Die INDAChs Kritik von Tim Hennig zu Steven Spielbergs „Ready Player One“

Hallo Johannes,

vielen Dank nochmal für die Einladung zum Ready Player One Screening! Es folgt die Filmkritik, und mein erstes Indachs Bild! 🙂 Der Indachs, vollständig digitalisiert, auf der 80er Oasis Tanzfläche 😀

Viele Grüße, Tim

 

Mit Ready Player One zeigt Steven Spielberg, dass eine Dystopische Zukunft auch ganz schön viel Spaß machen kann! Cool! In einer zerstörten Zukunft 2045 flüchten sich die Menschen schon seit einigen Jahren in die Virtual Reality Platform „OASIS“. Der Protagonist Wade Watts ist in einer Generation aufgewachsen, in der die Parallelwelt OASIS schon immer interessanter war als das echte Leben.

Wade wohnt in den „Stacks“, ein futuristisches Slum aus vielen zerstörten Autos und übereinander gebauten Wohnungen. Das sieht cool aus, und man bekommt direkt am Anfang eine sehr Spielberg-typische Kamerafahrt durch die „Stacks“ zu sehen. Doch der Film bleibt nicht lange in der echten Welt: Schnell folgen wir Wade Watts in die Oasis.

Und da gibt Ready Player One Action-mäßig erstmal richtig Vollgas. Ohne die Regeln der Physik, (bzw. darf der Film seine Eigenen Regeln machen) kann es in der Computerspiel-Welt so richtig zur Sache gehen, ohne dass man die Logik dahinter hinterfragen muss. Die abenteuerlichsten Momente des Films spielen sich vor allem in der virtuellen Welt ab – Oder sogar in beiden gleichzeitig.

Es gibt ein Regelrechtes Feuerwerk an Easter Eggs in Ready Player One, bei denen von 80er Jahre Fans, bis zu Gamern hoffentlich für alle etwas dabei ist! An dieser Stelle kommt einmal eine kleine Spoiler Warnung, an alle die den Film noch nicht gesehen haben 😉 Es gibt nämlich eine ziemlich unerwartete Sequenz, die wahrscheinlich als Überraschung am besten funktioniert!

Absolutes Highlight war für mich die Szene, die IN einem Stanley Kubrick Horrorklassiker stattfindet: Diese Sequenz kam absolut unerwartet und in dem Moment, in dem die Gruppe plötzlich das Overlook Hotel betritt, war kurz erstmal überhaupt nicht klar, in welche Richtung der Film jetzt gehen wird! Großartig, super spannend (und auch ein bisschen gruselig)! Die VFX dieser Sequenz fand ich besonders beeindruckend, weil alles komplett realistisch aussah! Genau wie im echten Original The Shining! Zumindest, bis es sich dann später doch etwas mehr vom Original trennt 😉

Die Visuellen Effekte wurden hauptsächlich von ILM und Digital Domain gemacht, und sind durchgehend super, das Motion Capturing und die schiere Vielfalt an Sets und Figuren sind echt beeindruckend.

Alle Charaktere haben ebenfalls einen Game-Avatar für die Oasis Welt, und die haben mir insgesamt gut gefallen! Obwohl sie eigentlich ziemlich anders aussehen, als die Realen Figuren, kommt es nicht zu Verwechslungen und man sieht jeweils beide als denselben Charakter. Die Balance zwischen Realismus und CG-Look funktioniert prima.

Ich empfehle Ready Player One auf jeden Fall weiter! Brille auf und eintauchen ins Computerspiel!

Tim Hennig

 

Die INDACHS Kritik von Vanessa Schneider zu Steven Spielbergs „Ready Player One“

Im Jahr 2045 ist der fast einzige Lebensinhalt der Menschen ein Spiel, namens OASIS. Eine virtuelle Realität, in die die Spieler, dank Brille, Handschuhen und kompletten Anzug, vollkommen eintauchen können. Der Entwickler des Spiels James Donovan Halliday verstirbt und hinterlässt eine einmalige Challenge: Drei Schlüssel müssen erkämpft werden, um das wertvolle Easter Egg zu finden. Der Teenager Wade Owen nimmt sich dieser Herausforderung, wie viele andere auch, an. Auf dieser Reise lernt er, was es heißt, in der Realität zu leben und, was wirklich zählt.

Ich hatte keinerlei Informationen über den Film, ich kannte nur den Trailer. Meine Erwartungen waren, es geht um Games, aber es ist ein Film von Steven Spielberg. Am Ende des Films war ich sehr beeindruckend.

Der Film springt zwischen Realität und der Games-Welt ständig hin und her. Irgendwann störte mich der Übergang nicht mehr, mehr noch, er zog mich mit in die Welt von OASIS. Sehr oft, gab es den Moment, dass ich Teil dieser Welt war und nicht nur ein Zuschauer.

Die Botschaft des Films ist sehr stark und gerade in der aktuellen Zeit sehr wichtig. Mehr möchte ich aber nicht vorwegnehmen. Der Film ist auf jeden Fall sehenswert, besonders Freunde von Steven Spielberg Filme werden auf ihre Kosten kommen.

Vanessa Schneider

Virtual Dystopia – Die INDAchs Kritik von Markus Müller zu Warner Bros. „READY PLAYER ONE“ von Steven Spielberg

Eigentlich wollte ich den Film allein schon deshalb sehen, weil der DeLorean wieder in Action zu erleben war. Als dann auch noch das markante 5 Noten-Thema von Silvestri am Ende des Trailers zu hören war, war ich komplett angefixt. Das Buch – ganze zwei mal gelesen – fand ich unterhaltsam und ich konnte mich, als Kind der 80er Jahre, in vielem wiederfinden. 
Der Film beginnt in den Stacks: gestapelte Wohnwagen als eine Art Quasi-US-Favela. Der Teenager Wade Watts verbringt die meiste Zeit seines Lebens in der VR. Hier geht man zur Schule, trifft Leute und erlebt unechte Abenteuer um der Tristesse des Alltags zu entkommen. 
Als James Donovan Halliday das Zeitliche segnet – eine sympathischere Variation eines Mark Zuckerbergs – wird eine Challenge gestartet, in der es gilt das sprichwörtliche Easter Egg in der von ihm kreierten OASIS zu finden. 
Was auf den Stationen dorthin (es gilt drei Schlüssel in verschiedenen Herausforderungen zu gewinnen) visuell losgetreten wird, sucht seinesgleichen. 
Spielberg ist ein Meister. Wenn man den DeLorean durch die Stadtschluchten New Yorks peitschen sieht, presst es einen förmlich in den Kinosessel. All das vermittelt aber auch eine gewisse Erdung, anders als das völlig artifizielle Transformers-Franchise, so dass man dem Avatar „Parzival“ (erinnerte mich stark an einen sehr jungen David Bowie) sein Handeln abkauft und mit ihm mitfiebert. Die Action ist dabei fast durchgehend völlig over the Top, so wie man es sich von einer VR der der Zukunft vorstellt. 

Sicher wäre es interessant gewesen Referenzen aus Spielbergs eigenen Werken der 80er Jahre zu sehen. Indiana Jones, der Wade Watts seine Peitsche leiht. ET der kurz seinen heilenden Finger ausstreckt. Doc Brown, der aus der Zukunft kommend, beim Konstruieren einer neuartigen Maschine zur Seite steht. 
Andererseits tat Spielberg auch gut daran, den Film nicht zu überladen. Auch wenn er vollgestopft ist mit Zitaten und Referenzen, liegt der Fokus schon auf einigen wenigen. Lara Croft, Freddy Krüger, Deadpool… laufen vielleicht 1 Sekunde lang mal durchs Bild. Aber der Iron Giant bekommt die Screentime, die er verdient!
 
Was mich beim Schauen etwas gewundert hat war, dass es wenig von der realen Welt im Jahr 2045 zu sehen gibt, auch wenn 40% des Films darauf entfallen. Wir sehen die Stacks, ein paar Strassenzüge im Dunkeln, Fabrikhallen, eine Dachterasse – das war’s. Keine Kameraschwenks über Zukunftsarchitekturen (an denen man sich allein durch die ganzen Marvelfilme der letzten Jahre durchaus schon satt gesehen haben kann). Andererseits erzielt das aber auch eine Wirkung des Unvermittelten. Diese angenehme Direktheit lässt uns näher zu den Figuren rücken. 
Ready Player One ist ein Sci-Fiction- und Fantasy-Dystopie, die fesselt, überrascht und einige unerwartete Haken schlägt. Das Tempo ist straff, die Darsteller überzeugen, die Geschichte ist toll erzählt und die Modifikationen im Vergleich zur Buchvorlage sind eine echte Bereicherung.
Überraschenderweise hatte der Film nicht den Nerd-Faktor, den ich befürchtet hatte. 
Ich kam die Titelmelodie summend aus dem Kinosaal…
Markus Müller,

 

 

Mackevision: Jim Button and Luke the Engine Driver – VFX Breakdown

 

German title: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer – VFX Breakdown
Read the full story right here: mackevision.com/references/jim-button/
#tocreatereality

https://vimeo.com/262164428

 

Hier die Teilnehmer an den Screenings von „READY PLAYER ONE“

Berlin, Montag, den 19. März 2018, um 15:00 Uhr

Anna Plagge

Markus Müller

 

Frankfurt, Montag, den 19. März 2018, um 12:00 Uhr

Vanessa Schneider

 

Hamburg, Dienstag, den 20. März 2018, um 9:30 Uhr

Johannes Ruf

Michaela Müller

 

Köln, Freitag, den 23. März 2018, um 12:00 Uhr

Min Tesch

Tim Hennig

 

Hier die INDAChs Kritik von Johannes Ruf zu Warners Bros./DC „WONDER WOMAN“

Nach den sehr gemischt ankommenden Produktionen der letzten Jahre zieht DC mit Wonder Woman sein gefühlt letztes Ass aus dem Ärmel. Die Verfilmung für die älteste Superheldin des Verlags, entwickelt vor über 70 Jahren von einem Ehepaar, das sich stark für Gleichberechtigung und Feminismus eingesetzt hat und mit Diana alias Wonder Woman eine starke Frau mit Vorbildfunktion in die Comicwelt setzen wollte, war die Hoffnung vieler Fans auf ein interessanteres und tiefer gehendes Erlebnis als Kryptonit auf Stahl oder Böse auf Böser.

Die übermenschliche Gewalt Wonder Womans trifft in diesem Film auf die dagegen mickrig wirkende Menschheit der 1. Weltkriegs.
Kein Kampf von Super gegen Super dirigiert den Film, sondern ein von der Hauptdarstellerin schön dargestellter Konflikt: Die erste Konfrontation mit der dunklen Aussenwelt, das übernatürliche Küken wird flügge und stellt sich ihrer Heldenpflicht. Der ganze Cast stellt Menschlichkeit auf eine schöne und den inneren Gutmenschen zufriedenstellende Art und Weise dar, die im Genre der Superheldenfilme tolle Zeichen gibt und den Film positiv voran treibt.
Bis zum Ende werden die Zweifel, dass die für den Erfolg nötige Entwicklung Wonder Womans durchschlägt, aufrecht erhalten.
Tragend dafür sind leider neben all den zu lobenden Elementen die gelegentlichen platten Momente des Plots.
Gleich zu Beginn provoziert sich im Kopf des Zuschauers die Frage, ob Amazonen überhaupt stark sein können, ohne parallel ihre weiblichen Vorzüge zu präsentieren. Weitere kleine Einbrüche verschiedener Natur lassen auch im folgenden Konstrukt des Films das Zucken mancher Augenbrauen nicht vermeiden.

Im Verhältnis zu anderen Superheldenfilmen bleibt jedoch mehr als genug Gutes Übrig, das auf eine interessantere Handlung führt als Faust auf Faust. Das die VFX dieser uns mittlerweile gewohnten Größenordnung sich genießen lassen wissen wir, durch Innovation vom Hocker gehauen zu werden ist aber eine Erwartung, die man an Wonder Woman besser nicht stellt. Stark ist dafür das Ineinandergreifen von Kameratechnik, VFX und der exzellenten Performance der Stunt-Truppe, womit der Film zu unserem Genuss regelmäßig prahlt.
Auch ist für diejenigen, die mit der Deutschen Kultur bewandert sind, deren amerikanische Darstellung ein kleines Amusement.
Wonder Woman lässt sich auf jeden Fall Anschauen und Genießen.

Johannes Ruf

http://www.johannesruf.com/

Hier der Trailer zu Ambients „Happy Family“ im Verleih von Warner Bros!

http://www.ambient-entertainment.de/in-production.html

Regie: Holger Tappe

► Warner Bros. präsentiert den #Trailer zum Film HAPPY FAMILY. ► http://bit.ly/WarnerAbonnieren ► HAPPY FAMILY – ab 24. August 2017 im Kino! Abonniere den WARNER BROS. DE Kanal für aktuelle Kinotrailer.

Die Wünschmanns sind alles andere als eine glückliche Familie. Mutter Emmas Buchhandlung schreibt tiefrote Zahlen, der völlig überarbeitete Vater Frank leidet unter seinem Chef, das Gehirn der pubertierenden Tochter Fee ist gerade wegen Umbaus geschlossen, und der hochintelligente Sohn Max wird in der Schule gemobbt. Doch damit nicht genug: Auf einem Kostümfest verwandelt die Hexe Baba Yaga die gesamte Familie in Monster – Emma wird zur Vampirin, Frank zu Frankenstein, Fee zur Mumie und Max zum Werwolf. Gemeinsam jagt die Monster-Familie die Hexe über den halben Globus, um den Fluch wieder loszuwerden. Auf ihrem Holterdipolter-Trip fetzen sich die Wünschmanns mit einigen echten Monstern, nicht zuletzt mit dem unwiderstehlich charmanten Graf Dracula persönlich, der sich unsterblich (logisch, weil untot!) in Emma verliebt hat.
Tja, der Weg zum Familienglück ist oft übersät mit Schlaglöchern und spitzen Steinen, äh, Zähnen …

Hier der deutsche Trailer zu Warners „WONDER WOMAN“ – Have a look!

Wonder Woman“ kommt im Sommer weltweit in die Kinos: Dann nämlich kehrt Gal Gadot in diesem epischen Action-Abenteuer auf die Leinwand zurück – Regie führt Patty Jenkins. Vor ihrem Siegeszug als Wonder Woman wurde die Amazonenprinzessin Diana zu einer unüberwindlichen Kriegerin ausgebildet. Sie wuchs in einem abgelegenen Inselparadies auf – erst von einem notgelandeten amerikanischen Piloten erfährt sie von den fürchterlichen Konflikten im Rest der Welt. Darauf verlässt sie ihre Heimat, weil sie überzeugt ist, dass sie der bedrohlichen Situation Herr werden kann. In dem Krieg, der alle Kriege beenden soll, kämpft Diana an der Seite der Menschen, entdeckt allmählich ihr volles Potenzial … und ihre wahre Bestimmung.

Gadot wird unterstützt von einer internationalen Besetzung: Chris Pine, Connie Nielsen, Robin Wright, David Thewlis, Danny Huston, Elena Anaya, Ewen Bremner und Saïd Taghmaoui. Jenkins inszeniert das Drehbuch von Allan Heinberg und Geoff Johns nach der Story von Zack Snyder & Allan Heinberg sowie den Figuren von DC Entertainment. Wonder Woman wurde von William Moulton Marston konzipiert. Produziert wird der Film von Charles Roven, Zack Snyder, Deborah Snyder und Richard Suckle. Als Executive Producers sind Rebecca Roven, Stephen Jones, Wesley Coller und Geoff Johns beteiligt. Warner Bros. Pictures präsentiert in Zusammenarbeit mit RatPac-Dune Entertainment eine Atlas Entertainment/Cruel and Unusual Produktion: „Wonder Woman“ läuft am 15. Juni 2017 in den deutschen Kinos an. Den Verleih übernimmt Warner Bros. Pictures Germany, a division of Warner Bros. Entertainment GmbH.

Have a look: King Arthur – Legend of the Sword Final Trailer

Acclaimed filmmaker Guy Ritchie brings his dynamic style to the epic fantasy action adventure “King Arthur: Legend of the Sword.” Starring Charlie Hunnam in the title role, the film is an iconoclastic take on the classic Excalibur myth, tracing Arthur’s journey from the streets to the throne.

When the child Arthur’s father is murdered, Vortigern (Jude Law), Arthur’s uncle, seizes the crown. Robbed of his birthright and with no idea who he truly is, Arthur comes up the hard way in the back alleys of the city. But once he pulls the sword from the stone, his life is turned upside down and he is forced to acknowledge his true legacy…whether he likes it or not.

Starring with Hunnam (FX’s “Sons of Anarchy”) and Oscar nominee Law (“Cold Mountain,” “The Talented Mr. Ripley”) are Astrid Bergès-Frisbey (“Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides”) as Mage; Oscar nominee Djimon Hounsou (“Blood Diamond,” “In America”) as Bedivere; Aidan Gillen (HBO’s “Game of Thrones”) as Goosefat Bill; and Eric Bana (“Star Trek”) as Arthur’s father, King Uther Pendragon.

Check out the film’s official page at Warner Bros. UK: http://po.st/ZVvOfQ

Der Trailer zu JUSTICE LEAGUE ist da! Have a look!!!

Fueled by his restored faith in humanity and inspired by Superman’s selfless act, Bruce Wayne enlists the help of his newfound ally, Diana Prince, to face an even greater enemy. Together, Batman and Wonder Woman work quickly to find and recruit a team of metahumans to stand against this newly awakened threat. But despite the formation of this unprecedented league of heroes—Batman, Wonder Woman, Aquaman, Cyborg and The Flash—it may already be too late to save the planet from an assault of catastrophic proportions.

WONDER WOMAN – Official Origin Trailer

WONDER WOMAN
From Warner Bros. Pictures and DC Entertainment comes the epic action adventure starring Gal Gadot, Chris Pine, Connie Nielsen and Robin Wright, directed by Patty Jenkins.

Before she was Wonder Woman, she was Diana, princess of the Amazons, trained to be an unconquerable warrior. Raised on a sheltered island paradise, when an American pilot crashes on their shores and tells of a massive conflict raging in the outside world, Diana leaves her home, convinced she can stop the threat. Fighting alongside man in a war to end all wars, Diana will discover her full powers…and her true destiny.

Wonder Woman is in theaters June 2, 2017.

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