Die INDAChs Kritik von Marina Hartfelder zu Marvels „Guardians of the Galaxy Vol.2“

Guardians Of The Galaxy Vol. 2

Rocket (Voiced by Bradley Cooper)

Ph: Film Frame

©Marvel Studios 2017

Das war bunt. Episch bunt. Der Gedanke an ‚Trolls’, wollte mich den ganzen Film über nicht loslassen, und schwebt zwischen ‚finde ich das jetzt gelungen oder nicht?‘. Selbstironisch ist die Fortsetzung der Weltraumbeschützer Saga allemal. CGI, VFX, Compositing sind fast unangreifbar, aber nur fast. Zum Teil wirkt er doch recht überladen und steht weder im Kontrast noch in der Notwendigkeit zu den fast perfekt gelungenen Szenen. Manchmal ist es eben doch ‚weniger ist mehr‘. Was wohl auch zu dem Slapstick Dialogen passt, wenn einige Witze die Kinobesucher auflachen ließen, hätten andere Passagen getrost weggelassen werden können, was dem Film sicherlich zur Gute käme.

Die Dramaturgie wurde leider vernachlässigt, obwohl die Geschichte an sich viel Potenzial bietet. Fängt der Film spannend und imposant an, fällt die Kurve drastisch nach den ersten 30 Minuten und hat Schwierigkeiten wieder Wind aufzunehmen. Dieses Phänomen scheint in letzter Zeit ein grundlegendes Problem darzustellen, als würden sich die Regisseure denken (oder sie müssen so denken): passt schon die Bilder sind so toll anzuschauen, das fällt nicht auf. Im Gegenteil, gerade dieses Detail schadet immense einem sonst so bildgewaltig produzierten Werk. Als hätte ‚the last Producer‘ gefehlt, der sich das Sequel nach dem ‚Final-Cut‘ noch mal anschaut und ihn vom unnötigen Ballast befreit und zu einem runden Bonbon verhilft. Was dieser Film sicherlich hätte werden können.

Auch wenn ich mich sehr gefreut habe Starlord, Gamora, Drag, Rocket und Little Groot wieder zu sehen, kam es mir vor als würde der Film nach seiner Identität suchen. Fast so als wäre ‚I am Groot’ des ersten Teils doch der unersetzbare Mittelpunkt gewesen. Die Klapperschlange war drin, Kudos an die Maske oder war es CGI, die Frage beschäftigt mich immer noch. Es hat mich schwer beeindruckt Kurt Russel noch mal in seinen jungen Jahren zu sehen. Trolls wie (schon erwähnt), Knight Rider und einen Hauch Expendables, auch wenn ich das Ü-Ei Silvester Stallone und David Hasselhoff besonders gelungen fand, ließ sich einfach nicht weg schütteln. Lediglich zum Ende hin haben sich alle wieder gefangen und an den eigentlichen Sinn von den ‚Guardians of the Galaxy’ erinnert, die Unmöglichsten der Unmöglichen der Galaxis zusammenzubringen und erfolgreich selbst einem Gott zu trotzen.

Fazit: Ein unterhaltsamer Film, der mit der mit dem ersten Teil zwar nicht mithalten kann, aber sicherlich schon vom Soundtrack her einen in seine Kindheit zurückwirft und visuell einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

P.S. Marvel’s Post Credit Szenen sind zufriedenstellend, davon gab es viele (vielleicht schon etwas zu viele).

Danke aus Hamburg,

Marina Hartfelder

Teilnehmerlisten für die Screenings von Guardians of the Galaxy Vol.2

Leipzig:

  1. Sarah Nolte (bestätigt)
  2. Stefan Poßner (bestätigt)
  3. Michael Knoll (bestätigt)
  4. Letty Felgendreher (bestätigt)
  5. Rudi Kirschen (bestätigt)

Berlin:

  1. Mario Doll (bestätigt)
  2. Kay Delventhal (bestätigt)
  3. Anna Hybsier (bestätigt)
  4. Mahmoud Alkawadri (bestätigt)
München:
  1. Lia Wehrs
  2. Can Erduman
  3. Daniel Hennies
  4. NACHRÜCKER
  5. Julia Wolters (bestätigt)

 

Köln:

  1. Mila König (bestätigt)
  2. Izabela Plucinska
  3. Pauline Flory (bestätigt)
  4. Kristel Jenkel (bestätigt)
  5. Albert Radl (bestätigt)

 

Düsseldorf:

  1. Alena Nicolai (bestätigt)
  2. Matthias Backmann (bestätigt)
  3. Scherin Rajakumaran (bestätigt)
  4. Werner Reifberger
  5. Mariusz Ginel

 

Hamburg:

  1. Friederike Trunzer (bestätigt)
  2. Michaela Müller (bestätigt)
  3. Marina Hartfelder (bestätigt)
  4. N.N.
  5. N.N.

Frankfurt:

  1. Vanessa Schneider (bestätigt)
  2. Florian Zeitler (bestätigt)
  3. N.N.
  4. N.N.
  5. N.N.

INDAC SCREENING: MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI

Er hat es auf die Shortlist als „Bester Ausländischer Film“ bei den kommenden Academy Awards geschafft und steht dort zeitgleich in der Auswahl für eine Oscar®-Nominierung in der Kategorie „Bester Animationsfilm“: Der Festivalliebling wurde zudem für die Golden Globes in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ nominiert und von der European Film Academy in der Kategorie „Europäischer Animationsfilm 2016“ ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit Polyband darf INDAC jeweils 3 Animationschaffende pro Stadt einladen zu den Pressevorführungen von

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Teilnehmer X-MEN APOCALYPSE (wird laufend aktualisiert/first come first serve!)

Hamburg, Mittwoch, 11.05. 2016, 09.30 Uhr

  1. Xenia Gesthüsen
  2. Friederike Trunzer

München, Donnerstag, 12.05. 2016, 16.00 Uhr

  1. Markus Elfert

Köln, Donnerstag, 12.05 2016, 19.30 Uhr

  1. Min Tesch
  2. Helena Barbie
  3. Daria Majica
  4. Markus Bledowksi

Berlin, Freitag, 13.05 2016, 10.00 Uhr (Termin voll/Nachrücker möglich)

  1. Anna Hybsier
  2. Rufin Wiesemann
  3. Marco Rosenberg
  4. Alexander Jarosch
  5.  Daniel Leyva

Stuttgart, Freitag, 13.05 2016, 12.30 Uhr

  1. Klaudia Urban

 

 

Teilnehmer Alice in Wonderland – Through The Mirrors – Liste geschlossen/Teilnehmer informiert

KEINE ANMELDUNG MEHR MÖGLICH

Leipzig, Dienstag, 10.05. 2016 10 Uhr:

  1. Letty Felgendreher
  2. Michael Knoll

Frankfurt, Dienstag, 10.05 2016 10 Uhr:

  1. Lutz Garmsen

München, Dienstag, 10.05. 2016, 11 Uhr

  1. Markus Elfert
  2. Elisa Gatzka

Köln, Mittwoch, 11. Mai, 10 Uhr: Termin voll/Nachrücker möglich

  1. Tim Hennig
  2. Lars Seifert
  3. Min Tesch
  4. Tina Junge
  5. Helena Barbie

Berlin, Mittwoch 11.05. 2016, 15 Uhr

  1. Alexander Jarosch
  2. Marco Rosenberg
  3. Daniel Leyva

Stuttgart, Freitag, 13.05. 2016, 10.00 Uhr

  1. Raphael Rau

INDAC SCREENINGS: DIE PEANUTS – DER FILM

SCREENINGS IN HAMBURG, MÜNCHEN, FRANKFURT, STUTTGART, KÖLN, DÜSSELDORF, BERLIN

In Zusammenarbeit mit Twentieth Century Fox  darf INDAC jeweils  5 Animationschaffende einladen  zu den Pressevorführungen des Films :

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Regie: Steve Martino

Produzenten: Craig Schulz, Bryan Schulz, Cornelius Uliano, Paul Feig, Michael J. Travers

Kinostart: ab dem 24. Dezember in den deutschen Kinos

Laufzeit: 89 Min.

im Verleih der Twentieth Century Fox

Charlie Brown, Snoopy, Lucy und Linus und der Rest der beliebten „Peanuts“-Gang haben ihren ersten großen Auftritt auf der Kinoleinwand – so wie man sie noch nie gesehen hat – in bester 3D Animation. Snoopy, der weltweit beliebteste Beagle – und Fliegerass – schwingt sich in großer Mission in die Lüfte, um seinen Erzfeind den Roten Baron zu verfolgen. Währenddessen begibt sich sein bester Freund Charlie Brown auf ein anderes episches Abenteuer. Nach einer Idee von Charles M. Schulz und mit den Machern von ICE AGE wird DIE PEANUTS – DER FILM beweisen, dass jeder Underdog seine Chance bekommt.

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Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmer verpflichten sich, eine kurze Kritik zum Filmstart für den INDAC Blog zu verfassen. Teilnehmen kann man nur, wenn man sich auf INDAC.org als Mitglied eingetragen hat! Die Anmeldung zum Screening erfolgt unten am Ende des Beitrags über das Formular!

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Die Vorgaben der Pressebetreuung vor Ort sind zu beachten (Sperrfristen, keine Geräte mit Speichermedium im Kinosaal etc. )

Wir werden unter allen Einsendern die Plätze vergeben und Euch dann das entsprechende Kino mitteilen, wo die Vorführung stattfinden wird! Der Film wird in der Deutsch synchronisierten Fassung gezeigt!!!

 

BITTE BEACHTEN SIE DIE ANTI-PIRACY-REGELUNGEN:

Die Nutzung von Handys oder Aufnahmegeräten während der Vorführung ist strengstens untersagt. Bitte beachten Sie, dass der Kinosaal auf nicht genehmigte Aufnahmen überwacht werden kann. Sollten Sie Bild- oder Tonmaterial ohne die Genehmigung von Fox aufnehmen, stimmen Sie damit zu, augenblicklich aus dem Kinosaal geführt zu werden. Des Weiteren stimmen Sie der Beschlagnahmung sämtlicher Fox-Inhalte zu, die bei Ihnen gefunden werden, was auch die Konfiszierung von Handys oder Aufnahmegeräten beinhalten kann. Weitere rechtliche Schritte sind vorbehalten. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Kooperation.

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  1. Diese Einladung ist nur für Sie PERSÖNLICH bestimmt und darf nicht an Dritte weitergeleitet werden.
  2. Technische Geräte jeglicher Art (Mobiltelefone, Laptops, Tablets, Kameras, etc.) müssen während der Vorstellung ausgeschaltet sein.
  3. Während der Filmvorführung werden mithilfe von Nachtsichtgeräten Kontrollen zur Vermeidung von unerlaubten Aufnahmen und der Verwendung technischer Geräte durchgeführt.

PNTS-137_14004. Falls Sie versuchen, im Saal von einem technischen Gerät Gebrauch zu machen, werden Sie aufgefordert, den Saal zu verlassen. Unerlaubte Aufnahmen werden sofort zur Anzeige gebracht; Sie werden gegebenenfalls sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich verfolgt.

ICH DANKE FÜR EUER VERSTÄNDNIS!

HIER ANMELDEN (nochmals: nur für angemeldete Mitglieder auf dem INDAC Blog!)

 

Anmeldefrist für  Frankfurt: 22. November 2015, 20 Uhr

Anmeldefrist für Stuttgart: 23. November 2015, 12 Uhr mittags

Anmelefrist für Düsseldorf: 24. November 2015, 12 Uhr mittags

Anmeldefrist für Köln, Berlin, Hamburg und München: 2. Dezember 12 Uhr mittags

 

Dein Name (Pflichtfeld)

Deine E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Die Stadt, in der du Teilnehmen möchtest

Ich bin mit den genannten Bedingungen einverstanden

 

 

Hier die Teilnehmerliste an den INDAC Screenings von Pixars ARLO & SPOT (THE GOOD DINOSAUR)

Leipzig:

Michael Knoll

Letty Felgendreher

Sina Lott

 

Düsseldorf:

Scherin Rajakumaran

Heike Schimansky

Tim Hennig

 

München:

Elisa Gatzka

Anfdy Probst

Christine Strobel

 

Köln:

Larissa Rausch

Thomas Schmidl

Jan Philipp Hochstetter

Aykan Cem Karayakas

Tina Junge

 

Hamburg:

Laurent Oumezinne

Stefan Klein

Xenia Gesthüsen

Friederike Trunzer

 

Berlin

Kay Delventhal

Anne Knabe

Raphael Rau

Moritz Mayerhofer

Marc Mantei

 

Frankfurt:

Florian Fietz

Stephanie Kaczmaczyk

 

Dresden:

Keine Anmeldung

 

Stuttgart

Klaudia Urban

Agon Ushaku

Christian Zehetmaier

Natalia Freitas

Alexander Richter

 

 

INDACHS Kritik zu „Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste“ von Tim Hennig

Maze Runner-The Scorch Trials Filmkritik

Nachdem ich den ersten Maze Runner Film gesehen hatte war ich eigentlich schon zu dem Fazit gekommen, das man sich die Verfilmungen sparen kann, wenn man vorher die Bücher gelesen hat. Im ersten Film hatten die Charaktere kaum eine Persönlichkeit, sodass man sich deren Namen kaum merken konnte (bzw. ich die mir aus den Büchern bekannten Namen nur schwer den Schauspielern zuordnen konnte.) Es gab außerdem an ein paar Stellen wirklich lächerlich schlechte Dialoge.
Obwohl man auch im Buch über viele Fragen im Unklaren gelassen wird, stiftet die Handlung der Maze Runner Verfilmung eigentlich nur Verwirrung.
Der erste Maze Runner Film hatte allerdings einige wirklich gute Actionszenen. Leider wirkte die Action im ersten Film aber wenig abwechslungsreich, weil das Labyrinth zwar ein cooles, doch leider ein eher eintöniges Setting war.
In „The Scorch Trials” wurde die Handlung nun so abgeändert, dass die Kinder nicht mehr direkt Teil des Spiels der Organisation WICKED (In den Filmen WICKD) sind. Stattdessen fliehen diese wie zu Beginn des dritten Buches vor WICKED und treffen auf die Widerstandskämpfer des „Red Arms“. Anders als im Buch werden alle anscheinend alle mit dem „Flare-Virus“ infizierten („Cranks“) extrem schnell zu aggressiven Zombies, jedenfalls sind die Infizierten fast ausschließlich als solche im Film zu sehen. Außerdem wurde die Handlung gegenüber der Buchtrilogie so abgeändert, dass die Kinder schon sehr früh im Film und in möglichst vielen weiteren Szenen Schusswaffen bei sich tragen. Im Film gibt es auch dementsprechend viele Action wie Verfolgungsjagden, Explosionen, Schießereien usw.
Ich hatte mit THE SCORCH TRIALS auf jeden Fall eine Menge Spaß. Die Fortsetzung hat für mich zwar dieselben Probleme wie schon der erste MAZE RUNNER Film, denn auch hier wird, von der in der Buchvorlage noch interessanten Handlung, nur wenig erzählt. Allerdings bietet THE SCORCH TRIALS viel mehr von dem, was bei Maze Runner 1 gut funktioniert hat. Es gibt eine Vielzahl guter Actionsequenzen, das Setting ist interessanter und um einiges abwechslungsreicher gestaltet.
Es wird sich wohl kaum jemand Maze Runner 2 ansehen ohne den ersten Film zu kennen, also: Wem der erste Film gefallen hat, der wird auch an THE SCORCH TRIALS Gefallen finden!

Hitman Agent 47 – Kritik von Brigitta Encke

Der Film „Hitman-Agent 47“ ist definitiv ein Actionfilm für´s Auge.
Die Story ist klar strukturiert und zielstrebig erzählt, visuell wird
das Bild ästhetisch und fließend aufgebaut.
Dass der Regisseur Aleksander Bach ursprünglich aus der Werbung kommt,
überrascht daher wenig.
Rupert Friend als Agent 47 liefert eine glaubwürdige Performance
ab und überzeugt einmal mehr mit seiner darstellerischen Leistung.
Seine Co-Darsteller runden ergänzend das Gesamtbild ab.
Die Geschichte an sich regt  nicht unbedingt zum nachdenken an, der Film insgesamt hinterlässt
aber auf Grund des doch recht hohen visuellen Niveaus eindrucksvolle Bilder an die man sich
gut und gern erinnern kann.
Ein Film den man sich durchaus anschauen kann, nebst Popcorn und Bier.
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Brigitta Encke- Digital Artist,
arbeitet freiberuflich im Bereich von Film, CG und Animation.

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