Die INDAC Kritik von Sebastian Kellermann zu Brad Birds „Die Unglaublichen 2“

Die lang erwartete Fortsetzung des Animations-Hits „Die Unglaublichen“ schließt unmittelbar an das Ende des Originals an. Nicht nur was den Plot angeht, auch als Zuschauer wird man unvermittelt 14 Jahre zurück geführt. Ich sah nach fast anderthalb Jahrzehnten Familie Parr zurück auf der Leinwand, und plötzlich war ich wieder zehn Jahre alt. Diese kindliche Freude hielt auch über weite Strecken des Filmes an. Doch leider hat der Film auch seine Schwächen, die das Werk deutlich runterziehen – trotz des gewichtigen Nostalgiefaktors.

Sebastian Kellermann

Zuerst sei gesagt: Ich hatte sehr viel Spaß bei dem Film. Pixar spielt seine alten Stärken aus und liefert liebevoll gestaltete Charaktere und zwischenmenschliche Dynamiken, denen man gerne stundenlang zusieht. Die Momente, in denen Bob Parr den Hausmann wider Willen spielt und mit seinem eigenen Ego und Rollenbild hadert, gehören zu den absoluten Höhepunkten des Films. Sie alleine sind schon den Kinogang wert.
Von diesem interessanten Handlungsstrang, der auch immer noch gesellschaftliche Bewandtnis hat, hätte ich gerne mehr gesehen. Denn leider ist der eigentliche Plot des Films komplett vorhersehbar und uninteressant. Hier hätte ich lieber Bobs Konflikt gesehen. Stattdessen hält der Film sich über weite Strecken mit einem eindimensionalem und vorhersehbaren Bösewicht sowie langweiligen Standard-Action-Szenen auf.
Beides sind Punkte, die im Original deutlich besser gelöst wurden. War Syndrome noch Bobs selbst geschaffene, persönliche Nemesis, haben wir hier einen austauschbaren Bösewicht, der mindestens genauso uninteressant ist wie die meisten Marvel-Schurken.

Trotzdem möchte ich den Film jedem ans Herz legen, der Spaß mit dem ersten Teil hatte. Im Gegensatz zu manch anderen Pixar-Sequels (etwa „Findet Dorie“) wiegen hier die Charaktere den schwachen Plot ein ganzes Stück weit auf. Und falls man (aus mir nicht ersichtlichen Gründen) mit dem Original schon nicht viel anfangen konnte, sollte man der Fortsetzung später zumindest auf Netflix oder DVD eine Chance geben.

Sebastian Kellermann

Die INDAC-Kritik von Friderike Trunzer zu Brad Birds „Die Unglaublichen 2“

The Incredibles 2

Während 2004, dem Erscheinungsjahr des ersten Incredible-Films, das Superhelden-Genre außerhalb der Kern-Marvel-Gemeinde noch etwas Außergewöhnliches war, hat Marvel und DC den Markt für Superhelden im letzten Jahrzehnt ausgiebig beackert. Wir sind inzwischen gewöhnt, dass mehrfach im Jahr neue Superhelden über die Leinwand flimmern, um die Welt oder auch gleich einmal die ganze Galaxie zu retten.

Da stellt sich knapp 14 Jahre nach dem ersten Film der „Incredibles“ die Frage: Kann ein Sequel nach so langer Zeit funktionieren? Kann der Film gegen die Flut der anderen Superheldenfilme bestehen? Schaffen die Macher einen cleveren Einstieg in eine neue Geschichte? Und kann der Film die ganzen Erwartungen erfüllen, die sich in 14 Jahren angesammelt haben?

Und so saß ich mit vielen Fragen im Kopf und Kribbeln im Bauch im Kino und wartete gespannt darauf, dass sich der Vorhang hebt und ich endlich, nach 14 Jahren, den zweiten Teil der Incredibles sehen kann.

Rike Trunzer

Die Incredibles 2 sind vielleicht nicht der bahnbrechendste Film, den man von Pixar je gesehen hat. Aber Incredibles 2 ist ein wunderbarer, sehr lebendiger, actionreicher und wirklich lustiger Film. Die Geschichte beginnt einfach dort, wo der erste Film aufgehört hatte, als wäre die Zeit nie vergangen. Helen, Bob, Violetta, Robert und Winston stehen gleich dem bösartigen Tunnelgräber gegenüber, der als Cliffhanger am Ende des ersten Films zu sehen war. Und so fühlt man sich sofort wieder mittendrin im altbekannten und geliebten Setting der Incredibles.

Das beantwortet auch die Frage, ob und wie ein Sequel nach so langer Zeit funktionieren kann. Man fühlt sich wie durch Zauberhand oder mit Hilfe einer Zeitmaschine einfach zurückversetzt. Die Macher schaffen es genau die Stimmung und das Setting des ersten Films zu treffen und erzeugen somit das Gefühl, als ob der erste Film einfach weitergehen würde.

Aber kann eine 14 Jahre alte Superhelden Familie mit all Ihren Ecken und Kanten, ihren größeren und kleineren alltäglichen Problemen gegen die Vielzahl an perfekten Superhelden bestehen? Ja, sie können! Denn die Incredibles grenzen sich definitiv von all den anderen Superhelden ab. Es ist schwer zu greifen, woran dies genau liegt. Es mag sein, dass dies zum einen an der Animation liegt oder einfach daran, dass es nicht das Kernziel der Incredibles ist, die gesamte Menschheit vor dem drohenden Untergang zu bewahren. Die Incredibles sind trotz all Ihrer Superkräfte immer noch die schrullige, nette Familie von nebenan, die versucht einfach den Alltag zu bewältigen und dabei dafür eintritt, dass jeder die Freiheit haben sollte, seinen eigenen Weg gehen zu können. Und das ist einfach toll.

Jede Menge halsbrecherische Action, viel Humor, hervorragende Animationen und auch noch eine gute Botschaft. Nicht mehr aber auch nicht weniger – das sind die Incredibles 2.

Einfach ein sehr kurzweiliges Filmvergnügen!

P.S. Noch ein Nachtrag in eigener Sache:

Ich find es als überzeugter Elektroautofahrer klasse, dass Elastigirl jetzt ein super schickes, knallrotes, total super cooles, verdammt schnelles Elektromotorrad fährt! Das ist wirklich zukunftsorientiert und ich finde es toll, dass man neuen Technologien diese Bühne gibt. Dafür noch einen extra Daumen hoch!

Rike Trunzer

http://www.rike-trunzer.de/

Der Nussknacker und die vier Reiche – Offizieller Trailer

Ab dem 01. November 2018 im Kino.

Hier der offizielle deutsche Trailer zum Film!

Der Nussknacker und die vier Reiche entführt uns in eine zauberhafte Welt, inspiriert von E.T.A. Hoffmanns klassischer Erzählung und Tschaikowskis berühmten Ballett.

Die INDAC Kritik von Xenia Gesthüsen zu Brad Birds „Die Unglaublichen 2“

Nach nun 14 Jahren lässt uns Brad Bird endlich wieder in das Superhelden Universum der Unglaublichen eintauchen. Das Warten hat sich  gelohnt:

Aufgrund einer kleinen aber zerstörerischen Verfolgungsjagd wird das Superhelden-Schutzprogramm, das Familie Parr einen gewissen Rückzug bot, beendet. Doch lange müssen sie nicht verharren… denn schon bald erhält Elastigirl ein verlockendes Jobangebot. Durch eine geschickt geführte Publicity-Kampagne sollen die Superhelden wieder ihren Weg in die Herzen der Menschen finden und dadurch auch wieder legalisiert werden. Bob hingegen soll derweil ein Auge auf den Rest der Familie werfen.

xenia gesthüsen

Als Gesamtkonstrukt hat mich der Film sofort gepackt und komplett überzeugt. Er knüpft nahtlos an den ersten Teil an, was ich als angenehm empfunden habe.
Die liebenswürdige Familienkomödie fährt mit sehr guten Pointen auf und noch besseren Action-Szenen. Elastigirls Verfolgungsjagd ist extrem mitreißend und visuell mehr als überzeugend choreografiert und umgesetzt. Hiervon können sich einige Actionfilme eine Scheibe abschneiden.
Derweil kümmert sich Bob um den Haushalt und die Kinder. Schon von Anfang an ist man gespannt wie Bob diese Aufgabe meistert. Und wie zu erwarten, werden wir mit vielen charmanten Haushaltskatastrophen belohnt: von Mathe-Hausaufgaben über Liebeskummer bis hin zu einem Baby-Waschbär-Kampf ist alles dabei, was das Animationsherz begehrt.
Traurig gestimmt hat mich wieder die Tatsache, dass Edna Mode einen für meinen Geschmack viel zu kurzen Auftritt hatte. Davon hätte es gerne mehr sein dürfen. Aber genau das macht sicher den Reiz der Figur aus.
Dafür entpuppt sich Jack-Jack, der kleinste im Superhelden-Bunde, als größter Gewinn des zweiten Teils. Dieser haut einen Slapstick-Lacher nach dem anderen raus. Beginnend damit, dass er anscheinend ein riesengroßes Repertoire an verrückten aber unkontrollierten Superkräften zu haben scheint.

Die Idee selbst erweist sich als nichts neues. Es gibt einen gemeinen Schurken, der mittels Hypnose und Gedankenkontrolle sogar Superhelden gegen Superhelden aufbringt und sie gegeneinander kämpfen lässt. Auch die Auflösung hat mich nicht vom Hocker gerissen und war eher recht schnell durchschaubar als knifflig. Dafür waren die Action-Szenen wieder höchst abwechslungsreich und spannend.

Die Filmmusik finde ich genau wie im ersten Teil der Unglaublichen bombastisch. Michael Giacchino hat sich vielleicht sogar noch etwas übertroffen und damit jegliche James Bond Filmmelodien in den Schatten gestellt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich das Warten mehr als gelohnt hat. In meinen Augen wurde beim zweiten Teil definitiv noch eine Schippe draufgelegt. Was in Anbetracht der Tatsache, dass der erste schon sehr stark war, eine super Leistung darstellt. Es bleibt zu hoffe, das Teil 3 nicht wieder 14 Jahre auf sich warten lässt.

Viele Grüße

Xenia

ILLUSTRATION &  DESIGN
www.xeniagesthuesen.de

Disney’s The Nutcracker and the Four Realms „Crafting the Realms“ Featurette

All Clara (Mackenzie Foy) wants is a key – a one-of-a-kind key that will unlock a box that holds a priceless gift. A golden thread, presented to her at godfather Drosselmeyer’s (Morgan Freeman) annual holiday party, leads her to the coveted key—which promptly disappears into a strange and mysterious parallel world. It’s there that Clara encounters a soldier named Phillip (Jayden Fowora-Knight), a gang of mice and the regents who preside over three Realms: Land of Snowflakes, Land of Flowers and Land of Sweets. Clara and Phillip must brave the ominous Fourth Realm, home to the tyrant Mother Ginger (Helen Mirren), to retrieve Clara’s key and hopefully return harmony to the unstable world.

Starring Keira Knightley as the Sugar Plum Fairy, Disney’s new holiday feature film “The Nutcracker and the Four Realms” is directed by Lasse Hallström and Joe Johnston, and inspired by E.T.A. Hoffmann’s classic tale.

Die Indac-Kritik von Sarah Nolte zu Brad Birds „Die Unglaublichen II“

Vorfilm Bao

Bao erzählt die Geschichte einer Familie. Er zeigt wie schnell die Kinder doch erwachsen werden und eine Mutter damit umgehen muss. Dabei sieht man was passieren kann wenn man zu sehr klammert und nur noch Angst um sein Kind hat. Doch am Ende zeigt es wie wichtig trotz aller Schwierigkeiten die Familie ist. Dabei wird eine schöne Erzählweise genutzt, die Anfangs etwas irritiert, einem aber auch oft zum Schmunzeln bringt.

Die Unglaublichen 2

Ein Abend vor der Premiere habe ich mir den ersten Film nochmal angeschaut und wusste wieder warum er mir so lange egal war. Ich mochte ihn nicht, damals wie heute. Er ist meiner Meinung nach, wie soll ich es beschreiben…. mäh.
Er hat mich nicht gepackt, die Tiefe in der Geschichte hat mir gefehlt und der Stil war auch nicht so meins.
Unglaublich ist, das er schon 14 Jahre alt ist. Wo ist die Zeit nur hin? Ich weiß nicht mehr wie weit die Technik damals bei Animationsfilmen war, aber gefühlt war „Die Unglaublichen“ nicht gut, bzw. ist er nicht gut gealtert.
Trotz meiner Abneigung zum ersten Film bin ich heute ohne Vorbehalte ins Kino. Und ich wurde mehr als Überrascht.
Die Unglaublichen 2 ist einfach gut geworden. Die Charaktere haben so viel mehr Tiefe, die ganze Welt ist mehr ausgebaut und detailreicher.
Jeder Charakter scheint extra ausgearbeitet worden, und man könnte fast meinen von wem sie inspiriert sind. Die Designs waren einfach super, ich hatte Lust von jedem ein Bild zu machen und sie selber zu zeichnen.
Am schönsten fand ich die Entwicklung von Mr. Incredible/ Bob Parr. Er muss seiner Frau mal das Feld als Superheld räumen und für die Familie sorgen. Dabei ist das nicht so einfach wie er denkt. So etliche Situationen, gerade mit Baby Jack Jack, kamen mir als Mutter sehr bekannt vor und ich musste das ein oder andere mal schmunzeln.
Inhaltlich knüpft es übrigens direkt am ersten Teil an, was mich sehr überrascht hat. Nach der langen Zeit hätte man auch einen Abstand der Ereignisse erwartet.
Doch es ist so gut gewählt, immerhin waren alle der Familie Parr in Lebensjahren die man gut weiter erzählen kann.
Die schönsten und lustigsten Szenen gab es mit Baby Jack Jack. Wie man im ersten Teil schon sehen konnte hat auch er Superkräfte und jetzt ist es an der Zeit diese mehr zu entdecken und auch mal der Familie zu zeigen.
Auch der Bösewicht war gut umgesetzt, mit einem kleinen aber doch vorhersehbaren Plottwist.
Noch etwas Kritik an der Gesellschaft dazu und eine Vergangenheit die das Handeln stützt und es passt.
Ein totales Gegenteil zum armen abgewiesenen Jungen der mit seinen Erfindungen zum Superbösewicht/ -held wird.
Jedem der den ersten Teil schon mochte kann ich nur empfehlen auch in diesen zu gehen. Jedem der ihn, wie ich, nicht mochte auch. Ich habe es nicht bereut, hatte meinen Spaß und freue mich schon auf die DVD.

Sarah Nolte, Leipzig

 

 

 

Ralph Breaks the Internet | Official Trailer 2

Watch the official trailer for Ralph Breaks the Internet, and see the film in theatres November 21! “Ralph Breaks the Internet: Wreck-It Ralph 2” leaves Litwak’s video arcade behind, venturing into the uncharted, expansive and thrilling world of the internet—which may or may not survive Ralph’s wrecking. Video game bad guy Ralph (voice of John C. Reilly) and fellow misfit Vanellope von Schweetz (voice of Sarah Silverman) must risk it all by traveling to the world wide web in search of a replacement part to save Vanellope’s video game, Sugar Rush. In way over their heads, Ralph and Vanellope rely on the citizens of the internet—the netizens—to help navigate their way, including a webite entrepreneur named Yesss (voice of Taraji P. Henson), who is the head algorithm and the heart and soul of trend-making site “BuzzzTube.”

Directed by Rich Moore (“Zootopia,” “Wreck-It Ralph”) and Phil Johnston (co-writer “Wreck-It Ralph,” “Cedar Rapids,” co-writer “Zootopia,”), and produced by Clark Spencer (“Zootopia,” “Wreck-It Ralph,” “Bolt”), “Ralph Breaks the Internet: Wreck-Ralph 2” hits theaters on Nov. 21, 2018.

Die INDAC Kritik von Michaela Müller zu Disneys „Christopher Robin“

Liebenswert naiver Film für Kindgebliebene. Christopher Robin wird erwachsen … Internat, Tod des Vaters, Liebe, Krieg, Arbeit. Er verlernt die Gegenwart wertzuschätzen und vergisst, dass es wichtigeres gibt als die Arbeit. Sein Familienleben steht schon fast am Abgrund, da verirrt sich Puuh der Bär nach London und bringt Christopher Robin zurück in die sorgenfreie Welt voller Freude und Gelegenheiten.

Michaela Müller

Ich finde „Christopher Robin“ sehr schön gemacht. Er ist etwas albern, sehr naiv und erinnert mich stark daran wie meine Mutter mit mir vor dem Einschlafen Bilderbücher gelesen hat.
Allerdings frage ich mich, für wenn der Film gemacht ist. Vielleicht für Kinder mit Eltern, die ihnen erklären, was sie sehen und sich darum bemühen gemeinsam mit ihnen das Gesehene zu deuten. Aber ob Kinder sich selbst oder ihre Eltern mit dem Erwachsenen Christopher Robin identifizieren können? Ob der Einstieg in den Film für kleine Kinder nicht zu „schwer“ ist …
Oder ist der Film gar nicht für Kinder? Sondern für Erwachsenen die mit Winnie Puuh aufgewachsen sind und ihn dann vergessen haben..?

Kommentar zur Disney Veranstaltung “Ralph breaks the Internet”

Am Freitag den 6.Juni konnten wir dank Johannes an der Disney Footage Präsentation „Ralph breaks the Internet“ teilnehmen. Zusammengefasst war es einen tolle und gelungene Veranstaltung für alle, die sich für mehr als den fertigen Film interessieren. Hier wurde einem ein schöner Blick hinter die Kulissen eröffnet und man bekam die Möglichkeit, direkt mit dem Produzenten in Kontakt zu kommen. Zunächst begann die Veranstaltung mit einem kleinen Buffet, bei dem sich jeder frei bedienen durfte. In dieser Zeit konnte man sich mit anderen Medienleuten unterhalten, bis die Türen zum Kinosaal geöffnet wurden. Die Eröffnung und die Führung durch die gezeigten Ausschnitte übernahm der Produzent Clark Spencer. Die Präsentation gestaltete sich aus einer kurzen Einführung in die Arbeitswelt von Disney, gefolgt von Konzepten und Ausschnitten aus dem Film, kommentiert vom Gastgeber. Dieser berichtete uns während einzelner Clips auch immer wieder von Entscheidungen die sich im Entstehungsprozess ergeben haben. Die kurzen Clips zeigten wie sehr sich die Welt der Charaktere aus „Wreck it Ralph“ durch das Internet erweitert hat. Dabei fiel auf wie faszinierend Disney seine Interpretation des World Wide Web visualisiert. Vermutlich wurden Szenen aus dem ersten Drittel des Filmes gezeigt und diese machten eindeutig Lust auf mehr von Ralph und seinem Abenteuer durchs Internet. Wünschenswert wäre ein ausführlicherer Kozeptanteil gewesen, da hier leider nicht viel gezeigt wurde. Vielen Dank nochmal an Johannes dass er uns ermöglicht hat, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Janine Krieg & Connor Zimmermann

Die INDAC Kritik von Cedric Engels zu MARVELS „Ant-Man and the Wasp“

Eigentlich sind alle Marvel-Filme, die im Moment so ins Kino kommen, irgendwie Komödien. Aber Ant-Man war schon im ersten Teil 2015 primär eine Komödie. So ist es auch bei „Ant-Man and the Wasp“. Obwohl es natürlich auch Action-Segmente gibt, stehen die Lacher doch immer im Vordergrund. Und es sind gute Lacher. Die Autoren haben hier viel Feingefühl und Kreativität für charakterbasierten Humor bewiesen. Zwischen Lachern und Action gibt es auch noch ein paar herzerweichende Momente zwischen Scott und Cassie. Die Story verschwindet dabei zwar nicht im Hintergrund, ist aber am Ende des Tages die ganz normale Standard-Geschichte eines Marvelfilms. Langweilige Bösewichte, keine moralische Grauzone. Nichts besonderes. Aber dennoch ist „Ant-Man and the Wasp“ einer der besten Marvel-Filme der letzten Jahre, weil er sich darauf konzentriert nur eine Sache zu machen. Leute zum Lachen zu bringen. Und das mach der Film super.
Cedric Engels

„She is from the other studio“ WRECK-IT RALPH 2 Official Trailer #3

See Ralph Breaks the Internet in theatres November 21. “Ralph Breaks the Internet” leaves Litwak’s video arcade behind, venturing into the uncharted, expansive and thrilling world of the internet—which may or may not survive Ralph’s wrecking. Video game bad guy Ralph (voice of John C. Reilly) and fellow misfit Vanellope von Schweetz (voice of Sarah Silverman) must risk it all by traveling to the world wide web in search of a replacement part to save Vanellope’s video game, Sugar Rush. In way over their heads, Ralph and Vanellope rely on the citizens of the internet—the Netizens—to help navigate their way, including Yesss (voice of Taraji P. Henson), who is the head algorithm and the heart and soul of the trend-making site “BuzzzTube,” and Shank (voice of Gal Gadot), a tough-as-nails driver from a gritty online auto-racing game called Slaughter Race.

Directed by Rich Moore (“Zootopia,” “Wreck-It Ralph”) and Phil Johnston (co-writer “Wreck-It Ralph,” “Zootopia,” writer, “Cedar Rapids”), and produced by Clark Spencer (“Zootopia,” “Wreck-It Ralph,” “Bolt,” “Lilo & Stitch”), “Ralph Breaks the Internet” hits theaters on Nov. 21, 2018.

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The Nutcracker and The Four Realms – Official Trailer #2

All Clara (Mackenzie Foy) wants is a key – a one-of-a-kind key that will unlock a box that holds a priceless gift. A golden thread, presented to her at godfather Drosselmeyer’s (Morgan Freeman) annual holiday party, leads her to the coveted key—which promptly disappears into a strange and mysterious parallel world. It’s there that Clara encounters a soldier named Phillip (Jayden Fowora-Knight), a gang of mice and the regents who preside over three Realms: Land of Snowflakes, Land of Flowers and Land of Sweets. Clara and Phillip must brave the ominous Fourth Realm, home to the tyrant Mother Ginger (Helen Mirren), to retrieve Clara’s key and hopefully return harmony to the unstable world. Starring Keira Knightley as the Sugar Plum Fairy, Disney’s new holiday feature film “The Nutcracker and the Four Realms” is directed by Lasse Hallström and Joe Johnston, and inspired by E.T.A. Hoffmann’s classic tale.

DIe INDAC Kritik von Tim Hennig zu Marvels „Ant-Man and the Wasp“

Tim Hennig

Ant Man and the Wasp setzt nicht unmittelbar nach dem ersten Ant-Man an, sondern einige Zeit nach Captain America: Civil War. Sehr schön ist, dass der Film nicht unbedingt vorraussetzt, dass man alle anderen MCU Filme gesehen hat. Die ein oder andere Anspielung macht natürlich mehr Spaß wenn man das entsprechende Hintergrundwissen hat, alles was man wissen muss wird aber auch im Film selbst erklärt! Den ersten Ant-Man sollte man natürlich schon gesehen haben.

Nun zum Film: Ant Man and The Wasp hat mir richtig gut gefallen! Die Charaktere sind super, bis hin zu den Nebenfiguren, der Film schafft es, mehrere Parralelhandlungen zu jonglieren und es wird zum Ende hin auch richtig spannend. Dabei sind die Actionszenen  ein echtes Feuerwerk an visueller Comedy! Es macht einfach herrlich Spaß zu sehen, wie hier alltägliche Dinge, Autos, Häuser, Spielzeuge usw. rasant geschrumpft und vergrößert werden. Auch die Dialoge sind oft sehr witzig und führen zu einigen total absurden Momenten.

Sehr schön ist auch, dass es diesmal keinen fiesen Über-Bösewicht mit Weltzerstörungsplänen gibt. Die (mehreren) Gegenspieler des Films haben alle zumindest nachvollziehbare Motive.

Eindeutige Empfehlung von mir. Wer “Ant-Man” mochte, wird den zweiten Teil lieben!

Tim Henning

Disney Film SCREENING: DIE UNGLAUBLICHEN 2

In Zusammenarbeit mit Disney Germany darf INDAC jeweils 5 Animations-/VFXschaffende zu den Presse-Screenings des Films „Die Unglaublichen 2″ einladen. Die Vorführungen finden statt in Köln, Düsseldorf, Hamburg, München, Berlin, Leipzig, Stuttgart und Frankfurt.

Die Teilnehmer verpflichten sich obligatorisch, eine Filmkritik für den INDAC Blog zu verfassen, die zeitnah um den Filmstart auf dem INDAC-Blog veröffentlicht wird. Details weiter unten!

Nur auf INDAC.org gemäß der neuen DSGVO registrierte Mitglieder der deutschen Animations- und VFX Community können sich für die Teilnahme an den Screenings bewerben.

Der Film wird in der deutschen Fassung & in 2D gezeigt.

DIE UNLGLAUBLICHEN 2 startet am 27. September 2018 in den deutschen Kinos – auch in Disney 3D

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Die INDAC Kritik von Can Erduman zu Marvels „Ant-Man and the Wasp“

Marvel Studios ANT-MAN AND THE WASP..L to R: The Wasp/Hope van Dyne (Evangeline Lilly) and Ant-Man/Scott Lang (Paul Rudd) ..Photo: Ben Rothstein..©Marvel Studios 2018

Antman war einer der interessantesten Marvels:

80´er Hollywood Ikone Michael Douglas, ein Script und erste Animatics von Edgar Wright, witzige Sidekicks, eine persönliche, private Story und der spielerischer Umgang mit den Fähigkeiten des Protagonisten, dem ehemaligen Top-Einbrecher, Scott Lang. Das machte den ersten Teil aus.

Aber was haben wir denn im zweiten Teil zu erwarten?

Alle Charaktere haben sich etwas weiter entwickelt: Luis und seine Gauner Kollegen wollen eine Firma gründen, Scott sitzt seine Strafe ab, die er in „Captain America: Civil War“ aufgebrummt bekommen hat und Hank ist mit Hope auf der Flucht. Sie hat mittlerweile auch, wie in Teil 1 geteasert, einen eigenen Anzug und ist in die Fußstapfen ihrer Mutter, the Wasp, geschlüpft. Achja. Die Mutter ist ja auch mit von der Geschichte. Und so setzt Michelle Pfeiffer den 80er Hollywood Ikonen-Count für Teil 2 passender Weise auf zwei. Witzig!

Die Geschichte ist ebenfalls sehr persönlich: die Familie. Und diesem großen Thema sind alle Charaktere unterworfen. Protagonisten, wie Antagonisten. Auf der einen Seite haben wir Hope und Hank, die ihre Mutter und Ehefrau im Mikrokosmos verloren hatten. Dann hätten wir Scott, der seine Strafe absitzen muß, bevor er seine Tochter wieder regelmäßig sehen darf. Und natürlich Ghost, den Gegenspieler. Den Charakter fand ich sehr interessant, aber inhaltlich hätte ich mir da noch mehr gewünscht! So hat der Charakter, außer dem coolen Outfit kaum etwas zu bieten. -klassischer Comic Bösewicht.

Ebenfalls sehr anschaulich empfand ich die Effekte, da ich als 3d Artist Tiefenunschärfe sehr mag, haben mir gerade die stereoskopischen Makro Szenen sehr gefallen! Und gerade hier legte „Ant-Man and the Wasp“ die Messlatte nochmal höher und so erleben wir tolle moves…nicht nur von Ant-Man, sonder von Hope, die ihn sogar in den Schatten stellt. -schliesslich war sie ja auch Scotts Mentor.

Insgesamt ist der Film für mich ein würdiger Nachfolger mit viel Witz, Action und Raffinesse. Leider fehlt mit etwas ein Plot-Twist….aber die gibt es bei Marvelfilmen nur selten.

Can Erduman

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Wir sind erreichbar! Seid nicht schüchtern, schreibt uns oder schickt uns eine Zeichnung.