3. eingetragene Mitglieder von indac.org werden bevorzugt.
  4. Personen, die im Vorfeld nicht angemeldet wurden, können nicht zugelassen werden. Bitte beachten Sie, dass es vor Ort umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung unerlaubter Aufnahmen geben wird!
  5. Der Event beginnt um 19.30 Uhr, bitte seien Sie puenktlich, weitere Details erhalten Sie, wenn Sie es auf die Gaesteliste geschafft haben!

 

INVITATION TO AN EXCLUSIVE SCREENING WITH Q&A

We are excited to invite you in the name of The Walt Disney Studios Motion Pictures Germany to an exclusive preview of the new Pixar holiday movie COCO on November, 15th.

Director Lee Unkrich and producer Darla K. Anderson will be present and there will be  a Q&A after the Screening.

The Movie will be shown in the original version.

We would love to welcome you in Berlin at this special event.

Unfortunately the seats are limited, so if you’d like to join us, please send an email to indac@gmx.de – subject: COCO

Closing date: November, 8th 2017

Please note:

  1.  With one email you can only request one seat! 
  2.  First come, first serve
  3.  registered members of INDAC.org will be favored!
  4. If you are not on the guest list, you will not  be allowed to take part.
  5. The event starts at 7:30 PM (CEST) we expect you to be on time! You will receive more details after the registration.

 

COCO

Lebendiger als das Leben!

 

Regie: Lee Unkrich

Produzent: Darla K. Anderson

 

Kinostart: 30. November 2017

im Verleih von Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

In Disney Digital 3D™

 

Zum Film:

Pünktlich zur Weihnachtszeit bringt Disney•Pixar ein neues originelles und fantasievolles Animations-Abenteuer in die Kinos, in dem das mehrfach preisgekrönte Filmemacher-Duo mit Regisseur Lee Unkrich (FINDET NEMO, TOY STORY 3) und Produzentin Darla K. Anderson (CARS, TOY STORY 3) zusammen mit Co-Regisseur Adrian Molina ein fulminantes, farbenfrohes und witziges Filmfeuerwerk zündet! Die Filmemacher entführen uns in ein farbenfrohes Spektakel voller tiefschwarzem (Galgen-) Humor, ganz viel Herz und auch ein klein wenig Schmerz. Den Sound zu COCO liefert der Oscar®-prämierte Komponist Michael Giacchino (OBEN, DIE UNGLAUBLICHEN).

Am “Día de los Muertos“ gedenken Freunde und Verwandte ihrer geliebten Ahnen, bedenken sie mit Zucker-Totenköpfen und Blumen, um so deren spirituelle Reise im Land der Toten zu unterstützen. Ausgerechnet an diesem so wichtigen, traditionellen Feiertag landet Miguel mit seinem schrägen Hund Dante durch einen unglaublichen Zufall in dieser anderen Welt. In dem lauten, bunten Kosmos voller schräger und liebenswerter Charaktere trifft er nicht nur auf seine Ur-Ahnen, sondern auch auf den liebenswerten Hector, der ihm helfen will, den Weg zurück nach Hause zu finden. Doch das ist leichter gesagt als getan! Je mehr Miguel versucht, in die Welt der Lebenden zurück zu kehren, umso tiefer wird er in ein altes Familiengeheimnis gezogen. Doch die äußerst toten und gleichzeitig lebendigen Typen, wie Hector einer ist, sind so gar keine Hilfe…

COCO startet am 30. November 2017 in den deutschen Kinos – auch in Disney 3D

COCO auf Facebook:

https://www.facebook.com/DisneyPixarDeutschland/

Neuer Trailer: Pixars „COCO“

Watch the new trailer for Disney/Pixar’s Coco. See the film in theatres November 22 in 3D!

Despite his family’s baffling generations-old ban on music, Miguel (voice of newcomer Anthony Gonzalez) dreams of becoming an accomplished musician like his idol, Ernesto de la Cruz (voice of Benjamin Bratt). Desperate to prove his talent, Miguel finds himself in the stunning and colorful Land of the Dead following a mysterious chain of events. Along the way, he meets charming trickster Hector (voice of Gael García Bernal), and together, they set off on an extraordinary journey to unlock the real story behind Miguel’s family history. Directed by Lee Unkrich (“Toy Story 3”), co-directed by Adrian Molina (story artist “Monsters University”) and produced by Darla K. Anderson (“Toy Story 3”), Disney•Pixar’s “Coco” opens in U.S. theaters on Nov. 22, 2017.

Annecy 2017 – Wow! DISNEY – PIXAR

On 16th June, Pixar Animation Studios will bring delight to festivalgoers in Annecy, no doubt about it!

Premiere screening of the new film
CARS 3
& the short film
LOU
First footage presented by the directors of
COCO
At the Annecy International Animation Film Festival 2017

The Program

Friday, 16th June  – 10:00AM

At Bonlieu Grande Salle

FIRST LOOK AT DISNEY•PIXAR’S COCO, SCREENING OF THE NEW PIXAR SHORT LOU AND FRENCH PREMIERE OF CARS 3

Come and meet director Lee Unkrich and producer Darla K. Anderson, who previously teamed up for 2010’s Oscar® and Golden Globe® – winning feature TOY STORY 3. They will present footage, along with co-director Adrian Molina (story artist on Monsters University), from their upcoming feature COCO, in U.S. theatres 22nd November, 2017.

From the studio behind the shorts LAVA and recent Oscar® – winner PIPER comes LOU. Director Dave Mullins and producer Dana Murray will be in Annecy to present their short that tells the story of what happens when a toy-stealing bully ruins recess for a playground full of kids. LOU opens in U.S. theatres on 16th June, 2017, in front of CARS 3.

We’re also excited to announce the French Premiere of the new Disney•Pixar movie CARS 3 directed by Brian Fee (story artist Cars & Cars 2), produced by Kevin Reher (A Bug’s Life & La Luna short) and co-produced by Andrea Warren (LAVA short), preceded by the Disney Art Challenge Ceremony. For the 5th edition, students have been invited to create a piece on the theme “road trip”. The winners will receive their prize from the director and producer of LOU.

Friday, 16th June – 1:00PM

Signing session with Lee Unkrich, Adrian Molina, Darla K. Anderson (COCO) and Dave Mullins and Dana Murray (LOU).

Boutique du Festival @ bdfugue

Friday, 16th June – 10:15PM

PUBLIC OUTDOOR SCREENING OF CARS

CARS, directed by John Lasseter, grossed nearly $462 million worldwide. It was nominated for two Oscars® and one Golden Globe®, winning the first ever Golden Globe for Best Animated Feature Film.

On the Pâquier

About COCO

Despite his family’s baffling generations-old ban on music, Miguel (voice of newcomer Anthony Gonzalez) dreams of becoming an accomplished musician like his idol, Ernesto de la Cruz (voice of Benjamin Bratt).
Desperate to prove his talent, Miguel finds himself in the stunning and colourful Land of the Dead following a mysterious chain of events. Along the way, he meets charming trickster Hector (voice of Gael García Bernal), and together, they set off on an extraordinary journey to unlock the real story behind Miguel’s family history.

Directed by Lee Unkrich (Toy Story 3), co-directed by Adrian Molina (story artist Monsters University) and produced by Darla K. Anderson (Toy Story 3), Disney•Pixar’s COCO opens in U.S. theatres on 22nd Nov, 2017.

About LOU

When a toy-stealing bully ruins recess for a playground full of kids, only one thing stands in his way: the “Lost and Found” box.

From Pixar Animation Studios, director Dave Mullins and producer Dana Murray, LOU opens in U.S. theatres on 16th June, 2017, in front of CARS 3.

About CARS 3

Blindsided by a new generation of blazing-fast racers, the legendary Lightning McQueen (voice of Owen Wilson) is suddenly pushed out of the sport he loves. To get back in the game, he will need the help of an eager young race technician, Cruz Ramirez, with her own plan to win, plus inspiration from the late Fabulous Hudson Hornet and a few unexpected turns. Proving that #95 isn’t through yet will test the heart of a champion on Piston Cup Racing’s biggest stage!

Directed by Brian Fee (storyboard artist Cars & Cars 2) and produced by Kevin Reher (A Bug’s Life & La Luna short) and co-produced by Andrea Warren (LAVA short), CARS 3 cruises into theatres on 16th June, 2017.

The Disney Art Challenge

A contest to highlight the talent of tomorrow

The Disney Art Challenge (DAC) was created in 2013 by The Walt Disney Company France in partnership with RECA, the French Network of Animation Schools, to highlight the talent and creativity of French students in graphic arts.

Recognizing young talent is so important; these up-and-coming artists are the future of our medium. I love seeing the work of these fantastic students and am always inspired by their energy and fresh perspective.” indicates John Lasseter, Chief Creative Officer of Walt Disney and Pixar Animation Studios, and President of the DAC Jury.

The competition has become a reference for tomorrow’s talent and offers the 3 winners the recognition of great animation artists, other professionals, and specialist journalists who are animation buffs, and also the Disney Art Challenge grant to help them complete their training. The winners will also receive a diploma and a trophy.

Over 1,000 students have taken part in the Disney Art Challenge since its creation.

 

Disney•Pixar’s Coco presents “Dante’s Lunch – A Short Tail”

Disney•Pixar’s Coco presents “Dante’s Lunch – A Short Tail”

Despite his family’s baffling generations-old ban on music, Miguel (voice of newcomer Anthony Gonzalez) dreams of becoming an accomplished musician like his idol, Ernesto de la Cruz (voice of Benjamin Bratt). Desperate to prove his talent, Miguel finds himself in the stunning and colorful Land of the Dead following a mysterious chain of events. Along the way, he meets charming trickster Hector (voice of Gael García Bernal), and together, they set off on an extraordinary journey to unlock the real story behind Miguel’s family history. Directed by Lee Unkrich (“Toy Story 3”), co-directed by Adrian Molina (story artist “Monsters University”) and produced by Darla K. Anderson (“Toy Story 3”), Disney•Pixar’s “Coco” opens in U.S. theaters on Nov. 22, 2017.

Kontakt

Wir sind erreichbar! Seid nicht schüchtern, schreibt uns oder schickt uns eine Zeichnung.