Die INDAChs Kritik von Friederike Trunzer zu „LOGAN – The Wolverine“

Ob beabsichtigt oder nicht, der neue X-Men Film „Logan – The Wolverine“ zeichnet eine Welt, die fast wie ein böser, dunkler Ausblick in die Zukunft daherkommt.
Es ist 2029 und in Amerika werden Minderheiten und Andersartige mit Vorbehalt beäugt und verfolgt. Die Helden früherer Tage sind Vergangenheit – Sie sind untergetaucht oder ganz verschwunden. Als Zuflucht gilt unter den wenigen verbliebenen Mutanten Kanada – ein Land in dem auch für Minderheiten noch Freiheit und Frieden herrschen soll.
Dagegen herrscht in den USA ein korruptes Systems, dass das Andersartige – die natürlich entstandenen Mutanten –  ausmerzen will und durch künstlich gezüchtete Wesen ohne Moral, Gewissen und Gefühle ersetzt.
In dieser Welt ist aus dem einstigen Kämpfer Wolverine ein deutlich in die Jahre gekommener, von Alkoholkonsum und alten Verletzungen gezeichneter, verbitterter Mann geworden. Sein Lebensziel besteht darin, möglichst unauffällig ein „normales“ Leben zu führen, um so schnell wie möglich an genügend Geld zu kommen, damit er sich und Charles Xavier, der inzwischen an Alzheimer leidet, in Sicherheit bringen kann.
Doch den wenigen verblieben X-Men steht noch ein letzter Kampf bevor, denn als Laura, eine junge Mutantin ihren Weg kreuzt, geraten Sie zwischen die Fronten und Logan muss sich entscheiden.
Logan – The Wolverine  kommt streckenweise wie ein Roadmovie daher, aber der Film wird Aktion-Fans trotzdem nicht enttäuschen, denn die enthaltenen Aktion-Szenen sind einfach atemberaubend umgesetzt. Kam in letzter Zeit so manche Marvel Verfilmung fast lieblos vom Band produzierter daher, setzt sich Logan deutlich von diesen Produktionen ab.
Es ist ein clever aufgebauter Film mit fantastischen Aktion-Sequenzen. Diese könnten zwar hin und wieder für zartbesaitete Naturen etwas hart sein, aber sie sind hervorragend umgesetzt. Auch nicht unerwähnt soll an dieser Stelle die wirklich richtig gute Filmmusik bleiben.
Eine absolut beeindruckende Leistung liefert Dafne Keen, die Darstellerin von Laura ab, die im Film die künstlich gezeugte Tochter von Logan spielt. Die schauspielerische Leistung und die Bandbreite an Gefühlen die Dafne Keen trotz ihres sehr jungen Alters darbietet sind grandios. Sie schafft es weite Strecken im Filme ohne Worte den Zuschauer an ihrem Gefühlszustand teilzuhaben. Eine wirklich starke Leistung!
Insgesamt kann ich nur sagen: absolut sehenswert und von mir beide Daumen ganz weit noch oben!
Friederike Trunzer
https://youtu.be/Z_KJncmc704

INDAC SCREENING: BOSS BABY

In Zusammenarbeit mit der 20th Century Fox Germany darf INDAC jeweils 5 Animations- und VFX-Schaffende zu den Pressevorführungen des Dreamworks-Films BOSS BABY einladen. Es wird die deutsche Fassung gezeigt! Teilnehmen können alle, die  sich als Mitglied auf INDAC.org eingetragen haben! Die Teilnehmer verpflichten sich eine kurze Kritik zum Film für den INDAC Blog zu schreiben! Die Screenings sind in Köln, Berlin, Stuttgart, München, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg

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Die INDAChs Kritik von AIN zu „Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras

Mein Leben als Zucchini ist ein sehr liebevoll umgesetzter Kinderfilm. Die Figuren sind detailreich, optisch ansprechend und dem Thema entsprechend gestaltet. Besonders wurde auf die freundliche Farbigkeit und die schönen Lichteinfälle geachtet, sodass trotz des recht traurigen Themas, eine optisch positive Stimmung erzeugt wird.
Der Hauptcharakter verliert seine Mutter durch einen tragischen Unfall und kommt ins Kinderheim. Durch die tragischen Schicksale, die die anderen Kinder bereits erlebt haben, sind alle miteinander vereint und entwickeln tiefe Freundschaften unter einander. Die Heimleiter werden als liebevoller Elternersatz dargestellt. Freundliche Erwachsene Vorbilder, werden den schlechten Eltern entgegen gesetzt, worauf auch das Ende des Films, nochmal deutlich hinweist.
Trotz Tendenz zur Melancholie, schaut man den Film gerne, mit großem Interesse. Er hat pädagogisch wertvolle Elemente, die nicht zu unterschätzen sind. Dennoch ist eine Nachbereitung des Filmes mit den kindlichen Zuschauern meiner Meinung absolut wünschenswert.

AIN

DIESER FILM WIRD VOM INDACHS UNBEDINGT EMPFOHLEN!

DER INDACHS SAGT: „DIESER FILM IST TOLL!“

ES GIBT KEINE ENTSCHULDIGUNG, DIESEN FILM NICHT ZU SEHEN!

BITTE, BITTE WEITERSAGEN!

Mein Leben als Zucchini startet am Donnerstag, den 16. Februar in den deutschen Kinos!

INDAC SCREENINGS in Hamburg, Köln, Düsseldorf, München, Stuttgart, Frankfurt, Berlin: LOGAN

In Zusammenarbeit mit der 20th Century Fox darf INDAC jeweils 5 Animationschaffende/VFXler zu den Pressevorführungen des Films LOGAN einladen – Gezeigt wird die Originalversion mit deutschen Untertiteln (OmU)

In naher Zukunft schützt ein abgekämpfter Logan einen gebrochenen Professor X in einem Versteck nahe der mexikanischen Grenze. Doch Logans Versuche, sich vor der Welt und seinem Vermächtnis zu verstecken, misslingen, als ein junger Mutant, von dunklen Kräften verfolgt, bei ihnen Zuflucht sucht.

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Die INDAChs Kritik von Pauline Kortmann zu „Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras

Paulines neuer INDACHS
Wie schön, dass mit „Mein Leben als Zucchini“ wieder ein klassisch animierter Stop Motion Film in die Kinos kommt. Und das noch mit einer sehr berührenden Geschichte, die für Kinder als auch deren Eltern wunderbar funktioniert.
Der Junge Zucchini wird nach dem Verlust seiner Mutter in einem Kinderheim aufgenommen, wo er nach einigen Startschwierigkeiten schnell in die Gemeinschaft aus Kindern aufgenommen wird, von denen jedes auf seine Art ein wenig geschädigt aber auch sehr liebenswert ist.
Der Themenbereich um schwierige bis schwierigste Kindheitserfahrungen und das Leben ohne Eltern in einem Kinderheim ist wahrscheinlich selten so unprätenziös und leichtfüßig behandelt worden, mit einer wohlproportionierten Mischung aus Humor, Feingefühl, kindgerechter Erzählung und Empathie.
Dabei können große Entbehrungen und sogar traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit problemlos neben einem heiteren, nervenden, albernen und auch einfach ganz normalen Kindheitsalltag existieren, ohne dass ein Widerspruch entsteht. Eine wirklich große filmische Leistung ist das.

Der Film lässt stehen, dass das Leben beides enthält: Schmerz und Freude. Jeder Mensch und jedes Kind ist anders, jeder hat seine eigene Geschichte. Trotz, oder grade auch WEGEN unserer Macken sind wir liebenswert. Freundschaft und Bindung siegt über Einsamkeit und Verlust.

Ein guter, schöner, warmer und wichtiger Kinderfilm.

DIESER FILM WIRD VOM INDACHS UNBEDINGT EMPFOHLEN!

DER INDACHS SAGT: „DIESER FILM IST TOLL!“

ES GIBT KEINE ENTSCHULDIGUNG, DIESEN FILM NICHT ZU SEHEN!

BITTE, BITTE WEITERSAGEN!

„Mein Leben als Zucchini“ startet am Donnerstag, den 16. Februar in den deutschen Kinos!

Die INDAChs Kritik von Rike Trunzer zu „Ma vie de courgette“ – „Mein Leben als Zucchini“

„Mein Leben als Zucchini“ ist ein wunderbarer und mit viel Liebe gestalteter Stop-Motion Film, der durch einen ganz eigenen und einzigartigen Charme überzeugt und beeindruckt. Anders als bei anderen Stop-Motion Produktionen liegt der Fokus hier eindeutig nicht auf der Perfektion der Animation, sondern viel mehr auf einem absolut liebevollen Design und einer äußerst emotionalen Geschichte.
Die Figuren in „Mein Leben als Zucchini“ kommen alle mit riesigen Köpfen, viel zu langen Schlenkerarmen und überdimensionierten Augen daher. Aber gerade dies außergewöhnliche Design zieht einen sofort in den Bann und als Zuschauer mag man seine Augen gar nicht mehr von der Leinwand abwenden.  So schließt man die Figuren auch trotz aller Ihrer Ecken und Kanten sofort ins Herz. Das gesamte Design ist nicht überladen, sondern immer auf das absolut wesentliche fokussiert und mit sehr viel Liebe umgesetzt. So tragen die kleinen Protagonisten beispielsweise gestrickte und gehäkelte Kleidung.
Aber gerade dieses mit Liebe gestaltete Design steht im krassen Kontrast zur Geschichte, die die Filmemacher erzählen. In „Mein Leben als Zucchini“ geht es um Kinder, die aus vernachlässigten Familien kommen, die Schläge, Drogensucht oder Missbrauch erlebt haben. Diese Kinder treffen im Kinderheim aufeinander. Selbstverständlich läuft das alltägliche Miteinander nicht ohne Schwierigkeiten ab, aber die Kinder bilden mit der Zeit eine eigene kleine, verbundene Familie.
„Mein Leben als Zucchini“ ist ein sehenswerter Film, der sich einem schwierigen Thema stellt und dieses wunderbar umsetzt. Ein Film der einen bewegt und der nachwirkt und der einfach ein absolut wunderbares Design hat. Und ein Film, der den Oscar für den Besten Ausländischen Film verdient hat!

 

Danke & LG 
Rike

DIESER FILM WIRD VOM INDACHS UNBEDINGT EMPFOHLEN!

DER INDACHS SAGT: „DIESER FILM IST TOLL!“

ES GIBT KEINE ENTSCHULDIGUNG, DIESEN FILM NICHT ZU SEHEN!

BITTE, BITTE WEITERSAGEN!

„Mein Leben als Zucchini“ startet am Donnerstag, den 16. Februar in den deutschen Kinos!

Save the Date: STOP-MOTION-SUMMER-CAMP 2017 Workshopübersicht

Webseite von Weirdough-Animation hier klicken!
Ort: Gelnhausen, Hessen 40 km östlich von Frankfurt am Main

Im Juni / Juli 2017 ist es soweit: Unser Animation-Camp mit 5 Workshops zu den Themen Puppenbau, Formenbau, Silikonguss, Animation und Lip Sync geht in die nächste Runde.
Natürlich gibt es wieder die Möglichkeit zu Zelten und sich beim gemeinsamen Frühstück und BBQ mit den anderen Teilnehmern auszutauschen und zu vernetzen. Alle Termine, ausführliche Infos zu allen Workshops sowie dem Camp, Übernachtungsmöglichkeiten

PUPPENBAU FÜR STOP-MOTION-ANIMATION
vom Figurenskelett zum Trickfilmcharakter
Grundlagen zum Bau effektiver Figuren
TERMIN: 23. – 25. Juni 2017

FORMENBAU I
Herstellen von Props / Figurenteilen in einteiligen Formen
TERMIN: 1. & 2. Juli 2017

FORMENBAU II
Herstellung von Figuren oder Figurenteilen aus Silikon in zweiteiligen Formen
TERMIN: 7. – 9. Juli 2017

STOP-MOTION-ANIMATION
die Animation von 3 dimensionalen Figuren
TERMIN: 14. – 16. Juli 2017

LIPPEN-SYNCHRON ANIMIEREN
die Animation von sprechenden Figuren in Stop-Motion-Technik
TERMIN: 22. & 23. Juli 2017

Neue Entwicklerkonferenz „devcom“ findet erstmals zur gamescom 2017 statt

Im Vorfeld und während der gamescom 2017 (22. bis 26. August) findet erstmals die hochkarätige, internationale Entwicklerkonferenz „devcom“ statt. Die devcom läuft vom 20. bis 24. August. In die neue Entwicklerkonferenz wird die Respawn (20. und 21. August) integriert. Vom 22. bis 24. August wird die devcom durch „gamescom business und public keynotes“ flankiert. Die devcom orientiert sich inhaltlich an der gamescom und umfasst Konferenzen, Summits, Workshops und Networking Events.

Die devcom ist eine neu-konzipierte Entwicklerkonferenz auf internationalem Top-Niveau! Ihr Debüt gibt die devcom am 20. August 2017. Bestehend aus einem klassischen Konferenzteil mit Top-Themen der Entwicklerszene und international hochkarätigen Speakern sowie Summits, Master Classes, Workshops und Networking-Events stellt die devcom eine deutliche Weiterentwicklung dar: Inhaltlich ist die neue Entwicklerkonferenz eng mit der gamescom verzahnt und komplett in die gamescom-Woche integriert.

Den Auftakt zur devcom bildet die Respawn – Gathering of Developers (20./21. August). Die Entwicklerveranstaltung wird auch räumlich in die devcom integriert: Sie zieht in das Congress-Centrum West des Kölner Messegeländes. Die Respawn wird als Teil der devcom unter anderem mit einem Indie Game Summit, einem Newcomer Summit sowie einem neuen Format, den Late Night Talks, an den Start gehen. Ab dem 22. August finden im Rahmen der devcom unter anderem die „gamescom business keynotes“ und die „gamescom public keynotes“ statt. Die business keynotes − gehalten von den wichtigsten Köpfen der internationalen Games- und Technologie-Branche sowie den größten Influencern − richten sich an das internationale Fachpublikum der gamescom. Die public keynotes sind als publikumswirksame Vorträge von bekannten Persönlichkeiten der Games- und Medienbranche angelegt und für Privatbesucher konzipiert.

devcom 2017: Das Projekt-Team
Veranstalter der devcom ist die Aruba Events GmbH. Sie übernimmt als Veranstalter die komplette wirtschaftliche Verantwortung für die devcom. Der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware und die Koelnmesse GmbH sind Träger der devcom. Die Computec Media GmbH (u.a. Making Games, gamesbusiness.de, golem.de, gamesworld.de) wird die Konferenz als Medien-Partner eng begleiten. Frank Sliwka, International Business Media, wird gemeinsam mit Stephan Reichart und dem Team der Aruba Events GmbH das Projekt umsetzen und bei wesentlichen Aufgaben unterstützen.

Die strategische Ausrichtung und inhaltliche Ausgestaltung der devcom wird von zwei Boards übernommen. Das strategische Advisory Board − bestehend aus Vertretern der Aruba Events GmbH, International Business Media, des BIU − Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware, Träger der gamescom, und der Koelnmesse GmbH, Veranstalter der gamescom − bestimmt die strategische Ausrichtung, die wichtigsten Themen und Sprecher, die im Zusammenspiel mit der gamescom besonders relevant sind.

Das Content Advisory Board setzt sich aus Einzelpersonen aus diversen Bereichen des Game Developements zusammen und ist für die Themenfindung, den Kontakt zu Speakern und für organisatorische Punkte im Rahmen der Konferenz, der Summits oder Workshops verantwortlich.

Weitere News zu aktuellen Entwicklungen, Speakern, Formaten und Inhalten folgen in Kürze.

Stimmen zur devcom 2017:

Hans Ippisch, Geschäftsführer der Aruba Events GmbH sowie von Computec Media GmbH:
„Wir freuen uns über das Vertrauen des BIU und der Koelnmesse und das wunderbare Projekt. Unser Anspruch ist, mit der ‚devcom‘ eine neue, zeitgemäße Generation einer Entwicklerkonferenz zu etablieren, die für Games Developer aus der ganzen Welt zur Pflichtveranstaltung wird.“

Lars Vormann, Head of gamescom (BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware):
„Die ‚devcom‘ ist der wichtige nächste Schritt bei der stetigen Weiterentwicklung der gamescom und konzeptionell weltweit einzigartig. Die gamescom ist damit nicht nur das weltweit größte Event für Computer- und Videospiele und Europas wichtigste Business-Plattform der Games-Branche sondern wird dadurch auch zum Pflichttermin für Games-Entwickler weltweit.“

Tim Endres, Projektmanager der gamescom (Koelnmesse GmbH):
„Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der ‚devcom‘ eine internationale Entwicklerkonferenz auf Top-Niveau anbieten und damit unseren Besuchern einen Mehrwert bieten werden. Durch die konzeptionelle und inhaltliche Anlehnung an die gamescom und Integration in die gamescom-Woche 2017 schaffen wir Synergien und stärken die gamescom in ihrer Position als Europas führende Businessplattform der Games-Branche.“

Neuer Teaser! Transformers: The Last Knight

The Last Knight shatters the core myths of the Transformers franchise, and redefines what it means to be a hero. Humans and Transformers are at war, Optimus Prime is gone. The key to saving our future lies buried in the secrets of the past, in the hidden history of Transformers on Earth. Saving our world falls upon the shoulders of an unlikely alliance: Cade Yeager (Mark Wahlberg); Bumblebee; an English Lord (Sir Anthony Hopkins); and an Oxford Professor (Laura Haddock).

There comes a moment in everyone’s life when we are called upon to make a difference. In Transformers: The Last Knight, the hunted will become heroes. Heroes will become villains. Only one world will survive: theirs, or ours.

Transformers is coming to theatres June 2017!
Directed by Michael Bay
Cast: Mark Wahlberg, Josh Duhamel, Anthony Hopkins, Laura Haddock, Isabella Moner, Stanley Tucci, John Turturro

Official Movie Site: http://www.transformersmovie.com

„Wirtschaftliche Bedeutung der Filmindustrie in Deutschland“ Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

„Wenn im Bereich der produzierenden Filmdienstleister von kreativ-technischen Leistungen die Rede ist, bilden Filmdienstleister für visuelle Effekte einen wesentlichen Ankerpunkt dieser Definition. “ (Auszug aus der Studie „Wirtschaftliche Bedeutung der Filmindustrie in Deutschland“)

Staatssekretär Beckmeyer empfing am Donnerstag im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Vertreter der Filmindustrie. Neben Dieter Kosslick, dem Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin – Berlinale, werden auch zahlreiche Schauspieler und Produzenten erwartet. Dazu wurde auch eine vom BMWi in Auftrag gegebene Studie vorgestellt, die erstmalig die wirtschaftliche Bedeutung der Branche umfassend und systematisch erfasst.

Dazu Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Die Filmindustrie ist mehr als eine Industrie der spannenden Geschichten. Sie hat große wirtschaftliche Bedeutung, auch über die über eigene Branche hinaus. Deshalb fördern wir die Innovationskraft der deutschen Filmwirtschaft mit unserem German Motion Picture Fund. Mit Erfolg: 2016 konnten insgesamt acht hochkarätige Produktionen nach Deutschland geholt oder hier gehalten werden.“

Interessante Bestandsaufnahme des BMWI:
Laut der Studie erwirtschaftete die Filmwirtschaft mit 161.000 Beschäftigten in Deutschland 24,5 Mrd. Euro. Für jeden Euro Wertschöpfung, der in der Filmwirtschaft erzielt wird, werden zudem 1,60 Euro an Wertschöpfung in der gesamten Volkswirtschaft realisiert. Die Filmwirtschaft hat also große Strahlkraft. Untersucht werden zudem Trends, u.a. in den Bereichen Kino, Fernsehen und Filmvertrieb. Ein Schwerpunkt liegt daneben auf der Filmförderung in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern.
Die Studie wurde von Goldmedia, Hamburg Media School und DIW Econ bearbeitet. Sie ist hier abrufbar.

 

Die Deutsche Produzentenallianz kommentierte die Studie:

„Es sind beeindruckende Zahlen und Schlussfolgerungen, die das Bundeswirtschaftministerium vorgelegt hat“, erklärt Alexander Thies, Vorsitzender der Produzentenallianz. „Ich hoffe, dass das Engagement des BMWi in dieser Sache dazu beitragen wird, dass unsere Branche als das wahrgenommen wird, das sie ist: einerseits der zentrale Erzeuger von Kultur in unserem Land, andererseits aber eben auch Zukunftsindustrie, Schrittmacher der Digitalisierung und Job-Maschine.

Die Studie untersucht auch die volkswirtschaftlichen Effekte der Filmförderung: Drei hypothetische Szenarien zur Erhöhung des DFFF-Fördervolumens errechnen abhängig von den durch Filmförderung ausgelösten Folgeinvestitionen einen Hebeleffekt je eingesetzter Euro von 1,25 bis 7,40 Euro Bruttowertschöpfung.

„Filmförderung ist eine Investition, die sich volkswirtschaftlich schnell rentiert – und eben keine verlorene Subvention,“ so Alexander Thies weiter. „Diese Erkenntnis ist für uns nicht neu. Dass sie jetzt aber auch vom Wirtschaftsministerium bestätigt wird, nährt unsere Hoffnung auf eine wirkungsvolle filmische Industriepolitik, mit der sich die deutsche Filmwirtschaft ihrem Potential gemäß entwickeln kann.“

 

 

Save the Date: Freitag, 24. Februar um 20:30 Offkino Bielefeld in Bielefeld

Webseite von Sticky Frames!

mit den folgenden Filmen:

Hans – Florian Maubach

PINK CUTS PINK – Alma W. Bär

Trapped – Theresa Grysczok & Florian Maubach

SPIRIT MOUNTAIN – Ines Christine Geißer & Kirsten Carina Geißer

Any – Lina Walde

Dying in the garden – Christine Gensheimer

Frankfurter Str.99a – Evgenia Gostrer

Tracing Coyotes – Theresa Grysczok & Eeva Ojanperä

Leftovers – Theresa Grysczok & Alma W. Bär

Leerstelle – Urte Zintler

Der Flug der Maube – Florian Maubach & Daniel von Bothmer

In the distance – Florian Grolig

LUCKY – Ines Christine Geißer & Kirsten Carina Geißer

COMA – The Sea – Florian Maubach & Nils Knoblich

Have a look: „Lambs“ von Gottfried Mentor

Webseite von Studio FILM BILDER

Production – Thomas Meyer-Hermann
Studio – FILM BILDER 2013
Script, Direction – Gottfried Mentor
Design – Max Lang, Gottfried Mentor
Animation – Gottfried Mentor, Thilo Kienle
Technical Direction – Marcel Reinhard
Music – Matthias Klein
Sound Design – Christian Heck
Artistic Direction – Andreas Hykade
Production Management – Bianca Just
Co-Production – SWR
TV-Editor – Benjamin Manns
Funding – MFG Baden-Württemberg

Busy Day at Berlin! Rise FX, Clay Traces und ein Gespräch mit Gore Verbinski zu „A Cure for Wellness“

Morgens von Köln mit dem ICE ins bitterkalte Berlin und dort zunächst einmal Rise FX besucht und beglückwünscht, gestern Abend war in Berlin die Premiere von Gore Verbinskis neuem Thriller „A Cure for Wellness“, an dem Rise FX (Stuttgart) beteiligt war. Hier gehts zur Webseite von Rise FX.

Danach unweit von Rise FX auf der Warschauer Str. 79 Clay Traces besucht, das Puppentrickstudio von Izabella Plucinska und dem Team über die Schulter geschaut beim kreativen Arbeiten. Leckere Suppe und süßes Gebäck mit Tee gabs dazu! Hmmmm! Hier die Webseite von Clay Traces!

Dann mit Eile und der S-Bahn zurück zum Alexanderplatz und rauf zum Soho-House, wo Marco Rosenberg schon geduldig wartete. Ich durfte zum ersten Mal den legendären Satz sagen: „Mein Name ist Wolters und das hier ist mein Kamermann!“ und schon waren wir im Hospitality-Bereich und machten die Bekanntschaft von Gore Verbinski, der uns in einem kurzen aber äußerst liebenswerten Interview Rede und Antwort stand. Sehr netter Kerl, viel, viel zu kurze Zeit für ein vernünftiges Gespräch, sein Film ist immerhin allein 146 Minuten lang. Wir haben ihn noch schnell fotografiert, als er seine Plakate signieren durfte. (siehe oben!) Riesendank an Marco und seinen selbstlosen Einsatz.

Und jetzt schon wieder im Zug zurück Richtung Köln. Mit WiFi im ICE. Ein Hoch der Deutschen Bahn und dem Neuland Internet!

Kontakt

Wir sind erreichbar! Seid nicht schüchtern, schreibt uns oder schickt uns eine Zeichnung.