Die INDAC Kritik von Cedric Engels zu MARVELS „Ant-Man and the Wasp“

Eigentlich sind alle Marvel-Filme, die im Moment so ins Kino kommen, irgendwie Komödien. Aber Ant-Man war schon im ersten Teil 2015 primär eine Komödie. So ist es auch bei „Ant-Man and the Wasp“. Obwohl es natürlich auch Action-Segmente gibt, stehen die Lacher doch immer im Vordergrund. Und es sind gute Lacher. Die Autoren haben hier viel Feingefühl und Kreativität für charakterbasierten Humor bewiesen. Zwischen Lachern und Action gibt es auch noch ein paar herzerweichende Momente zwischen Scott und Cassie. Die Story verschwindet dabei zwar nicht im Hintergrund, ist aber am Ende des Tages die ganz normale Standard-Geschichte eines Marvelfilms. Langweilige Bösewichte, keine moralische Grauzone. Nichts besonderes. Aber dennoch ist „Ant-Man and the Wasp“ einer der besten Marvel-Filme der letzten Jahre, weil er sich darauf konzentriert nur eine Sache zu machen. Leute zum Lachen zu bringen. Und das mach der Film super.
Cedric Engels

DIe INDAC Kritik von Tim Hennig zu Marvels „Ant-Man and the Wasp“

Tim Hennig

Ant Man and the Wasp setzt nicht unmittelbar nach dem ersten Ant-Man an, sondern einige Zeit nach Captain America: Civil War. Sehr schön ist, dass der Film nicht unbedingt vorraussetzt, dass man alle anderen MCU Filme gesehen hat. Die ein oder andere Anspielung macht natürlich mehr Spaß wenn man das entsprechende Hintergrundwissen hat, alles was man wissen muss wird aber auch im Film selbst erklärt! Den ersten Ant-Man sollte man natürlich schon gesehen haben.

Nun zum Film: Ant Man and The Wasp hat mir richtig gut gefallen! Die Charaktere sind super, bis hin zu den Nebenfiguren, der Film schafft es, mehrere Parralelhandlungen zu jonglieren und es wird zum Ende hin auch richtig spannend. Dabei sind die Actionszenen  ein echtes Feuerwerk an visueller Comedy! Es macht einfach herrlich Spaß zu sehen, wie hier alltägliche Dinge, Autos, Häuser, Spielzeuge usw. rasant geschrumpft und vergrößert werden. Auch die Dialoge sind oft sehr witzig und führen zu einigen total absurden Momenten.

Sehr schön ist auch, dass es diesmal keinen fiesen Über-Bösewicht mit Weltzerstörungsplänen gibt. Die (mehreren) Gegenspieler des Films haben alle zumindest nachvollziehbare Motive.

Eindeutige Empfehlung von mir. Wer “Ant-Man” mochte, wird den zweiten Teil lieben!

Tim Henning

Die INDAC Kritik von Can Erduman zu Marvels „Ant-Man and the Wasp“

Marvel Studios ANT-MAN AND THE WASP..L to R: The Wasp/Hope van Dyne (Evangeline Lilly) and Ant-Man/Scott Lang (Paul Rudd) ..Photo: Ben Rothstein..©Marvel Studios 2018

Antman war einer der interessantesten Marvels:

80´er Hollywood Ikone Michael Douglas, ein Script und erste Animatics von Edgar Wright, witzige Sidekicks, eine persönliche, private Story und der spielerischer Umgang mit den Fähigkeiten des Protagonisten, dem ehemaligen Top-Einbrecher, Scott Lang. Das machte den ersten Teil aus.

Aber was haben wir denn im zweiten Teil zu erwarten?

Alle Charaktere haben sich etwas weiter entwickelt: Luis und seine Gauner Kollegen wollen eine Firma gründen, Scott sitzt seine Strafe ab, die er in „Captain America: Civil War“ aufgebrummt bekommen hat und Hank ist mit Hope auf der Flucht. Sie hat mittlerweile auch, wie in Teil 1 geteasert, einen eigenen Anzug und ist in die Fußstapfen ihrer Mutter, the Wasp, geschlüpft. Achja. Die Mutter ist ja auch mit von der Geschichte. Und so setzt Michelle Pfeiffer den 80er Hollywood Ikonen-Count für Teil 2 passender Weise auf zwei. Witzig!

Die Geschichte ist ebenfalls sehr persönlich: die Familie. Und diesem großen Thema sind alle Charaktere unterworfen. Protagonisten, wie Antagonisten. Auf der einen Seite haben wir Hope und Hank, die ihre Mutter und Ehefrau im Mikrokosmos verloren hatten. Dann hätten wir Scott, der seine Strafe absitzen muß, bevor er seine Tochter wieder regelmäßig sehen darf. Und natürlich Ghost, den Gegenspieler. Den Charakter fand ich sehr interessant, aber inhaltlich hätte ich mir da noch mehr gewünscht! So hat der Charakter, außer dem coolen Outfit kaum etwas zu bieten. -klassischer Comic Bösewicht.

Ebenfalls sehr anschaulich empfand ich die Effekte, da ich als 3d Artist Tiefenunschärfe sehr mag, haben mir gerade die stereoskopischen Makro Szenen sehr gefallen! Und gerade hier legte „Ant-Man and the Wasp“ die Messlatte nochmal höher und so erleben wir tolle moves…nicht nur von Ant-Man, sonder von Hope, die ihn sogar in den Schatten stellt. -schliesslich war sie ja auch Scotts Mentor.

Insgesamt ist der Film für mich ein würdiger Nachfolger mit viel Witz, Action und Raffinesse. Leider fehlt mit etwas ein Plot-Twist….aber die gibt es bei Marvelfilmen nur selten.

Can Erduman

Die INDAC Kritik von Dominik Reinicke zu Peyton Reeds „Ant-Man and the Wasp“

Hallo Johannes,
Hallo INDAC,

Nachdem wir im letzten Marvel-Blockbuster „Avengers: Infinity War“ den großen Niedergang unserer Helden erleben durften, nimmt uns „Ant-Man and the Wasp“ auf ein eher klassischeres Abenteuer mit. Ein Sequel-Abenteuer wohlgemerkt, das zum Glück keine Zeit mehr darauf verwenden muss, Charaktere und Sachverhalte aus Teil 1 zu erklären. Die Story lässt sich schnell zusammenfassen: Der als Ant-Man bekannte Scott Lang (Paul Rudd) soll eigentlich seinen vom FBI erteilten Hausarrest absitzen. Allerdings kommen ihm dabei der Wissenschaftler Hank Pym (Michael Douglas) und seine Tochter Hope Van Dyke (Evangeline Lilly) in die Quere, die seine Hilfe brauchen, um Hopes Mutter aus dem Quantenreich zu befreien. Dabei stellen sich der Truppe das FBI, Geschäftsmann Sonny Burch (Walton Goggins) und ein geheimnisvoller Gegenspieler namens Ghost (Hannah John-Kamen) in den Weg.

Regisseur Peyton Reed hat seine Aufgabe an sich nicht schlecht gemacht. Der Film unterhält über lange Strecken und baut in fast allen Aspekten auf seinen Vorgänger auf. Mehr Action, mehr Gags und mehr Charaktere, die sich von Anfang bis Ende in einer nie enden wollenden Verfolgungsjagd gegenseitig auf den Fersen sind. Das ist spannend und rasant, aber lässt einen als Zuschauer manchmal leider auch ein wenig orientierungslos zurück. Einige Charaktere, besonders Sonny Burch, wirken nicht durchdacht und bringen den Film nicht voran. Die lustige und heitere Atmosphäre des Films lässt wirklich ernste Szenen nicht zur Geltung kommen. Da man dem Film aber anmerkt, dass er nicht ernst sein, sondern lieber chaotisch spaßige Unterhaltung bieten will, hab ich ihm das nicht wirklich übel genommen, sondern bin mit einem positiven Gefühl aus dem Kino gegangen.

Spätestens als die ersten Action-Szenen abliefen wurde mir übrigens auch klar, warum uns Disney den Film in 3D zeigt und nicht wie sonst in 2D. Die Effekte haben mir teilweise eine Gänsehaut beschert. Die Möglichkeiten, die einem das Groß/Klein-Gimmick beschert, wurden ganz klar genutzt und selbst als Nicht-3D-Fan sind mir alle Szenen, in denen aktiv mit den Ebenen gespielt wurde, positiv aufgefallen. Wer Bock darauf hat, wird nicht enttäuscht werden.

Dominik Reinicke

Die INDAC Kritik von Michael Knoll zu Marvels „Ant-Man and the Wasp“

ANT-MAN, das wortwörtliche Kleinod des MCU (Marvel Cinematic Universe) soll 3 Jahre nach seinem Debüt nun wieder die Leinwand erobern und endlich klären, warum ausgerechnet dieser Held nicht Bestandteil des INFINITY WAR Films war, oder eben auch nicht…

Bestach der erste ANT-MAN Film vor allem mit Humor und einer eher fadenscheinigen Story, die auf eine Serviette gepasst hat inklusive einem leider unterforderten Corey Stroll als antagonistischer Waffenbauer, geht die Fortsetzung glücklicherweise andere Wege. Diesmal entschied man sich für eine komplexere Geschichte mit drei antagonistischen Kräften. Nummer 1: Das FBI, welches den Hausarrest unseres Helden Scott Lang überwacht und seinen flüchtigen Mentor Hank Pym sucht. Dies sorgt für viele komödiantische Spannungsmomente, doch kommt in Form des zuständigen Agenten, gespielt von Randall Park, leider zu oft dümmlich daher. 2: Den Waffenhändler, ja Parallelen zum ersten Teil lassen sich wohl nicht vermeiden, verkörpert durch den (wieder!) unterforderten Walton Goggins. Aber der wichtigste Part ist Nummer 3: Der durch Wände gehende Superschurke ‚Ghost‘. Warum wichtig? Ohne zu viel zu verraten, es handelt sich um eine Figur mit einer persönlichen und emotionalen Agenda, die mit ihrer Fähigkeit nicht (wie im ersten Teil) den Hauptcharakter imitiert, sich trotzdem sehr gut ins Ant-Man Universum einfügt. Diese Tatsachen und das Ant-Man noch einen Sidekick namens ‚Wasp‘ bekommt, machen den klaren Unterschied des Films im MCU aus. Eine kleine emotionale Geschichte, welche die Figuren in den Vordergrund schiebt und sich mal nicht um die Rettung der Welt dreht.

Michael Knoll

Perfekt ist der Film allerdings nicht. Hier und da hätten ein paar Spitzen zugunsten der Charakterformung wegfallen können, denn der Film braucht eigentlich keine Blödeleien um sich auf seine humoristische Seite zu verlassen. Auch einige Logik-Löcher bzw. Erklärungen wären schön gewesen, um auch die Skeptiker im Kino zu beruhigen und die filmische Welt konsistenter zu gestalten.

Aber die wesentliche Frage nach dem Kontext im MCU bleibt. Man muss bis zur Mid-credit Scene warten, bis die Verbindung endlich hergestellt wird und dann ist es auch eher enttäuschend. Es entstehen 2 Eindrücke: Erstens, dass der Film auch vor INFINITY WAR hätte spielen können und es sich in der Filmreihenfolge um eine Verleih-technische Studioentscheidung handelt, die leider nicht aus der bzw. den Geschichten heraus begründet ist. Was bleibt, ist der fade Nachgeschmack, dass das MCU gar nicht so gut durchdacht ist und größtenteils auf Pseudo-Zusammenhängen basiert. Zweitens haben die Ereignisse des INFINITY WAR rund um die Welt scheinbar absolut keinen Einfluss auf San Francisco, wo ANT-MAN spielt. Dies sorgt für Irritationen und unterstreicht erstere These noch.

Am Ende bleibt ein unterhaltsamer Popcorn-Film im Schatten seiner Studio-Limitierungen. Wer den ersten Teil mochte, wird auch sicherlich hier seinen Spaß haben. Viele Dinge wurden definitiv zum Guten justiert, aber es bleibt noch erzählerische Luft nach oben. Ein Potenzial, das hoffentlich noch ausgeschöpft wird.

Michael Knoll

Hier die INDAC Kritik von Janine Heine zu Marvels „Ant-Man & The Wasp“

Janine Heine

Der nächste Film aus dem Marvel Cinematic Universe nach „Infinty War“ steht vor der Tür. „Ant-Man & The Wasp“ spielt zeitlich vor den Geschehnissen seines Vorgängers und unterscheidet sich auch in seiner Stimmung vollkommen von eben jenem. Wo „Infinity War“ noch eine ernstere Story liefert, sticht der zweite Ant-Man Film durch eine sehr leichte Handlung mit überwiegenden Humor heraus.

Nach den Ereignissen aus „The First Avenger: Civil War“ steht Paul Rudd als Scott Lang unter strengem Hausarrest, eine Fußfessel berichtet über seinen genauen Aufenthalt und somit erschwert sich seine neue Mission immens, Hopes Mutter aus dem Quantum Realm, zu befreien. Doch nicht nur das FBI ist Scott, Hope und Hank auf den Fersen, auch der „Geschäftsmann“ Sonny Burch schafft es, ihnen immer wieder dazwischen zu funken. Der Hauptantagonist jedoch ist Ghost, die ihre ganz eigenen Pläne bezüglich der Quantum Energie hat.

An den Effekten und der Cinematography lässt sich nicht meckern, der zu erwartende Marvel Standard wird eingehalten, wenn nicht sogar teils übertroffen.
Besonders die Szenen, in denen geschrumpft oder gewachsen wird, machen beim Anschauen wirklich Spaß. Das 3D erscheint hierbei sinnvoller als in anderen Filmen und wurde sehr gut umgesetzt. Ob es wirklich nötig ist, sei mal dahin gestellt, aber funktionieren tut es in diesem Film alle mal und wem es möglich ist, sollte es sich nicht entgehen lassen.
Die Handlung ist leider etwas seicht und vorhersehbar geraten, jedoch überzeugen die Schauspieler und ihre Chemie dermaßen, dass ich es nicht als großen Kritikpunkt sehe. Der Film unterhält und sorgt für etliche witzige Momente, ohne zu albern zu wirken. Einziges Problem sind die drei unabhängig argierenden Gegner, von denen zwei immer wieder kurz auftauchen,stören und bis zum nächsten Mal wieder verschwinden, in der Zeit hätte man sich auch mit dem Hauptplot beschäftigen oder auf Ghost als Antagonistin konzentrieren können, die an sich sehr interessant gestaltet war, jedoch durch nicht genutzte Möglichkeiten, in Bezug auf den Charakter etwas blass wirkte.

Wie erwähnt, es sind vor allem die sympathischen Protagonisten, die den Film tragen und nicht die eigentliche Handlung. Wer bereit ist sich darauf einzulassen, wird mehr als zufrieden aus dem Kino kommen.

Janine Heine, Frankfurt

Die INDAC Kritik von Letty Felgendreher zu Marvels „Ant-Man and the Wasp“

Dachte man vielleicht noch als etwas unbedarfterer Kinogänger, nach „Avengers: Infinity War“ würde nun erstmal eine Pause anstehen – falsch, es kamen „Deadpool 2“ und „Ant-Man and the Wasp“. Das Superhelden-Fan-Herz soll ja weiter bei Laune gehalten werden – also gibt es ca. alle 2-3 Monate einen neuen Film. Gefühlt gibt es die „Zugpferde“ des Marvel-Universums, deren Franchise sehr präsent ausgearbeitet und präsentiert wird – und dann gibt es die, die etwas unbekannter scheinen, für die es nicht ganz so viel Promotion gibt – aber die durchaus sehenswert sein können.

Letty Felgendreher

„Ant-Man and the Wasp“ bleibt der Linie Marvels treu, ein Film zu sein, der genug Humor und Spaß bietet, um die Dinge nicht zu ernst zu nehmen, sich gleichzeitig aber auch dem plakativ emotionalen Topf bedient, welcher natürlich mit dramatischer Musik unterlegt nicht zu kurz kommen darf – denn es muss ja irgendwie um etwas gehen –  aber bitte nicht so tiefgründig, dass man gar dazu geneigt wäre, melancholisch zu werden.

Diesmal geht es nicht um die Rettung der ganzen Welt – das ist ja schon mal erfrischend! Es geht um persönliches Bestreben, das Auseinandersetzen mit der Vergangenheit. Es ist unterhaltsam dem Schauspiel zuzuschauen, dem Spiel mit den Größenverhältnissen  und die hübschen Marvel-typischen VFX auf sich wirken zu lassen. Auch das Setting ist solide präsentiert, es gibt nicht allzu viele auffällige Logiklöcher. „Ant-Man and the Wasp“ entlässt einen unterhalten, ohne das Bedürfnis ihm gedanklich stark nachzuhängen.

Er ist für einen netten Kinoabend durchaus geeignet.

Letty Felgendreher

Hier die INDAC Kritik von Robert Hranitzky zu Marvels „Ant-Man and the Wasp“

Bei Marvel Filmen ist die Erwartungshaltung mittlerweile schon sehr hoch und erst Recht bei der Fortsetzung des überaus erfolgreichen Vorgängers „Ant-Man“. Zugegeben dachte ich beim ersten Trailer zum ersten Teil: Ehrlich jetzt – ein „Ameisenmann“ der auf Ameisen reitet? Ok, ich kannte die Comics nicht, aber es erschien mir irgendwie zu absurd. Oh, wie falsch ich lag, denn wie auch der erste Teil verzaubert der zweite Teil einen erneut und überrascht sehr durch seine Leichtigkeit. Regisseur Peyton Reed und seinen Schreibern gelingt der feine Spagat zwischen Witz/Charme und Action/Spannung. Ich finde es sensationell, wie es mal wieder gelungen ist, den Film so lustig und unterhaltsam zu gestalten, ohne aber jemals albern zu wirken. Es gibt brillante Szenen, da kommt man aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Ant-Man and The Wasp hat eine gehörige Portion Selbstironie und nimmt sich nicht zu ernst, ist aber dennoch spannend und ernst genug, so dass man mitfiebert und es dem Zuschauer eben nicht egal ist, wie es ausgeht.

Die Geschichte überzeugt, genauso wie die alten als auch die neuen Character. Im übergeordneten MCU spielt dieser Film hier eher auf einem Nebenkriegsschauplatz – und das ist auch gut so. Es gibt hier praktisch weder Altlasten noch allzu viele parallele Handlungsstränge, die der Film erzählen oder ansprechen muss. Somit kann man sich voll und ganz dieser kleinen, aber feinen Story widmen. Allerdings macht sie absolut Sinn und fügt sich nahtlos in das „große Ganze“ ein, gerade auch im Bezug auf den jüngsten Marvel Film Infinity War. Tatsächlich versteht man im Anschluß auch ein paar Dinge im gesamten Zusammenhang besser, mehr wird nicht verraten…

Mit dabei sind wieder Evangeline Lilly, Paul Rudd, Michael Douglas und Fan Favorite Michael Peña, die allesamt ihre Rollen super spielen und auch außerordentlich gut gecastet sind. Auch die Neuzugänge Michelle Pfeiffer, Hannah John-Kamen und Laurence Fishburne fügen sich hier sehr gut ein und sind eine willkommene Ergänzung im bereits riesigem Pool von unzähligen Stars des MCU.

Die VFX sind natürlich erste Sahne, wie es sich für einen Marvel Film gehört. Von daher keine wirkliche Überraschung. Es fällt allerdings sehr positiv auf, dass viele Effekt Shots nicht nur rein Mittel zum Zweck sind, sondern oft einer coolen oder witzigen Situation dienen. Es sind viele originelle Ideen dabei, die mit den Größen und damit verbundenen Vor- und Nachteilen spielen. Besonders gut gelungen ist die visuelle und glaubhafte Darstellung von Größe – egal ob riesig oder winzig. Die Größenverhältnisse und entsprechende Details sind bis ins letzte nahezu perfekt und unheimlich liebevoll umgesetzt. Kein Wunder, so haben fast alle großen VFX Studios mitgewirkt. Leider gibt es sehr viele Filme wo die Miniaturisierung (oder umgekehrt) nicht ganz so glaubhaft rüberkommt – hier allerdings wirkt es fast immer beimahe perfekt.
Ein wenig hin- und hergerissen war ich zunächst, als mal wieder eine Szene mit verjüngten Darstellern zwecks Flashback gezeigt wurde. Ich dachte zuerst, dass auch hier wieder die obligatorische CGI Verjüngung zelebriert werden möchte, allerdings war ich eher positiv überrascht, wie gut es letztlich gemacht war!

Insgesamt ist der Film durchweg sehr unterhaltsam, dabei meiner Meinung nach ohne jegliche Längen und somit ein absoluter Sommer Blockbuster, den man auch sicherlich mehrmals anschauen kann.

Robert Hranitzky

VENOM – Trailer – Ab 3.10.18 im Kino!

FSK: Ab 12 Jahren

Marvels VENOM entführt in eine neue, düstere und nie dagewesene Welt. Der Anti-Held, der in einer symbiotischen Koexistenz mit seinem Wirt, dem Journalisten Eddie Brock, lebt, wird getrieben von einer äußerst zerstörerischen Kraft. Nun bringt niemand Geringerer als Tom Hardy den furchteinflößendsten Widersacher im Marvel Universum auf die große Leinwand. Mit atemberaubender, knallharter Action, dunklem Humor und messerscharfen Spezialeffekten liefert er ein beeindruckendes Debüt in Einzelmission.

Deutscher Kinostart: 4. Oktober 2018

Hier die INDAC Kritik von Finn-Ole Mehl zu Marvels „Ant-Man and the Wasp“

Nach „Black Panther“ und „Avengers: Infinity War“ setzt sich mit ANT-MAN AND THE WASP der dritte Marvel-Blockbuster in Folge an die Spitze der US-amerikanischen Box-Office-Charts. Die kleinsten Helden des Marvel Cinematic Universe spielten am ersten Wochenende 76 Mio. US-Dollar ein und feiern damit einen riesigen Erfolg. In diesem Jahr ist es darüber hinaus die neunte Nummer-1-Woche für das MCU – der Siegeszug der Marvel-Blockbuster hält an!

Hier nun die INDAC Kritik von Finn-Ole Mehl zu „Ant-Man and the Wasp“:

„Ant-Man & The Wasp“ ist der 20. Film im Marvel Cinematic Universe. Im Gegensatz zum Vorgänger „Infinity War“ wird hier aber deutlich weniger Vorwissen voraugesetzt, da der titelgebende Ameisen-Mann bisher in lediglich zwei Filmen auftauchte – namentlich „Ant-Man“ und „Captain America: Civil War“.

Paul Rudd schlüpft erneut in die Rolle des Ex-Kriminellen Scott Lang aka Ant-Man und ist dabei genauso sympathisch und unterhaltsam wie zuvor. Ebenfalls erneut dabei sind Evangeline Lilly als Hope (aka Wasp), Michael Douglas als Hank Pym (aka Ex-Ant-Man) sowie Michael Peña als der redegwandte Luis. Der Cast wird diesmal unter anderem durch Michelle Pfeiffer, Hannah John-Kamen und Laurence Fishburne erweitert.
Nach dem potenziell weltverändernden und epochal inszenierten „Infinity War“ kommt „Ant-Man & The Wasp“ nun mit einem etwas überschaubareren Plot daher, der

Finn-Ole Mehl

chronologisch auch nahezu vollständig vor den Ereignissen des Vorgängers angesiedelt ist. Mit Thanos im Hinterkopf wirkt der Konflikt von „Ant-Man & The Wasp“ zeitweise fast irrelevant: Hopes Mutter soll aus dem Quantum Realm befreit werden; gleichzeitig kämpfen zwei unabhängige Gegenspieler mit unterschiedlichen Motiven um Pyms Labor. (Dieses Problem hätte meiner Meinung nach mit einem Release vor „Infinity War“ vermieden werden können.) Unabhängig von davon, ist „Ant-Man & The Wasp“ äußerst unterhaltsam. Marvel-typisch sind die Action-Sequenzen und Visual Effects technisch über jeden Zweifel erhaben. Regisseur Pexton Reed hat sehr viel Spaß dabei, mit den Möglichkeiten von Pyms Schrumpf- und Vergrößerungstechnik zu spielen – egal ob diese auf Menschen, Tiere, Gebäude oder Fahrzeuge angewandt wird.

Wer bei „Ant-Man“ gut unterhalten wurde, der wird auch mit „Ant-Man & The Wasp“ zwei Stunden lang seinen Spaß haben. Popcorn-Achterbahn-Kino mit vielen Lachern, ein bisschen Herz und nicht ganz so viel Story, dafür umso mehr genial inszenierte Set-Pieces.

Viel Spaß!

Finn-Ole Mehl, Berlin

Disney SCREENING: MARVELS „ANT-MAN AND THE WASP“

In Zusammenarbeit mit Walt Disney Studios Motion Pictures Germany darf INDAC jeweils 5 Animations-/VFXschaffende zu den Presse-Screenings des Films „ANT-MAN AND THE WASP“ einladen. Die Vorführungen finden statt in Köln, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt, Leipzig, Berlin und München. Die Teilnehmer verpflichten sich obligatorisch, eine Filmkritik für den INDAC Blog zu verfassen, die zeitnah um den Filmstart auf dem INDAC Blog veröffentlich wird. Details weiter unten!

Nur auf INDAC.org gemäß der neuen DSGVO registrierte Mitglieder der deutschen Animations- und VFX Community können sich für die Teilnahme an den Screenings bewerben.

Alle Vorführungen zeigen den Film in seiner Original- Fassung – (OV, 3D, Länge: ca. 125 min)

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Hier die INDAC Kritik von Petra Popescu zu Marvels „AVENGERS | INFINITY WAR“

„Perfectly balanced. As all things should be.“

Nach einem enttäuschenden zweiten Avengers Film und einem, wie ich finde eher wirren und freudlosen Captain America: Civil War, war ich fast schon bereit zuzugeben, dass sich bei mir ein leichter Superhelden Überdruss eingestellt hat. Doch Avengers 3: Infinity War hat mich eines besseren belehrt und ich muss eingestehen, der Film macht wirklich Spaß.

Die Handlung ist schnell zusammengefasst. Thanos gibt sich endlich als Bösewicht zu erkennen und um seinen finsteren Plan zu verfolgen, will er alle sechs Infinitiy Steine vereinen, deren Macht ihn unbesiegbar machen sollen. Zwei der Steine befinden sich auf der Erde, der Rest ist in der ganzen Galaxie verstreut und Thanos und seine CGI Schergen versuchen diese an sich zu reißen. Mit der Bedrohung konfrontiert, zögern die Marvel Helden nicht lange und nehmen den Kampf auf.

Nach 18 Filmen und 10 jährigem Bestehen der Marvel Studios, scheint die Aufgabe alle Helden in einem Film zu vereinen, eine schier unlösbare Aufgabe. Doch den Russo Brüdern gelingt diese logistische Meisterleistung scheinbar mühelos. Das Aufeinandertreffen der Figuren im Film ergibt Sinn, die etablierten Charaktere bleiben sich treu, Motivationen sind schlüssig und trotz der vielen Handlungsstränge und Schauplätze verliert man nie den Überblick.

Das Herzstück der Marvel Filme waren immer ihre Charaktere und auch in Infinity War sind die Interaktionen der Figuren wieder das Highlight des Filmes.
Die Helden wurden in neuen Gruppierungen clever kombiniert und es macht große Freude zu sehen, wie Figuren aus unterschiedlichen Filmen auf einander treffen. Die daraus resultierende Situationskomik und gutmütige Zankereien haben mir einige Lacher entlockt. Natürlich liegt der Fokus auf manchenFiguren mehr als auf anderen, was einige vielleicht enttäuschen mag, aber bei der schieren Masse an Superhelden, lässt sich das wohl nicht anders bewältigen.

Um auch ein bisschen Kritik zu üben, muss ich sagen, dass die Kampfsequenzen zwar wieder voller schöner Ideen stecken, aber gerade das große Finale wirkt doch etwas wuselig und zu stark in die Länge gezogen.
Auch gibt sich der Film viel Zeit und Mühe Thanos als nachvollziehbaren, fast sympatischen Bösewicht dazustellen, doch sein Gerede steht in keinem Maßstab zu seinen grausamen Taten, sein Plan ist einfach zu bizarr.

Alles in allem ist Avengers 3: Infinity War eine sehr gelungener Comic Superhelden Film, der spannend ist und Spaß macht, perfectly balanced, mit einem grandiosen Finale, dass einen sehnsüchtig auf Avengers 4 warten lässt.

Wie immer bis zum Ende sitzen bleiben, no spoilers und viel Spaß!

Schöne Grüße,
Petra Popescu

Die Filmkritik von Alena Nicolai zu Marvels „Avengers | Infinity War“

Marvel Studios' AVENGERS: INFINITY WAR..Thanos (Josh Brolin)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Zunächst einmal SPOILER. Dann geht’s weiter!

 

Was soll ich sagen?

Vielleicht, dass ich seit über einer Woche vor einem leeren Dokument sitze, im Hintergrund flüstert die Stimme Schreib doch endlich deine Kritik… Ja, gerne. Aber was soll ich denn sagen?

Vielleicht sollte ich damit anfangen zu erzählen wovon der Film überhaupt handelt? Aber auch das ist leichter gesagt als getan. Worum geht es überhaupt?

Thanos? Definitiv!

Thanos, ein mächtiger Despot und Ziehvater van Gamora, will übermächtig werden und die gesamte Galaxie unterwerfen oder besser gesagt nach seinen Wünschen gestalten. Dazu benötigt er die Infinity Stones und wie wir als Zuschauer seit mehreren Teilen im Marvel Cinematic Universe (MCU) wissen, sind diese verstreut, versteckt und beschützt. Thanos zieht also plündernd und mordend durch das Weltall, schickt seine Schergen aus und löscht jeden aus, der sich ihm in den Weg stellt. Soweit also kein unbekannter Plot.

Überladen mit Gedanken und Erwartungen bin ich dann endlich im Kino gelandet. Ein wunderbar kribbeliges Gefühl im Bauch „Wie wird diese Geschichte weitergehen“? Film ab – und direkt das erste Fragezeichen im Kopf. Wo zur Hölle sind wir? Denn eine Hölle scheint es zu sein. Bruchstücke eines Raumschiffes und tote Körper stapeln sich auf der Kinoleinwand. Ich schlucke. Alles andere als eine leichte Atmosphäre. Bin ich doch von Guardians Vol. 2 mehr als verwöhnt mit skurrilem Slapstick. Ich muss dazu sagen, dass ich im letzten Jahr nicht (!) Thor: Ragnarök gesehen habe. „My bad“ wie sich herausstellt, denn Inifinity War setzt nahtlos dort an. Nach kurzer Verwirrung (warum ist Fury im Weltall und warum hat er Haare? Ach halt, das ist Thor..?!) Chris Hemsworth in seiner Paraderolle. Geschlagen, gebeutelt, unrasiert, einäugig widersetzt er sich Thanos.  Hier freut sich mein weibliches Fanherz und ganz nach dem Motto „nur ein schmutziger Aragon, ist ein guter Aragon“  halte mich ich zurück die Arme hochzureißen und ihn anzufeuern.

Leider hält meine teeniehafte Stimmung gerade mal ein paar Minuten. Nach einem unspektakulären Muskelspiel, setzt Thanos unter das Zusammentreffen einen Schlussstrich und nimmt sich wofür er gekommen ist. Im Vorbeigehen werden Loki und Heimdhal entsorgt, der Rest in die Luft gesprengt. Cut.

Wie, was… what happened? Ich schaue auf die Uhr. Keine 15 Minuten. Was ist da gerade passiert? Die Anfangsszene setzt sowohl das Tempo als auch den Ton. Die Atmosphäre ist anders als in allen anderen MCU Filmen. Das Kino ist still, das Publikum angespannt. Ein unangenehmes, stumpfes Gefühl setzt sich in meiner Magengegend fest. Es sagt: Ich will nicht. Jetzt eine Woche nach Infinity War ist „ich will nicht“ immer noch der Satz, der sich für mich durch diesen Film zieht.

Ich will nicht wissen, welcher lächerlichen Ideologie Thanos folgt und damit sein Verhalten entschuldigt.

Ich will nicht lachen, über die kleinen Seitenhiebe, doch manchmal kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Doch von Herzen kommt es nicht.

Ich will nicht hören, where, who or why Gamora is.

Ich will nicht sehen, wie Team um Team nach Schema F (introduction, fight, destruction) geschlagen und abserviert wird.

Ich will nicht sitzen bleiben und auf den Nachspann warten.

Und doch tue ich es, den ganzen Film lang.

 

Also was sage ich jetzt? Inifinity War, ein Film in epischer Länge. Nur für Fans wohlgemerkt, alle anderen werden mit Figuren überladen, die sie weder kennen noch lieben. Aber es ist bildgewaltig und das nicht zu knapp. Die VFX sind gigantisch. So lieblos die Charaktere in den Film hineingeschleudert (und herausgerissen) werden, so liebevoll waren hier Hunderte Visual Artists am Werk und geben mir worldbuilding deluxe. Da verzeihe ich auch den ein oder anderen starren CG-Charakter.

Und nachdem ich meine Urlaubsabende damit zugebracht habe, vorherige Teile des MCU noch einmal zu anzuschauen (und ja dieses Mal mit Black Panther und Thor: Ragnarök enden werde), sage ich: Auf ein Zweites.

Ich will also doch und vor allem will ich Part 2, und zwar sofort, motherfucker.

 

Alena Nicolai

Pro und Contra: Die INDAC Kritiken von Helena Barbie und Markus Müller zu Marvels „Avengers – InfinityWar“

Die neuste (und lang erwartete) Marvel Verfilmung ist endlich da und toppt alle Erwartungen. Die letzten Jahre haben die Zuschauer genau auf dieses Spektakel vorbereitet. Nun die ganzen Stränge zusammen zu bringen hat überraschend gut funktioniert. Es wird natürlich schnell gewechselt zwischen Handlungssträngen, Charakteren und Schauplätzen. Aber gerade noch in dem Tempo das es nicht überfordert und man der Geschichte gut folgen kann. Vor allem geht trotz der Masse keine der Figuren unter. Die Marvel typische Prise Humor findet wie immer platz und dennoch geht man mit Steinen im Bauch aus dem Kino. Denn die Ausmaße von Thanos Macht, sind enorm und das die geliebten Helden doch so in die Schranken gewiesen werden ist er überraschend. Trotz einiger Vorhersehbarer Momente, bleibt es durchgehend spannend und angsteinflößender als man es gewöhnt ist.

Optisch bietet der Film mit zahlreichen Action-Sequenzen und Kulissen alles was das Herz bei einer Comic Verfilmung begehrt. Dem Setting wurden einfach keine Grenzen gesetzt und die Stimmung wurde toll vermittelt. Allerdings schwankt die Qualität ganz schön bei den Effekten. Während Thanos durchgehend super aussieht, wirkt die Black Order an manchen stellen fast billig (für Marvel Verhältnisse). Generell sieht die ein oder andere Szene eher komisch aus, durch die hektische Erzählweise bleibt einem aber eigentlich auch nicht genug Zeit herauszufinden woran das liegt.

Auf jeden Fall ist Avengers: Infinity War einen Kinobesuch wert, für mich sogar einen zweiten!

Tumult im Weltall  – Teil 1. – Lord of the Rings Stones in Space
Der Film war okay. Zum Teil war das ganze Kämpfen, Hacken, Matschen, Springen, Schiessen, Schlagen und Stechen schon arg monoton und hob sich auch nicht wesentlich von den anderen 18 Marvelfilmen ab. 
Der ganze erzählerische Überbau mit den 6 magischen Steinen erinnerte sehr stark an ein Herr der Ringe-Rip Off („Ein Ring, sie alle zu knechten“), der ja seinerzeit auch bloss eine Art Neuinterpretation der Nibelungensage war. Die philosophische Komponente mit Thano’s Vorhaben die Bevölkerung aller Welten zu halbieren zündete einfach nicht, da sie keinen rechten Sinn ergab. Und all die smarten Helden (Iron Man hat sich mal eben nen Anzug aus Nanoteilchen konstruiert) finden auch keine andere Antwort, als auf den Bösen einzukloppen, als wären sie tumbe Wrestler? Ganz lustig waren die Portal-Anleihen von Dr. Strange, die manchen Szenen zumindest ein wenig Chuzpe verliehen.
Für die Größe des Films hätte ich aber irgendwie viel mehr erwartet als immer nur „feste drauf“. 
Was bleibt sind ein paar lustige Momente, kindische Gags, durchwachsene CGI (Thanos sah in den Close Ups unglaublich gut aus, aber sobald er mal in der Totale zu sehen war, stakste er hölzern durch die Szenerie und seine Lippenbewegungen erinnerten mit ihrer artifiziellen Anmutung frappierend an die des misslungenen Dr. Manhattan aus Snyders Watchman Verfilmung).
Nun haben wir also die Hälfte hinter uns, bei unserem Vorhaben WIEDER die Welt zu retten. Was kommt wohl als nächstes? Hoffentlich mehr erzählerische Raffinesse.
Studio Kuskus Berlin

 

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