Neues von der FFA: Die drei erfolgreichsten Filme des Jahres 2017 in den deutschen Kinos: „ZOOMANIA“, „PETS“ & „FINDET DORIE“

Kinobesucher 2016: Weniger – aber wenn, dann häufiger als im Jahr davor / Neuauflage der FFA-Studie

Deutlich mehr als die Hälfte aller Besucher waren auch im Jahr 2016 wegen eines Blockbusters im Kino. Zwischen Anfang Januar und Ende Dezember wurden 68 Millionen Kinotickets – und damit 56 Prozent aller Eintrittskarten – für einen der 34 Filme gelöst, die im vergangenen Jahr  eine Million Besucher und mehr erreichten, darunter erneut sieben deutsche Produktionen. Die drei erfolgreichsten Filme des letzten Jahres  hatten zudem gleich drei Gemeinsamkeiten:

Es waren 3D-Animationsfilme, deren Protagonisten aus der Tierwelt kamen und die jeweils rund 3,8 Mio. Besucher in die Kinos lockten: Zoomania – Ganz schön ausgefuchst!, Pets und Findet Dorie.

Insgesamt jedoch kam das zurückliegende Kinojahr in fast allen Bereichen der Besuchsstatistik 2016 nicht an das Ausnahmejahr 2015 heran. Die Zahlen finden sich in der aktuellen Studie „Kinobesucher 2016“, die der stellvertretende FFA-Vorstand Frank Völkert am heutigen Mittwoch beim HDF-Kinokongress „Kino 2017“ vorstellte.

Weitere Details aus der Studie:

  • 2016 waren insgesamt 25,0 Millionen Menschen mindestens einmal im Kino – 4,9 Millionen weniger als im Jahr davor (-16%). Allein 4,1 Millionen Kinobesucher, die im Jahre 2015 zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder im Kino waren(„Sleeper“), fanden 2016 nicht erneut den Weg ins Kino;​
  • die Besucherreichreichweite gemessen an der Gesamtbevölkerung lag in 2016 bei 37 Prozent – und damit erstmals seit 2007 wieder unter 40 Prozent. Am kinoaffinsten waren erneut die  10- bis 19-Jährigen mit einer Reichweite von 71% – und hier insbesondere junge Frauen (79%): Knapp acht von zehn jungen Frauen in Deutschland in diesem Alter waren im letzten Jahr mindestens einmal im Kino;
  • ​die Besuchsintensität legte im Vergleich zum Vorjahr – im Gegensatz zur Reichweite – zu und lag im Jahre 2016 bei  4,7 (2015: 4,5) Besuchen. Mit durchschnittlich 5,6 Besuchen waren die Pro-Kopf-Besuche bei den 30- bis 39-Jährigen am höchsten – die damit erstmals die seit GfK-Aufzeichnung stärkste Gruppe der 20- bis 29-Jährigen (5,2 Besuche) übertrafen;
  • ​die stabilste Zielgruppe nach Besuchen war die der 30- bis 39-Jährigen mit 20,5 Mio. Besuchen (2015: 20,4 Mio.) – während im Vorjahresvergleich alle anderen Altersgruppen weniger Interesse am Kino zeigten;
  • im 6-Jahres-Vergleich gewann das Kino mit 45 Prozent am stärksten in der Zielgruppe der 50- bis 59-Jährigen an Besuchern hinzu –  und verlor bei den 20- bis 29-Jährigen am meisten (-32%), die jedoch nach verkauften Tickets die zweitstärkste Besuchsgruppe hinter den 10- bis 19-Jährigen blieben;
  • während 43 Prozent der 20- bis 29-Jährigen gleich in der Startwoche eines Films ins Kino gingen, sah knapp jeder fünfte Kinogänger ab 50 Jahren (19%) erst nach mehr als zwei Monaten nach Start den Film seiner Wahl im Kino;
  • 56 Prozent aller Kinobesucher gingen von Freitag bis Sonntag ins Kino und zahlten damit in der Regel einen höheren Ticketpreis – vor zehn Jahren lag deren Anteil gerade bei der Hälfte (50%).

Die FFA veröffentlicht seit 25 Jahren regelmäßig Studien über die Struktur des Kinobesuchs und die Entwicklung im Besucherverhalten. Grundlage für die Auswertungen ist das Individualpanel Media*Scope der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), dessen filmwirtschaftliche Daten der FFA exklusiv zur Verfügung stehen. Das Panel umfasst 25.000 Teilnehmer und steht repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 10 Jahren. Die Studie Kinobesucher 2016 – Strukturen und Entwicklungen auf Basis des GfK-Panels steht ab sofort auf der FFA-Website zum Download bereit.

Herzlichen Glückwunsch an das Team hinter Zoomania: Golden Globe in der Kategorie Bester Animationsfilm!

und hier noch einmal das INDAC-Interview mit beiden Regisseuren, Byron Howard und Rich Moore!

und das tolle Interview mit Zoomania Produzent Clark Spencer:

„We are not chasing dollars, we are chasing good stories!“ – INDAC Interview with Producer Clark Spencer about Disney`s ZOOMANIA

‚Zootopia‘ Character Animation – Animation Supervisor Kira Lehtomaki – Variety Artisans

ZOOTOPIA. ©2016 Disney. All Rights Reserved.

Animated films are full of specialties that most viewers can’t see, and one of the most important is character animation, where the animators become the actors who bring characters to life. On Walt Disney Animation Studios’ ‚Zootopia‘ the main character, Judy Hopps, was overseen by animation supervisor Kira Lehtomaki. Kira came to Variety to reveal just how much of her is in that plucky bunny.

Producer/Writer/Host: David S. Cohen
Supervising Producer: Preston Northrop
Editor: Armando Aparicio
Camera: Preston Northrop, Armando Aparicio, Sal Castellanos
Artisans Set Design: Cindy Chao & Michelle Yu

FMX 2016 präsentiert Masterclass mit ROB LEGATO

Bagheera (voice of Ben Kingsley) mentors Mowgli (newcomer Neel Sethi) in

Pressemitteilung der FMX 2016, Ludwigsburg, den 8. April 2016.

Weltpremiere in Stuttgart: Film Engine, der Nachfolger der Cinebox (Crytek), wird auf der FMX zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert und ermöglicht es dem Fachpublikum, im Rahmen der Film Engine Virtual Production Stage in die Echtzeit-Filmproduktion einzutauchen. Zum allerersten Mal wird auf der FMX dabei den Besuchern die Gelegenheit geboten, an virtuelle Kameras Hand anzulegen, Regie-Erfahrung im VR-Bereich zu sammeln und Teil einer Virtual Production Pipeline zu sein – hautnah und live auf der Bühne. Die Virtual Production Stage wird mit Unterstützung der Partner Ncam, OptiTrack, ARRI, AMD und HP realisiert.

Als besonderes Highlight hat sich der zweifache Oscarpreisträger Rob Legato (VFX für Titanic und Hugo) mit einer Masterclass angekündigt, die am Donnerstag, den 28. April, von 15 bis 17 Uhr stattfindet.

website: www.fmx.de

Film Engine ist FMX 2016 Main Partner – ebenso wie das Animation Media Cluster Region Stuttgart (AMCRS), AMD, Backstage, CryEngine, Dell, Epic Games, HP, NVIDIA und Intel.

Die FMX wartet mit elf verschiedenen VFX Case Studies auf. Roger Guyett, Patrick Tubach und Paul Kavanagh (allesamt ILM) sprechen darüber, wie bei der Umsetzung von Star Wars: Das Erwachen der Macht praktische und digitale Effekte miteinander vereint wurden. Auch die Effekte der DC-Comicverfilmung Batman vs. Superman (Keith Miller, Weta Digital und Dan Zelcs, MPC) und der Marvel-Produktionen Deadpool (Jan Philip Cramer, Digital Domain) und Captain America: Civil War (Florian Gellinger von RISE FX und Alessandro Cioffi von Trixter) werden analysiert. Ebenfalls im Blickpunkt: Ex Machina, der in diesem Jahr den Oscar für die besten visuellen Effekte erhielt (Paul Norris, DNeg), Gods of Egypt (Julian Dimsey, Iloura), San Andreas (Thomas Zauner, ScanlineVFX), Bridge of Spies – Der Unterhändler (Sven Martin, Pixomondo), sowie das Chemical Brothers-Musikvideo Arms Wide Open (David Fleet, The Mill). Will MacNeil widmet seine Case Study dem Motion Design im Hause MPC und Fon Davis (Fonco Creative Services) eruiert den Einsatz von Miniatur-Modellen im digitalen Zeitalter.

Arrow Virtual Reality for Production

David Morin (Chairman des Virtual Production Committees) kuratiert die Präsentationsreihe „Virtual Reality for Production.“ Hier sprechen VFX Supervisor Rob Legato sowie Adam Valdez (MPC) und Keith Miller (Weta Digital) über die kreativen und technischen Prozesse, die bei der Virtuellen Produktion von Disneys The Jungle Book zum Tragen kamen. Duncan Burbridge (The Third Floor) teilt seine Sicht auf immersive Produktionsmöglichkeiten im Bereich VR, während Ron Frankel (Proof) die Virtuelle Produktion von Pan und Gods of Egypt unter die Lupe nimmt. Des Weiteren erläutert Kevin Margo (Blur Studio) die Virtual Production Pipeline seines eigenen VFX-Kurzfilms CONSTRUCT. Eine Podiumsrunde mit ausgewählten Referenten vertieft die Diskussion über den Einfluss von Virtual Reality auf die Filmproduktion.

Arrow Animation

Die Vortragsreihe „The Art of Animation“ erhält illustren Zuwachs: Eine Expertenrunde aus dem Hause Disney Animation geht auf die Recherche und anschließende Umsetzung des animierten Abenteuers Zoomania ein (Scott Kersavage, Brian Leach, Matthias Lechner, Michelle Robinson). Thomas Meyer-Hermann und Angela Steffen (beide Studio Film Bilder) stellen ihre internationale Serie Meine Schmusedecke vor. Die Concept Art von Zoomania steht im Fokus von Matthias Lechners Präsentation. Eine weitere Case Study lädt dazu ein, Manou the Swift (Andrea Block und Christian Haas, LUXX Studios) genauer zu betrachten.

Arrow Virtuelle Realität

Das VR-Opening Panel „The Present and the Future of Virtual Reality“ nimmt eine Bestandsaufnahme im Bereich Virtual Reality vor, die gerade dabei ist, ein massentaugliches Medium für PC, mobile Endgeräte und Spielkonsolen zu werden – mit Neil Schneider (The ITA), Simon Benson (SCE WWS), Daniel O’Brien (HTC), Billy Harrison (Optoma), Alon Melchner (wakingapp) und Dr Michael Madary (Johannes Gutenberg Universität, Mainz). Verschiedene Referenten sprechen über ihre Arbeitserfahrungen, die sie als Designer und Regisseure von VR-Projekten sammeln konnten: David Bowman erzählt, wie bereichernd die Arbeit an Cryteks The Climb war, und Nick Whiting (Epic Games) wirft einen Blick hinter die Kulissen von Bullet Train. Außerdem nähern sich Anrick Bregman und Yates Buckley (beide UNIT9) dem Medium Virtual Reality sowohl aus der Perspektive von Filmemachern als auch Neurowissenschaftlern. Colin McGreal (Reel FX) definiert die Dos und Don’ts, die für den Einsatz von VR im Bereich der Werbung Gültigkeit haben. Tristan Salomé steuert seine spezifische Sicht als CEO (PresenZ) bei. Im Rahmen der Podiumsdiskussion „What it Means to Direct & Design for VR“ geben Andrew Daffy (DAFFY LONDON), Rainer Gombos (REALTRA) und Alex Hessler (Tippett Studio) ihre persönlichen Erfahrungswerte preis.

Arrow Games

Kim Libreri, Michael Gay und Haarm-Pieter Duiker (Epic Games) erläutern ihre Arbeit an der cineastischen Eröffnungssequenz von Paragon, dem neuen MOBA für PlayStation 4 und den PC. Tameem Antoniades (Ninja Theory), Steve Caulkin (Cubic Motion), Vladimir Mastilovic (3Lateral) und James Golding (Epic Games) gehen in ihrer Case Study gemeinsam auf den digitalen Character Senua in Ninja Theorys Hellblade: Senua’s Sacrifice ein. Im Fokus steht der starke, künstlerische Anspruch und die beeindruckende Motion-Capture-Technologie, die es ermöglichte, einen der glaubwürdigsten, komplexesten traumatisierten Character zu entwickeln, der derzeit in Videogames spielbar ist.

Arrow Technologie

Die Technologien im Bereich Light-Field, High-Dynamic-Range-Imaging und multispektrales Lighting sind die zentralen Themen der Programmreihe „Computational Cinematography,“ die von Paul Debevec (USC) kuratiert wird. Neue Einsichten in die Light-Field-Technologie und die Zukunft der Filmproduktion werden dabei von Jon Karafin (Lytro) geboten. Darüber hinaus stellt Gaël Seydoux Technicolors extensive R&D-Arbeit im Bereich Light-Field vor, und Abe Davis (MIT) macht erfahrbar, wie die Informationsmengen in datenintensiven Light-Field-Fotografien aus einer kleinen Teilmenge dieser Fotografien rekonstruiert werden können. Paul Debevec selbst hat sich der praktischen, multispektralen Lighting-Reproduktion verschrieben, die ein reales Setting simulieren kann. Gemeinsam diskutieren alle Referenten des Tracks, wie es um den aktuellen Stand der computerbasierten Kinematografie bestellt ist.

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Das INDAC Interview mit den Zoomania-Regisseuren Byron Howard und Rich Moore

Schnitt und Regie: Alexander Jarosch

Ich hatte die Gelegenheit und die Freude, die beiden Regisseure von Zoomania zu interviewen, hier ist der Mitschnitt, der von Alexander Jarosch wunderbar geschnitten wurde. Großes Dankeschön an ihn! Bitte gerne weiterteilen, wenn es Euch gefällt!

jowo zooomania

 

DAS Q&A zu ZOOMANIA in Berlin – DER MITSCHNITT

 

Berlin, Zoo-Palast, 4. Februar 2016:  INDAC lud in Zusammenarbeit mit Walt Disney zur Avant-Premiere und zur Präsentation von Zoomania mit den Regisseuren Byron Howard und Rich Moore und dem Produzenten Clark Spencer.

Für alle, die an diesem Event nicht teilnehmen konnten, hier der Mitschnitt des Q&A. Bitte weiterempfehlen!

Ein Riesendankeschön an Sarah Nolte und Nils Zenker aus Leipzig, denen wir den Mitschnitt verdanken! Vielen, vielen Dank!

Moderation des Q&A: Stefan Kuhlmann

Die Indachs-Kritik von Friederike Trunzer zu Disneys ZOOMANIA

Zoomania ist der neue Disney Animationsfilm der ab dem 3. März in den deutschen Kinos zu sehen sein wird. Mit diesem Film ist den Machern eine herzerwärmende Geschichte gelungen, die kleine und große Zuschauer gleichermaßen ansprechen und unterhalten wird.
Der Film erzählt die Geschichte der kleinen, mutigen Häsin Judy Hopps die sich als Polizistin im Großstadtdschungel bewähren muss.

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INDAC SCREENING: Disneys ZOOMANIA

In Zusammenarbeit mit  The Walt Disney Studios Motion Pictures Germany darf INDAC jeweils 5 Animationschaffende zu den Pressevorführungen des Films Zoomania in Köln, München, Hamburg und Berlin einladen!

RELUCTANT PARTNER -- Fast-talking, con-artist fox Nick Wilde is not really interested in helping rookie officer Judy Hopps crack her first case. Directed by Byron Howard and Rich Moore, and produced by Clark Spencer, Walt Disney Animation Studios' "Zootopia" opens in theaters on March 4, 2016. ©2016 Disney. All Rights Reserved.

RELUCTANT PARTNER — Fast-talking, con-artist fox Nick Wilde is not really interested in helping rookie officer Judy Hopps crack her first case. Directed by Byron Howard and Rich Moore, and produced by Clark Spencer, Walt Disney Animation Studios‘ „Zootopia“ opens in theaters on March 4, 2016. ©2016 Disney. All Rights Reserved.

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Fun Fact ZOOMANIA: Bob and Ray – Slow Talkers of America

Bob and Ray was an American comedy duo whose career spanned five decades. Composed of comedians Bob Elliott (1923–2016[1]) and Ray Goulding (1922–1990), the duo’s format was typically to satirize the medium in which they were performing, such as conducting radio or television interviews, with off-the-wall dialogue presented in a generally deadpan style as though it was a serious broadcast.

Slow Talkers of America is the title of a classic comedy routine by Bob and Ray. It was released on their live performance albums The Two and Only and A Night of Two Stars. In the routine, Ray Goulding interviews Bob Elliot, who is playing the President „and Recording Secretary“ of the Slow Talkers of America. Instead of drawing his individual words out, Bob speaks the words at a normal speed, but leaves long pauses between them. Ray starts guessing what the next word will be, and speaking his guesses out loud during the pauses, in frustration at waiting. At first he is fairly successful at guessing what Bob is going to say, but soon Bob starts intentionally changing his responses to make Ray’s guesses wrong. Ray’s frustration increases until he can’t take any more, and brings the interview to an end.

The routine has been repurposed for the 2016 Disney animated feature Zootopia, using a sloth as the slow talker.

Die INDAChs Kritik von Agon Ushaku zu Disneys Zoomania

ZootopiaZoomania – tierisch gut! 
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Agon Ushaku

Schon als ich den ersten Trailer zu „Zootopia“ sah, fiel mir sofort auf, wie viel Detailliebe in jedem Tier steckt, das in der gezeigten Szene vorkommt. Es war ein Musterbeispiel für liebevolle, detailreiche und ästhetisch überzeugende Charakter-Animationen. Dabei sah man noch nicht gar viel mehr als ein paar Walkingcycles, die von einer Erklärung begleitet wurden, welche Idee hinter „Zootopia“ steckt. Doch das Gezeigte weckte sofort das Gefühl, dass es hier um mehr geht als nur noch einen Film, der eine soziale Gesellschaft mit sprechenden Tieren zeigt. Als dann der zweite Trailer mit dem Faultier „Flash“ zu sehen war, dachte ich mir: „Wahnsinn!“ So herzhaft gelacht hatte ich schon länger nicht mehr. Auch deshalb stellte sich mir aber sofort die Frage: „Lässt sich die hier gezeigte Szene im Film überhaupt noch toppen?“

Die Antwort auf diese Frage: Vielleicht nicht unbedingt toppen. Aber die Szene aus dem Trailer war dennoch nur eines von mehreren Highlights, die meisterhaft in einer tollen Geschichte inszeniert werden. Die Einführung der beiden Protagonisten, der Prolog und die anschließend beginnende Reise sind perfekt miteinander verwoben. Es gibt DramaSpannung, auf vielfältige Art beeindruckende Szenerien, imd auch viel Gefühl – Tränen und Lachen par excellence! 
Die erzählte Geschichte funktioniert perfekt. Und gerade die etwas erwachsenere und komplexere Kommunikation zwischen den Charakteren – sowohl inhaltlich als auch visuell – bringt den Disney-Erzählstil auf einen neuen Level. Sie transportiert auf meisterhafte Weise Kritik an der aktuellen Gesellschaft, an Vorurteilen und Rassismus, sowie deren überaus zerstörerischen Folgen, mit dem Stilmittel der Eigenschaften und Besonderheiten der verschiedene Tierarten. 
Disney hat mit „Zootopia“ ein neues Kapitel aufgeschlagen und eine neue Welt erschaffen – und seine Erzähltechniken um einen wichtigen Schritt vorangebracht. So ist „Zootopia“ für mich nicht nur ein großartiger und definitiv oscarverdächtiger Animationsfilm – sondern auch ein Blick in eine neue Welt, die viele unentdeckte Möglichkeiten für die Zukunft bietet. Auch deshalb sollte jeder diese Welt unbedingt kennenlernen.   

Die INDAChs Kritik von Sarah Nolte zu Disneys Zoomania

NATURAL ENEMIES — Zootopia's first bunny officer Judy Hopps finds herself face to face with a fast-talking, scam-artist fox in Walt Disney Animation Studios'

Seit ich den ersten Trailer zu Zootopia gesehen habe, freue ich mich auf diesen Film.  Und mit jedem weiteren Trailer wurde die Freude nur noch größer.
Ich weiß gar nicht mehr wie oft ich mir die Szene mit Flash dem Faultier angeschaut habe.
Jetzt, nachdem ich den Film schon sehen durfte, kann ich sagen, dass es sich gelohnt hat. Disney hat mal wieder etwas Wunderbares auf die Leinwand gebracht. Read more

„We are not chasing dollars, we are chasing good stories!“ – INDAC Interview with Producer Clark Spencer about Disney`s ZOOMANIA

I did this interview with producer Clark Spencer last October 2015, when he visited Hamburg and Munich to promote his new film Zoomania aka Zootopia.
He first walked us in a short presentation through the movie, showing us bits and pieces from the movie, around 15 minutes including the outstanding sloth scene, when Judy and Nick try to get information about the car license number early in the story.
Afterwards we sat down at the lovely Münchner Hof hotel and chatted for about 15 Minutes together with Amy Astley from PR. This is, what we talked about:

 

Johannes: There is this hilarious visual joke – the bitten carrot on Judys Laptop.

Clark Spencer: It was one of the great fun things to do in the film because we created a modern world created by animals but we still needed to be relatable to humans. Because John always says: Make the world believable!!! Make it a world, we do not know – then it becomes science fiction and that is not really fun in animation. So in the result to make it believable and grounded, we did things that made the world very animal and then placed something like the I-Paws instead of the I-Pads in the film and then we put a carrot on it just to give it the extra layer, that the audience may see or may not see… but it is like giving a lot of depth to the movie.

Johannes: Same with the hilarious „Prey-Da“ Label instead of PRADA, which you can see on the poster. Tells me, that the people involved making the movie loved the project!

Clark Spencer: They loved it indeed. For two reasons I think. We have not done an animal film in a very long time! An all animal film basically since the Lion King! So for the animators, for the visual developing team, for the character designers, they were just having a blast doing animal instead of humans. It was really using a different kind of tool set for them. And then for the story team and for the writers and the directors and even for the other artists as we started to develop the world, everybody came up with these great ways of incorporating things into it like Prey-da or Lulu Lemmings or Bearberry one of those things where you can just riff on puns and other ideas that we feel like really mix, hopefully mix, that people, when they look at it, realize that is going to be a really funny movie.

Johannes: I read somewhere, that there has been a gag board in the old Disney studio in the Thirties and Forties, where everybody was invited to put gags on for a short or a feature film for 5 Dollars or something, so that those gags could be incorporated into the movie. Zoomania is so rich of great details, you have to see it four, five times to get everything and later on you can go through the movie frame by frame when it will be released on Blueray or Dvd to find even more. This reminded me somehow of the old gag board.

Clark Spencer: And that is what the artists here have really done! They have thought about every single scene and „Whatelse can we add?“ So even when it was done in story and done in layout for the camerawork, when it went into animation the animators were thinking: „what can we do? Or when it gets into FXs, the effects team were thinking: is there another layer we can do? not just technically but in terms of actually having fun with this world that audiences may or may not see. And you know there are Disney references throughout the entire movie because we have fun with that. So I think, there are all those layers, but we had that same idea with the board like they had way back then. What we do, we say to anyone in the studio: Do you have an idea? Email it to the directors and we look at every email, we will get to see what those ideas are, because some of the best ideas come from unknown, no that is the wrong word…

Johannes: unexpected…

Clark Spencer: Yes, they come from unexpected places! I always have told this as an example – this is going back to Ralph for a second, where there is a moment, where we had to figure out how – end of the second act, Ralph is going back to his game and he is all by himself in the appartment building, he has to figure out why he thinks now, that there is something wrong. And what he does, is, he sees Vannelope´s Face actually on the side of this Game that she is in – „Sugar Rush“. And we could not figure it out in the first place. No! Storyartists could not figure it out. Writers could not figure it out. Directors could not figure it out, even the story trust could not figure it out. Nobody could give us a simple way to do it. And someone emailed us and said „What, if her picture was on the side of the game cabinet?“ And you think to yourself: „That is the most brilliant idea I ever heard of!“ Or why would she be on the side of the game cabinet, if she was not actually supposed to be a big character in the game! So to me that really opened up the sense of „You have to always encourage people!“, whether it is gags, storytelling, emotion, whatever it is, people, design, whatever it might be – people have great ideas! Those are all creative people. Do not assume that only twenty people can figure that out! Let the whole studio be a part of the creative lab.

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Johannes: You called it this now the second Renaissance of Disney animation, there have been difficult times in the past for the Disney studios after the perfect storm of people came up with movies like Mermaid, Aladdin, Beauty and the Beast and The Lion King – the so called first renaissance. It is great to see that this communication of creativity has come back. Now I have to say this is a rare thing here in Germany too. So we need your advise here. How can you relearn this kind of creative communication amongst artists to make the movie better in every way.

Clark Spencer: I think, this is really a good question. It does not happen easily. And you cannot give up on it! Because when John (Lasseter) and Ed (Cadmull) came in and they talked about the idea of the story-trust and you have the idea, that the director shows the movie to the other directors and the other directors would give feedback… In the beginning, it felt like, that seems like a pretty good idea, like that is something you can adapt. But when you go into a room and all the people there tell you, that everything is wrong with your movie – they are talking about what is right too, yes – but they are telling you everything is wrong with your movie… In front of John Lasseter and Ed Cadmull! If you do not have confidence, you start to worry: „I am going to loose my job! I am not good! I do not know how to do this film. I do not know what the story is.“ You start to…. you can loose your confidence! The key is John Lasseter! He believes in the people. So John always believed in the filmmakers. In a way that made you feel like „I have the support that I need, to know that even I give feedback that is saying That is not working in the film it is feedback that is coming from a supportive place not from an attacking place. And I think that takes many years to build and that is why in the beginning it worked but it did not work as well as it is working right now. Because right now all the filmmakers feel like we are one together making these movies! We all felt like we were there making Big Hero Six, we all felt like being there making Frozen, the same with Wreck It Ralph – but it took us a few years to achieve that. Bolt was one of the first movies to do that, then Tangled. It took us a while for all the filmmakers to understand that this is a really supportive environment. So you kind of have to understand: it is a very long term vision, we are saying: we are going to get there and when we get there it will be unbelievable great! And it will be really fantastic. So it is worth the journey of getting there and have someone always saying I am here to support you, to let you know that even if you get a lot of feedback, alot of critical eyes on your film you are still good! You still are going to make this movie great! So do not give up on it!“ And I think that is what John Lasseter does in an amazing way. And we had all to go on that journey to realize it would be then very easy after one or two times. You say: You know what? It is a little bit uncomfortable I do not know if I love this. So, you know, I think I have gotten enough ideas I think I know the movie I wanna make. Thank you! But instead of this every three or four month you have to show your movie and have people coming in to collaborate. Now we see the results of it. So we all understand it now, but it took us a while, … ourselves to really understand it…

Johannes: Yes, I think you started this somehow alongside the production of „Meet the Robinsons. It is tricky, because I have seen Don Hahn´s beautiful documentary „Waking Sleeping Beauty“, if „Frozen“ is your „Lion King“ you could be in for trouble, seeing what happened after Lion King phenomenal success.

Clark Spencer: I think what the key is, and this is really important: Nobody believes, that we are as great…, , nobody believes that we hit our pinnacle, we have achieved our pinnacle. Nobody says we have achieved that – now we just can do that. Frozen is just a film building to greater things to us. Boxoffice cannot always be the determination of success because in the end of the day. films hit in different ways, in different moments in time for different reasons, we all know that aspect of it, but the key is, if every film is telling a great story and if the audience is going to see that film and love it, then we are doing our jobs correct, obviously: do we want our films to go out there and be that succesful? Absolutely. But you can´t assume that that you will do every time. That is not what John Lasseter says. He doesn´t say every film has to be that. What John says is that every film has to be great in terms of its storytelling with compelling characters and a believable world. And if we will do that, people will come. And people will do come in a way that we will still be creative, we will still hold on to the fact that people will say Walt Disney and Pixar are making great movies. That is what our goal ultimatively is. And the rest of it comes, when it hits on the right moment. Or it comes because the story is great or it is a combination of the two. And I think, that is it what it is really for me, what I appreciate about John. We are not chasing dollars, we are chasing good stories.

Amy Astley: You see, when we did Lion King, everything had to be muscials at that time. If you look at the projects we are doing right now? Frozen is the opposite of Big Hero Six, Zootopia is very different from Moana. Four films that are totally different from each other… So I think this is a great statement of the vitality right now as well.

Clark Spencer: We are not doing the same thing again. We are not saying, now let us repeat this. And also what is important to me, there is a lot more of animation out there. So as a result we know, that everybody… we have a lot of competition out there that we always have to be thinking about. And I think in the days of Lion King, well being there, you know it felt like Walt Disney Animation we made the Lion King we will make movies and the people will come. Now you realize there are great movies getting made, live action and animation both, in a way that says we have to continue to not become full of ourselves we cannot have just complete confidence so whatever we will do, will be easy and great. We have to really deeply dive in, we have to do the research. We have to figure out the characters, we have to know how to make the story great!

Johannes: You as a producer must feel like in heaven. You are at the right time at the right place. You stayed through the dark times and now you are there, everything pays of. No you have to control these really great creative people to not make this movie for 500 Billion Dollars, you just have a such and such amount of money. So you have to choose what to take and not to take. Is it hard to do?

Clark Spencer: You know it is hard on one side and easy on another side. So I always feel like the one of the things I have to do is to create a really open creative environment. And you can not tell people today you must be creative. You need to solve this creative story problem by five o Clock tonight or we will be in trouble, because you won´t get the best idea. That means, that if I go home at 5 o`Clock at night, – I don´t, but lets say I do go home at 5 o`Clock that night- …

Johannes: You never go home…

Clark Spencer: … then I go home thinking, we did not solve that problem. It is still in my brain. As a producer I am still thinking we have to solve that problem. But I know the ideas were just not good enough and fundamentally what drives me a s producer is we got to create the best idea. Once we do, everything else will figure its way out. So again it is sort of a longer term strategy rather then a short term strategy because it is very easy to check boxes and say we did that we did that we did that because that won´t lead to the best movie. On the other side of it to your point you have to balance the fact that you can´t just say we will spend nine month trying to figure out that creative idea. There has to be a moment where you say we have to at least to land on something. But I have one huge toolset I always can fell back on which is John Lasseter and the story trust. So if we ever get in a place where I feel we need another set of eys in here, we need somebody else to help us understand what we are mssing we can always go to them. And John comes to Disney to Burbank every week on a Tuesday and a Wednesday so we always have the ability to get another set of eyes in there to help us unlock something. So that as a producer that is my job. My job is to say I feel like we are in a place where we need somebody else. May be it is a visual developing artist. May be it is another story artist. May be it is a different writer coming in for a moment. For a day or two just to brainstorm some ideas. Whatever that is, this is my job as a producer. To say i feel like we hit a point where we need a few other influences in here that will help us to unlock something in a great way And that is one of the things we are lucky about, because we have all these talented people in a building that we can kind of draw upon. But you have to watch at what point you feel like that is the next step only to take.

Johannes: So it is essential to have everything under one roof.

Clark Spencer: Yes, absolutely.

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Johannes: Here in Germany we have the attitude that animation can be done in East Asia while preproduction can be done in Italy, here we will fund the money, we are giving the money. And its all dislocated, its all over the place, spread out. It is a very hard thing to communicate between an italian and a german guy, you can imagine how difficult it is for a german guy to discuss things in english with an eastasian guy living in a different cultural setting and timezone… You have so many countries under your roof, but you have one roof.

Clark Spencer: And this is really a gift! You know there a many ways to make a filmto your point and it is much more complicated when you make parts of it in different places around th world or even in different parts of the United States, that would become very complicated but we a re lucky because we do have everything under one roof. Yet we still get a very international feel to it because people come from all over the world. People from Asia, from all parts of Europe, all over South America and even Africa We have people who have come to the studio in a way to build in and bring in those other ideas which is also important so we are not just one type of mindset. We have other creative minds in there that come from all the other parts of the world and they can unlock other things or are familiar with other things we ourselves in the United States might not be familiar with and I give again a lot of credit to John and Ed who really feel like it is the strongest way to make a movie. Because if everyone is under one roof communication is immidiate. And it is clear and the minute it is not clear you immidiately know that it is not working. Right, you know, like somebody got the wrong idea as supposed to I have communicate something in a week or two I see something that now tells me, that idea did not get communicated quitecorrectly you can actually see it in the work in a moment. This working method is really beneficial.

Johannes: How much time do you need to stay on the edge of development and new trends.

Clark Spencer: Again we are lucky, we work in this great company that has all these great smart individuals who are thinking about this. They are thinking about Virtual Reality, they are looking at the interactive games, they are looking at mobile phones in terms of what games can be played on mobile phones. And what types of merchandise exist out there. What is the cutting edge in the toy department, if you will. So we as filmmakers don´t have to worry about technically where those worlds are at or even what other people are wanting out of that. We just have to think about: how do we creatively make sure, that whatever is going into that, is something we think is building on our own story and our own characters. That´s where we come in. They come in with a platform, they come in with the ideas and then our role is to really sit there and make sure that it still feels like it is all from the same movie. That it is all the same characters. From that standpoint we are pretty lucky, because we have again this huge wealth of amazing people and talent within the Walt Disney Company. Much bigger than us, But it is one of those fun and incredible parts of the process: we are busy making the movie. We are trying to solve our story. We are building our characters and animating our film. And then we start meeting with these other groups It is like sort of saying well
What is the toys can look like what would be an idea for the theme park what is an idea for a game and you start realizing it ios way bigger then just this one story but in the end of the day you still have to figure out and give the time to make sure that all that is of the same quality of the movie.

Johannes: Will we still have linear storytelling in the future or will that change?

Clark Spencer: That is really a good question and I feel like I am not enough on the cutting edge to give the exact answer but my gut tells me that cinema has existed through all of these evolutions of technologies, so there is something about linear storytelling and great storytelling that still makes the people wanna see movies in a way that people saw 60, 70 years ago. That will not change. That does not mean that more people want to see in other ways and virtual reality could be a new way to go do that. But there is something to me, personally, something about the communal idea of going to a theatre to sit with all these people and the laughter and the emotion, the tension, that people hold in their seats – there is an energy to that, that I feel like will always be the thing that draws people to the cinemas or -knock on wood- draws people to the movies because I like to see movies on the big screen.

 

 

Die INDAChs Kritik von Friederike Trunzer zu Disneys „ZOOMANIA“

ZOOTOPIA ??OFFICER HOPPS -- Judy Hopps (voice of Ginnifer Goodwin) believes anyone can be anything. Being the first bunny on a police force of big, tough animals isn't easy, but Hopps is determined to prove herself. Featuring score by Oscar?-winning composer Michael Giacchino, and an all-new original song,

Hallo Johannes,

erst noch einmal ganz herzlichen Dank für das Organisieren des tollen Events in Berlin!
Folgend nun meine Kritik zu Zootopia/Zoomania:
In Zootopia, dem neuesten 3D-Animationsfilm aus dem Hause Disney, geht es um Freundschaft und darum seinen eigenen Traum zu leben. Dabei entstanden ist ein Film, der von lustigen Schoten bis zu hin zu nachdenklichen Untertönen alles abdeckt.
 
Die kleine Häsin Judy Hopps träumt den klassischen amerikanischen Traum: Sie will es von den verträumten Karottenfeldern ihrer ruhigen Kleinstadt in die Großstadt Zootopia schaffen. Dabei will sie als Hase nicht weniger als das Unmögliche erreichen. Sie will unbedingt Polizistin werden, ein Job, der in dieser tierischen Welt ausschließlich den großen, starken und furchtlosen Tieren vorbehalten ist.
 
Dies ist die Ausgangssituation des Films. Natürlich kommt Judy auf ihrem Weg die eine oder andere unvorhergesehene oder absehbare Unwegsamkeit in die Quere, aber Sie hat mit dem Fuchs Nick einen smarten, pfiffigen Kleinkriminellen an ihrer Seite.
 
Was den Film meiner Meinung nach zu etwas Besonderem macht, ist die äußerst clevere Welt und Gesellschaft, die sich die Disney-Macher von Zootopia ausgedacht haben. Man merkt beim Anschauen mit wie viel Leidenschaft und Freude sie diese tierische Zivilisation erschaffen haben. Eine Welt in der das alltägliche tierische Großstadtleben perfekt organisiert und strukturiert ist. Dabei wurden wunderbare und intelligente Lösungen gefunden, die beim öffentlichen Nahverkehr beginnen und dem Problem wie Elefanten, Hasen und Lemminge in einem Zug fahren, ohne das die einen die anderen zertrampeln, und beim Saftverkauf für Giraffen endet. Der Film bietet dem Zuschauer eine bunte und fantastische tierische Zivilisation, die neben den genialen Ideen vor allem auch von den beeindruckenden und abwechslungsreichen Bildern lebt, die durch die verschiedenen Stadtteile von Zootopia entstehen.
 
Wie gewohnt, sind die Animationen prima und machen Freude beim Ansehen. Vor allem die beiden Hauptcharaktere Judy und Nick sind sehr gut animiert. Hier haben mich vor allem die Face Expressions begeistert, die in vielen Close ups zu sehen sind.
An dieser Stelle soll auch das Charakter Design der Tiere nicht zu kurz kommen. Denn auch hier haben sich die Macher des Films jede Menge Gedanken und Mühen gemacht. So besitzt jede Tierart eine ganz eigene Charakteristik, die nicht alleine nur durch reine Äußerlichkeiten, sondern vor allem durch spezifische Bewegungsabläufen definiert wird.
 
Mein Fazit: auf alle Fälle sehenswert für Klein und Groß. Und ein Film, den man mehrfach sehen muss, um all die kleinen und großen Ideen und Gags zu sehen.
Liebe Grüße
Friederike

2D-Animationsgrafiker und Bachelor Grafik-Designer http://www.rike-trunzer.de/  

Die INDAChs Kritik von Wolfram Kampffmeyer zu Disneys „ZOOMANIA“

Das Landei Judy Hopps ist eines von hunderten Hasenkindern einer Karottenfarmer-Familie, das schon in Jugendjahren davon träumt, eine erfolgreiche Polizistin in der Riesenmetropole Zotopia zu werden. In dieser Stadt leben Tiere sämtlicher Spezies mehr oder weniger harmonisch zusammen. Doch ein Hase als Polizist gabs noch nie, hier dominieren schwere und große Tiere wie Elefanten, Büffel und Nashörner.

Dennoch absolviert Judy die Polizeischule erfolgreich und versucht sich, unter den massigen Alphatieren zu behaupten.

Als sie den Fall eines vermissten Otters übernimmt und den Fuchs und Gelegenheitsgauner Nick als Helfer gewinnt, nimmt der Film mächtig Fahrt auf.

„Zootopia“ ist wie immer bei Disney als Kinderfilm konzipiert, doch behandelt er ein ernstes Thema: Ausgrenzung und Rassismus unter dem Deckmantel „niedliches Tierreich“.

Hat Judy anfangs selbst mit Vorurteilen zu kämpfen (ein kleiner Hase hat im rauhen Polizistenalltag nichts zu suchen), ist sie später selbst dafür verantwortlich, die größte Diskriminierungswelle in Zootopia auszulösen (alle Raubtiere sind böse und müssen gehen).

Dieses Problem wird im Film natürlich wieder gelöst und zum Guten gewendet. Hoffentlich kommt die Message flächendeckend an und verändert die Welt der Menschen ebenfalls.

Wolfram Kampffmeyer, Freelance 3D artist, located in Ludwigsburg

 

INDAC läd herzlich ein zu Disneys ZOOMANIA

Einladung zur exklusiven Preview

in Anwesenheit der Filmemacher
am Donnerstag, 04. Februar in Berlin

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Wir freuen uns, Sie am 04. Februar in Berlin zu einer exklusiven Preview des 55. Spielfilms aus den
Disney Animation Studios ZOOMANIA

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in Anwesenheit der Regisseure Rich Moore und ByronHoward, sowie des Produzenten Clark Spencer einzuladen.

Die Filmemacher werden nach dem Film für Fragen zum Film zur Verfügung stehen.

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Donnerstag, 04. Februar 2016
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Hardenbergstr. 28A, 10623 Berlin

19:30 Uhr // Einlass
20:00 Uhr // Filmbeginn (OV, 2D)
21:40 Uhr // Q&A
22:00 Uhr // Ende der Veranstaltung

Judy Hopps ist Polizistin aus Überzeugung! Sie lässt sich von nichts unterkriegen – schon erst recht nicht von der 2406_8231_OTatsache, dass sie als erster Hase bei der Polizei Zoomanias oftmals dem Spott ihrer – im wahrsten Sinne des Wortes – großmäuligen Kollegen ausgesetzt ist. Sie glaubt fest daran, dass man einfach alles werden kann, wenn man hart genug daran arbeitet. Trickbetrüger Nick Wilde sieht das ganz
anders – und ausgerechnet mit ihm muss die aufgeweckte Häsin zusammenarbeiten, als sie endlich die Chance bekommt, sich einmal wirklich zu beweisen…

 

Disney blickt auf eine lange Historie von phänomenalen Filmen mit tierischer Starbesetzung zurück und zeigt mit ZOOMANIA erneut, wie der Hase läuft. Nach den Sensationserfolgen von DIE EISKÖNIGIN – VÖLLIG
UNVERFROREN und BAYMAX – RIESIGES ROBOWABOHU gibt im März 2016 ZOOMANIA als 55. Spielfilm aus den Disney Animation Studios sein Leinwanddebüt.

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Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Tag in Berlin
begrüßen zu dürfen. Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind und nach dem

„First come – first serve“

Prinzip vergeben werden.

Rückmeldung bitte bis Freitag, den 29. Januar 2016

per Email an: zoomania@blackrabbit-pr.com

Stichwort: INDAC: ZOOMANIA

 

Personen, die im Vorfeld nicht angemeldet wurden, können nicht zugelassen werden.

Bitte beachten Sie, dass es vor Ort umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung unerlaubter Aufnahmen geben wird!!!!

Kontakt

Wir sind erreichbar! Seid nicht schüchtern, schreibt uns oder schickt uns eine Zeichnung.