Rückmeldung zur Deutschlandpremiere und INDAC Kritik von Antje und Danilo zu Pixars „FINDET DORIE“

Vielen herzlichen Dank noch mal für das tolle Screening und der damit verbundenen Möglichkeit an der Deutschlandpremiere von „Findet Dorie“ teilnehmen zu dürfen.

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Zunächst eine kurze Anmerkung zum Vorfilm „Piper“, der uns sehr überzeugt hat und eine tolle Einstimmung auf den folgenden Film war. Da zeigt sich wieder, dass der Kurzfilm als Vorfilm eine absolute Bereicherung sein kann. „Piper“ hat zweifellos mit Witz, Tiefsinn und Spannung das Publikum in seinen Bann gezogen.

Wir fanden auch „Findet Dorie“ sehr unterhaltsam und haben uns an den witzigen Figuren und den tollen Characteren erfreut. Gerade in Hinsicht auf Realismus in Animationsfilmen hat sich doch einiges bewegt, was Pixar & Disney virtuos unter Beweis gestellt haben. Sowohl von der Umsetzung der Figuren als auch der Hintergründe waren wir sehr begeistert – vor allem die Krake Hank war wirklich großartig animiert.

Bzgl. der Geschichte hatten wir allerdings eher das Gefühl, dass es wenig Innovatives gab und man diese oder ähnliche Geschichten bereits gesehen hat. Schön fanden wir, dass der Film für Jung und Alt gleichermaßen geeignet ist. Gerade bzgl. der Andeutungen auf Meeres- resp. Umweltverschmutzung und Dories Krankheit finden sich auch Erwachsene im Kino verstanden. Etwas schade fanden wir hingegen, dass immer wieder Witze über bzw. mit Dories Vergesslichkeit gemacht wurden, die sich irgendwann ausgeleiert hatten und dadurch weniger witzig erschienen.

Die Atmosphäre und maritime Deko im Zoopalast war wirklich toll. Auch die Idee, die Promis über einen blauen statt roten Teppich laufen zu lassen und die Mitarbeiter mit Taucherbrilllen auszustatten, fanden wir gelungen. Alle Sprecher waren sehr sympathisch und konnten auch über sich und ihre Rollen lachen, was uns sehr gefallen hat.
Natürlich war auch die Verköstigung mit Popcorn und Getränken sehr angenehm, nur leider waren alle Veggie Sandwiches bereits vergriffen als wir im Kino-Saal ankamen 😉

Alles in allem war es ein sehr schöner Kinoabend mit tollen Gästen, super Versorgung und einem wirklich gut realisierten und unterhaltsamen Animationsfilm.

Die besten Grüße von

Antje & Danilo vom Protoplanet Studio

http://www.protoplanet-studio.de

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Die INDAChs Kritik von Tina Junge zu Pixars „FINDET DORIE“

Ein Jahr ist vergangen seit Anemonenfisch Marlin den ganzen Ozean auf der Suche nach seinen Sohn Nemo, mit Hilfe von Doktorfisch Dorie, durchschwommen hat. Zwar war die Suche von Erfolg gekrönt, aber auch mit tödlichen Gefahren gespickt und so kann man dem alleinerziehenden Vater die mangelnde Begeisterung nicht verübeln als Dorie, angetrieben von Erinnerungsfetzen an ihre Eltern, zu einer zweite Ozean-Durchquerung aufbrechen will.
Doch wer, wenn nicht Marlin, kennt dieses furchtbare Gefühl besser, nicht zu wissen wie es den Liebsten geht? Und so machen sich Dorie, Marlin und Nemo auf, die verlorene Verwandtschaft zu finden und treffen neben neuen Freunden, wie einem kurzsichtigen Walhai  und einem verbitterten Oktopus, auch alte Bekannte wieder. Das ist auch gut, denn der Ozean ist groß und voller Gefahr und nur wer zusammen hält, findet wonach er sucht.
In der Realität ist es ganze 13 Jahre her, das uns „Findet Nemo“ in den Kinos begeisterte und zwar so sehr, dass er weltweit über 770 Millionen Euro einspielte; bis dahin das erfolgreichste Einspielergebnis eines Walt-Disney-Films. Die possierlichen Hauptfiguren erweckten bei so vielen Kindern den Wunsch selber einen kleinen „Nemo“ für sich zu haben, dass die Fangquote für die hübschen Anemonenfische erhöht werden musste, um die großen Nachfrage befriedigen zu können. Ob nun „Findet Dorie“ einen ähnlichen unschönen Nebeneffekt für die Paletten-Doktorfische mit sich bringt ist fraglich, da die Fortsetzung dem Original nicht ganz das Wasser reichen kann.
Das soll nicht heißen das „Findet Dorie“ misslungen ist, denn ein klein wenig schlechter als „Findet Nemo“ zu sein, heißt immer noch dass man weit über dem Durchschnitt liegt.
Die Handlung bringt einige Kniffe mit sich, die man so nicht erwartet hätte, auch wenn der Film nicht ganz die emotionale Tiefe erreicht die er sich vielleicht vorgenommen hat. Die Charaktere, alte wie neue, sind liebevoll gestaltet und leisten alle einen sinnvollen Beitrag zur Handlung. Die Animationen sind sehr schön anzuschauen und gut auf den neuesten Stand der Technik gebracht, ohne dabei den alten Look zu verraten.
Alles in allem ist „Findet Dorie“ ein gelungener Film für Groß und Klein, der Freude macht und einem vermittelt wie wichtig Familie ist, egal welche Form  sie auch haben mag! Es ist hilfreich „Findet Nemo“ gesehen zu haben, sonst entgehen einem einige wichtige Anspielungen.
Ein kleiner Tipp am Schluss: den Vorfilm „Pieper“  darf man auf keinen Fall verpassen! Selten waren Strandläufer so herzerwärmend süß und lustig.
Eine Kritik von Tina Junge/Zwölfauge   

Die INDAChs Kritik von Matthias Backmann zu Pixars FINDET DORIE

Der Kinobesuch hat sich nach wenigen Minuten gelohnt – und der Film hat noch nichtmals angefangen! Wow, der für Pixar typische Vorfilm Piper zeigt im Kleinen, was man danach im Großen erwarten kann: Wunderbar designte Charaktere (es ist so flauschig, ich werd wahnsinnig!), auf den Punkt treffende Animationen, wunderschöne Environments (dieses Wasser – eine Augenweide) und eine niedliche und emotionale Geschichte. Eigentlich muss man bei Finding Dory nicht mehr viel hinzufügen: Gute Sprecher mit (in der englischen Version) Ellen DeGeneres, Ed O’Neill oder Sigourney Weaver und ein paar Referenzen zum Original Findet Nemo – passt. Ich möchte auch nicht viel über den Inhalt erzählen, da ich nur jedem raten kann, diesen Film zu sehen! Und da das Meer mit seiner Dreidimensionalität wie gemacht ist für Stereoskopie und Surround-Sound, lohnt es sich, ihn auf der großen Leinwand in 3D zu bestaunen.
Der Film kann sich zwar nicht unbedingt in die Top-Filme einreihen wie Oben, Wall-E oder Inside Out. Das Phänomen der Fortsetzung sorgt auch hier dafür, dass einiges nicht mehr „neu“ erscheint. Doch das ist Kritik auf hohem Niveau – vor allem im Vergleich zu den schlechten Fortsetzungen Monsters University oder erst recht Cars 2.
Wer also 2 Stunden großartige Unterhaltung möchte, ist hier richtig – von der ersten Minute des Vorfilms, bis zur letzten Sekunde des Abspanns!

Matthias Backmann

Lavalabs, Düsseldorf

Die INDACHS Kritik von Esther Kaufmann zu Pixars „Findet Dorie“

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Lieber Johannes,

danke nochmal für die Einladung und schön, dass wir uns bei der Hamburg Animation Conference mal kennen gelernt haben!
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Hier meine Kritik:
„Finding Dory“ ist ein richtig schöner, absolut runder Familienfilm. Er macht einfach Spaß anzusehen und wirkt sehr liebevoll, dazu technisch aufwendig animiert. Mich hat vor allem die Story überzeugt, die sich logisch entwickelt und dabei überraschende Wendungen bringt, mit schönen Ideen und lebendigen, lustigen Dialogen gespickt und von Slapstick-Action abgerundet!

Bis zum nächsten Mal,
Esther

Esther Kaufmann
Autorin und Dramaturgin
Writer and dramatic advisor

INDAC SCREENING: DISNEY * PIXARS „FINDING DORY“ – BERLIN, MÜNCHEN, HAMBURG, KÖLN

In Zusammenarbeit mit  WALT DISNEY STUDIOS MOTION PICTURES GERMANY darf INDAC jeweils 10 Animationschaffende zu den Pressevorführungen des Films FINDING DORY einladen

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Festival international du film d’animation d’Annecy 2016: Premiere of the new Disney•Pixar FINDING DORY and ceremony of Disney Art Challenge

THE 2016 ANNECY INTERNATIONAL ANIMATION FILM FESTIVAL
IS HOSTING FOR THE FIRST TIME
THE 4TH EDITION OF

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AND WILL PREVIEW THE NEW FEATURE-LENGTH ANIMATION FROM PIXAR STUDIOS

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Le Festival du Film d’animation d’Annecy, the perfect rendez-vous
The Annecy International Animation Film Festival is the must-go-to event for animation pros and fans alike and this year will be paying tribute to French animation, making it an obvious choice to expose the works of budding artists and reveal the name of the three laureates of the Disney Art Challenge grants to help them complete their training.
“We are hosting the Disney Art Challenge and previewing Finding Dory with great pleasure. The Annecy Festival welcomes around 2000 students every year to meet animation professionals, making our event the natural home for such an initiative” Marcel Jean, Artistic Director, Annecy International Animation Film Festival.
“It’s particularly motivating to support and honor the new generation of animators, and I sincerely thank the RECA to support the project and the Festival for hosting us for the fourth Disney Art Challenge prize giving” Jean-François Camilleri, President of The Walt Disney Company France. Ocean, theme of the 4th edition of the Disney Art Challenge

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