INDAC SCREENING: PLANET DER AFFEN – SURVIVAL — In Anwesenheit von Andrew Serkis und Matt Reeves

In Zusammenarbeit mit 20th Century Fox darf INDAC zehn Animations-/VFXschaffende zum Special Screening des Films Planet der Affen: Survival einladen

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BERLIN: INDAC Special: PREMIERE von „SIEBEN MINUTEN NACH MITTERNACHT“ (A Monster calls)

In Zusammenarbeit mit StudioCanal darf INDAC 10 Animationschaffende zu der Premiere des Films „Sieben Minuten nach Mitternacht“ in Berlin einladen!

Der mehrfach ausgezeichnete Buchautor des Romans „Sieben Minuten nach Mitternacht“, Patrick Ness, der auch das Drehbuch schrieb, ist zu Gast.

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Tolle Rückmeldung und Kritik von Sonja Knyssok zur Premiere von Pixars „Findet Dorie“ in Berlin

Vielen Dank nochmal für die Einladung zu Findet Dory. Anbei meine Filmkritik. Ich fand es traumhaft schön, von der Ausstattung mit den Filmmotiven angefangen, den vielen gratis Snacks und Getränken
bis zum blauen Teppich mit den Promis. 🙂
Liebe Grüsse!
Sonja Knyssok
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Der Kinohit „Findet Nemo“ liegt eine gefühlte Ewigkeit zurück, ebenso das einstige Vorhaben Pixars, keine Serien ins Kino zu bringen. Dennoch, sobald man in die bekannte Location, das Korallenriff, unter Wasser abtaucht und die See-Anemone sieht, in der Marlin und sein Sohn Nemo wohnen, ist man wieder drin in Nemo´s Welt.

Und wenn Pixar einen zweiten Teil ins Kino bringt, kann man sich zumindest darauf verlassen, dass sie sich Mühe geben. Leider wirkt Findet Dory in der Tat an einigen Stellen etwas zu bemüht.

Die Grundidee ist jedoch gelungen, denn schon seit Findet Nemo wird die Frage aufgeworfen: Wo ist Dorys Familie? Wo kommt sie eigentlich her und wieso leidet sie unter Kurzzeit-Gedächtnisverlust?

Der Film beginnt damit, dass sich Dory im Traum wieder an ihre Familie erinnert und beschließt, sie zu suchen. Mit jeder kleinen Erinnerung, die auftaucht, kommt sie der Lösung des Rätsels um ihre Eltern ein kleines Stück näher.

Am richtigen Strand angekommen, wird Dory aber von hilfsbereiten Meeresschützern aus dem Wasser gefischt, weil sie sich in einem Plastikteil verfangen hat. Marlin und Nemo bleiben zurück.

Dory findet sich isoliert in einem kleinen Aquarium in einem Labor wieder, das zum California´s prestigious Marine Life Institute gehört, ausgestattet mit einer Plastikmarke, auf die es Tintenfisch Hank abgesehen hat. Denn die Marke bringt Fische in eine Auffangstation nach Cleveland. Hank will nämlich nicht zurück in den Ozean. Er will seine Ruhe haben.

Dory will Hank die Marke überlassen, wenn er ihr hilft, wieder in den Ozean zu kommen. Doch vorher will sie ihre Eltern finden.

Hank transportiert Dory in einer mit Wasser gefüllten Kaffeekanne herum. Das allein könnte schon Grund genug sein, sich den Film anzuschauen. Man schaut Hank einfach gerne zu, wie er über den Boden wabert, sich tarnt und Dory in der Kanne herum balanciert. Zwischenzeitlich wird ein leerer Kinderwagen „geliehen“ und wild durchs Außengelände des Instituts gekurvt. Kurz vor der richtigen Abbiegung hat Dory allerdings wieder eine aufblitzende Erinnerung, und entscheidet spontan, eine andere Richtung zu nehmen. Schließlich machen sie Bekanntschaft mit Dorys alter „Rohrpostfreundin“ Destiny, einem Walhai (ja, deshalb kann Dory walisch sprechen). Dory erinnert sich bruchstückhaft, dass dieses Institut einst ihr zu Hause war und daran, wie sie als kleiner Fisch verlorenging, hinaus gespült durch den Sog der Filteranlage. Währenddessen haben Marlin und Nemo sich auch auf den Weg in die Anlage gemacht, zwei bayrisch sprechende Seelöwen (wieso eigentlich Bayrisch, verdammt nochmal? Gibt es Seelöwen im Chiemsee?) getroffen und sind mit Hilfe einer verrückten Seetaucher-Dame namens Becky, in einem Plastikeimer herumgeflogen worden. Nach einigen Hindernissen landen sie in den Wasserrohrleitungen, die die Beckenmiteinander verbinden und treffen dort Dory wieder.Ein großer Showdown wartet aber noch auf Hank und Dory, wenn sie einen Truck durch die Straßen steuern. Man kann zwar nur spekulieren woher Hank weiß, was ein Gaspedal und eine Kupplung ist, er müsste eigentlich mehr herumprobieren, bevor er losfahren kann, aber so wie sich der Truck dann ungebremst durch die Straßen bewegt, glaubt man die Szene…und schließlich landet der Truck und seine Fischfracht natürlich…im Meer….wo es schließlich, dank Dorys letztem Erinnerungspuzzleteil, ein Wiedersehen mit ihren Eltern gibt.

Findet Dory ist gelungen, weil extrem unterhaltsam. An einigen Stellen jedoch bekommt man das Gefühl, dass wenig Zeit vorhanden war an der Szene zu feilen und schnell eine Lösung gefunden werden musste, um die Story voranzutreiben. Diese Lösung ist oft da wie bestellt und funktioniert dann natürlich auch prompt.

Die niedlichen Otter beispielsweise, die die auf Dory’s Wunsch die Straße blockieren, (wieso eigentlich? Ist Dory nicht eine völlig Fremde für sie? Sie stellen sich einfach den heranrasenden Autos entgegen?) wirken etwas sehr „bemüht“.

Pixar will nun übrigens wirklich keine Serien mehr ins Kino bringen. Obwohl mir Findet Dory wirklich viel Spaß bereitet hat, begrüße ich dieses Vorhaben….

…und jetzt gehe ich Calamari essen. 🙂

Tilmann Kohlhaase zur Premiere von „Findet Dorie“ in Berlin: „Toller Film. Toller Event. Dank an Indac. Es lebe das Kino!“

Am letzten späten Sommerabend dank Indac vom staubigen Trottoir in Berlin eintauchen in den tiefseeblau beleuchteten Zoopalast, wo Walgesänge auf das Unterwasserabenteuer einstimmen. Zu Bier, Popcorn und Sandwiches fallen mir leider keine passenden Wassersynonyme ein, immerhin tragen die die submarine(sorry subway) Werbe-Sponsoren Taucherbrillen.

img_02391Eine schöne Ouvertüre und das Bewusstsein, das Kino etwas besonderes seien kann, das im Alltag von Hektik und mobilen Medien schnell in Vergessenheit gerät.
Als dann die ersten YouTuber (Stimme von Seegurke und andrem Getier) auftauchen und zum Selfie-Opfer der 12jährigen Mädchen erden, im Eifer des Handygefechts das Popcorn über die Sitzreihen verstreut wird, verfliegt der Zauber. Die Magie des Kinos war wohl doch nur eine vergangene Erinnerung und das allgegenwärtige (Inter)Netz fischt die nostalgischen Erinnerungen aus dem Blau des Kinos. Als dann die Synchronstimmen endlich den blauen Teppich durchschwommen haben, kann es los gehen.

 

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Prof. Tilmann Kohlhaase

Über den Film ist schon viel geschrieben worden, wie immer bei Pixar, super Animation, super Bilder, viel Emotion. Wie der deutsche Disneychef zu Beginn betont, soll Finding Dory so erfolgreich werden wie Finding Nemo (bisher erfolgreichster Pixarfilm in Deutschland vor 13 Jahren). Deshalb ein Familienfilm für alle! Und damit wirklich auch alle verstehen, worum es geht, wird alles, was passiert, auch mit Dialog oder sogar Monolog als Gedankenstimme begleitet. Als alter Kinonostalgiker wünscht man sich hier mehr Vertrauen der Macher in die großartigen Bilder und Acting-Ideen. Aber im Zeitalter von Youtube und Instagram … Auch die geliebte Anarchie der frühen Pixarfilme kommt etwas zu kurz, wird aber durch den Auftritt des genial animierten und geshadeten „Septopus“ (tolles Characterdesign – leider zu oft nur Funktionsträger um die Handlung weiter zu bringen kann er sein Potential nicht immer zum Ausdruck bringen), besonders als er den Truck in den Abgrund steuert und das Ganze in eine geniale Slow-Motion-Sequenz mündet, die sich endlich einmal ohne Dialoge entfalten darf, und dann natürlich „Herbert“ und der Kurzauftritt von „Meins, Meins, Meins, …“. Einen spannenden Talk über das animatorfreundliche Setup des „Septopus“ gab es auf der fmx, spannend auch für alle Animatoren und TDs der Talk auf der Siggraph über das Echtzeitrendering von Finding Dory zu finden bei YouTube:ab 48:37.

Am Ende freuten sich dann noch die deutschen Synchronstimmen u.a. Anke Engelke und Franziska von Almsiek über den bewegenden Film, Andrew Stanton hatte es leider nicht geschafft.
Fazit: Toller Film. Toller Event. Dank an Indac. Es lebe das Kino!

Prof. Tilmann Kohlhaase

 

Save the Date: Leipzig, 5.April 2016: Premiere des Trickfilms „Leipzig von oben“

Liebe Medienpartner, Kollegen und Freunde, wir freuen uns sehr, euch heute über die

Premiere unseres Trickfilmes „Leipzig von oben“

(Regie: Schwarwel, Produktion: Glücklicher Montag)
am Di 05.04.2016, 18 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig 
informieren zu dürfen.
Untenan findet ihr alle Informationen sowie auch auf: www.leipzig-von-oben.com
Über eine Berücksichtigung in euren Medien sind wir überaus erfreut.
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir euch jederzeit und gern zur Verfügung.
Ganz lieben Dank
Ganz liebe Grüße
Sandra

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Kontakt

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