Die INDAC-Kritik von Michaela Müller zu „Bumblebee“ von Travis Knight

Ich komme total glücklich aus dem Kino! Bumblebee ist, wie ich ihn mir gewünscht habe!
Er hat eine großartige Harmonie aus Humor, Liebenswürdigkeit und Action. Visuell ist er auch wundervoll, ich bin besonders begeistert von den runderen Designs (oder quadratischer?) die mich an die älteren Spielzeuge erinnern. ((Eines hatte ich mit vier Jahren in einem Taxi gefunden – als die Erwachsenen mitbekommen haben, dass es sich nicht nur transformiert sondern auch Feuer macht, war ich es leider los.))

Daran, dass blankes Metall gekuschelt wird, störe ich mich im übrigen überhaupt nicht; sicher sind Transformer angenehm warm 😉

LG

Michaela Müller

michaela.artstation.com


Universum Film SCREENING: BIG FISH & BEGONIA

In Zusammenarbeit mit
Universum Film darf INDAC jeweils 2-3 Animations-/VFXschaffende zu den Presse-Screenings des Films „BIG FISH & BEGONIA“ einladen.

Die Vorführungen finden statt in Frankfurt, Leipzig, Stuttgart, Düsseldof, München, Köln, Berlin und Hamburg.

Die Teilnehmer verpflichten sich obligatorisch, eine Filmkritik für den INDAC Blog zu verfassen, die zeitnah um den Filmstart auf dem INDAC-Blog veröffentlicht wird. Details weiter unten!

Nur auf INDAC.org gemäß der neuen DSGVO registrierte Mitglieder der deutschen Animations- und VFX Community können sich für die Teilnahme an den Screenings bewerben.

Der Film wird in in der deutsch synchronisierten Fassung gezeigt.

Regie: Chun Zhang, Xuan Liang

 

Nur am 3. Februar 2019 in über 100 Kinos in Deutschland und Österreich!

im Verleih von Universum Film

In einer geheimnisvollen Parallelwelt jenseits des Menschenreichs kontrollieren mystische Wesen die Naturgesetze. Chun ist eine von ihnen und soll, wie es die Tradition verlangt, an einem Übergangsritual anlässlich ihrer Volljährigkeit teilnehmen, um die Welt der Menschen zu erkunden. Doch kaum ist sie in Gestalt eines roten Delfins durch das Portal gereist, geschieht ein großes Unglück: Sie verfängt sich in einem Fischernetz und droht zu ertrinken. In letzter Minute kann der Menschenjunge Kun sie retten, verliert aber selbst sein Leben. Bewegt von seiner Güte und seinem Mut, beschließt Chun, einen Handel mit dem Seelensammler einzugehen, damit Kun wiedergeboren wird. Doch dafür zahlt sie einen hohen Preis …

Mit Big Fish & Begonia kommt endlich der langerwartete Anime-Hit von Chun Zhang und Xuan Liang auch in die deutschen Kinos. Nach einer Produktionszeit von 12 Jahren wurde 2016 in Zusammenarbeit mit dem bekannten koreanischen Studio Mir („Die Legende von Korra“) und dem japanischen Komponisten Kiyoshi Yoshida („Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“) das erfolgreichste Crowdfunding-Projekt Chinas fertiggestellt. Das Publikum wurde nicht enttäuscht und katapultierte Big Fish & Begonia, mit einem Einspielergebnis von 90 Mio. Dollar, auf Platz 3 der erfolgreichsten chinesischen Animationsfilme aller Zeiten!   

 

Inspiriert von Erzählungen aus der chinesischen Mythologie, ist Big Fish & Begonia ein fantasievoller Animationsfilm, der mit seiner Mischung aus Coming-of-Age-Geschichte, Drama und Fantasy-Abenteuer zu überzeugen weiß. Auch die internationale Presse ist begeistert und beschreibt den Film des Öfteren als beeindruckenden Mix aus „Arielle, die Meerjungfrau“ und „Chihiros Reise ins Zauberland“, der Vergleiche mit dem berühmten Studio Ghibli nicht scheuen muss.

 

Dem amerikanischen Publikum wurde das chinesische Meisterwerk erstmalig beim diesjährigen New York International Children’s Film Festival vorgeführt und auch auf dem Annecy International Animation Film Festival, dem BFI London Film Festival sowie dem Stuttgarter Trickfilmfestival, begeisterte der bildgewaltige Film die Zuschauer. Big Fish & Begonia wurde weltweit für zahlreiche Auszeichnungen nominiert (u.a. „Feature Film Award“ beim Annecy International Film Festival 2017) und belegte den dritten Platz in der Kategorie „Best Animated Feature“ beim Portland International Film Festival 2018.

Bitte meldet Euch bis zum 10. Dezember 2018, 20 Uhr Abends verbindlich an! Überlegt, ob Ihr auch wirklich zu den angegebenen Termine Zeit habt!

Private Begleitungen sind nicht gestattet.

Wir möchten Sie im Namen des Kinopublikums herzlich bitten, in Ihren Filmbesprechungen Spoiler zu vermeiden, d.h. keine wesentlichen Handlungsstränge oder das Ende des Films zu verraten.

Teilnahmeregelungen:

  1. Teilnehmen an den Screenings und Events dürfen nur Personen, die sich gemäß der neuen DSGVO auf dem INDAC Blog als Mitglied eingetragen haben.
  2. Wer sich für ein Screening oder Event anmeldet, hat vorher geprüft, ob für ihn oder sie tatsächlich die Möglichkeit besteht, am Screening teilzunehmen. Wer sich danach ohne Grund abmeldet, wird für das nächste Screening gesperrt.
  3. Wer im Nominierungsprozess dann einen der Plätze zugesprochen bekommt, hat 24 Stunden Zeit dies emailtechnisch zu bestätigen nach der Bekanntgabe der Nominierungen. Bleibt diese Bestätigungsmail aus, wird der Platz anderweitig vergeben.
  4. Wer danach 24 oder weniger Stunden vor dem Screening die Teilnahme am Screening absagen muss, kann dies ab jetzt nur noch per Telefonat tun – die entsprechende Telefonnummer lautet 0176 9932 9757, also entweder mir direkt mitteilen oder auf die Mailbox sprechen.
  5. Wer die Teilnahme am Screening dann nicht wahrnimmt, ohne abgesagt zu haben, wird von weiteren Teilnahmen an Events und Screenings auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen.
  6. Wer keine INDAC Kritik für den Blog ohne Rücksprache mit mir abliefert ohne sein Verhalten plausibel zu begründen, wird ebenfalls für weitere Teilnahmen an Screenings und Events auf unbestimmte Zeit gesperrt.
  7. Wer darüber hinaus gegen die obigen Auflagen in irgendeiner Form verstößt oder die jeweiligen Vorgaben des Verleihs in Sachen Embargo oder ähnlichem in irgendeiner Form missachtet, wird auf unbestimmte Zeit für weitere Events und Screenings gesperrt.

Wir möchten Sie darüber informieren, dass es umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen geben wird. Bitte seien Sie rechtzeitig vor Ort.

Bitte beachten: Mobiltelefone, Kameras und sonstige Aufnahmegeräte müssen an der Garderobe abgegeben werden.

Darüber hinaus möchten wir Sie informieren, dass es umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen geben wird und die Vorführungen überwacht werden, um illegale Aufnahmen zu verhindern.

Mit Ihrer Teilnahme an dieser Vorführung erklären Sie sich mit der Kontrolle durch das Sicherheitspersonal einverstanden. Sie erklären sich außerdem einverstanden, dass Sie keinerlei elektronische Geräte in den Kinosaal mitbringen. Durch Ihre Teilnahme sind Sie außerdem mit dem Durchsuchen Ihrer persönlichen Dinge und Ihrer Person nach elektronischen Geräten einverstanden. Sollten Sie versuchen ein elektronisches Gerät mitzunehmen, wird Ihnen der Zutritt verweigert. Sollten Sie versuchen, ein elektronisches Gerät während der Vorführung zu benutzen, werden Sie sofort des Kinosaals verwiesen und das Gerät sowie sein Inhalt werden von uns einbehalten. Jede Aufnahme während der Filmvorführung und auch jeder Versuch wird zur Anzeige gebracht.

Wir bitten um Ihr Verständnis und rechtzeitiges Erscheinen, damit die o.g. Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden können.



Die Vorführungen finden statt in Frankfurt, Leipzig, Stuttgart, Düsseldof, München, Köln, Berlin und Hamburg. (Der Film wird in der deutsch synchronisierten Fassung gezeigt. )
Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmer verpflichten sich, eine kurze Kritik zum Filmstart für den INDAC Blog zu verfassen und die Vorgaben der Pressebetreuung vor Ort zu beachten (Sperrfristen, keine Geräte mit Speichermedium im Kinosaal etc. )

Wir werden unter allen Einsendern die Plätze vergeben und Euch dann das entsprechende Kino mitteilen, wo die Vorführung stattfinden wird!

Meldet euch hier für das Screening an. Anmeldeschluss ist der 10. Dezember 2018, 20 Uhr Abends

Dieser Inhalt ist nur für Mitglieder einsehbar. Du bist Mitglied dann logge dich bitte ein.
 

Paramount Pictures Film SCREENING: BUMBLEBEE

In Zusammenarbeit mit Paramount Pictures Germany darf INDAC jeweils 2-3 Animations-/VFXschaffende zu den Presse-Screenings des Films „BUMBLEBEE“ einladen.

Die Vorführungen finden statt in Köln, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt und München

Die Teilnehmer verpflichten sich obligatorisch, eine Filmkritik für den INDAC Blog zu verfassen, die zeitnah um den Filmstart auf dem INDAC-Blog veröffentlicht wird. Details weiter unten!

Nur auf INDAC.org gemäß der neuen DSGVO registrierte Mitglieder der deutschen Animations- und VFX Community können sich für die Teilnahme an den Screenings bewerben.

Der Film wird in OV & 3D gezeigt. Die Filmlänge beträgt 113 Minuten.

Kinostart: 20. Dezember 2018

im Verleih von Paramount Pictures Germany



REGIE Travis Knight

DREHBUCH Christina Hodson

DARSTELLER Hailee Steinfeld, John Cena, Pamela Adlon, Stephen Schneider,

Jorge Lendeborg Jr., Jason Drucker, Kenneth Choi, Ricardo Hoyos u.a.

PRODUZENTEN Michael Bay & Lorenzo di Bonaventura

AUSFÜHRENDE PRODUZENTEN Steven Spielberg, Brian Goldner, Mark Vahradian, Chris Brigham

 

Kinostart: 20. Dezember 2018
Im Verleih von Paramount Pictures Germany

 

Im Jahr 1987 versteckt sich das mysteriöse Maschinenwesen Bumblebee in der Gestalt eines alten VW Käfers auf dem Schrottplatz einer kleinen kalifornischen Küstenstadt. Kurz vor ihrem 18ten Geburtstag und auf der Suche nach ihrem Platz im Leben, findet die rebellische Charlie (Hailee Steinfeld) den kaputten und kampfgeschwächten Bumblebee. Mit mechanischem Geschick beginnt sie ihn zu reparieren und lernt schnell, dass es sich keineswegs nur um eine alte Schrottmühle handelt …

Inszeniert wurde BUMBLEBEE vom Oscar®-nominierten Regisseur Travis Knight, der seine Karriere als Animations-Spezialist begann und bei Filmen wie „Die Boxtrolls“ und „Coraline“ seinen unglaublichen Phantasiereichtum und seine Liebe zum Detail spielen ließ. Nach seinem Regiedebüt mit „Kubo: Der tapfere Samurai“ beweist er nun mit BUMBLEBEE sein besonderes Gespür für einzigartige Geschichten, die überraschen, bewegen und phänomenal unterhalten. Nichts Geringeres als „für Bumblebees Geschichte eine Balance zwischen Licht und Schatten, Intensität, Wärme, Humor und Liebe zu finden“ hat er sich nun für seinen ersten Live-Action-Film vorgenommen. Neben dem unnachahmlichen gelb-schwarzen Transformer spielen in den Hauptrollen: Hailee Steinfeld („Pitch Perfect 2-3“, „True Grit“), Wrestling-Star John Cena („Der Sex Pakt“, „Daddy’s Home 2: Mehr Väter, mehr Probleme!“), Pamela Adlon („Californication“) sowie u.a. Stephen Schneider („Broad City“), Jorge Lendeborg Jr. („Spider-Man: Homecoming“), Jason Drucker („Gregs Tagebuch: Böse Falle!“), Kenneth Choi („American Crime Story“) und Ricardo Hoyos („Degrassi: Next Class“).

 

Bitte meldet Euch bis zum 09. Dezember 2018, 20 Uhr Abends verbindlich an! Überlegt, ob Ihr auch wirklich zu den angegebenen Termine Zeit habt!

Private Begleitungen sind nicht gestattet.

Wir möchten Sie im Namen des Kinopublikums herzlich bitten, in Ihren Filmbesprechungen Spoiler zu vermeiden, d.h. keine wesentlichen Handlungsstränge oder das Ende des Films zu verraten.

Teilnahmeregelungen:

  1. Teilnehmen an den Screenings und Events dürfen nur Personen, die sich gemäß der neuen DSGVO auf dem INDAC Blog als Mitglied eingetragen haben.
  2. Wer sich für ein Screening oder Event anmeldet, hat vorher geprüft, ob für ihn oder sie tatsächlich die Möglichkeit besteht, am Screening teilzunehmen. Wer sich danach ohne Grund abmeldet, wird für das nächste Screening gesperrt.
  3. Wer im Nominierungsprozess dann einen der Plätze zugesprochen bekommt, hat 24 Stunden Zeit dies emailtechnisch zu bestätigen nach der Bekanntgabe der Nominierungen. Bleibt diese Bestätigungsmail aus, wird der Platz anderweitig vergeben.
  4. Wer danach 24 oder weniger Stunden vor dem Screening die Teilnahme am Screening absagen muss, kann dies ab jetzt nur noch per Telefonat tun – die entsprechende Telefonnummer lautet 0176 9932 9757, also entweder mir direkt mitteilen oder auf die Mailbox sprechen.
  5. Wer die Teilnahme am Screening dann nicht wahrnimmt, ohne abgesagt zu haben, wird von weiteren Teilnahmen an Events und Screenings auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen.
  6. Wer keine INDAC Kritik für den Blog ohne Rücksprache mit mir abliefert ohne sein Verhalten plausibel zu begründen, wird ebenfalls für weitere Teilnahmen an Screenings und Events auf unbestimmte Zeit gesperrt.
  7. Wer darüber hinaus gegen die obigen Auflagen in irgendeiner Form verstößt oder die jeweiligen Vorgaben des Verleihs in Sachen Embargo oder ähnlichem in irgendeiner Form missachtet, wird auf unbestimmte Zeit für weitere Events und Screenings gesperrt.

Wir möchten Sie darüber informieren, dass es umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen geben wird. Bitte seien Sie rechtzeitig vor Ort.

Bitte beachten: Mobiltelefone, Kameras und sonstige Aufnahmegeräte müssen an der Garderobe abgegeben werden.

Darüber hinaus möchten wir Sie informieren, dass es umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen geben wird und die Vorführungen überwacht werden, um illegale Aufnahmen zu verhindern.

Mit Ihrer Teilnahme an dieser Vorführung erklären Sie sich mit der Kontrolle durch das Sicherheitspersonal einverstanden. Sie erklären sich außerdem einverstanden, dass Sie keinerlei elektronische Geräte in den Kinosaal mitbringen. Durch Ihre Teilnahme sind Sie außerdem mit dem Durchsuchen Ihrer persönlichen Dinge und Ihrer Person nach elektronischen Geräten einverstanden. Sollten Sie versuchen ein elektronisches Gerät mitzunehmen, wird Ihnen der Zutritt verweigert. Sollten Sie versuchen, ein elektronisches Gerät während der Vorführung zu benutzen, werden Sie sofort des Kinosaals verwiesen und das Gerät sowie sein Inhalt werden von uns einbehalten. Jede Aufnahme während der Filmvorführung und auch jeder Versuch wird zur Anzeige gebracht.

Wir bitten um Ihr Verständnis und rechtzeitiges Erscheinen, damit die o.g. Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden können.


Die Vorführungen finden statt in KÖLN, BERLIN,  DÜSSELDORF, HAMBURG, FRANKFURT und MÜNCHEN .(Der Film wird in der amerikanischen Original Fassung gezeigt. )
Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmer verpflichten sich, eine kurze Kritik zum Filmstart für den INDAC Blog zu verfassen und die Vorgaben der Pressebetreuung vor Ort zu beachten (Sperrfristen, keine Geräte mit Speichermedium im Kinosaal etc. )

Wir werden unter allen Einsendern die Plätze vergeben und Euch dann das entsprechende Kino mitteilen, wo die Vorführung stattfinden wird!

Meldet euch hier für das Screening an. Anmeldeschluss ist der 09. Dezember 2018, 20 Uhr Abends

Dieser Inhalt ist nur für Mitglieder einsehbar. Du bist Mitglied dann logge dich bitte ein.
 

Overlord (2018) – Official Featurette – Paramount Pictures

https://www.paramount.com/movies/overlord

From producer J. J. Abrams, watch the final trailer for OverlordMovie. In theatres 11.9.18. With only hours until D-Day, a team of American paratroopers drop into Nazi-occupied France to carry out a mission that’s crucial to the invasion’s success. Tasked with destroying a radio transmitter atop a fortified church, the desperate soldiers join forces with a young French villager to penetrate the walls and take down the tower. But, in a mysterious Nazi lab beneath the church, the outnumbered G.I.s come face-to-face with enemies unlike any the world has ever seen. From producer JJAbrams, Overlord is a thrilling, pulse-pounding action adventure with a twist.

Der neue Trailer zu „Bumblebee“ von Regisseur Travis Knight (Kubo – Der tapfere Samurai)

Im Jahr 1987 versteckt sich das mysteriöse Maschinenwesen Bumblebee in der Gestalt eines alten VW Käfers auf dem Schrottplatz einer kleinen kalifornischen Küstenstadt. Kurz vor ihrem 18ten Geburtstag und auf der Suche nach ihrem Platz im Leben, findet die rebellische Charlie (Hailee Steinfeld) den kaputten und kampfgeschwächten Bumblebee. Mit mechanischem Geschick beginnt sie ihn zu reparieren und lernt schnell, dass es sich keineswegs nur um eine alte Schrottmühle handelt …

https://paramount.de/bumblebee

Regie bei BUMBLEBEE führte Travis Knight, der seine Karriere als Animations-Spezialist begann und bei Filmen wie „Die Boxtrolls“ und „Coraline“ seinen unglaublichen Phantasiereichtum spielen ließ. Nach seinem Regiedebüt mit „Kubo: Der tapfere Samurai“ beweist er nun mit BUMBLEBEE sein besonderes Gespür für einzigartige Geschichten, die überraschen, bewegen und phänomenal unterhalten. Neben dem unnachahmlichen gelb-schwarzen Transformer spielen in den Hauptrollen: Hailee Steinfeld („Pitch Perfect 2-3“, True Grit“), Wrestling-Star John Cena („Der Sex Pakt“, „Daddy’s Home 2: Mehr Väter, mehr Probleme!“), Pamela Adlon („Californication“) sowie u.a. Stephen Schneider („Broad City“), Jorge Lendeborg Jr. („Spider-Man: Homecoming“), Jason Drucker („Gregs Tagebuch: Böse Falle!“), Kenneth Choi („American Crime Story“) und Ricardo Hoyos („Degrassi: Next Class“).

On the run in the year 1987, Bumblebee finds refuge in a junkyard in a small Californian beach town. Charlie (Hailee Steinfeld), on the cusp of turning 18 and trying to find her place in the world, discovers Bumblebee, battle-scarred and broken. When Charlie revives him, she quickly learns this is no ordinary, yellow VW bug.

Paramount Pictures Corporation (PPC), a major global producer and distributor of filmed entertainment, is a unit of Viacom (NASDAQ: VIAB, VIA), home to premier global media brands that create compelling television programs, motion pictures, short-form content, apps, games, consumer products, social media experiences, and other entertainment content for audiences in more than 180 countries. Connect with Paramount Pictures Online: Official Site: http://www.paramount.com/

Hier die Trailer zur größten Überraschung in Annecy: Paramounts „WILLKOMMEN IM WUNDER PARK“

ON THE FRONTIER OF IMAGINATION Since 1927, Paramount has entertained the world with ground-breaking animation. Our legacy includes award-winning features and shorts, such as the Academy Award-winning “Rango” and Golden Globe winning “The Adventures of Tin Tin.” In 2011, Paramount Animation was created following the success of Rango and building on Paramount’s 100 years of making some of Hollywood’s most iconic films. Since then, we have brought together visionary artists and storytellers to create a world-class animation studio. Paramount Animation released its first feature film, The Spongebob Movie: Sponge Out of Water, in 2015. Paramount Animation’s slate will feature original animated content and also bring Viacom’s iconic brands to the big screen.

Die kleine June ist ein fröhliches Mädchen mit blühender Phantasie und Vorstellungskraft. Eines Tages entdeckt sie mitten im Wald einen magischen Vergnügungspark – den Wunder Park! Neben aufregenden Achterbahnen und sprechenden Tieren bietet er auch sonst alles, was ihr Herz begehrt! Aber irgendetwas stimmt hier nicht, es herrscht Chaos und der Park scheint in Gefahr zu sein! June erkennt schnell, dass dieser wundervolle Ort durch ihre eigene Phantasie entstanden ist und somit auch nur sie ihn retten kann. Sie verbündet sich mit den Tieren und heckt einen Plan aus, um diesen verwunschenen Ort zu bewahren und ihm den Zauber wiederzugeben, den sie sich einst erträumt hat…

Das Drehbuch für das tierische Animations-Abenteuer kommt von Josh Appelbaum und André Nemec. Im Original leihen u.a. Hollywood Schauspieler Mila Kunis („Bad Moms“), Jennifer Garner („Valentinstag“) und Matthew Broderick („American Crime Story“) den liebevoll animierten Figuren ihre Stimmen.

Animation: Ilion, Spain

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Mit über 100 Jahren Erfahrung in der Unterhaltungsbranche erreicht Paramount Pictures noch mehr Publikum durch Paramount Pictures International (PPI). PPI vermarktet und vertreibt seine Filme weltweit und ermöglicht dadurch Zuschauern überall auf der Welt, Filme wie Der Pate, Star Trek, Mission: Impossible, Paranormal Activity, Transformers, und viele mehr genießen zu können.

Paramount Pictures Corporation (PPC), a global producer and distributor of filmed entertainment, is a unit of Viacom (NASDAQ: VIAB, VIA), a leading content company with prominent and respected film, television and digital entertainment brands.

Paramount controls a collection of some of the most powerful brands in filmed entertainment, including Paramount Pictures, Paramount Animation, Paramount Television, Paramount Vantage, Paramount Classics, Insurge Pictures, MTV Films, and Nickelodeon Movies. PPC operations also include Paramount Home Media Distribution, Paramount Pictures International, Paramount Licensing Inc., and Paramount StudioGroup.

INDAC SCREENING: Paramounts „Sherlock Gnomes“

In Zusammenarbeit mit Paramount Pictures Germany darf INDAC  in Hamburg, München, Berlin, Leipzig, Stuttgart, Köln, Düsseldorf und Frankfurt

jeweils bis zu 5 Animations-/VFXschaffende pro Stadt zu den Presse-Screenings des Films „Sherlock Gnomes“ einladen. Gezeigt wird die deutsche Fassung in 2D !

Wie immer verpflichten sich die Teilnehmer obligatorisch dazu, eine Kritik für den INDAC Blog zeitnah zum Filmstart zu verfassen. Nur auf INDAC.org registrierte Mitglieder der deutschen Animations- und VFX Community können sich für die Teilnahme an den Screenings bewerben:

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Sherlock Gnomes (2018) – Draw A Goon! – Paramount Pictures

Any-gnome can be an artist! Learn how to draw one of the #SherlockGnomes Goons in this fun video! http://facebook.com/SherlockGnomes

Paramount Pictures Corporation (PPC), a major global producer and distributor of filmed entertainment, is a unit of Viacom (NASDAQ: VIAB, VIA), home to premier global media brands that create compelling television programs, motion pictures, short-form content, apps, games, consumer products, social media experiences, and other entertainment content for audiences in more than 180 countries.

Connect with Paramount Pictures Online: Official Site: http://www.paramount.com/

Die INDAChs Kritik von Stefan Poßner zu Paramounts „Ghost in the Shell“

BUNTER UND FLACHER ALS DIE VORLAGE

Schon als die Realverfilmung von GHOST IN THE SHELL als bloßes Rumoren durch die Internetgemeinde ging, hatte ich ein ungutes Gefühl in der Magengegend.
Doch wollte ich mich ermahnen, den Filmemachern hinter diesem Projekt eine Chance zu geben. Der Cast versprach einiges. Gerade wegen Takeshi Kitano als Aramaki. Ob Scarlett Johansson einen tiefgründigen Major Motoko Kusanagi mimen könnte? Oder sie in der Manier einer Black Widow quirlige Actionchoerographien abexerzieren würde? Wahrscheinlich erschien eine Mischung aus beidem.
Ebenso kam ich nicht umhin mir Gedanken darüber machen, wieso um Himmels Willen keine asiatische Schauspielering gecastet wurde. (Die Antwort auf diese Frage weiß ich natürlich.)
Und würde das Setting der Vorlage mit all seinen glaubwürdigen Details den Sprung in den Realfilm überhaupt verkraften?

Alsbald wurden aus dem Rumoren in meinem Bauch und meinen Fragen waschechte Zweifel, als ich wenig später las: Regie: Rupert Sanders. Dessen einziges mir bekanntes Werk der Film SNOW WHITE & THE HUNTSMAN war. Von all den modernen Fantasy Adaptionen da draußen, war dieser einer der visuell einprägsameren. Das war es dann aber auch schon.
Die Animevorlage unter der Regie von Mamoru Oshii und gleichzeitig auch die Mangavorlage von Masamune Shirow hatten in meinen Augen jedoch mehr verdient, denn als Standard-Popcorn-Kino ein gefälliges Feuerwerk auf der Leinwand abzubrennen und danach wieder in Vergessenheit zu geraten. War der Anime GHOST IN THE SHELL damals doch eine meiner ersten Erfahrungen mit Anime. Und zählt darüber hinaus zu einem meiner durchdringendsten Filmerlebnisse.
Jene Fragen, welche in diesem Film aufgeworfen wurden, beschäftigen mich noch heute.
Dies macht meiner Meinung nach auch die Hauptfaszination um den Kern dieses Anime (Und natürlich auch des Nachfolgers: GHOST IN THE SHELL 2: INNOCENCE.) aus. Nicht etwa die gelungenen Animationen oder die detailierte Glaubwürdigkeit des Settings. Nein, vielmehr sind dies nur Stilmittel, welche es schaffen einen Kanal zum Betrachter zu öffnen. Während man dadurch in den Plot gesogen wird, findet man sich plötzlich in tief philosphischen Diskursen wieder und versucht den Faden bei verzwickten politischen Wirren nicht zu verlieren.
Und gerade diese gewisse Schwere und damit Erfodernis, genau über das Gesehene nachzusinnen warfen bewegende Fragen in mir auf. Zumindest, und das sei ein wichtiger Punkt, wenn man sich für derlei Themen interessiert. Themen wie Bewustsein versus künstliche Intelligenz oder Individuum verus Fusion.
Jener Gehalt kommt jedoch in der jetzigen Neuinterpretation von Rupert Sanders meiner Meinung nach jedoch viel zu kurz. Im Großen und Ganzen geht es zwar immernoch um Fragen nach dem Wert des Ichs in einer cyborgisierten Gesellschaft in welcher Software und Geist miteinander verschmelzen. Besonders schmerzlich vermisst habe ich jedoch den gesamten Handlungsstrang, welcher sich mit künstlicher Intelligenz auseinandersetzt. Ein elementarer Bestandteil der Vorlage. Dieser wurde in der Realverfilmung in eine Art Familiendrama nebst Menschenexperimente umgewandelt.
Doch wieso eigentlich? Natürlich werden die Riskien für Filmfirmen bei derart großen Produktionen ebenfalls immer größer. Was wiederum in einer allgemeinen Scheu vor Innovation gipfelt. Wir Zuschauer verfügen darüber hinaus über unterschiedliches intellektuelles Rüstzeug und Erfahrungen. Haben auf emotionaler Ebene jedoch viel gemeinsam. Völlig logisch, dass man in diesem Fall eher auf Emotion denn auf Köpfchen setzen möchte. Doch ist das richtig so? Werden wir Zuschauer nicht vielleicht erst durch die immer gleiche Tretmühle auf ein gewisses Schema hinkonditioniert?
Man betrachte nur jene Tatsache, dass es in der Neuauflage unbedingt einen klar definierten Bösewicht geben muss, wie er obendrein klischeehafter nicht sein könnte. Er wirkt für mich wie ein Zugeständnis an etablierte Dramaturgieversatzstücke, aus deren Pool sich die letzten Jahre im Gros der Triple-A-Produktion anscheinend nur noch bedient wird.
Den einen oder anderen Fan dürften hingegen so manche Szenen erfreuen, welche nahezu eins zu eins aus dem ersten oder zweiten Teil der Animevorlagen entnommen und adaptiert wurden. Es stellt sich mir bei näherer Betrachtung dennoch die Frage, ob es rein handwerklich eine gute Idee ist, ein Element aus dem Rhythmus einer bestehenden Komposition herauszuschneiden und in eine völlig neue einzufügen. Denn als neu kann man die Handlung der Realfilmumsetzung bei all den gravierenden Änderungen durchaus bezeichnen, was ja im Grunde genommen ja auch nicht schlecht ist. Man kann schließlich nicht erwarten, dass Inhalte aus dem einen Medium ohne Änderung genauso in einem anderen Medium funktionieren. Ebenso darf man Filmschaffenden ein gewisses Maß an künstlerischer Freiheit nicht absprechen. Bietet diese doch Innovation und Inspiration Und was man hinsichtlich so manchen Designs diesem Film nicht unterstellen sollte, wäre eine Armut an Innovation. Frisch und unverbraucht kommen da viele Ideen daher und begeistern das Auge (Von ein paar handwerklichen Schmitzern einmal abgesehen.). Jedoch sind diese nur optisches Beiwerk. Flitter und Brimborium, während die inneren Werte einfach nicht an die Vorlage heranreichen.

Ganz klar ist: Paramount muss/will Geld verdienen und muss demnach ein möglichst breites Publikum ansprechen, was sich wiederum in vereinfachter und noch emotionalerer Handlung widerspiegelt. Eingefleischten Fans wird der Film wahrscheinlich missfallen. Allen anderen bietet er knapp zwei Stunden unterhaltsames Sci Fi Spektakel gewürzt mit einer milden philosophischen Fragestellung.
Ich werfe an dieser Stelle jedoch einmal die milde Fragestellung in den Raum, was uns da in Zukunft noch so ins Haus steht? Betrachtet man GHOST IN THE SHELL als Prototypen, werden gute Einspielergebnisse die Goldgräberstimmung in Hollywood nach mehr Realfilmadaptionen von Animes schüren. Und selbstverständlich kam auch GHOST IN THE SHELL nicht umhin, das finale Schicksal des Majors so hinzubiegen, dass es ein Sequel mit ihr als Protagonistin ermöglicht.
Da bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich auf Akira zu freuen.

Stefan Poßner, Parasicma

https://www.artstation.com/artist/parasicma

Die Indachs Kritik von Moritz Bunk zu Paramounts „Ghost in the Shell“

Ghost in the Shell – Ein bildgewaltiges Spektakel mit vielen Hoch- aber auch ebenso vielen Tiefpunkten

Der Hollywood Kinofilm ‚Ghost in the Shell‘ von Rupert Sanders basiert auf dem japanischen Manga von Masamune Shirow, einem vielbeachteten Manga aus den späten achtziger Jahren, das in den fast dreißig Jahren seit seinem Release bereits zu verschiedenen Kinofilmen und animierten TV-Serien adaptiert wurde.

In der nahen Zukunft des 21. Jahrhunderts sind die Trennlinien zwischen Mensch und Maschine nicht mehr klar zu erkennen. Von kleinen Chips im Gehirn, die es dem Träger ermöglichen, sich ohne Zwischengeräte mit Netzwerken zu verbinden, über Augen-, Arm-, oder Beinprothesen, die den Träger zu einem Cyborg machen, bis hin zu Robotern die am täglichen Leben teilnehmen und gesellschaftliche Funktionen innehaben, ist alles möglich.

Die Krönung dieser technischen Entwicklungen, und das am weitesten entwickelte Testobjekt von Hanka Robotics, einer zunächst nur obskuren Firma, die im Namen der Regierung an diversen Forschungsprojekten maßgeblich beteiligt ist, ist unsere Protagonistin Major, gespielt von Scarlett Johansson.

Major ist Teil einer Spezialeinheit der Regierung, die sogenannten Cyber-Terroristen das Handwerk legen soll. Major hat zwar ein menschliches Gehirn, aber sonst einen mechanischen Körper, so dass das beste von beiden Seiten der Schöpfung miteinerander vereint worden ist, so meint es zumindest Hanka Robotics.

Major soll als Kind einen schweren Unfall erlitten haben, der ihren Körper vollends zerstört hat. Hanka Robotics hat ihr ein zweites Leben ermöglicht, indem die Firma ihr Gehirn und damit ihren Ghost in ihren neuen Körper, oder ihre neue Hülle verpflanzt hat – die besagte Shell. Major kann sich an ihr Leben vor dem Unfall nicht erinnern, und klammert sich deshalb an diese Narrative als die einzige Verbindung zu ihrer menschlichen Seite, ihrer wahren Identität. Aber dann kommt sie durch eine Serie von Anschlägen einem besonders mächtigen Cyberterroristen auf die Spur, und je näher sie ihm kommt, desto mehr beginnt ihr Identitätskonstrukt in sich zusammenzufallen.

So gesehen ist der Film ein coming-of-age film, in dem unsere jugendliche Protagonistin damit anfängt, die Wahrheit, die ihr als absolute Wahrheit präsentiert worden ist, zu hinterfragen, und sich ihre eigene Version der Wahrheit zu erkämpfen. Dabei gilt es einige Verschwörungen aufzudecken, und gefährliche Gegenspieler zu entlarven, die alles daran setzen, genau das zu verhindern.

Der Film ist weitestgehend solide gemacht, wie man es bei einem Blockbuster aus Hollywood erwarten kann. Scarlett Johansson kann für diesen Film auf ihre Erfahrungen aus “Lost in Translation”, “Her” und “Under The Skin” zurückgreifen, wo sie in dieser Reihenfolge eine junge Frau spielt, die sich völlig allein in einer fremden Kultur zurecht finden muss, ein Computerprogramm ist, dass seine menschliche Seite entdeckt, und sich als metaphysische Entität mit einem fremden Körper anfreunden muss. Johansson spielt Major in Dialogsequenzen mit anderen Charakteren sehr steif, aber im Polizeieinsatz als eine perfekt auf diese Aufgabe ausgerichtete Maschine, was sicherlich kein Zufall ist. Leider bleiben ihre Interaktionen mit anderen Charakteren auch bis zum Ende hin genau so steif, wie sie angefangen haben, obwohl ihre gesamte Lebensgeschichte im Laufe des Films vor ihren Augen einmal auseinandergenommen, und wieder neu zusammengesetzt wurde. Diese dramatisch veränderte Sichtweise auf sich selbst wirkt sich aber kaum auf ihr linkisches Verhalten aus, und macht es dem Zuschauer leider auch bis zum Schluss nicht leichter, sich mit ihr zu identifizieren.

Das Drehbuch entwickelt sich nach der oben zusammengeschriebenen Exposition, die in den ersten zehn Minuten des Films stattfindet, relativ vorhersehbar, was nicht heissen soll, dass die Geschichte nicht trotzdem Spass machen kann. Die Dialoge tragen allerdings nicht wirklich zur Charaktisierung der Figuren bei, sondern dienen eher zum Voranbringen des Plots. Teilweise wird auf Dialog sogar ganz und gar verzichtet, und der Subtext wird einfach direkt ausgesprochen. Gegen Ende des Films lässt das Drehbuch dann wirklich sehr nach, und die letzten wirklichen Chancen auf eine Charakterisierung und damit eine Annäherung an die Figuren werden leider auch noch vertan, was wirklich schade ist.

Der Schnitt ist weitestgehend solide, obwohl er an ein, zwei Stellen etwas holpert. Auf eine Actionsequenz folgt an einer Stelle eine mit der Chronologie schlüssig verbundene Suspense-geladene Sequenz, in der Major nach der Stürmung einer Bar dem Antagonisten in einem düsteren Tunnelsystem nachstellt. Gerade in dem Moment, wo man in der ruhigeren und spannenderen Atmosphäre angekommen ist, wird man durch einen kurzen Zurückschnitt zum Actionschauplatz völlig aus dem Moment geworfen. Zwei Explosionen und das darauffolgende Chaos werden kurz noch gezeigt, bevor der Film dann wieder zusammenhangslos zu der Suspense-geladenen Verfolgungsjagd zurückschneidet. Die Immersion wird hier zumindest zeitweise verspielt – auch das bringt einen der Story nicht näher.

Ein tiefer Graben tut sich auf zwischen der Qualität des Gunplays, und der Qualität des Hand-To-Hand-Combats, zwischen denen in Actionsequenzen nahtlos hin und her gewechselt wird. Das Gunplay wartet meistens mit schönen Soundeffekten und satten Treffern auf, so dass man die Wucht der Waffen sehr gut nachempfinden kann. Leider ist es das Gegenteil beim Hand-To-Hand-Combat, der, bis auf eine Kampfszene vor der nächtlichen Skyline der fiktiven Stadt, leider überhaupt nicht überzeugt. Arme werden zwar gedreht, Tritte und Schläge werden ausgeteilt, und Körper fliegen durch die Luft, aber eine glaubhafte Verbindung von dem einem zum anderen kommt selten zustande.

Die VFX sind ebenfalls eine Berg-und-Talbahnfahrt. Manche Szenen, wie zum Beispiel solche, die Augmented Reality darstellen, sind sehr solide gemacht und sehen toll aus, während vor allem Kamerafahrten durch die futuristische Großstadt und Actionsequenzen mit Autos erstaunlich billig wirken.

Ein Fazit ist nicht einfach zu ziehen. Unterm Strich kann einem der Film zumindest stellenweise durchaus Spaß machen. Insgesamt fügen sich aber die vielen Einzelteile, aus denen der Film besteht, leider nicht zu einem runden Projekt mit einem soliden Qualitätsstandard zusammen. Das Highlight des Films ist vielleicht Takeshi Kitano, der einmal mehr mit gewohnter Überzeugung seinen stone-faced tough-guy gibt, und dabei ironischerweise menschlicher rüberkommt als die meisten anderen Charaktere. Lobend zu erwähnen ist auch noch Juliette Binoche, deren Charakter als einzige eine glaubhafte Entwicklung durchmacht.

Moritz Bunk

http://embie.webs.com/aboutme.htm

Moritz Bunk

Die INDAChs Kritik von Sarah Nolte zu Paramounts „Ghost in the Shell“

Endlich ist es soweit, die lang erwartete Realverfilmung von Ghost in the Shell läuft in den Kinos.

Im Internet liest man dazu sehr gespaltene Meinungen. Die einen freuen sich drauf, andere finden immer wieder Sachen über die sie sich aufregen.

Unter anderem wäre Scarlett Johansson keine passende Besetzung für Major Kusanagi, da sie ja keine asiatische Herkunft vorzuweisen hat.

Eine Realverfilmung ist immer eine schwierige Sache, vor allem wenn es eine große Fangemeinde gibt. Jeder geht mit anderen Erwartungen in den Film. Manche wollen eine strikte 1 zu 1 Umsetzung, andere einfach einen tollen Film in dem Franchise.

Ghost in the Shell ist keine strikte 1 zu 1 Umsetzung und ich selber bin darüber auch sehr froh.

Nachdem ich den Film gesehen habe konnte ich ihn zur Vorlage nicht bewerten, da ich diese schon länger nicht gesehen habe und damals auch eher nebenbei geschaut habe. Also hieß es nach dem Kino die Anime Adaption nachholen. Ich habe mir den ersten und zweiten Film angesehen und feststellen können das es aus beiden Anime Teile in den Film geschafft haben.

Doch es wurde auch zu einer neuen Geschichte mit anderen Schwerpunkten, die meiner Meinung nach den Film für nicht Fans auch etwas verdaulicher machen.

Die menschliche Seite des Majors wird durch Scarlett Johansson sehr gut rüber gebracht.

Nachdem sie zu einem Cyborg mit einem Ghost gemacht wurde verfolgt sie nicht nur strikt die Befehle, sondern hinterfragt oft ihr Dasein und ihre Erinnerungen. Dieses hinterfragen wird noch stärker als das Bild eines Tempels durch Glitches immer wieder vor ihren Augen erscheint.

Die Frage wer sie wirklich ist wird auch mit der Begegnung des Puppetmasters immer größer. Denn irgendwas scheint sie zu verbinden und der Major scheint nicht, wie bisher gedacht, die Erste ihrer Gestalt zu sein.

Mit Batou hat sie einen treuen Partner an ihrer Seite, der jedoch am Anfang mehr Mensch ist, anders als im Anime. Erst durch einen Unfall bei einer Mission bekommt er sein bekanntes Aussehen.

Dieses miterleben der Geschehnisse und Veränderungen lässt einen mehr in die Charaktere eintauchen.

Auch die Umgebung, vor allem die Stadt, fand ich sehr schön umgesetzt. Die Wirkung der zukünftigen und technitisiert überladenen Welt war im Anime sehr bedrückend, im Film ist es im groben nicht anders, sie wirkt aber auch lebendiger und etwas freundlicher. Nicht zuletzt durch die schönen Koi-Karpfen die durch die Straßen schwammen.

Im großen und ganzen ist Ghost in the Shell ein guter Film, den man sich auch im Kino ansehen kann. Für echte Fans wird aber sicher die ein oder andere Enttäuschung nicht ausbleiben.

Übrigens wird die Besetzung von Scalrett Johansson und nicht einer asiatischen Schauspielerin auch im Film bzw. in der Geschichte stimmig eingefügt.

Sarah Nolte, Leipzig

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