Die INDAChs Kritik von Stefan Poßner zu Paramounts „Ghost in the Shell“

BUNTER UND FLACHER ALS DIE VORLAGE

Schon als die Realverfilmung von GHOST IN THE SHELL als bloßes Rumoren durch die Internetgemeinde ging, hatte ich ein ungutes Gefühl in der Magengegend.
Doch wollte ich mich ermahnen, den Filmemachern hinter diesem Projekt eine Chance zu geben. Der Cast versprach einiges. Gerade wegen Takeshi Kitano als Aramaki. Ob Scarlett Johansson einen tiefgründigen Major Motoko Kusanagi mimen könnte? Oder sie in der Manier einer Black Widow quirlige Actionchoerographien abexerzieren würde? Wahrscheinlich erschien eine Mischung aus beidem.
Ebenso kam ich nicht umhin mir Gedanken darüber machen, wieso um Himmels Willen keine asiatische Schauspielering gecastet wurde. (Die Antwort auf diese Frage weiß ich natürlich.)
Und würde das Setting der Vorlage mit all seinen glaubwürdigen Details den Sprung in den Realfilm überhaupt verkraften?

Alsbald wurden aus dem Rumoren in meinem Bauch und meinen Fragen waschechte Zweifel, als ich wenig später las: Regie: Rupert Sanders. Dessen einziges mir bekanntes Werk der Film SNOW WHITE & THE HUNTSMAN war. Von all den modernen Fantasy Adaptionen da draußen, war dieser einer der visuell einprägsameren. Das war es dann aber auch schon.
Die Animevorlage unter der Regie von Mamoru Oshii und gleichzeitig auch die Mangavorlage von Masamune Shirow hatten in meinen Augen jedoch mehr verdient, denn als Standard-Popcorn-Kino ein gefälliges Feuerwerk auf der Leinwand abzubrennen und danach wieder in Vergessenheit zu geraten. War der Anime GHOST IN THE SHELL damals doch eine meiner ersten Erfahrungen mit Anime. Und zählt darüber hinaus zu einem meiner durchdringendsten Filmerlebnisse.
Jene Fragen, welche in diesem Film aufgeworfen wurden, beschäftigen mich noch heute.
Dies macht meiner Meinung nach auch die Hauptfaszination um den Kern dieses Anime (Und natürlich auch des Nachfolgers: GHOST IN THE SHELL 2: INNOCENCE.) aus. Nicht etwa die gelungenen Animationen oder die detailierte Glaubwürdigkeit des Settings. Nein, vielmehr sind dies nur Stilmittel, welche es schaffen einen Kanal zum Betrachter zu öffnen. Während man dadurch in den Plot gesogen wird, findet man sich plötzlich in tief philosphischen Diskursen wieder und versucht den Faden bei verzwickten politischen Wirren nicht zu verlieren.
Und gerade diese gewisse Schwere und damit Erfodernis, genau über das Gesehene nachzusinnen warfen bewegende Fragen in mir auf. Zumindest, und das sei ein wichtiger Punkt, wenn man sich für derlei Themen interessiert. Themen wie Bewustsein versus künstliche Intelligenz oder Individuum verus Fusion.
Jener Gehalt kommt jedoch in der jetzigen Neuinterpretation von Rupert Sanders meiner Meinung nach jedoch viel zu kurz. Im Großen und Ganzen geht es zwar immernoch um Fragen nach dem Wert des Ichs in einer cyborgisierten Gesellschaft in welcher Software und Geist miteinander verschmelzen. Besonders schmerzlich vermisst habe ich jedoch den gesamten Handlungsstrang, welcher sich mit künstlicher Intelligenz auseinandersetzt. Ein elementarer Bestandteil der Vorlage. Dieser wurde in der Realverfilmung in eine Art Familiendrama nebst Menschenexperimente umgewandelt.
Doch wieso eigentlich? Natürlich werden die Riskien für Filmfirmen bei derart großen Produktionen ebenfalls immer größer. Was wiederum in einer allgemeinen Scheu vor Innovation gipfelt. Wir Zuschauer verfügen darüber hinaus über unterschiedliches intellektuelles Rüstzeug und Erfahrungen. Haben auf emotionaler Ebene jedoch viel gemeinsam. Völlig logisch, dass man in diesem Fall eher auf Emotion denn auf Köpfchen setzen möchte. Doch ist das richtig so? Werden wir Zuschauer nicht vielleicht erst durch die immer gleiche Tretmühle auf ein gewisses Schema hinkonditioniert?
Man betrachte nur jene Tatsache, dass es in der Neuauflage unbedingt einen klar definierten Bösewicht geben muss, wie er obendrein klischeehafter nicht sein könnte. Er wirkt für mich wie ein Zugeständnis an etablierte Dramaturgieversatzstücke, aus deren Pool sich die letzten Jahre im Gros der Triple-A-Produktion anscheinend nur noch bedient wird.
Den einen oder anderen Fan dürften hingegen so manche Szenen erfreuen, welche nahezu eins zu eins aus dem ersten oder zweiten Teil der Animevorlagen entnommen und adaptiert wurden. Es stellt sich mir bei näherer Betrachtung dennoch die Frage, ob es rein handwerklich eine gute Idee ist, ein Element aus dem Rhythmus einer bestehenden Komposition herauszuschneiden und in eine völlig neue einzufügen. Denn als neu kann man die Handlung der Realfilmumsetzung bei all den gravierenden Änderungen durchaus bezeichnen, was ja im Grunde genommen ja auch nicht schlecht ist. Man kann schließlich nicht erwarten, dass Inhalte aus dem einen Medium ohne Änderung genauso in einem anderen Medium funktionieren. Ebenso darf man Filmschaffenden ein gewisses Maß an künstlerischer Freiheit nicht absprechen. Bietet diese doch Innovation und Inspiration Und was man hinsichtlich so manchen Designs diesem Film nicht unterstellen sollte, wäre eine Armut an Innovation. Frisch und unverbraucht kommen da viele Ideen daher und begeistern das Auge (Von ein paar handwerklichen Schmitzern einmal abgesehen.). Jedoch sind diese nur optisches Beiwerk. Flitter und Brimborium, während die inneren Werte einfach nicht an die Vorlage heranreichen.

Ganz klar ist: Paramount muss/will Geld verdienen und muss demnach ein möglichst breites Publikum ansprechen, was sich wiederum in vereinfachter und noch emotionalerer Handlung widerspiegelt. Eingefleischten Fans wird der Film wahrscheinlich missfallen. Allen anderen bietet er knapp zwei Stunden unterhaltsames Sci Fi Spektakel gewürzt mit einer milden philosophischen Fragestellung.
Ich werfe an dieser Stelle jedoch einmal die milde Fragestellung in den Raum, was uns da in Zukunft noch so ins Haus steht? Betrachtet man GHOST IN THE SHELL als Prototypen, werden gute Einspielergebnisse die Goldgräberstimmung in Hollywood nach mehr Realfilmadaptionen von Animes schüren. Und selbstverständlich kam auch GHOST IN THE SHELL nicht umhin, das finale Schicksal des Majors so hinzubiegen, dass es ein Sequel mit ihr als Protagonistin ermöglicht.
Da bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich auf Akira zu freuen.

Stefan Poßner, Parasicma

https://www.artstation.com/artist/parasicma

Die Indachs Kritik von Moritz Bunk zu Paramounts „Ghost in the Shell“

Ghost in the Shell – Ein bildgewaltiges Spektakel mit vielen Hoch- aber auch ebenso vielen Tiefpunkten

Der Hollywood Kinofilm ‚Ghost in the Shell‘ von Rupert Sanders basiert auf dem japanischen Manga von Masamune Shirow, einem vielbeachteten Manga aus den späten achtziger Jahren, das in den fast dreißig Jahren seit seinem Release bereits zu verschiedenen Kinofilmen und animierten TV-Serien adaptiert wurde.

In der nahen Zukunft des 21. Jahrhunderts sind die Trennlinien zwischen Mensch und Maschine nicht mehr klar zu erkennen. Von kleinen Chips im Gehirn, die es dem Träger ermöglichen, sich ohne Zwischengeräte mit Netzwerken zu verbinden, über Augen-, Arm-, oder Beinprothesen, die den Träger zu einem Cyborg machen, bis hin zu Robotern die am täglichen Leben teilnehmen und gesellschaftliche Funktionen innehaben, ist alles möglich.

Die Krönung dieser technischen Entwicklungen, und das am weitesten entwickelte Testobjekt von Hanka Robotics, einer zunächst nur obskuren Firma, die im Namen der Regierung an diversen Forschungsprojekten maßgeblich beteiligt ist, ist unsere Protagonistin Major, gespielt von Scarlett Johansson.

Major ist Teil einer Spezialeinheit der Regierung, die sogenannten Cyber-Terroristen das Handwerk legen soll. Major hat zwar ein menschliches Gehirn, aber sonst einen mechanischen Körper, so dass das beste von beiden Seiten der Schöpfung miteinerander vereint worden ist, so meint es zumindest Hanka Robotics.

Major soll als Kind einen schweren Unfall erlitten haben, der ihren Körper vollends zerstört hat. Hanka Robotics hat ihr ein zweites Leben ermöglicht, indem die Firma ihr Gehirn und damit ihren Ghost in ihren neuen Körper, oder ihre neue Hülle verpflanzt hat – die besagte Shell. Major kann sich an ihr Leben vor dem Unfall nicht erinnern, und klammert sich deshalb an diese Narrative als die einzige Verbindung zu ihrer menschlichen Seite, ihrer wahren Identität. Aber dann kommt sie durch eine Serie von Anschlägen einem besonders mächtigen Cyberterroristen auf die Spur, und je näher sie ihm kommt, desto mehr beginnt ihr Identitätskonstrukt in sich zusammenzufallen.

So gesehen ist der Film ein coming-of-age film, in dem unsere jugendliche Protagonistin damit anfängt, die Wahrheit, die ihr als absolute Wahrheit präsentiert worden ist, zu hinterfragen, und sich ihre eigene Version der Wahrheit zu erkämpfen. Dabei gilt es einige Verschwörungen aufzudecken, und gefährliche Gegenspieler zu entlarven, die alles daran setzen, genau das zu verhindern.

Der Film ist weitestgehend solide gemacht, wie man es bei einem Blockbuster aus Hollywood erwarten kann. Scarlett Johansson kann für diesen Film auf ihre Erfahrungen aus “Lost in Translation”, “Her” und “Under The Skin” zurückgreifen, wo sie in dieser Reihenfolge eine junge Frau spielt, die sich völlig allein in einer fremden Kultur zurecht finden muss, ein Computerprogramm ist, dass seine menschliche Seite entdeckt, und sich als metaphysische Entität mit einem fremden Körper anfreunden muss. Johansson spielt Major in Dialogsequenzen mit anderen Charakteren sehr steif, aber im Polizeieinsatz als eine perfekt auf diese Aufgabe ausgerichtete Maschine, was sicherlich kein Zufall ist. Leider bleiben ihre Interaktionen mit anderen Charakteren auch bis zum Ende hin genau so steif, wie sie angefangen haben, obwohl ihre gesamte Lebensgeschichte im Laufe des Films vor ihren Augen einmal auseinandergenommen, und wieder neu zusammengesetzt wurde. Diese dramatisch veränderte Sichtweise auf sich selbst wirkt sich aber kaum auf ihr linkisches Verhalten aus, und macht es dem Zuschauer leider auch bis zum Schluss nicht leichter, sich mit ihr zu identifizieren.

Das Drehbuch entwickelt sich nach der oben zusammengeschriebenen Exposition, die in den ersten zehn Minuten des Films stattfindet, relativ vorhersehbar, was nicht heissen soll, dass die Geschichte nicht trotzdem Spass machen kann. Die Dialoge tragen allerdings nicht wirklich zur Charaktisierung der Figuren bei, sondern dienen eher zum Voranbringen des Plots. Teilweise wird auf Dialog sogar ganz und gar verzichtet, und der Subtext wird einfach direkt ausgesprochen. Gegen Ende des Films lässt das Drehbuch dann wirklich sehr nach, und die letzten wirklichen Chancen auf eine Charakterisierung und damit eine Annäherung an die Figuren werden leider auch noch vertan, was wirklich schade ist.

Der Schnitt ist weitestgehend solide, obwohl er an ein, zwei Stellen etwas holpert. Auf eine Actionsequenz folgt an einer Stelle eine mit der Chronologie schlüssig verbundene Suspense-geladene Sequenz, in der Major nach der Stürmung einer Bar dem Antagonisten in einem düsteren Tunnelsystem nachstellt. Gerade in dem Moment, wo man in der ruhigeren und spannenderen Atmosphäre angekommen ist, wird man durch einen kurzen Zurückschnitt zum Actionschauplatz völlig aus dem Moment geworfen. Zwei Explosionen und das darauffolgende Chaos werden kurz noch gezeigt, bevor der Film dann wieder zusammenhangslos zu der Suspense-geladenen Verfolgungsjagd zurückschneidet. Die Immersion wird hier zumindest zeitweise verspielt – auch das bringt einen der Story nicht näher.

Ein tiefer Graben tut sich auf zwischen der Qualität des Gunplays, und der Qualität des Hand-To-Hand-Combats, zwischen denen in Actionsequenzen nahtlos hin und her gewechselt wird. Das Gunplay wartet meistens mit schönen Soundeffekten und satten Treffern auf, so dass man die Wucht der Waffen sehr gut nachempfinden kann. Leider ist es das Gegenteil beim Hand-To-Hand-Combat, der, bis auf eine Kampfszene vor der nächtlichen Skyline der fiktiven Stadt, leider überhaupt nicht überzeugt. Arme werden zwar gedreht, Tritte und Schläge werden ausgeteilt, und Körper fliegen durch die Luft, aber eine glaubhafte Verbindung von dem einem zum anderen kommt selten zustande.

Die VFX sind ebenfalls eine Berg-und-Talbahnfahrt. Manche Szenen, wie zum Beispiel solche, die Augmented Reality darstellen, sind sehr solide gemacht und sehen toll aus, während vor allem Kamerafahrten durch die futuristische Großstadt und Actionsequenzen mit Autos erstaunlich billig wirken.

Ein Fazit ist nicht einfach zu ziehen. Unterm Strich kann einem der Film zumindest stellenweise durchaus Spaß machen. Insgesamt fügen sich aber die vielen Einzelteile, aus denen der Film besteht, leider nicht zu einem runden Projekt mit einem soliden Qualitätsstandard zusammen. Das Highlight des Films ist vielleicht Takeshi Kitano, der einmal mehr mit gewohnter Überzeugung seinen stone-faced tough-guy gibt, und dabei ironischerweise menschlicher rüberkommt als die meisten anderen Charaktere. Lobend zu erwähnen ist auch noch Juliette Binoche, deren Charakter als einzige eine glaubhafte Entwicklung durchmacht.

Moritz Bunk

http://embie.webs.com/aboutme.htm

Moritz Bunk

Die INDAChs Kritik von Sarah Nolte zu Paramounts „Ghost in the Shell“

Endlich ist es soweit, die lang erwartete Realverfilmung von Ghost in the Shell läuft in den Kinos.

Im Internet liest man dazu sehr gespaltene Meinungen. Die einen freuen sich drauf, andere finden immer wieder Sachen über die sie sich aufregen.

Unter anderem wäre Scarlett Johansson keine passende Besetzung für Major Kusanagi, da sie ja keine asiatische Herkunft vorzuweisen hat.

Eine Realverfilmung ist immer eine schwierige Sache, vor allem wenn es eine große Fangemeinde gibt. Jeder geht mit anderen Erwartungen in den Film. Manche wollen eine strikte 1 zu 1 Umsetzung, andere einfach einen tollen Film in dem Franchise.

Ghost in the Shell ist keine strikte 1 zu 1 Umsetzung und ich selber bin darüber auch sehr froh.

Nachdem ich den Film gesehen habe konnte ich ihn zur Vorlage nicht bewerten, da ich diese schon länger nicht gesehen habe und damals auch eher nebenbei geschaut habe. Also hieß es nach dem Kino die Anime Adaption nachholen. Ich habe mir den ersten und zweiten Film angesehen und feststellen können das es aus beiden Anime Teile in den Film geschafft haben.

Doch es wurde auch zu einer neuen Geschichte mit anderen Schwerpunkten, die meiner Meinung nach den Film für nicht Fans auch etwas verdaulicher machen.

Die menschliche Seite des Majors wird durch Scarlett Johansson sehr gut rüber gebracht.

Nachdem sie zu einem Cyborg mit einem Ghost gemacht wurde verfolgt sie nicht nur strikt die Befehle, sondern hinterfragt oft ihr Dasein und ihre Erinnerungen. Dieses hinterfragen wird noch stärker als das Bild eines Tempels durch Glitches immer wieder vor ihren Augen erscheint.

Die Frage wer sie wirklich ist wird auch mit der Begegnung des Puppetmasters immer größer. Denn irgendwas scheint sie zu verbinden und der Major scheint nicht, wie bisher gedacht, die Erste ihrer Gestalt zu sein.

Mit Batou hat sie einen treuen Partner an ihrer Seite, der jedoch am Anfang mehr Mensch ist, anders als im Anime. Erst durch einen Unfall bei einer Mission bekommt er sein bekanntes Aussehen.

Dieses miterleben der Geschehnisse und Veränderungen lässt einen mehr in die Charaktere eintauchen.

Auch die Umgebung, vor allem die Stadt, fand ich sehr schön umgesetzt. Die Wirkung der zukünftigen und technitisiert überladenen Welt war im Anime sehr bedrückend, im Film ist es im groben nicht anders, sie wirkt aber auch lebendiger und etwas freundlicher. Nicht zuletzt durch die schönen Koi-Karpfen die durch die Straßen schwammen.

Im großen und ganzen ist Ghost in the Shell ein guter Film, den man sich auch im Kino ansehen kann. Für echte Fans wird aber sicher die ein oder andere Enttäuschung nicht ausbleiben.

Übrigens wird die Besetzung von Scalrett Johansson und nicht einer asiatischen Schauspielerin auch im Film bzw. in der Geschichte stimmig eingefügt.

Sarah Nolte, Leipzig

Neuer Teaser! Transformers: The Last Knight

The Last Knight shatters the core myths of the Transformers franchise, and redefines what it means to be a hero. Humans and Transformers are at war, Optimus Prime is gone. The key to saving our future lies buried in the secrets of the past, in the hidden history of Transformers on Earth. Saving our world falls upon the shoulders of an unlikely alliance: Cade Yeager (Mark Wahlberg); Bumblebee; an English Lord (Sir Anthony Hopkins); and an Oxford Professor (Laura Haddock).

There comes a moment in everyone’s life when we are called upon to make a difference. In Transformers: The Last Knight, the hunted will become heroes. Heroes will become villains. Only one world will survive: theirs, or ours.

Transformers is coming to theatres June 2017!
Directed by Michael Bay
Cast: Mark Wahlberg, Josh Duhamel, Anthony Hopkins, Laura Haddock, Isabella Moner, Stanley Tucci, John Turturro

Official Movie Site: http://www.transformersmovie.com

Hier der Trailer von Paramounts/Dreamworks „GHOST IN THE SHELL“ mit Scarlett Johanson

Watch the first trailer for Ghost in the Shell, directed by Rupert Sanders and starring Scarlett Johansson and Takeshi Kitano.

Based on the internationally-acclaimed sci-fi property, “GHOST IN THE SHELL” follows Major, a special ops, one-of-a-kind human-cyborg hybrid, who leads the elite task force Section 9. Devoted to stopping the most dangerous criminals and extremists, Section 9 is faced with an enemy whose singular goal is to wipe out Hanka Robotic’s advancements in cyber technology.

Subscribe: https://www.youtube.com/channel/UCvnm…

Connect with „Ghost in the Shell“ online:
FACEBOOK: https://www.facebook.com/officialghos…

Die INDAChs Kritik von Mario Doll zu Paramounts Teenage Mutant Ninja Turtles 2 Out of the Shadows

Bereits seit den 80er Jahren treiben die vier genmanipulierten Ninja Reptilien Raphael, Leonardo, Donatello und Michelangelo ihr Unwesen im New Yorker Underground und haben dabei bereits so einige Pizzen verschlungen, sowie den ein oder anderen Verbrecher erfolgreich dingfest gemacht. Nach unzähligen Comics, 3 Kinofilmen, einem Animationsfilm aus dem Jahre 2007, sowie einem Reboot der TMNT 2014 erscheint im August 2016 nun der zweite Teil mit den rein optisch im neuen Jahrtausend angekommenen vier Helden. Im neuen Kinofilm der Teenage-Schildkröten treffen sie auf ihren Erzfeind Shredder und seinen zwei durchgeknallten Helfern Bebob und Rocksteady. Es ist garnicht so einfach das Böse zu bekämpfen wenn man gleichzeitig nicht noch für die Bürger New Yorks in Erscheinung treten, bzw. sich zeigen darf. Unterstützung erhalten sie auch dieses Mal wieder von der toughen April O´Neil und ihrem Kameramann Vern. Zudem stößt dieses Mal noch Polizist und Hobby-Eishockey-Spieler Casey Jones sehr schlagkräftig zum Team dazu. Auch dieser zweite Kinofilm der „neuen“ Turtles ist sehr rasant und witzig inszeniert und überrascht mit einigen sehr gut umgesetzten Ideen. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich bereits seit Kinderzeiten ein Fan der Vier bin und auch definitiv bleiben werde! Die Jungs sind so durchgeknallt und schräg – die muss man einfach mögen! 🙂 Meine Lieblingsszene begann, als die Turtles aus einem Flugzeug springen mussten und…. ach was erzähl ich hier groß: ab ins Kino mit Euch! Wenn ihr Fans der Turtles seid und den ersten Teil mochtet, dann werdet ihr auch den zweiten Film lieben! Wenn ihr die Turtles nicht mögt, dann werdet ihr auch den Film nicht mögen… das ist so wie mit Pizza: die einen mögen sie, die anderen (ganz wenigen!) nicht 🙂 COWABUNGA!!

Mario Doll, Berlin

Die INDAChs Kritik von HP Kuhnert zu Paramounts Star Trek BEYOND

Voller Vorfreude habe ich mir den neuesten Teil von StarTrek angesehen. Ich bin auf jeden Fall subjektiv, da StarTrek mich (wie viele andere) meine ganze Kindheit begleitet. Nach dem Neustart 2009 war ich sehr skeptisch, wie die jungen Protagonisten bei StarTrek die eingesessenen Figuren Kirk, Spock, Scotty … formen. Mittlerweile sind etablierte Charaktere entstanden, die gern an die alten Serien und Filme erinnern, aber ihr komplett eigenen Stil prägen. StarTrek Beyond ist auf jeden Fall sehr gut geworden. Die Effekte sind massig aber liefern viele schöne Bilder und ganz neue Perspektiven, die das StarTrek Universum bereichern.
Ich weiß nicht, ob es einfach zum Kult gehört, aber berechenbar bleibt, wenn eine Person nicht Hauptdarsteller ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie ein Opfer ist um ein vielfaches. Dieser Fakt ist nur ein Teil des durchaus unterhaltsamen, ernsten und komischen Miteinander, was neben der Haupthandlung die Charaktere formt. Dabei habe ich sofort das Gefühl, dass James T. Kirk nicht mehr der junge Draufgänger ist, sondern spürbar älter geworden ist. Jim sinniert schon zu Beginn über die Strapazen des ständigen Reisens durch das All und all das künstliche um Ihn herum. Das wurde in meiner StarTrek-Erinnerung bisher nie zur Frage gestellt. Eine gigantische, künstliche Weltraum-Stadt unterstreicht diesen Konflikt des Lebens im All. Die Stadt mit dem Namen Yorktown ist sicher nicht zufällig gewählt, da zu den Anfängen der Serie in den 60er Jahren die USS Enterprise wohl USS Yorktown heißen sollte. Aus VFX-Sicht ist es unglaublich, wie diese Weltraumstation designed und erdacht wurde.
Auch die USS Enterprise hat wieder eine tolle Design-Entwicklung mitgemacht. Doch wie der Trailer schon verrät (ich will ja nicht spoilern) hält das mal wieder nicht lange. Ich erinnere mich noch an den Schock aus meiner Kindheit, als ich zum ersten mal gesehen habe, wie die USS Enterprise zerstört wurde. Geradezu diabolisch wird mit diesem Gefühl umgegangen, als die Enterprise chancenlos dem neuen Feind ausgeliefert und auseinander genommen wird. Das tut schon weh anzusehen und gleichzeitig ist es beeindruckend, auf welche Art man so ein Raumschiff angreifen kann. Hier haben die Drehbuchautoren sich wieder neues einfallen lassen. Wobei das Thema Bienenschwarm in letzter Zeit doch recht häufig bei SciFi-Filmen vorkommt (Independence Day).
Insgesamt hat die Story eine ganz typische StarTrek Handlung, wobei das nicht negativ gemeint ist, doch die Berechenbarkeit bleibt hoch, die Helden bleiben heldenhaft und die unbekannten  … ihr wisst schon. Trotz der berechenbaren Handlung werden viele neue Elemente und lustige Dialoge und Verbindungen zu anderen Filmen gesponnen. Die visuelle Kraft des Films begeistert mich und die Weiterentwicklung der Charaktere gefällt mir sehr gut. Ich bleibe subjektiv und kann den Film nur jedem empfehlen, mir hat es super gefallen.
HP Kuhnert

 

Die INDAChs Kritik von Anna Hybsier zu Paramounts STAR TREK BEYOND

Star Trek Beyond ist ein klassischer Sommerblockbuster; bildgewaltig, mit viel Action und Aliens. Wieder einmal steht der Forschungs- und Friedensgeist der Föderation im Kontrast mit Zerstörungsdrang desBösewichts. Die Geschichte ist schnell erzählt und bleibt als solche auch nicht unbedingt hängen. Was der Film aber gut macht, ist dass er die die zwischenmenschlichen Geschichten weiter auszubauen die man von der Serie kennt. Der Zuschauer kommt in den Genuss von (klassischen) Interaktionen zwischen Spock und Pille (Dr. McCoy) und auch Scotty (super gespielt von Simon Pegg) ist wieder ganz der Alte. Die Filmemacher treffen die Balance zwischen Spaß und Seriosität gut; auch wenn manche Szenen über das Ziel hinausschießen, sind sie doch, wenn man sich die alte Serie als Beispiel nimmt, nicht ganz so extreme. Auch brillant ist Anton Yelchin als Chekov, der in diesem Film über sich hinauswächst und auf alle Fälle schmerzlichste vermisst werden wird.

Für ‚normale‘ Zuschauer ist Star Trek Beyond einen Besuch ins Kino wert. Der Film macht Spaß und ist perfektes Popcorn Kino. Für Fans der Serie? Auf alle Fälle! Nicht weil die grundsätzliche Story so gut ist, nicht weil die Special Effects so gut sind (das kann man heutzutage schon erwarten) aber wegen der vielen kleinen Hommagen die die Filmemacher haben einfließen lassen. Dinge wie Frustration über sein (schonwieder) zerrissenes Hemd und die übertreibenden Kampfszenen erinnern heftig an den klassischen Kirk von William Shatner. Auch gibt es viele kleine Liebesbeweise an andere klassische Sci-Fi Filme, wobei dies für mich persönlich zum Problem wurde, da es mich aus dem Star Trek Universum riss. Am Ende aber sind Die wunderbaren kleinen Interaktionen der Figuren und auch der Abschied von Leonard Nimoy und der originalen Crew sind schon irgendwie besonders. Nach zwei Filmen die immer noch im Schatten der Originale standen, ist Star Trek Beyond jetzt für mich offiziell der Startschuss für die neue Generation. Kleiner Tipp für Leute die grundsätzlich zu spät ins Kino kommen… geht früher los und verpasst bloß nicht den Anfang!

Anna Hybsier

Die INDAChs Kritik von Pauline Kortmann zu Paramounts STAR TREK BEYOND

Hier mein subjektiver Eindruck von Star Trek Beyond:

Popcornkino olé! Da gibt es die Guten und die Bösen, regelmäßige coole Witzchen, ein paar persönliche Hadereien der Helden und einige sehr sehr beeindruckende fantastische VFX, die einen zwischendurch ganz in dieses Sci-Fi-Paralleluniversum eintauchen lassen. In anderen Momenten wirkt Star Trek Beyond dann allerdings wieder wie auf Sparflamme, wo es visuell doch nicht so Wummst und die Homebase der Bösewichte eher klein und harmlos denn monströs-bedrohlich rüberkommt (weil das Budget nicht für 2 fette Raumstationen reichte?).

Bei mir hat der Film trotz Unterhaltungsfaktor irgendwie nicht ganz gezündet. Die Geschichte stolperte ein wenig konstruiert dahin, und in ihr ihre leider etwas blass bleibenden Protagonisten. Mir fehlten Epik, Überraschungsmomente und vielleicht eeeetwas mehr Charaktertiefe. Und die Kamera nervte mit regelmäßiger Dreherei um die eigene Achse – als Weltraum-Metapher? – Leider in der Praxis eher anstrengend und ablenkend.
Vielleicht guckt sich das Ganze als begeisterterer Trekkie ganz anders, aber für mich verpuffte da eine Weltraumblase ohne große Spuren zu hinterlassen.

Allerdings legte der Film mittendrin einen der herrlichsten Woohoooo-Momente überhaupt hin, und der entschädigte mich für alles Halbgare davor (und danach). Also: herzlichen Dank für ein paar Minuten dickes fettes inneres Gröhlens, liebe Paramount Pictures!

Fazit: Star Trek Beyond – kann man machen, muss man aber echt nicht. Es sei denn, man braucht dringend mal wieder einen Woohooo-Moment.

Schöne Grüße!

Pauline Kortmann

Nasenfisch.de

Star Trek Beyond trailer 2 USS Enterprise at warp

Die INDAChs Kritik von Bernhard Strubel zu Paramounts STAR TREK BEYOND

Wer kurzweilige, geistlose Unterhaltung will, die man nach einer halben Stunde oder sogar fünf Minuten wieder vergessen hat, der ist in diesem Film genau richtig. Langeweile kommt nicht auf, aber auch Emotionen oder wahrhaftiges Mitfiebern sucht man vergebens. Es sei denn, man mag Heroismus und pathetisches Gelaber. Für Spannung bleibt keine Zeit, Action wird abgespult. Wie schon in den Vorgängerfilmen wird viel gerutscht und sich mit der Hand irgendwo festgehalten. Anstatt einer bedrohten Erde, gibt es jetzt eine bedrohte Raumstation. Vom Boden aus betrachtet sieht sie auch der Erde sehr ähnlich. Man hat das Gefühl, die Bilder wiederholen sich. Da ist dann auch wieder Platz für schlecht spielende Statisten die gen Himmel schauen.
Die Beziehungen der Charaktere bleiben verbal erzählt und dadurch behauptet, nachfühlen kann man sie nicht. Die 5-Jahre-Mission spürt man diese Mal ein wenig, aber nicht genug. Captain Kirk (Chris Pine) erklärt bei einem Logbucheintrag die Monotonie des Alttäglichen Ablaufes. Der Ansatz war vielversprechend, muss aber einer action- betonten Story zu rasch weichen.
Als Brücke zwischen klassischen Star Trek Fans und einer neuen Generation, gibt es jetzt eine fremde Welt. Diese hält aber mehr für ein paar nette CGI 3D Effekte her, als das man wirklich davon reden kann eine neue Welt zu entdecken. Ethisch, moralische Probleme, für die Star Trek berühmt war, sind unter der Oberflächlichkeit begraben.
Fast alle Charaktere dürfen zeigen was sie können, ausgerechnet Uhura und vor allem Mr. Spock sind austauschbare Schablonen. Sehr bedauerlich bei Spock, der sonst mit seinen logischen Schlussfolgerungen unersetzbar war. Er ist im Prinzip Bedeutungslos und einfach nur der Kumpel Kirks. Ebenso wird die Austauschbarkeit des Raumschiffs Enterprise in dem Film mehr als deutlich. Die Gelegenheit, dieses als eigenen Charakter zu betrachten wird nicht ergriffen und so hält das Schiff allerhöchsten für nostalgische Pathos her.
Eine schöne Idee ist die neue Darstellung des Universal Translators, der die Sprache fremder Wesen jetzt merkbar live Übersetzt.
Es gibt einen schönen Kniefall vor den Schauspielern der Originalbesatzung. Das wirkt zwar nicht rund, ist aber süss. Seufz. Die Musik von Michael Giacchino bläst nach wie vor episch ins Horn, da wird auch eine Spur verträumtes schnell ins kitschige gedrückt. Weniger währe mehr gewesen. Aber es gibt eine kurze erfreuliche Reminiszenz an Jerry Goldsmiths Synthesizer Klängen aus Star Trek The Motion Picture von 1979. Wo und an welcher Stelle wird hier nicht verraten.
Bei all der negativen Kritik will aber noch zum Schluss gesagt sein: Wer wirklich nur kurze Zeit der Realität entkommen will, ohne Anspruch und dem 8 bis 12 Euro dafür nicht zu schade sind, kann getrost ins Kino gehen. Der Film bietet Witz und viel Action und das unterhaltsamer als der vorherige Teil.

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