Louise Bagnall, Cartoon Saloon: The Making Of – Late Afternoon

Writer and director, Louise Bagnall, talks about making Late Afternoon; where the idea came from, achieving it’s unique look and the challenges faced in production.

Emily is an elderly woman who lives between two states, the past and the present. She journeys into an inner world, reliving moments from her life. She searches for a connection within her vivid, but fragmented memories.

Produced by Cartoon Saloon, Late Afternoon has won Best Animated Short at Tribeca Film Festival and has screened at more than 80 festivals worldwide.

The film has been shortlisted for the Best Animation Short category at the 2019 Oscars.

www.lateafternoonfilm.com

Gehaltsvorstellung des potentiellen Arbeitgebers – Meine Meinung

von Matthias Backmann

Die Gehaltsvorstellung ist ein interessantes und sehr wichtiges Thema.
Ich habe in meiner eigenen Erfahrung als Artist (sowohl Freelance als
auch angestellt) und im Gespräch mit vielen Kollegen und vor allem auch
im Austausch mit Studenten und jungen Artists einiges mitbekommen. Denn Letztere starten in die Branche und stehen häufig vor der Frage, wie das mit dem Geld nun aussieht…

Insgesamt ist das Thema Gehalt in Deutschland eh schwierig: Während etwa in Schweden alle Gehälter offengelegt sind und mit wenig Aufwand
angefragt werden können, habe ich schon von meinen Eltern gelernt, dass
man darüber nicht spricht.
Aber genau das ist doch ein Punkt, der zu den Ungerechtigkeiten in der
Arbeitswelt führt – sei es zwischen den Geschlechtern, Alter, leider
sogar beim Aussehen gibt es Unterschiede bei gleicher Qualifikation…
Ich könnte da jetzt ein riesiges Fass aufmachen, aber es geht nur
sekundär um Bezahlungsunterschiede, sondern eher um den Bewerbungsprozess.

Was möchte das Unternehmen also herausfinden? Die „Dünnhäutigkeit“, die Johannes anspricht, ist schon ein gutes Indiz dafür, dass natürlich der
Vorwurf im Raum steht, dass man sich simpel den günstigsten Bewerber
herauspicken möchte. Allerdings ist das, wenn man mal drüber nachdenkt,
sehr unklug: günstig und gut ist doch eine seltene Kombination –
Flughafen BER, Elbphilharmonie, Stuttgart 21, Kölner Stadtarchiv, etc.
irgendwie war das doch alles sehr günstig kalkuliert und endete in
Desaster und/oder Nachzahlungen. Und jeder VFX-Producer würde
wahrscheinlich mehrmals täglich gerne sagen: „Können wir zwar so günstig machen, aber dann sieht’s halt Scheiße aus!“ – und muss es leider
genauso machen.
Wenn das Unternehmen also klug ist, möchten sie damit ein bisschen
herausfinden, ob sich der Bewerber gut selber einschätzen kann. Der
perfekte Artist mit riesiger Erfahrung, hochwertigen Arbeitsproben und
der Gehaltsvorstellung eines Juniors – da kann doch was nicht stimmen!

Aber nun muss man die Filmbranche, insbesondere den
VFX/Animationsbereich und ihre Eigenheiten mit einbeziehen. Es ist alles
sehr familiär und kaum einer macht diesen Job wegen des Geldes, sondern
es geht immer viel um Leidenschaft für das, was man tut. Wichtig sind da
auch die Projekte, Kollegen, das Arbeitsumfeld (Überstunden!),
Zahlungsmoral, etc. – all dies kann man nicht mit einer Zahl ausdrücken!
Und wenn diese Zahl doch ein Auswahlkriterium ist, dann kommt der
nächste entscheidende Punkt: Wie soll ich eine sinnvolle Einschätzung
machen?

Die Branche ist schließlich noch mehr oder weniger „wild“ – nicht
umsonst ist die Diskussion über Unionisation, Gewerkschaft, Tarife,
etc… so zerfahren. Aber dadurch fallen viele Mittel weg, die man
benötigen würde, um die Gehaltsfrage von Anfang an einzubeziehen:

– Internetdatenbanken haben nur wenige Werte, auf die sie sich berufen
können. Es gibt einen guten Ansatz von Allan Mckay
(https://vfxrates.com/) – dort exisitiert in der Länderauswahl
Deutschland jedoch nicht.

– Der Entgeltatlas
(https://entgeltatlas.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/) der Bundesagentur
für Arbeit kann mit der Berufsbezeichnung VFX-Artist oder ähnlichem gar
nichts anfangen. Trickfilmzeichner oder Mediengestalter kann man wählen,
aber viele Werte gibt’s nicht.

– Tariftabellen von Verbänden/Gewerkschaften? Siehe oben.

– Ausschreibungen zu ähnlichen Jobs mit Gehaltsinformationen habe ich
nur selten gefunden. Fallen also auch weg.

– Vielleicht bekommt man von 1-2 Kollegen dazu ein paar Informationen,
aber das war es dann wahrscheinlich.

Was also tun? Jeder Ratgeber zu Verhandlungen sagt, man solle lieber
nicht die erste Zahl nennen, die Regel würde man so direkt als erstes
brechen. Als Bewerber würde ich also lieber keinen Betrag nennen oder
sagen, dass die Qualifikation – nicht das Gehalt – ausschlaggebend sein
sollte und im direkten Gespräch gerne verhandelt werden kann. So sollte
es ja sein.

Ich würde mir allerdings insgesamt mehr Transparenz von den Firmen
wünschen. Schließlich kalkulieren alle ihre Arbeit durch und können in
ihrer Ausschreibung entsprechend schreiben, in welchem Bereich das
Gehalt liegen soll/kann, evtl. sogar mit Urlaubstagen und Infos zu
Überstunden. So sind Bewerber und Betrieb auch direkt auf einer Linie,
Überraschungen bei den Verhandlung bleiben eher aus und falls Bewerber
über- oder unterqualifiziert sind, kann man immer noch schauen, wie man
das regelt.

Ich glaube nicht, dass Firmen durch ihre Geheimhaltung da viel gewinnen.
Meine Erfahrung ist, dass am Ende die Beträge bei verschiedenen Firmen
sehr ähnlich waren, egal wie lange man verhandelt hat. Im Gegenteil:
Beide Seiten möchten doch eigentlich umso schneller zu einem Abschluss
kommen – der Artist hat seinen nächsten Job sicher und die Firma einen
Artist mehr.
Oder ist das naiv gedacht?

Ich fände es schön, auch zu hören wie Recruiter und Producer diesen
Prozess wahrnehmen? Hat es sich häufig gelohnt, noch mehr Zeit zu
investieren, um nochmal ein paar Euro zu drücken (auch die Zeit des
Producers kostet…)? Möchte man verhindern, dass andere Firmen einem in
die Karten gucken können? In der kleinen Branche kann ich mir nicht
vorstellen, dass nicht zumindest eine grobe Ahnung besteht, was bei den
anderen vorgeht!

Und um noch kurz genau auf das Beispiel aus Johannes Gespräch
einzugehen: Wenn die Ausschreibung so schwammig gehalten wurde, dass
nicht klar ist, was man in dem Job eigentlich machen soll, dann sollte
sich die Firma eh fragen, was sie erwartet. Dann bringt auch eine
Gehaltsvorstellung nichts, die Qualifikation der Bewerber wird dann
genauso schwammig!

Matthias Backmann
VFX-Artist

The New York Times: Watch Emily Blunt Sing With Animated Birds in ‘Mary Poppins Returns’ | Anatomy of a Scene

The Banks children go on adventure that takes them inside of a ceramic bowl and into an animated countryside, in this fanciful scene from the new Disney sequel “Mary Poppins Returns.”

The film’s director Rob Marshall narrates a closer look at the sequence, which features Emily Blunt as the titular nanny and Lin-Manuel Miranda as the lamplighter friend of the family, Jack.

Here, Marshall discusses how animators were brought out of retirement to work on the 2-D animation.

Read the review of “Mary Poppins Returns”:

Hollywood’s Greatest Trick

Visual effects artists are responsible for some of the most iconic moments in movie history. The top 10 highest grossing films of 2016 all contained computer generated imagery. But while Hollywood’s profits grow, visual effects artists struggle for fair pay, representation and recognition beyond the most prestigious award in film — an Oscar.

Read more here: miamiherald.com/news/nation-world/national/article128729769.html#storylink=cpy

Behind the Scenes of the Spider-Verse

Spider-Man: Into the Spider-Verse isn’t a movie about a comic book; it is a comic book. It may have required thousands of lines of codes and a completely new animation workflow, but its flat colors, cross-hatching, and mis-registered layers give the film the same tactile quality as the 1962 paper comic in which Spider-Man debuted. In this video, you’ll go deep into the Spider-Verse and meet the team that made it happen. To read more, go to create.adobe.com/2018/10/15/behind_the_scenes_of.html

Credits

Creative Director: Dan Cowles

Sr. Video Producer: Summer Wilson

Producer: Clark Todd

Director of Photography: Colin McAuliffe

Camera Operator: Chris Zamoscianyk

Camera Operator: John Braderic

AC: Dean Snodgrass

Gaffer: Michael Laviolette

Grip: George Ball

Grip: Lou Ramos

Grip: Paul Wilkowski

Sound: Ryan Agostino

Production Assistant: Robert Rivers

DIT: Oski Aruko

Makeup Artist: Francesca Giamo

Editor: Craig Beridon

Music Supervisor: Templov Music

Colorist: Ibon Olaskoaga

Artificial Intelligence, the History and Future – with Chris Bishop

The last five years have witnessed a dramatic resurgence of excitement in the goal of creating intelligent machines. Technology companies are now investing billions of dollars in this field, new research laboratories are springing up around the globe, and competition for talent has become intense. In this Discourse Chris Bishop describes some of the recent technology breakthroughs which underpin this enthusiasm, and explores some of the many exciting opportunities which artificial intelligence offers.Chris Bishop is the Laboratory Director at Microsoft Research Cambridge and is a professor of computer science at the University of Edinburgh. He has extensive expertise in artificial intelligence and machine learning.This Discourse was filmed at the Royal Institution on 28 October 2016.

Maya: Walking Around a Corner von Maximilian Schönherr

I was wondering for actually years how to let a character who walks in a straight line change direction. You can do this by hand, joint by joint. But there’s a neat little and often overlooked command in Maya called „Redirect“. The music as always: „Computer Animation“ and „Dubius 170“, licensed via GEMA, composed by me for this channel.

http://www.maxschoenherr.de/

Advice: The Next Leap: How A.I. will change the 3D industry

„The Next Leap: How A.I. will change the 3D industry“ by Andrew Price Blender Conference 2018 – Thursday 25 October at the Theater.

Learn more at https://blender.org/conference

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Acting & Performance Capture: A Revolution in Technology & Collaboration

Experts in the industry share their insights on acting and performance capture. Panelists include Doug Roble, Richard Clegg, John Nelson, John Knoll, Matt Shumway, CCH Pounder, Dan Lemmon, Karin Konoval and Darren Hendler.

Am 16.06.2018 veröffentlicht

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