Hier die Filmkritik von Mario Doll zu Matt Reeves „Planet der Affen: Survival“

Nun ist es also soweit: Der Konflikt zwischen den Affen und den Menschen spitzt sich dramatisch zu und es zeigt sich wieder einmal, dass niemand in Frieden leben kann, wenn man ihn nicht lässt! Der zum Anführer erkorene Caesar (Andy Serkis) ist hin- und hergerissen, aber der Schutz und vor allem die Verteidigung seines Affenvolkes, sowie seiner Familie lassen ihm keine andere Wahl: ein Krieg gegen die Menschen scheint leider unausweichlich. Sein Widersacher, der eiskalte, rücksichtslose Colonel (Woody Harrelson) und seine Armee kennen keine Gnade. Ihm geht es nur um eins: die Affen müssen vernichtet werden. Zudem spielt ein neuer, tödlicher Virus eine entscheidene Rolle und stellt sich als weitere Gefahr heraus… 
Fazit: Der Regisseur Matt Reeves, der auch schon Teil 2 des Affen(film)theaters inszenierte, wußte ganz genau was er zu tun hatte und wie er die Geschichte weiterführen muss! Er führte die Trilogie zu einem großartigen Finale, welches einfach absolut überzeugt und zufriedenstellt! Zu der großartigen Leistung von Andy Serkis ist schlicht zu sagen: gebt ihm einen Oscar! Auch ohne Worte verrät jeder Blick von Caesar / Andy Serkis was er fühlt, denkt oder wie er leidet… einfach Klasse! Auch Woody Harrelson macht seine Arbeit bestens und überzeugt als fieser Antagonist! Ebenfalls zu erwähnen ist die stimmungsvolle Musik, welche von Michael Giacchino komponiert und arrangiert wurde! Somit volle Punktzahl und alles richtig gemacht!
Zudem war es nicht nur lediglich ein Screening eines von mir sehnsüchtig erwartenden dritten und finalen Teils der neueren „Planet der Affen“ Trilogie – sondern es war einer der wundervollsten Kinoabende, welchen ich dank Johannes und INDAC erleben durfte. Denn zu dieser exklusiven Vorführung gesellten sich vorab die zwei entscheidenden Macher des Films: Regisseur Matt Reeves und die Motion Capture Legende Andy Serkis. Beide verrieten sehr informativ Details und Hintergrundinformationen zur Entstehung des Films. Stefan Kuhlmann, der Moderator des Abends, schaffte es den Beiden interessante News herauszukitzeln und dies machte nochmals richtig Laune auf den Film. DANKE für diesen affenstarken Kinoabend!!

Mario Doll

Die INDAChs Kritik von Mario Doll zu Marvels „Guardians of the Galaxy Vol.2“

zur Story: …und auch diesmal müssen die fünf Freunde -oder besser noch Familienmitglieder- beweisen, dass sie es mit bösen Mächten in fernen Galaxien aufnehmen können, um erneut das Universum zu retten. Denn abermals kreuzen sich die Wege von Peter, Gamora, Drax, Rocket und Groot mit einigen, finsteren Gestalten, die nichts Gutes im Schilde führen. Zudem steht sogar ein Familientreffen der ganz besonderen Art bevor, denn Peter „Star-Lord“ Quill lernt tatsächlich seinen außerirdischen Vater persönlich kennen und das ist doch mal was Schönes, oder?
Man nehme einen ambitionierten, leidenschaftlichen Regisseur und Drehbuchautor, eine bunte Truppe von 5 ehemaligen Einzelgängern, gebe eine haarsträubende Story dazu, würze es mit hervorragenden Special- & CGI Effects und garniere alles on Top mit einer großen Portion augenzwinkerndem Witz… et voila: Fertig ist ein Kino-Menü Deluxe vom allerfeinsten! Was schon beim ersten Teil „Guardians of the Galaxy“ hervorragend funktioniert hat, wiederholen die Macher rund um James Gunn gekonnt mit dem zweiten Teil und -auch dies sei schon verraten- setzen sogar noch eins drauf! Meine Erwartungen zum neuen Abenteuer „Guardians of the Galaxy – Vol. 2“ waren sehr sehr sehr hoch und wurden dennoch sogar übertroffen. Abgesehen von dem bereits genannten stimmt bei dem Film auch drumherum einfach alles, inkl. der Musik, den Dialogen, Kurt Russel, vielen Abspannszenen und natürlich dem putzigen Baby-Groot… und auch David Hasselhoff hat einen richtig lustigen Cameo-Auftritt! Schon beim ersten Teil habe ich mich als großen Fan der „Guardians of the Galaxy“ Truppe geoutet. Mittlerweile avanciert sie zu meiner absoluten Lieblingscrew an den Avengers vorbei auf Platz 1! Auch den zweiten Teil „Vol. 2“ werde ich mir garantiert noch zwei weitere Male im Kino meines Vertrauens anschauen, denn ich wurde perfekt unterhalten, finde ihn absolut gelungen und einfach nur mega-mega-Groot
Mario Doll
https://youtu.be/euWryM36TFE

Die INDAChs Kritik von Mario Doll zu „KONG – SKULL ISLAND“

Auf „Kong – Skull Island“ hatte ich mich wirklich sehr gefreut, da King Kong schon immer eines meiner Lieblingsmonster war, seit ich als Kind den 1933 schwarzweiß Film „King Kong und die weiße Frau“ im TV sah. Dazu verblüffte mich der angekündigte Cast mit einigen der besten Schauspieler, die derzeit in Hollywood aufschlagen: Tom Hiddleston, Sam Jackson, John Goodman uva. Das versprach ein wirklich guter Film zu werden, ganz nach meinem Geschmack! …aber leider bin ich auch einige Tage nach der Pressevorführung von „Kong: Skull Island“ immer noch hin- und hergerissen.

zur Story: Der Film spielt nach dem Vietnamkrieg in den 70er und ein Team aus Forschern, Wissenschaftlern und Soldaten erhält den Auftrag eine geheime, unerforschte Insel zu erkunden. Hier geraten sie natürlich in viele gefährliche Situationen mit riesigen Urzeitmonster, allen voran „Kong“ dem König der Affen, König der Insel, König der Welt… Dieser mag es verständlicherweise absolut garnicht, wenn man ungefragt in sein Revier eindringt und ihn mit allem was das Militär mitgebracht und zur Verfügung hat befeuert. Das müssen auch die Ankömmlinge schmerzhaft feststellen und zahlreiche Verluste hinnehmen. Zudem gibt es auf der Insel jedoch noch weitaus größere und gefährlichere Bedrohungen für die Truppe als der riesige Kong. Ist Kong der Böse oder der Gute?
Mit hat der Film tatsächlich 50/50 gefallen. Gefallen hat mir z.B. die tolle Präsenz von Kong, der praktisch von Anfang an im Film zu sehen und zu erleben war: groß und gewaltig. Auch haben mir die vielen tollen Szenen, bzw. Kameraeinstellungen gefallen, die mich tatsächlich sehr oft an den Filmstil in den 70ern erinnert haben. Ebenfalls erfrischend fand ich die Tatsache, dass nicht erneut die „typische“ Kong Geschichte erzählt wird, sondern eine etwas andere, eigene Variante (z.B. ohne Entführung der „Blondine“). Der Soundtrack bekommt ebenfalls volle Punktzahl. Leider haben mir aber auch ebenso viele Dinge rund um „Kong – Skull Island“ nicht sonderlich gut gefallen, z.B. platte Dialoge und die dünne Story. Ebenfalls gestört hat mich der etwas allzu überdrehte, nervige Charakter gespielt von John C. Reilly. Einige Logikfehler, die mich in solchen großen Produktionen immer wieder abnerven, weil sie einfach total unnötig sind.
Sehen muss man ihn auf jeden Fall auf der großen Leinwand im Kino, da „Kong – Skull Island“ m.M. nach nur dort funktioniert und kein Film für die „kleineren“ Bildschirme zu Hause ist. Mit welchen Erwartungen man in den Film geht sei jedem selbst überlassen – vielleicht waren meine lediglich zu hoch gesteckt. Ich persönlich finde, dass „Kong – Skull Island“ an den Klassiker von 1933 oder auch das Jackson Remake von 2005 nicht ansatzweise herankommt. Dennoch freue ich mich auf das Aufeinandertreffen der Giganten und dem nächsten Film mit Kong im Jahre 2020 „Godzilla vs. Kong“ 🙂

Die Indachs Kritik von Mario Doll zu „LOGAN – The Wolverine“

Die Krallen werden wieder gewetzt im dritten und letzten Teil „Logan“ der Saga rund um den Mutanten „Wolverine“ – dem insgesamt 10. Film aus dem X-Men Universum. Der Film spielt im Jahr 2029 und wir lernen, dass sogar Mutanten mit der Zeit ihre Superkräfte verlieren. Ich hatte schon arg Mitleid mit dem stark runtergekommenen Logan (Hugh Jackman), dessen Selbstheilungskräfte und Kampffähigkeiten im Laufe der letzten Jahre extrem gelitten haben. Hilfreich ist es da bestimmt auch nicht, dass er in dieser Situation auch noch allzu oft zur Flasche greift. Es scheint so, als hätte Logan sich mit seinem Schicksal bereits abgefunden und sieht nur noch den Sinn in seinem Leben Professor Charles Xavier (der mittlerweile an Alzheimer erkrankt ist) vor sich selbst, sowie den Rest der Welt zu schützen. Richtig übel wird es dann als ein Mädchen namens Laura / X-23 (tolle Entdeckung: Dafne Keen) zu den Zwei stößt. Denn hinter dem aus „Logan-DNS“ hergestellten Kinder-Klon ist eine Organisation her, dessen Anführer Donald Pierce (cool gespielt: Boyd Holbrook) sich als nicht gerade zimperlich herausstellt…
In den insgesamt 138 Minuten hat Regisseur James Mangold nicht nur die typische Action, sondern auch viel Tiefgang reingepackt. Es gibt unzählige Kämpfe, zig spannende Verfolgungsjagden und auch viele blutige Splatterszenen vom allerfeinsten. Zwischendurch immer wieder ruhige Minuten in denen wir einige Ecken, Kanten und auch liebevolle Charakterzüge der Protagonisten erleben dürfen. Ich persönlich finde, dass „Logan“ ein absolut rundes, stimmiges und vor allem würdiges Finale der „Wolverine“ Trilogie wurde und schon zu einem meiner Top 3 aus der X-Men Reihe avanciert ist. TOP Hugh – RIP Logan

Mario Doll, Berlin

Website zum Film hier: http://www.foxmovies.com/movies/logan

 

Die INDAChs Kritik von Mario Doll zu „Ben Hur“

Toby Kebbell plays Messala Severus and Jack Huston plays Judah Ben-Hur in Ben-Hur from Paramount Pictures and Metro-Goldwyn-Mayer Pictures.

Nun rollen die Räder also wieder in der Arena und die Frage, die man sich stellt, wenn man an die neue Verfilmung von „Ben Hur“ denkt, lautet zwangsläufig: „Wie ist wohl das Wagenrennen umgesetzt worden?“. Die Antwort ist ernüchternd und lautet: „Bei weitem nicht so gut wie im Klassiker von 1959“ und im Grunde kann man dieses Fazit auch generell schon für den ganzen Film ziehen! Es fehlt einfach von allem ein bisschen, was die neue Verfilmung bietet. Stattdessen wartet er auf mit holprigsten Dialogen vom allerfeinsten, nicht wirklich überzeugenden Schauspieler, schlechter Inszenierung uvm. Der Film braucht zudem eine gefühlte Ewigkeit um überhaupt in Fahrt zu kommen. Nun könnte man sagen, dass dies dem Buch geschuldet ist – ABER man hätte es dennoch wesentlich interessanter im Film realisieren können. Mir kamen die ersten 30 Min. der 2016er Version von „Ben Hur“ vor wie eine sinnlose SAT1-TV-Verfilmung, die absolut niemand sehen möchte! Erst nach einer halben Stunde nahm der Film langsam Fahrt auf und es fing erst allmählich an sich wie ein Kinofilm anzufühlen… Rückwirkend muss ich sagen, dass mir lediglich zwei Szenen gut gefallen haben: erstmals die ganzen Vorfälle auf der Galere und zweitens das Wagenrennen. Beides waren für mich die Highlights des Films – allerdings bei sehr niedrig gestecktem Niveau (muss man leider dazu sagen!). Das Wagenrennen von 1959 ist für mich auch nach gefühlten 20x schauen immer noch interessant, spektakulär und von der Inszenierung her der absolute Wahnsinn – die Szenen vom Wagenrennen aus der neuen Version hab ich dagegen schon fast wieder vergessen: 1x schauen reicht hier vollkommen aus! Generell frage ich mich ob es für solche Filme in der heutigen Zeit ein Publikum gibt? Ja, ich denke schon, aber dann müsste es auch ein Film sein, der Top gemacht ist, Spaß beim zuschauen macht und einen im Kinosessel fesselt (z.B. „Gladiator“ oder „300“)… Aber all dies bietet der neue „Ben Hur“ leider jedoch nicht! Schade…

Die INDAChs Kritik von Mario Doll zu Paramounts STAR TREK BEYOND

Nun ist sie also wieder unterwegs die ENTERPRISE und durchquert erneut unendliche Weiten. Captain Kirk, Spock, Pille, Uhura, Chekov, Scotty und Sulu lassen den Kino-Zuschauer abermals an ihren galaktischen Ausflügen teilhaben. Und dieses Mal bekommen sie es wahrlich mit einem höchst unangenehmen Zeitgenossen namens Krall und seiner Drohnenarmee zu tun, die es auf die Crew der ENTERPRISE abgesehen hat. „Wieso? Weshalb? Warum?“ wird storymäßig sehr gut und spannend erzählt, sowie ebenso äußerst actionreich umgesetzt. Regisseur Justin Lin kann hier aufgrund seiner Regiearbeiten aus dem „Fast & Furious“ Franchise aus dem vollen Repertoire schöpfen – Erfahrung im Action Genre hat er genug. Aber auch für einige ruhige Szenen zwischen den Charakteren ist Platz in diesem 122 Min. langen Science Fiction Kracher. Es ist mittlerweile bereits der 13. STAR TREK Kinofilm und schon der dritte Film in neuer Besetzung. Die „13“ ist hier durchaus eine Glückszahl und bekanntlich sind „alle guten Dinge drei“ 🙂 Das neue ENTERPRISE Abenteuer „STAR TREK: BEYOND“ ist so geworden, wie man sich z.B. „Independence Day – Wiederkehr“ gewünscht hätte. Wenn das Licht im Kinosaal wieder angeht ist man glücklich und zufrieden über das, was man die letzten zwei Stunden sehen konnte. Unendliche Weiten mit unendlichem Filmspaß machen unendliche Freude… Beam me in the Cinema, Scotty 🙂 R.I.P. Anton Yelchin aka Chekov

Mario Doll, Berlin

Foto: Paramount

Die INDAChs Kritik von Mario Doll zu Roland Emmerichs „Independence Day 2 – Wiederkehr“

Der „Master of Desaster“ Roland Emmerich hat es wieder getan: erneut legt er Teile der Erde in Schutt und Asche, denn Aliens sind mal wieder gekommen, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Die seit 20 Jahren erwartete Fortsetzung hält also nun Einzug ins Kino und die Frage stellt sich: hält der zweite Teil, was der erste von 1996 verspricht? Die ganz klare und eindeutige Antwort lautet: JEIN! Zu meinen persönlichen TOP´s des Films gehören natürlich die CGI Effekte (wenn auch manchmal weniger durchaus mehr gewesen wäre!), Jeff Goldblum + Bill Pullman + Brent Spiner der Koma-Kauz, sowie die „Alien-Mutti“, welche insbesondere in den letzten 20 Min. des Films ihren großen Auftritt hat. Zu den FLOP´s zählt dann eigentlich auch schon der ganze Rest z.B. insbesondere die komplett vorhersehbare Story mit exakt 0,0 Wendungen, auf Teeniekompatibilität besetzte Jung-Schauspieler (die teilweise überfordert wirken) und holprige Dialoge, die einem wirklich weh in den Ohren tun! Direkt am Anfang des Films ist eine Szene zu sehen in welcher Jake Morrison (Liam Hemsworth) mit einem Flugmanöver viele Menschen rettet. Exakt diese Szene ist es, die mich schon das erste Mal mit einem ungläubigen Grinsen in den Kinosessel gedrückt hat, weil diese Szene an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist. Schade… ich hatte mich sehr auf den Film gefreut! Aber ich bin nur mit gemischten Gefühlen aus dem Kino heraus gegangen. Mein Fazit lautet: 50/50, definitiv Popcornkino bei dem man das Gehirn ausschalten sollte! Der Film kommt locker 10 Jahre zu spät – aber sehen sollte man ihn dann doch auf jeden Fall trotzdem!

Mario Doll, Berlin

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