Sherlock Gnomes Trailer – ab dem 3. Mai im deutschen Kino!

Pressemitteilung der Paramount Pictures Germany:

Liebe Freunde der gepflegten Gartengestaltung,

unsere pfiffigen Zwerge haben es eilig, die Kinoleinwand auf den Kopf zu stellen und stürmen bereits früher in die deutschen Kinos: Der Starttermin von SHERLOCK GNOMES wurde auf den 3. Mai 2018 (vorher 10. Mai 2018) vorverlegt.

Einen Eindruck, welchem kniffligen Fall sich unsere Helden dieses Mal stellen müssen, bekommen Sie im aktuellen Zwergen-Trailer zu sehen:

Zum Inhalt:

Nachdem der Streit zwischen den beiden Gartenzwerg-Familien Zinnoberrot und Blaublut endlich begraben werden konnte und Gnomeo seine Julia heiraten durfte, begeben sich die einstigen Rivalen gemeinsam nach London und leben dort friedlich Gartenzaun an Gartenzaun. Nichts kann das Zwergen-Idyll stören, so scheint es. Doch dann verschwinden plötzlich Gartenzwerge spurlos in der ganzen Stadt, was die heile Zwergen-Welt gehörig aus den Fugen geraten lässt. Die Lage ist knifflig, aber Gnomeo und Julia bekommen professionelle Unterstützung vom furchtlosen Beschützer der Gartenzwerge – keinem Geringeren als dem berühmten Meisterdetektiv Sherlock Gnomes. Gemeinsam mit ihm und seinem Assistenten Watson begeben sie sich auf ein bis in die Zipfelmützen spannendes Abenteuer mit der Mission: Rettet die Gartenzwerge!

 

Produziert wurde das nur sehr lose auf Sir Arthur Conan Doyles „Sherlock Holmes“ basierende Abenteuer für Groß und Klein von Elton John und David Furnish, die bereits in gleicher Funktion bei „Gnomeo und Julia“ tätig waren. Und auch dieses Mal zeichnet Elton John für den Soundtrack verantwortlich und hat einige seiner Songs beigesteuert. Im Original leihen wieder James McAvoy („X-Men“-Reihe) und Emily Blunt („Girl on the Train“) Gnomeo und Julia ihre Stimmen. Neu dabei ist dieses Mal Johnny Depp („Pirates of the Caribbean“-Reihe) als Sherlock Gnomes. Regisseur John Stevenson („Kung Fu Panda“) bringt bereits einiges an Erfahrung in der Animationsregie mit und dirigiert die liebenswerten Gartenzwerge mit viel Gefühl und jeder Menge Humor durch die Geschichte.

Die Indachs-Kritik von Johannes Wolters zu The Huntsman & The Ice Queen

Die Kritik wurde in den Stuttgarter Nachrichten veröffentlicht und findet sich auch dort auf der Webseite!

Vor drei Jahren ließ die Geschichte von Snowwhite und dem Huntsman das Publikum unbefriedigt zurück, am Ende stand die Prinzessin emotional zwiegespalten zwischen dem rustikalen Jägersmann und dem naiven Prinz Charming. Jetzt greift ein neuer Film die losen Enden auf und versucht, die Geschichte zumindest halbwegs zu Ende zu erzählen.

Hollywood – Vor drei Jahren ließ die Geschichte von Snowwhite und dem Huntsman das Publikum unbefriedigt zurück, am Ende stand die Prinzessin emotional zwiegespalten zwischen dem rustikalen Jägersmann und dem naiven Prinz Charming. Jetzt greift ein neuer Film die losen Enden auf und versucht, die Geschichte zumindest halbwegs zu Ende zu erzählen – und kreiert auf diese Weise das Genre eines Pre-Sequels, einer Vor-Fortsetzung.

Man erfährt, dass die böse Königin (Charlize Theron) eine freundliche Schwester (Emily Blunt) hatte, die zur mächtigen, kalten Ice-Queen wird, als sie ihren Liebsten und ihr Kind durch Intrigen grausam verliert. Sie beginnt in ihrer Eisfestung eine Armee entführter Kinder zu Huntsmen (Jägern) auszubilden, um die Welt zu erobern und von der Liebe zu befreien. Als sich zwei der Kinder ineinander verlieben, übt sie grausame Vergeltung an den beiden. Sieben Jahre später ist aus dem einen der Kinder der titelgebende Huntsman (Chris Hemsworth) geworden, der sich nun mit dem Problem des Zauberspiegels herumplagen muss, welcher nicht in die Hände der Schneekönigin fallen darf. Und so entspinnt sich eine abenteuerliche Heldenreise mit Zwergen, Kobolden, Feen, bösen Räubern, edlen Rittern, wahrer Liebe.

Bildgewaltig kommt der zweite Teil der „Huntsman“-Saga daher, deutlich besser und zügiger inszeniert als der schwerfällige erste Teil. Die Hauptdarsteller Theron, Blunt und Hemsworth sind hinreißend böse, tragisch und heldenhaft, die Nebendarsteller sorgen für zündenden Humor. Allein das Drehbuch schlingert gewaltig hin und her, es muss soviel erzählt werden, dass die Zeit kaum reicht und irgendwann auch nicht mehr ganz klar ist, wessen Geschichte hier eigentlich erzählt wird und warum. Es gibt Serienformate im deutschen Fernsehen, die haben im Jahr weniger Handlung als hier in 2 Stunden abgearbeitet wird.

Der Film bietet visuelle Schauwerte im Überfluss

Dies führt dann zu Story-Abkürzungen, die teilweise grotesk anmuten. Aber das ist natürlich auch Jammern auf hohem und sündhaft teurem Niveau: Der Film bietet visuelle Schauwerte im Überfluss, die den Besuch eines 3D-Kinos lohnen, viele liebenswerte Details, die an „Narnia“, „Hobbit“ und „Goldenen Kompass“ erinnern, ohne ihren eigenen, grimmigen Charakter zu verlieren. Fans von Kristen Stewart kommen nicht auf ihre Kosten, ihre Snowwhite taucht im Film nurmehr in Rückblenden auf – kaum auszudenken, wie unbalanciert der Film erst geworden wäre, wenn man ihre Figur auch noch angemessen hätte unterbringen wollen.

Ein ärgerliches Letztes: Warum „Huntsman“ (Jäger), „Ice Queen“ (Schneekönigin) und „Snowwhite“ (Schneewittchen) nicht eingedeutscht wurden, sondern auch in der deutschen Fassung englisch heißen, weiß nur der deutsche Verleih – im Kino führt es zu unnötigen Irritationen.

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