INDAC SCREENING: THE GREATEST SHOWMAN

In Zusammenarbeit mit 20th Century Fox of Germany GmbH darf INDAC  in  München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg und Berlin jeweils bis zu 2 Animations-/VFXschaffende zu den Presse-Screenings des Films „THE GREATEST SHOWMAN““ einladen. Gezeigt wird die Originalversion, die Filmlänge beträgt 97 Minuten:

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Die INDAChs Kritik von Robert Kriegel zu „LOGAN“

Die Geschichte um „Logan“ spielt in einer nicht all zu fernen dystopischen Zukunft in der seit vielen Jahren keine neuen Mutanten geboren wurden. Der Charakter Logan alias Wolverine ist sichtlich gealtert und hat mit der Gesundheit zu kämpfen nachdem auch seine übernatürlichen Heilkräfte nachlassen. Er schlägt sich als Chauffeur  durch und kümmert sich mit Hilfe des Mutanten Caliban um Professor X,  welcher an einer neurodegenerativen Erkrankung leidet. Eines Tages wird er von einer Frau angesprochen die ihn bittet sie und ihre Tochter Laura an einen bestimmten Ort zu begleiten. Nur nach wiederholter Bitte und  Aussicht auf Bezahlung stimmt Logan zu. Ihnen auf den Fersen ist eine Gruppe von Söldnern die immer wieder für Ärger sorgen…

Mit „Logan“ bekommt die Figur „Wolverine“ als auch dessen Darsteller  Hugh Jackman einen würdigen Abschluß der filmischen Umsetzung des Marvel Comics Charakters.

Der Film zeigt den Charakter so wie er in den Comics dargestellt wird.  Als brutalen Einzelgänger, welcher das Herz am rechten Fleck trägt.  Während die vorangegangen X-Men Filme alle ab 12 Jahren freigegeben sind (ausgenommen X-Men Origin: Wolverine, ab 16 Jahren), ist „Logan“ ab 16  Jahren freigegeben und hätte evtl. eine Freigabe ab 18 Jahren durchaus verdient. Der Film ist ebenso brutal und explizit in seiner Gewaltdarstellung wie auch berührend in seinen Dialogen und Szenen ohne Worte. Momente mit Humor finden in der Geschichte auch ihren Platz und tragen zur Entspannung der Dramatik bei.

Bemerkenswert ist die junge Schauspielerin Dafne Keen, welche die weiblichen Hauptfigur Laura verkörpert und in „Logan“ ihr Filmdebüt abgibt. Ihre Figur ist fast wortlos und beeindruckt durch subtile Mimik und gekonnte Gestik.

Im Vergleich zu jüngeren, durchaus gelungen, Superhelden Verfilmungen  wie z.B. „Hellboy“, „Batman Begins“, „Kick-Ass“, „Guardians of the Galaxy“ und „Deadpool“ ist mit „Logan“ der Superheldenfilm erwachsen geworden. Der Film würde auch mit Charakteren ohne Superkräften eine sehenswerte Geschichte erzählen.

Für VFX Interessierte hier ein Link zu dem englischsprachigen Artikel  von FXGuide zu „Logan“: https://www.fxguide.com/featured/logan-i-will-make-you-hurt/

Robert Kriegel

http://www.roughnroll.com/

Hier die INDAChs-Kritik von Marco Rosenberg zu „LOGAN -The Wolverine“

Logan, besser bekannt als Wolverine, ist nicht mehr der, der er mal war. Seine mutantischen Selbstheilungskräfte lassen nach und sein Körper degeneriert. Die X-Men sind Geschichte. Logan gehört zu den letzten überlebenden Mutanten und hält sich undercover mit einem Job als Chauffeur über Wasser. Sein Mentor Charles Xavier, der seine mentalen Superkräfte krankheitsbedingt kaum noch unter Kontrolle hat und deshalb von der Regierung als Massenvernichtungswaffe aus dem Verkehr gezogen werden soll, wird von Logan an einem geheimen Ort versteckt und mit Medizin versorgt.

Marco Rosenberg

Als wären das nicht schon genug Sorgen, taucht plötzlich eine Frau auf, die ein schüchternes Mutantenmädchen in Wolverines Obhut übergibt, das ihm nicht nur aufgrund ihrer Selbstheilungskräfte ähnelt, sondern auch Krallen aus Adamantium hat. Logan weist die zusätzliche Verantwortung vehement ab, aber als eine halbe Armee aufkreuzt und nicht nur das Mädchen, sondern auch Xavier in Gefahr bringt, bleibt ihm nur die Option zu kämpfen.

Während eines Roadtrips, der immer wieder zwischen Flucht und Kampf wechselt, findet Logan erschreckende Details über die Herkunft des Mädchens heraus. Der Film ist dreckig, brutal und düster, und zeigt den beliebten Superhelden so verletzlich wie nie zuvor. Da ein Großteil der Handlung in öder Wildnis oder Prärie stattfindet, wird der Fokus auf die Charaktere und deren Entwicklung gelenkt. In einem stetigen Wechsel zwischen ruhigen dialogarmen Szenen und actionreichen Flucht- und Kampfszenen illustriert der Film den Überlebenskampf zweier einsamer Wölfe, die gezwungenermaßen zusammenarbeiten müssen. Zwei gleichzeitig unterschiedliche und ähnliche Charaktere, die beide über sich hinauswachsen, um die Menschen die sie lieben zu beschützen. Dabei werden die Zuschauer auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen, die einige überraschende Wendungen birgt. Schade, dass dies laut Aussage von Hugh Jackman der letzte Film ist, in dem er Wolverine verkörpert. Er war mir richtig ans Herz gewachsen.

Marco Rosenberg

Die INDAChs Kritik von Marina Hartfelder zu „LOGAN – The Wolverine“ von James Mangold

Wir schreiben das Jahr 2029. Die X-Men sind ausgelöscht. Die Menschheit kennt sie nur noch als Comic Helden. Eine kleine Gruppe Überlebender, bestehend aus Logan (aka. Wolverine), Charles (aka. Professor X) und der sonnenscheue Caliban, hat sich in der Wüste Nevadas verschanzt und fristet ein trauriges Dasein. Der alt gewordene und nicht mehr ganz so zähe Wolverine versorgt die Gruppe mit Lebensmitteln und Medikamenten in dem er als Limousinenfahrer arbeitet. Tag für Tag chauffiert er besoffene Business Manager oder High School Prom Queens durch Las Vegas. Sein Tageshighlight bestehend aus Whisky und Schmerztabletten. Plötzlich taucht eine mexikanische Krankenschwester auf und bittet ihn verzweifelt um einen Transportauftrag. In Geldnot und nichtsahnend auf was er sich da einlässt, nimmt er wieder willig den Auftrag an, sie und ein 10 Jahre altes Mädchen namens Laura bis zur kanadischen Grenze zu fahren. Doch Laura ist anders. Sie ist so wie er. Genauso wie er.

Für jemanden, der mit X-Men Comics aufgewachsen ist und es kaum erwarten konnte das nächste Heft im Dorfkiosk abzuholen, ist dieser Film wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag in einem.

Visuell verzichtet ‚Logan‘ auf jegliche Comicklischees und wirkt mit seinem düsteren Setting abgestimmt und authentisch. Obwohl alles recht schnell passiert, ist die Handlung auch für nicht X-Men Fans nachvollziehbar und spannend erzählt. Dafne Keen (Laura, aka Mutant-23) ist in Ihrer Leinwandpräsenz gewaltig und meiner Meinung nach die perfekte Besetzung für diesen Mutanten. Ich freue mich sie auch in Zukunft in dieser Rolle zu sehen. Sie wird ihr mehr als gerecht. Die Kampfszenen sind brutal und präzise geschnitten. Ein Augenschmaus sozusagen. Ohne unnötige Akrobatik Nummern und abgedroschenen Heldensprüche pfeift der dritte Wolverine Film auf die Mainstream-Tauglichkeit und übertrifft wohl genau deswegen bei weitem seine zwei Vorgänger. Obwohl ich Country-Music nicht ausstehen kann, ist Johny Cash’s ‚Hurt‘ die Kirsche zum abrunden und wie für diesen Film komponiert.

Fazit: ‚Logan‘ ist ein absolut sehenswerter Film, vielleicht nicht ganz für die ganze Familie, aber für jeden, der mal wieder Gänsehaut und Tränen vor großer Leinwand erleben will.

P.S. Einziges Manko: als Marvel Fan blieb ich sitzen, bis zum Schluss. Pustekuchen, da kam nichts. Diese Tradition hätte, auch wenn es der letzte Wolverine Film sein soll, nicht gebrochen werden dürfen!

Danke noch mal und viele Grüße aus Hamburg,

Marina Hartfelder

www.marinahartfelder.eu

 

Die INDACHS-Kritik von Anna Hybsier zu „LOGAN – The Wolverine“

Logan ist nicht der typische X-Men Film. In einer düsteren Zukunft, ohne X-Men und ohne neue Mutanten, versucht Wolverine aka Logan (aka James Howlett) einfach nur zu überleben, Geld für ein Boot zu sparen und mit Professor Xavier (wie immer brillant gespielt von Patrick Steward) in den Sonnenuntergang zu fahren. So weit der Plan, aber Pläne ändern sich ja bekanntlich.

Zuerst muss klargestellt werden dass dieser Film seine Einstufung verdient. Der Film ist brutal und entschuldigt sich nicht dafür. Logan ist das, was sich die meisten Fans von einem Wolverine Film erhofft hatten. Die Geschichte ist schnell erzählt und hat leider auch viele Schwächen. Für Zuschauer die den Comics nicht folgen und nie etwas von Old Man Logan gehört haben, wirft der Film viele Fragen auf, nicht nur was genau mit den X-Men passiert ist, aber wer sind die Reaver und was ist eigentlich mit der Welt los?

Ich hätte gerne Antworten auf diese Fragen gehabt aber am Ende geht es in diesem Film um Wolverine’s menschliche Seite, seine Beziehung zu Professor X und sich selbst. Es ist ein Charakter Film, eine Chance für Hugh Jackman sich von Wolverine und den Fans zu verabschieden. Es ist das Ende einer Generation, aber auch ein Anfang einer (hoffentlich) Neuer.

Denn obwohl Hugh Jackman und besonders Patrick Steward mal wieder beeindruckend zu Schau stellen was für gute Schauspieler sie sind, kann Dafne Keen (Laura / X23) durchaus mithalten und manchmal sogar die Show stehlen. Ich denke sie kann den Mantel von Jackman übernehmen und hoffe sie bekommt auch die Chance dazu.

Nein, Logan ist nicht perfekt. Der Film lässt zu viele Fragen offen und ist für meinen Geschmack manchmal zu brutal und langatmig. Dennoch hatte ich viel Spaß beim schauen, einfach weil Jackman und Steward so brillant zusammen spielen. Es ist ein guter Abschied von Figuren die meine Kinoerlennisse seit 2000 begleiten. Und ich freue mich mehr von Dafne Keen als X23 zu sehen.

Für Fans von Logan / Wolverine? Definitive sehenswert. Für Leute deren erster ‘X-Men’ Film Logan seien könnte? ich würde von vorne (X-Men von 2000) anfangen.

Anny Hybsier

http://www.ahybsier-illustration.com/

Die INDAChs Kritik von Friederike Trunzer zu „LOGAN – The Wolverine“

Ob beabsichtigt oder nicht, der neue X-Men Film „Logan – The Wolverine“ zeichnet eine Welt, die fast wie ein böser, dunkler Ausblick in die Zukunft daherkommt.
Es ist 2029 und in Amerika werden Minderheiten und Andersartige mit Vorbehalt beäugt und verfolgt. Die Helden früherer Tage sind Vergangenheit – Sie sind untergetaucht oder ganz verschwunden. Als Zuflucht gilt unter den wenigen verbliebenen Mutanten Kanada – ein Land in dem auch für Minderheiten noch Freiheit und Frieden herrschen soll.
Dagegen herrscht in den USA ein korruptes Systems, dass das Andersartige – die natürlich entstandenen Mutanten –  ausmerzen will und durch künstlich gezüchtete Wesen ohne Moral, Gewissen und Gefühle ersetzt.
In dieser Welt ist aus dem einstigen Kämpfer Wolverine ein deutlich in die Jahre gekommener, von Alkoholkonsum und alten Verletzungen gezeichneter, verbitterter Mann geworden. Sein Lebensziel besteht darin, möglichst unauffällig ein „normales“ Leben zu führen, um so schnell wie möglich an genügend Geld zu kommen, damit er sich und Charles Xavier, der inzwischen an Alzheimer leidet, in Sicherheit bringen kann.
Doch den wenigen verblieben X-Men steht noch ein letzter Kampf bevor, denn als Laura, eine junge Mutantin ihren Weg kreuzt, geraten Sie zwischen die Fronten und Logan muss sich entscheiden.
Logan – The Wolverine  kommt streckenweise wie ein Roadmovie daher, aber der Film wird Aktion-Fans trotzdem nicht enttäuschen, denn die enthaltenen Aktion-Szenen sind einfach atemberaubend umgesetzt. Kam in letzter Zeit so manche Marvel Verfilmung fast lieblos vom Band produzierter daher, setzt sich Logan deutlich von diesen Produktionen ab.
Es ist ein clever aufgebauter Film mit fantastischen Aktion-Sequenzen. Diese könnten zwar hin und wieder für zartbesaitete Naturen etwas hart sein, aber sie sind hervorragend umgesetzt. Auch nicht unerwähnt soll an dieser Stelle die wirklich richtig gute Filmmusik bleiben.
Eine absolut beeindruckende Leistung liefert Dafne Keen, die Darstellerin von Laura ab, die im Film die künstlich gezeugte Tochter von Logan spielt. Die schauspielerische Leistung und die Bandbreite an Gefühlen die Dafne Keen trotz ihres sehr jungen Alters darbietet sind grandios. Sie schafft es weite Strecken im Filme ohne Worte den Zuschauer an ihrem Gefühlszustand teilzuhaben. Eine wirklich starke Leistung!
Insgesamt kann ich nur sagen: absolut sehenswert und von mir beide Daumen ganz weit noch oben!
Friederike Trunzer
https://youtu.be/Z_KJncmc704

INDAC SCREENINGS in Hamburg, Köln, Düsseldorf, München, Stuttgart, Frankfurt, Berlin: LOGAN

In Zusammenarbeit mit der 20th Century Fox darf INDAC jeweils 5 Animationschaffende/VFXler zu den Pressevorführungen des Films LOGAN einladen – Gezeigt wird die Originalversion mit deutschen Untertiteln (OmU)

In naher Zukunft schützt ein abgekämpfter Logan einen gebrochenen Professor X in einem Versteck nahe der mexikanischen Grenze. Doch Logans Versuche, sich vor der Welt und seinem Vermächtnis zu verstecken, misslingen, als ein junger Mutant, von dunklen Kräften verfolgt, bei ihnen Zuflucht sucht.

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Wird der Superhelden-Film erwachsen? Hier der neue Trailer zu „LOGAN“ von James Mangold

Mit der Weltpremiere von LOGAN – THE WOLVERINE erweisen die 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin eine außergewöhnliche Hommage an den einzigartigen und unverwechselbaren Hugh Jackman in seiner letzten Rolle als ‚Logan’.

Kein anderer Schauspieler prägte einen Charakter so, wie es Hugh Jackman über die Jahre hinweg mit ‚Logan/ Wolverine’ gelang. In James Mangolds epischem Drama bringt Hugh Jackman in seinem ‚Logan’ eine neue, bisher unbekannte Seite zum Vorschein, die das beliebteste Mitglied des weltweit erfolgreichen X-Men-Universums aus dem Hause Marvel Comics in vollkommen neuem Licht erscheinen lässt. Mit Patrick Stewart als Professor X steht Jackman einer der ganz großen Kino- und Bühnencharakterdarsteller zur Seite. Auf dem innigen, im Laufe von nunmehr 17 Jahren gewachsenen Zusammenspiel der beiden und James Mangolds wuchtiger Bildsprache beruht die besondere Intensität von LOGAN – THE WOLVERINE. Darüber hinaus führt Mangold einen neuen Charakter ein, dargestellt von Nachwuchstalent Dafne Keen, der es dem Zuschauer ermöglicht, an Jackmans ‚Logan’ völlig neue Seiten zu entdecken.

Zu James Mangolds beeindruckendem Œuvre gehört der denkwürdige 3:10 TO YUMA („Todeszug nach Yuma“, 2007) ebenso wie THE WOLVERINE („Wolverine: Weg des Kriegers“, 2013) und WALK THE LINE („Walk the Line“, 2005). Mangold legt stets großen Wert darauf, mit seinen Filmen einzigartige Geschichten mit eindrucksvollem Cast zu erzählen, die er in außergewöhnlichen Bildern einfängt.

Regisseur James Mangold („Walk The Line“) wird zusammen mit den Hauptdarstellern Hugh Jackman, Patrick Stewart und Dafne Keen über den Roten Teppich schreiten und LOGAN – THE WOLVERINE präsentieren (Wettbewerb – außer Konkurrenz).

In the near future, a weary Logan cares for an ailing Professor X in a hideout on the Mexican border. But Logan’s attempts to hide from the world and his legacy are up-ended when a young mutant arrives, being pursued by dark forces.

In Theaters – March 3, 2017

Cast: Hugh Jackman, Patrick Stewart, Richard E. Grant, Boyd Holbrook, Stephen Merchant, and Dafne Keen

Directed by James Mangold

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