Hier die INDAChs Kritik von Johannes Ruf zu Warners Bros./DC „WONDER WOMAN“

Nach den sehr gemischt ankommenden Produktionen der letzten Jahre zieht DC mit Wonder Woman sein gefühlt letztes Ass aus dem Ärmel. Die Verfilmung für die älteste Superheldin des Verlags, entwickelt vor über 70 Jahren von einem Ehepaar, das sich stark für Gleichberechtigung und Feminismus eingesetzt hat und mit Diana alias Wonder Woman eine starke Frau mit Vorbildfunktion in die Comicwelt setzen wollte, war die Hoffnung vieler Fans auf ein interessanteres und tiefer gehendes Erlebnis als Kryptonit auf Stahl oder Böse auf Böser.

Die übermenschliche Gewalt Wonder Womans trifft in diesem Film auf die dagegen mickrig wirkende Menschheit der 1. Weltkriegs.
Kein Kampf von Super gegen Super dirigiert den Film, sondern ein von der Hauptdarstellerin schön dargestellter Konflikt: Die erste Konfrontation mit der dunklen Aussenwelt, das übernatürliche Küken wird flügge und stellt sich ihrer Heldenpflicht. Der ganze Cast stellt Menschlichkeit auf eine schöne und den inneren Gutmenschen zufriedenstellende Art und Weise dar, die im Genre der Superheldenfilme tolle Zeichen gibt und den Film positiv voran treibt.
Bis zum Ende werden die Zweifel, dass die für den Erfolg nötige Entwicklung Wonder Womans durchschlägt, aufrecht erhalten.
Tragend dafür sind leider neben all den zu lobenden Elementen die gelegentlichen platten Momente des Plots.
Gleich zu Beginn provoziert sich im Kopf des Zuschauers die Frage, ob Amazonen überhaupt stark sein können, ohne parallel ihre weiblichen Vorzüge zu präsentieren. Weitere kleine Einbrüche verschiedener Natur lassen auch im folgenden Konstrukt des Films das Zucken mancher Augenbrauen nicht vermeiden.

Im Verhältnis zu anderen Superheldenfilmen bleibt jedoch mehr als genug Gutes Übrig, das auf eine interessantere Handlung führt als Faust auf Faust. Das die VFX dieser uns mittlerweile gewohnten Größenordnung sich genießen lassen wissen wir, durch Innovation vom Hocker gehauen zu werden ist aber eine Erwartung, die man an Wonder Woman besser nicht stellt. Stark ist dafür das Ineinandergreifen von Kameratechnik, VFX und der exzellenten Performance der Stunt-Truppe, womit der Film zu unserem Genuss regelmäßig prahlt.
Auch ist für diejenigen, die mit der Deutschen Kultur bewandert sind, deren amerikanische Darstellung ein kleines Amusement.
Wonder Woman lässt sich auf jeden Fall Anschauen und Genießen.

Johannes Ruf

http://www.johannesruf.com/

Hier der Trailer zu Ambients „Happy Family“ im Verleih von Warner Bros!

http://www.ambient-entertainment.de/in-production.html

Regie: Holger Tappe

► Warner Bros. präsentiert den #Trailer zum Film HAPPY FAMILY. ► http://bit.ly/WarnerAbonnieren ► HAPPY FAMILY – ab 24. August 2017 im Kino! Abonniere den WARNER BROS. DE Kanal für aktuelle Kinotrailer.

Die Wünschmanns sind alles andere als eine glückliche Familie. Mutter Emmas Buchhandlung schreibt tiefrote Zahlen, der völlig überarbeitete Vater Frank leidet unter seinem Chef, das Gehirn der pubertierenden Tochter Fee ist gerade wegen Umbaus geschlossen, und der hochintelligente Sohn Max wird in der Schule gemobbt. Doch damit nicht genug: Auf einem Kostümfest verwandelt die Hexe Baba Yaga die gesamte Familie in Monster – Emma wird zur Vampirin, Frank zu Frankenstein, Fee zur Mumie und Max zum Werwolf. Gemeinsam jagt die Monster-Familie die Hexe über den halben Globus, um den Fluch wieder loszuwerden. Auf ihrem Holterdipolter-Trip fetzen sich die Wünschmanns mit einigen echten Monstern, nicht zuletzt mit dem unwiderstehlich charmanten Graf Dracula persönlich, der sich unsterblich (logisch, weil untot!) in Emma verliebt hat.
Tja, der Weg zum Familienglück ist oft übersät mit Schlaglöchern und spitzen Steinen, äh, Zähnen …

Hier der deutsche Trailer zu Warners „WONDER WOMAN“ – Have a look!

Wonder Woman“ kommt im Sommer weltweit in die Kinos: Dann nämlich kehrt Gal Gadot in diesem epischen Action-Abenteuer auf die Leinwand zurück – Regie führt Patty Jenkins. Vor ihrem Siegeszug als Wonder Woman wurde die Amazonenprinzessin Diana zu einer unüberwindlichen Kriegerin ausgebildet. Sie wuchs in einem abgelegenen Inselparadies auf – erst von einem notgelandeten amerikanischen Piloten erfährt sie von den fürchterlichen Konflikten im Rest der Welt. Darauf verlässt sie ihre Heimat, weil sie überzeugt ist, dass sie der bedrohlichen Situation Herr werden kann. In dem Krieg, der alle Kriege beenden soll, kämpft Diana an der Seite der Menschen, entdeckt allmählich ihr volles Potenzial … und ihre wahre Bestimmung.

Gadot wird unterstützt von einer internationalen Besetzung: Chris Pine, Connie Nielsen, Robin Wright, David Thewlis, Danny Huston, Elena Anaya, Ewen Bremner und Saïd Taghmaoui. Jenkins inszeniert das Drehbuch von Allan Heinberg und Geoff Johns nach der Story von Zack Snyder & Allan Heinberg sowie den Figuren von DC Entertainment. Wonder Woman wurde von William Moulton Marston konzipiert. Produziert wird der Film von Charles Roven, Zack Snyder, Deborah Snyder und Richard Suckle. Als Executive Producers sind Rebecca Roven, Stephen Jones, Wesley Coller und Geoff Johns beteiligt. Warner Bros. Pictures präsentiert in Zusammenarbeit mit RatPac-Dune Entertainment eine Atlas Entertainment/Cruel and Unusual Produktion: „Wonder Woman“ läuft am 15. Juni 2017 in den deutschen Kinos an. Den Verleih übernimmt Warner Bros. Pictures Germany, a division of Warner Bros. Entertainment GmbH.

Have a look: King Arthur – Legend of the Sword Final Trailer

Acclaimed filmmaker Guy Ritchie brings his dynamic style to the epic fantasy action adventure “King Arthur: Legend of the Sword.” Starring Charlie Hunnam in the title role, the film is an iconoclastic take on the classic Excalibur myth, tracing Arthur’s journey from the streets to the throne.

When the child Arthur’s father is murdered, Vortigern (Jude Law), Arthur’s uncle, seizes the crown. Robbed of his birthright and with no idea who he truly is, Arthur comes up the hard way in the back alleys of the city. But once he pulls the sword from the stone, his life is turned upside down and he is forced to acknowledge his true legacy…whether he likes it or not.

Starring with Hunnam (FX’s “Sons of Anarchy”) and Oscar nominee Law (“Cold Mountain,” “The Talented Mr. Ripley”) are Astrid Bergès-Frisbey (“Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides”) as Mage; Oscar nominee Djimon Hounsou (“Blood Diamond,” “In America”) as Bedivere; Aidan Gillen (HBO’s “Game of Thrones”) as Goosefat Bill; and Eric Bana (“Star Trek”) as Arthur’s father, King Uther Pendragon.

Check out the film’s official page at Warner Bros. UK: http://po.st/ZVvOfQ

Der Trailer zu JUSTICE LEAGUE ist da! Have a look!!!

Fueled by his restored faith in humanity and inspired by Superman’s selfless act, Bruce Wayne enlists the help of his newfound ally, Diana Prince, to face an even greater enemy. Together, Batman and Wonder Woman work quickly to find and recruit a team of metahumans to stand against this newly awakened threat. But despite the formation of this unprecedented league of heroes—Batman, Wonder Woman, Aquaman, Cyborg and The Flash—it may already be too late to save the planet from an assault of catastrophic proportions.

WONDER WOMAN – Official Origin Trailer

WONDER WOMAN
From Warner Bros. Pictures and DC Entertainment comes the epic action adventure starring Gal Gadot, Chris Pine, Connie Nielsen and Robin Wright, directed by Patty Jenkins.

Before she was Wonder Woman, she was Diana, princess of the Amazons, trained to be an unconquerable warrior. Raised on a sheltered island paradise, when an American pilot crashes on their shores and tells of a massive conflict raging in the outside world, Diana leaves her home, convinced she can stop the threat. Fighting alongside man in a war to end all wars, Diana will discover her full powers…and her true destiny.

Wonder Woman is in theaters June 2, 2017.

Die INDAChs Kritik von Mario Doll zu „KONG – SKULL ISLAND“

Auf „Kong – Skull Island“ hatte ich mich wirklich sehr gefreut, da King Kong schon immer eines meiner Lieblingsmonster war, seit ich als Kind den 1933 schwarzweiß Film „King Kong und die weiße Frau“ im TV sah. Dazu verblüffte mich der angekündigte Cast mit einigen der besten Schauspieler, die derzeit in Hollywood aufschlagen: Tom Hiddleston, Sam Jackson, John Goodman uva. Das versprach ein wirklich guter Film zu werden, ganz nach meinem Geschmack! …aber leider bin ich auch einige Tage nach der Pressevorführung von „Kong: Skull Island“ immer noch hin- und hergerissen.

zur Story: Der Film spielt nach dem Vietnamkrieg in den 70er und ein Team aus Forschern, Wissenschaftlern und Soldaten erhält den Auftrag eine geheime, unerforschte Insel zu erkunden. Hier geraten sie natürlich in viele gefährliche Situationen mit riesigen Urzeitmonster, allen voran „Kong“ dem König der Affen, König der Insel, König der Welt… Dieser mag es verständlicherweise absolut garnicht, wenn man ungefragt in sein Revier eindringt und ihn mit allem was das Militär mitgebracht und zur Verfügung hat befeuert. Das müssen auch die Ankömmlinge schmerzhaft feststellen und zahlreiche Verluste hinnehmen. Zudem gibt es auf der Insel jedoch noch weitaus größere und gefährlichere Bedrohungen für die Truppe als der riesige Kong. Ist Kong der Böse oder der Gute?
Mit hat der Film tatsächlich 50/50 gefallen. Gefallen hat mir z.B. die tolle Präsenz von Kong, der praktisch von Anfang an im Film zu sehen und zu erleben war: groß und gewaltig. Auch haben mir die vielen tollen Szenen, bzw. Kameraeinstellungen gefallen, die mich tatsächlich sehr oft an den Filmstil in den 70ern erinnert haben. Ebenfalls erfrischend fand ich die Tatsache, dass nicht erneut die „typische“ Kong Geschichte erzählt wird, sondern eine etwas andere, eigene Variante (z.B. ohne Entführung der „Blondine“). Der Soundtrack bekommt ebenfalls volle Punktzahl. Leider haben mir aber auch ebenso viele Dinge rund um „Kong – Skull Island“ nicht sonderlich gut gefallen, z.B. platte Dialoge und die dünne Story. Ebenfalls gestört hat mich der etwas allzu überdrehte, nervige Charakter gespielt von John C. Reilly. Einige Logikfehler, die mich in solchen großen Produktionen immer wieder abnerven, weil sie einfach total unnötig sind.
Sehen muss man ihn auf jeden Fall auf der großen Leinwand im Kino, da „Kong – Skull Island“ m.M. nach nur dort funktioniert und kein Film für die „kleineren“ Bildschirme zu Hause ist. Mit welchen Erwartungen man in den Film geht sei jedem selbst überlassen – vielleicht waren meine lediglich zu hoch gesteckt. Ich persönlich finde, dass „Kong – Skull Island“ an den Klassiker von 1933 oder auch das Jackson Remake von 2005 nicht ansatzweise herankommt. Dennoch freue ich mich auf das Aufeinandertreffen der Giganten und dem nächsten Film mit Kong im Jahre 2020 „Godzilla vs. Kong“ 🙂

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