Neuer deutscher Trailer zu „A Cure for Wellness“ von Gore Verbinski mit VFX von RISE FX aus Berlin

A CURE FOR WELLNESS | Offizieller Trailer 2 | AB 23. FEBRUAR 2017 NUR IM KINO!

Ein junger, ehrgeiziger Manager wird beauftragt, den Vorstandsvorsitzenden der Firma von einem idyllischen aber mysteriösen ‚Wellness-Center‘ zurückzuholen, das sich an einem abgelegenen Ort in den Schweizer Alpen befindet. Schon bald vermutet er, dass die wundersamen Anwendungen des Spas nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Als er beginnt, die erschreckenden Geheimnisse aufzudecken, wird sein Verstand auf eine harte Probe gestellt: bei ihm wird die gleiche seltsame Krankheit diagnostiziert, die alle anderen nach Heilung verlangenden Gäste dort festhält…

A CURE FOR WELLNESS ist der neue Psycho-Thriller von Gore Verbinski, dem visionären Regisseur von THE RING.

Ab Donnerstag, 23. Februar 2017 nur im Kino.

Wird der Superhelden-Film erwachsen? Hier der neue Trailer zu „LOGAN“ von James Mangold

Mit der Weltpremiere von LOGAN – THE WOLVERINE erweisen die 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin eine außergewöhnliche Hommage an den einzigartigen und unverwechselbaren Hugh Jackman in seiner letzten Rolle als ‚Logan’.

Kein anderer Schauspieler prägte einen Charakter so, wie es Hugh Jackman über die Jahre hinweg mit ‚Logan/ Wolverine’ gelang. In James Mangolds epischem Drama bringt Hugh Jackman in seinem ‚Logan’ eine neue, bisher unbekannte Seite zum Vorschein, die das beliebteste Mitglied des weltweit erfolgreichen X-Men-Universums aus dem Hause Marvel Comics in vollkommen neuem Licht erscheinen lässt. Mit Patrick Stewart als Professor X steht Jackman einer der ganz großen Kino- und Bühnencharakterdarsteller zur Seite. Auf dem innigen, im Laufe von nunmehr 17 Jahren gewachsenen Zusammenspiel der beiden und James Mangolds wuchtiger Bildsprache beruht die besondere Intensität von LOGAN – THE WOLVERINE. Darüber hinaus führt Mangold einen neuen Charakter ein, dargestellt von Nachwuchstalent Dafne Keen, der es dem Zuschauer ermöglicht, an Jackmans ‚Logan’ völlig neue Seiten zu entdecken.

Zu James Mangolds beeindruckendem Œuvre gehört der denkwürdige 3:10 TO YUMA („Todeszug nach Yuma“, 2007) ebenso wie THE WOLVERINE („Wolverine: Weg des Kriegers“, 2013) und WALK THE LINE („Walk the Line“, 2005). Mangold legt stets großen Wert darauf, mit seinen Filmen einzigartige Geschichten mit eindrucksvollem Cast zu erzählen, die er in außergewöhnlichen Bildern einfängt.

Regisseur James Mangold („Walk The Line“) wird zusammen mit den Hauptdarstellern Hugh Jackman, Patrick Stewart und Dafne Keen über den Roten Teppich schreiten und LOGAN – THE WOLVERINE präsentieren (Wettbewerb – außer Konkurrenz).

In the near future, a weary Logan cares for an ailing Professor X in a hideout on the Mexican border. But Logan’s attempts to hide from the world and his legacy are up-ended when a young mutant arrives, being pursued by dark forces.

In Theaters – March 3, 2017

Cast: Hugh Jackman, Patrick Stewart, Richard E. Grant, Boyd Holbrook, Stephen Merchant, and Dafne Keen

Directed by James Mangold

Deutscher und amerikanischer Trailer zu Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen

VFX von:

Crafty Apes

CG Fluids Inc

HIDDEN FIGURES – UNERKANNTE HELDINNEN | Ab 19. Januar 2017 nur im Kino.

HIDDEN FIGURES – UNERKANNTE HELDINNEN erzählt die unglaubliche, bisher noch nicht erzählte Geschichte von Katherine Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughn (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe). Die drei herausragenden afroamerikanischen Frauen arbeiten bei der NASA und sind die brillanten Köpfe im Hintergrund für eines der bedeutendsten Ereignisse der Geschichte: den Start des Astronauten John Glenn in den Orbit. Eine atemberaubende Leistung, die der amerikanischen Nation neues Selbstbewusstsein gibt, den Wettlauf ins All neu bestimmt und die Welt wachrüttelt. Das visionäre Trio überschreitet jegliche Geschlechts- und Rassengrenzen, um Generationen zu inspirieren, an ihre großen Träume zu glauben.

Die INDAChs Kritik von Kristina Kister zu Tim Burtons „Die Insel der besonderen Kinder“

kristina-kister

kristina kister

„Die Insel der besonderen Kinder“ ist ein typischer Tim Burton Film: Wahnsinnig stimmiges Setting, tolle Athmosphäre, sehr passende und talentierte Schauspieler und die Story eher…geht so.
Als großer Fan von Tim Burton fällt mir leider bei so gut wie allen Filmen von Tim Burton auf, dass sie in erster Linie von ihrer düsteren und einzigartigen Atmosphäre und den Charakteren leben als von einer stimmigen und interessanten Handlung. So war es auch bei dem neusten Film über die Kinder mit  besonderer Begabung. Die Schauspieler könnten alleine schon von ihren Gesichtszügen aus der Fantasie Tim Burtons stammen: Sehr große Augen, blasse Haut, zierlich und irgendwie ein bisschen seltsam. Ich war beeindruckt, dass die Schauspieler nicht nur äußerlich passten, sondern auch insgesamt eine sehr gute Figur gemacht haben. Mit Eva Green, die eine würdige Nachfolgerin von Helena Bonham Carter wäre, kann man wenig falsch machen, und mit Samuel L. Jackson sowieso. Auch die Grundidee der Geschichte hat eigentlich sehr viel Potential: Ein sicherer Ort, auf den die vierte Dimension keinen Einfluss hat, also eine Zeitschleife, als Unterkunft für besonders begabte Kinder, die in der normalen Welt schlecht aufgehoben wären.Diese Begabungen unterscheiden sich allesamt und sind trotzdem irgendwie typisch Tim Burton. Durch die Einbringung von Zeit und Raum ist es sehr schwer, Logikfehler zu vermeiden, wovon der Film leider nicht verschont wurde. Da Zeitreisen sowieso oft ein Paradox darstellen, fiel es mir nicht so schwer, darüber hinwegzusehen.  Was mich eher gestört hat war die Tatsache, dass der Fokus meiner Meinung nach oft auf den Falschen Szenen lag. Kern der Geschichte ist es eigentlich, den bösen Wissenschaftler (Samuel L. Jackson) von seinen Plänen abzubringen und ihn zu besiegen, was jedoch gefühlt eher nebenbei geschah. Stattdessen wurde einem CGI-technisch eher so im Mittelfeld liegenden Kampf zwischen Monster und Skeletten viel mehr Raum und Beachtung eingeräumt.  Man könnte zusammenfassen, dass der Film sehr vielversprechend anfing und gegen Ende sehr abebbte, was ich schade finde.

Insgesamt jedoch ein schöner Film mit vielen starken Szenen, der durchaus sehenswert ist.

Kristina Kister

Die INDAChs Kritik von Nils Nißing zu Tim Burtons „Die Insel der besonderen Kinder“

Miss Peregrine's Home For Peculiar Children




TM & © 2015 Twentieth Century Fox Film Corporation.  All Rights Reserved.  Not for sale or duplication.
nils-nissing-300x300

Nils Nißing

Der Film startet mit einem collagenhaften Intro, welches sehr schön durch Fotos und eine alten Karte in die Welt einleitet und auch bereits andeutet, dass hier so einiges nicht in Ordnung ist. Jake (Asa Butterfield) ist nach einem Unglück in seiner Familie auf der Suche nach Antworten. Auf einer Insel entdeckt er an einem geheimen Ort ein besonderes Mädchen, Emma (Ella Purnell), welche die Fähigkeit hat, Feuer zu erschaffen/bändigen. Diese führt ihn nun zu dem Waisenhaus aus den Geschichten von Jakes Opa, welches von Miss Peregrine (Eva Green) geleitet wird. Alle Waisenkinder besitzen eine besondere Fähigkeit, welche sie so schützenswert machen, dass Miss Peregrine eine Zeitschleife erschaffen hat, in der diese nun zeitlos leben. Die Rivalen in Form der Hollows (u.a. Samuel L. Jackson), sind den Waisenkindern dicht auf den Fersen, nur Jake könnte diese in die Flucht schlagen. Der Film wurde in Stereo 3D gezeigt, welches sich durch ein paar Popouts auch bemerkbar gemacht hat, ansonsten hatte man die übliche Tiefe im Bild. Das Setting ist à la Tim Burton und damit meine ich, es ist wirklich skurril gut, visuell macht ihm so schnell wirklich keiner was vor. Der Film startet gut und hält die Spannung erst einmal im oberen Level, wir entdecken die Welt und haben allen Grund, mehr von der fantastischen Geschichte erfahren zu wollen. Im Schlussteil geht es dann leider recht wirr zu und die visuelle Unterstützung im CG fällt hier leider wirklich auffallend raus, Charaktere fügen sich nicht mehr in das Setting ein. Dies ist noch immer ein sehr allgemeines Problem: „Wann traue ich dem Zuschauer so viel Fantasy zu, dass ich es ihm nicht direkt auf einem Silbertablett vor die Nase halten muss?“ Meiner Meinung nach öffnet der Film zu viele Facetten und hat keine Zeit, alles ausreichend zu behandeln. Die Geschichte hat sehr viel Potential und funktioniert auch bis zu einem gewissen Grad. Bis auf die partielle CG Überflutung hat der Film mich visuell sehr angesprochen. Alles in allem hatte der Film viele gute Momente und ich fühlte mich in der erschaffenden Welt sehr wohl.

Nils Nißing, Student IFS Köln

Die INDAChs Kritik von Iris Gobbers zu Illuminations „Pets“

Hallo!

Vielen lieben Dank für die Einladung zu Pets in Köln. Hier meine Kritik 🙂

Wer sich schon immer gefragt hat was seine Haustiere so treiben wenn keiner zu Hause ist, wird an diesem Film seine Freude haben.

Liebevoll wurden die Eigenheiten der verschiedenen Fellnasen, Reptilien und Vögel widergegeben, wie etwa das freudige Getobe, wenn Herrchen oder Frauchen abends zur Tür reinkommt oder die völlig fehlende Eigenschaft, einen Laserpointer zu ignorieren. Man merkt sehr deutlich, dass sowohl der CEO und Gründer von Illumination, Chris Meledandri, als auch die Animatoren des Studios viel Erfahrung mit vierbeinigen Gefährten haben.

Die Geschichte selber ist bei aller Liebe zum Detail leider etwas kurz gekommen. Max, der Hauptprotagonist (auch „kleiner Hund“ genannt), bekommt einen Konkurrenten vor die Nase gesetzt – Duke (auch „dicker Hund“ genannt). Sofort beginnt ein Revierkampf der darin resultiert, dass beide, von Tierfängern gejagt, bei den ausgestoßenen Haustieren landen, welche in der Kanalisation Manhattans ihr Unwesen treiben. Eins führt zum anderen und Schlussendlich sind natürlich alle wieder da wo sie hingehören. Sogar ihr böser Widersacher, ein weißes, flauschiges, gemeines Häschen findet am Ende eine neue Besitzerin. Einzig der Charme und Witz der liebevoll gestalteten Figuren halten diesen Film am Leben. Was ebenfalls positiv in Erinnerung bleibt sind die 3D Effekte. Endlich hat es ein Studio mal geschafft, die 3D Technik so einzusetzen, dass man zwischendurch das Gefühl hatte, den Kopf einziehen zu müssen, um nicht von der Schlange gebissen zu werden. Das erinnerte mich an meine allererste Erfahrung mit 3D, als ich als Kind im berühmt berüchtigten Piraten Film im 4D Kino im Phantasialand saß und verzweifelt versuchte mir die Bienen vom Leib zu halten.

Alles in allem ist Pets sicher ein gutes Alternativprogramm in diesem verregneten Sommer. Auch für Erwachsene. Doch Vorsicht an die Eltern: Wenn Sie bis dato noch kein Haustier besitzen wird sich das nach diesem Film wahrscheinlich sehr schnell ändern 😉
Liebe Grüße!

Iris Gobbers

Studentin für 3D Animation und Vfx an der PixlVisn Media Arts Academy, Köln

Philipp Wibisonos Bemerkungen zum Dreamworks Footage Screening TROLLS

wibisono3

Hallo Johannes,

vielen Dank nochmal für’s Organisieren und die Einladung vom Dienstag!
Hier mein Feedback zum Screening:
Nachdem es eine kurze Vorstellung der Story durch Jeffrey Katzenberg persönlich gab, wurden mehrere längere Ausschnitte des Films gezeigt. Trotz anfänglicher Skepsis hinsichtlich der Filmidee überzeugen die vorgeführten Szenen sowohl technisch als auch vom Pace her. 
Der Zuschauer wird in eine bunte, flauschige Welt in Macro-Aufnahme entführt. Man fühlt sich vielleicht etwas wie im Sugar Rush Candyland bei Wreck It Ralph, nur dass die Umgebung mehr moosgrün als bonbonpink und jede Oberfläche gefühlt aus Millionen von Härchen daherkommt. An mancher Stelle sieht man dem Film das noch nicht vollkommene Stadium an, was sich hauptsächlich im Bildrauschen einzelner Bereiche zeigt. 
Wie erwartet gibt es einen hohen Gesangsanteil mit vielen Evergreens, die neu aufgenommen wurden. Zu diesen Gesangseinlagen und der Stimme der Hauptcharaktere beantworteten Justin Timberlake und Anna Kendrick im Anschluss an das Screening Fragen aus dem Publikum. Beide machen ihre Arbeit als Sprecher und Promoter sehr gut und sind seit zwei Jahren in die Produktion eingebunden. Dies ist erstaunlich, da die Gage entsprechend hoch sein dürfte.
Nun bin ich schon gespannt, wie der Film in voller Länge sein wird!
Anbei noch ein paar Bilder von der Veranstaltung.
Schöne Pfingsten und viele Grüße,
wibisono1

„Spektakulär und intelligent!“ – Die INDAChs Kritik von Xenia Gesthüsen zu X-Men: Apocalypse

X-Men Apocalypse
Hallo Johannes, da es Friederike und mir doch noch kurzfristig gelungen ist, in die Vorstellung zu gehen (was uns sehr gefreut hat), hier nun anbei meine Kritik aus Hamburg zu X-Men: Apocalypse

Der neue X-Men Film hat mich vom ersten Moment gepackt. Da ich schon sehnsüchtig den neuen Teil erwartet habe, saß ich gespannt in der Vorstellung und wurde nicht enttäuscht.

Bryan Singer gelingt mit dem dritten Teil der Trilogie wieder ein mit Spannung geladenes Leinwandspektakel, das den Betrachter auch emotional mitreißt. Mal wieder wird an Charakteren und Effekten nicht gespart, wodurch die Zeit für mich wie im Fluge verging.

Der Zuschauer wird keine komplexe Handlung entdecken können – eher eine simple Geschichte, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch. Die vielschichtigen Figuren in diesem Film überzeugen umso mehr. Nightcrawler und Quicksilver sorgen im richtigen Moment für den passenden Humor und geben dem Film somit zusätzlich einen hohen Unterhaltungswert und eine gewisse Leichtigkeit. Absoluter Burner – Quicksilvers Slowmotion-Action Szene unterlegt mit ,,Sweet Dreams“ von Aerosmith.

Absolut herausstechend ist für mich Fassbender, der mit seiner Rolle sehr überzeugt. Ebenso liefern McAvoy und Lawrence eine super Leistung ab. Es macht wirklich Spaß diesen Künstlern zuzuschauen.

3D ist für mich hier (wie in vielen anderen Filmen auch) nicht zwingend erforderlich.

Ratsam zu erwähnen wäre noch, dass es Sinn macht, einige Vorgänger zu schauen.  Als langjähriger X-Men Fan kann ich sagen, dass es sich hierbei wieder um ein sehr solides Superhelden-Spektakel handelt, spektakulär und intelligent konzipiert! Tolle Vorstellung und enjoy!

Kurzweilig, packend, energiegeladen! Die INDAChs Kritik von Friederike Trunzer zu X-Men: Apocalypse

Kritik zu: X-Men Apocalypse in Hamburg

In einem opulenten und beeindruckenden Auftakt, der die Zuschauer zum Ursprung der Mutanten und in das alte Reich der Pharaonen am Nil zurückversetzt, legt Singer die Grundlage für die Geschichte des neuen X-Men Apocalypse Films.

Von dort katapultiert der Film den Zuschauer mit voller Wucht in das Jahr 1983.

Wie schon bei früheren X-Men Filmen herrschen auch in X-Men Apocalypse die Themen, der inneren Zerrissenheit, der Suche nach der eigenen Identität sowie der Suche nach dem Platz in der Gesellschaft vor. Und natürlich geht es um nichts geringeres als darum die Welt zu retten.

Erste Kritiken zum neunten Teil der X-Men Reihe finden nicht unbedingt überall lobende Worte. Die Kritiker bemängeln vor allem, dass zu viele verschiedene Charaktere, mit zu wenig Tiefe, zu schnell nacheinander auftreten würden…

Dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen.

Ich kann sagen, dass ich jede einzelne der 143 Minuten in vollen Zügen genossen habe. Meiner Meinung nach ist Bryan Singer mit seinem neuen Film ein äußerst kurzweiliges, packendes, energiegeladenes und unterhaltsames X-Men Vergnügen gelungen, dass ein Muss für jeden X-Men Fan darstellt.

Im Gegensatz zu den erwähnten Kritikern würde ich sogar im Besonderen das Storytelling des Films hervorheben. Ähnlich eines Puzzles sind auf clevere Art und Weise verschiedene Storystränge der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft miteinander verwoben, die den aufmerksamen Zuschauer keinesfalls abhängen, sondern  ihm immer wieder Einblicke auf die Beweggründe der einzelnen Character gewährt. Dabei entstanden ist ein gelungener Actionfilm, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt.  Das die Special Effekts hervorragend sind – versteht sich einfach bei einer X-Men Verfilmung.

Beim Besuch von X-Men Apocalypse bekommt der Zuschauer nicht mehr und nicht weniger als ein echtes X-Men Spektakel geboten. Und genau deswegen und aufgrund des riesigen Vergnügens das ich beim Ansehen des Filmes hatte – meine Wertung:

absolut sehenswert!

Ein Film den man unbedingt mehrfach gesehen haben muss, um alle Anspielungen und kleine versteckten Hinweise zu bemerken.  Ein Film der einfach richtig Spaß macht.

Friederike Trunzer

Weniger ist mehr. Aber nicht bei Bryan Singer! Die Indachs-Kritik von Rufin Wiesemann zu X-Men: Apocalypse

Denn Bryan Singer versteht es gekonnt aus dem Vollen zu schöpfen. Mit dichter Kameraführung und großen Einstellungen holt Brian den Zuschauer von X-Men Apocalypse (3D) bereits bei Sekunde eins ab. Schmeisst ihn mitten in eine beklemmend kollossale Götterdämmerung, in der verzweifelter menschlicher Widerstand die Erlangung der Unsterblichkeit eines Super-Mutanten zu verhindern versucht, dessen Namen nicht nur zufälligerweise  Apocalypse lautet. Denn sein einziges Bestreben ist es die Erde zu reinigen und so für den Neuanfang der Überlebenden Platz zu schaffen. Kein Wunder also, dass er sich bei solchen Bestrebungen auch noch 2-3000 Jahre später den Widerstand der Mutanten rund um Professor Xavier einhandelt. Naja, und das dabei so gut wie alles in Bits und Bytes zerschreddert wird, was auch nur Ansatzweise in einem 500km Radius rund ums Geschehen steht, ist bei Singer ja selbstverständlich. Gekonnt kriegt das Script immer wieder den Bogen zwischen der Einführung der alten Bekannten in Ihrer Besetzung als Jugendliche und der Plot-Line. Nur Hugh Jackman darf als frisch auszuwildernder Wolfsjunge selbst die Hälfte der im Abspann gelisteten Stuntmen elegant tollwütig ins Jenseits befördern. Sehr kurz bevor er dann wie ein scheues Reh in den Wald davon und damit auch aus der restlichen Handlung rennt. Dennoch lenkt den Zuschauer die stets am Rande des technisch Machbaren opulent inszenierte Zerstörung elegant von der Wieder-Neu-Einführung der großen Vielzahl von Charakteren ab. So gelingt es Singer zum Beispiel die in Matrix erstmalig eingeführte Bullet-Time tatsächlich noch zu toppen, in dem er mit dem neuen Character Quicksilver als erster die Bomb-Time derart amüsant auf die Leinwand zaubert, dass es selbst den Profi mit Vorfreude auf das Making Of erfüllt. Erst zum Ende hin kriegt man dann doch hier und da das Gefühl in eine Jubiläumsfeier geraten zu sein, bei der sich in Ermangelung einer guten Frucht-Bowle alle betont Bedeutungsschwanger zu nicken.

Als Fazit kann ich sagen, Singer schafft es mal wieder seiner Zielsetzung voll auf gerecht zu werden. Ohne akrobatische Hirnleistungen von seinem Zuschauer zu verlangen ist X-Men Apocalypse absolut amüsantes Popcorn-Sommer-Kino, das seinen Eintrittspreis wert ist. Ich empfehle jedoch definitiv den Film in 3D zu schauen.Denn sonst verpasst man mindestens die Hälfte des Spaß.

Viel Spaß beim Schauen, Rufin

Rufin Wiesemann

 

Die INDACHS-Kritik von Anna Hybsier zu „X-Men: Apocalypse“

Zuerst, vorweg, volle Offenlegung. Ich bin ein riesiger X-Men Fan. Seit ich 12 bin lese ich die Comics, sehe die Cartoon Serien und auch die Filme. Daher hab‘ ich mich besonders auf den neuen X-Men: Apocalypse gefreut, weil er das Ende (und der Neuanfang?) der Filmreihe ist.

Read more

Pauline Kortmanns Eindrücke vom Dreamworks TROLLS Event in Berlin:

Hallo Johannes,

ein persönlicher Eindruck vom Trolls-Event heute:

Dank diverser Trollpuppen-Überflutungsphasen in meiner Schulzeit bin ich an das Trolls-Preview-Screening etwas skeptisch herangegangen, zumal diese kleinen befratzten Männekins mit den kreischbunten Haarschöpfen nicht jedermanns Sache sind.

Nachdem Jeffrey Katzenberg persönlich eine kleine Einführung in Charaktere und Story des Films gegeben und einige längere fertige Ausschnitte gezeigt hatte, verschwand meine Skepsis zugunsten einer allgemeinen frohen Erwartung auf den Filmerscheinungstermin im Oktober.

In Trolls geht es, so Katzenberg, um „Happiness“, und was passiert, wenn diese Happiness verloren geht. Die Trolle sind ein ziemlich happy Völkchen, das viel lacht, tanzt und singt, und regelmäßige Knuddelsessions abhält.
Als die gruseligen Urfeinde der Trolle, die Bergens, einige Trolle entführen, um sie zu verspeisen, gerät die knallpinke Prinzessin Poppy (gesprochen von Anna Kendrick) in Zugzwang, ihre Freunde zu retten. Der einzige nicht-happy Troll Branch (Justin Timberlake) muss ihr dabei helfen, und so ziehen die beiden los in die Stadt der Bergens (ist es überflüssig zu sagen, dass die Bergens ein eher un-happy Haufen sind?).

Klingt als Story nicht besonders über-raffiniert, ist aber sehr sehenswert umgesetzt. Während die Troll-Charakterdesigns sich deutlich an den Spielzeug-Vorlagen orientieren, durften grade bei Hintergründen und generellem Look die Designer völlig freidrehen.
Eigentlich alles in der Troll-Welt besteht aus filzartigem Stoff, ist bunt, lebendig, fantasievoll und einfach herrlich anzuschauen. Von der Dschungelpflanze über Monstern bis hin zu Mini-Viechern.
Immer wieder werden bekannte Songs der Musikgeschichte von singenden Trolls „gecovert“ (von Simon & Garfunkel zu Gorillaz), was Animationsfilmgesangsfreunde freuen, und Musicalfeinde eventuell etwas nerven wird. Ich fand’s nett gemacht, verkrafte aber auch etwas Kitsch.
Im Anschluss an Katzenbergs kleine Präsentation durfte Timberlakes für den Film geschriebenem Song „Can’t stop the feeling“ gelauscht, bzw. im Musikvideo mitsamt Trolls-Cast zugeschaut werden.

Dann marschierten die beiden Hauptdarsteller-Sprecher auf die Bühne und standen für ein Q&A zur Verfügung – beide durchweg sympathisch und interessant erzählend.

Beispielsweise erzählte Anna Kendrick, dass sie es bahnbrechend liebt, Animationsfiguren ihre Stimme zu geben, weil sie sich voll und ganz auf das stimmliche Acting und den Moment konzentrieren kann. Kein Gedanke an schlecht sitzende oder zwickende Kostüme, auswendig gelernten Text, oder sonstiges. Auch Timberlake steht sehr auf Animationsfilme – sein Favorit ist, mit Blick auf Kumpel Katzenberg – Shrek.

Das Ganze war eine interessante, unterhaltsame Veranstaltung, die Lust auf den fertigen Film macht. Trolls sieht aus, als dürfte da Animation mal wieder richtig Animation sein, mit dem Medium spielen, im Rahmen eines Dreamworks-Blockbusters rumalbern und auf den Putz hauen. Ich freu mich drauf, im Oktober im Kino in diese bunte, singende, kitschige Filzwelt einzutauchen.
Danke nochmal, dass wir dabei sein konnten!
Liebe Grüße,
Pauline
Bilder: Fox

Teilnehmer X-MEN APOCALYPSE (wird laufend aktualisiert/first come first serve!)

Hamburg, Mittwoch, 11.05. 2016, 09.30 Uhr

  1. Xenia Gesthüsen
  2. Friederike Trunzer

München, Donnerstag, 12.05. 2016, 16.00 Uhr

  1. Markus Elfert

Köln, Donnerstag, 12.05 2016, 19.30 Uhr

  1. Min Tesch
  2. Helena Barbie
  3. Daria Majica
  4. Markus Bledowksi

Berlin, Freitag, 13.05 2016, 10.00 Uhr (Termin voll/Nachrücker möglich)

  1. Anna Hybsier
  2. Rufin Wiesemann
  3. Marco Rosenberg
  4. Alexander Jarosch
  5.  Daniel Leyva

Stuttgart, Freitag, 13.05 2016, 12.30 Uhr

  1. Klaudia Urban

 

 

Kontakt

Wir sind erreichbar! Seid nicht schüchtern, schreibt uns oder schickt uns eine Zeichnung.