Die INDAChs Kritik von Markus Müller zu Disney „Pirates of the Carribbean – Salazars Rache“

Karibik für alle:

Nachdem ich die ersten drei Teile mit abnehmender Begeisterung im Kino gesehen hatte, schaffte es der vierte Teil der Reihe nur noch mit Verspätung in meinen Bluray Player. Irgendwie hatte sich die Idee des tuntigen Deppen meines Empfindens nach totgelaufen. Zu jener Zeit hätte ich tatsächlich lieber eine Verfilmung des letzten Michael Crichton Romans Pirate Latitudes durch Steven Spielberg gesehen, aber es blieb nur bei der Ankündigung.
Umso überraschter war ich ob des fünften Teils bei dem ich aus dem Lachen nicht mehr herauskam. Das Timing war sehr gut, der Film startete mit einem hohen Tempo und schaffte es dieses über die volle Länge zu halten. Auch nahm Johnny wieder eher eine Nebenrolle ein, als wie zuletzt im vierten Teil. Dadurch hatten die anderen Darsteller wesentlich mehr Raum, besonders Kaya Scodelario konnte hier überzeugen. Jarvier Bardem gab einen tollen Fiesling ab, dessen Motivation nachvollziehbar war und er durchaus Sympathien wecken konnte.
Einzig der Showdown wirkte ein wenig fad und ließ in mir das Gefühl aufkommen, dass es sich die Macher etwas zu einfach gemacht hatten. (Stichwort: Moses)
Schlussendlich kann ich sagen, dass mich der Film überrascht und wider Erwarten begeistert hat und mit wunderbar dreckigen Setpieces und fantastisch überdrehtem Humor auf die volle Lauflänge zu unterhalten wusste. Würde ich mir noch ein zweites Mal ansehen!
Markus Müller
Animation Designer

Die INDAChs Kritik von Marina Hartfelder zu Disney „Pirates of the Carribean: Salazars Rache“

Der allzeit angetrunkene Jack Sparrow findet sich in einem völlig neuen Abenteuer wieder. Verfolgt von tödlichen Geister-Piraten Zombies, torkelt sich Jack Sparrow durch die neuste Episode von Pirates of the Caribbean. Das Einzige was ihn noch retten kann, ist der legendäre Dreizack des Poseidon. Ein mächtiges Artefakt, das jeden Fluch zu brechen vermag.
Der fünfte Teil der Piraten-Saga um Captain Jack Sparrow ist bei Weitem besser gelungen als der Vierte. Die Regisseure Joachim Ronning  und Espen Sandberg haben das Ruder herumgerissen und dem ‚Pirates of the Carribean‘
Franchise seinen Zauber zurück gegeben.
 
129 Minuten habe ich gespannt das Geschehen auf der Leinwand verfolgt und konnte mich an den wunderschönen Kulissen dieses visuellen Meisterwerks einfach nicht satt sehen. Eigentlich hätte ich den Film gerne gleich noch mal gesehen, nur um die Bilder im Detail betrachten zu können, ohne mich auf die Handlung konzentrieren zu müssen.
 
Teilweise ist so viel passiert, dass ich mit den schnell wechselnden Handlungssträngen nicht mitgekommen bin und mich gefragt habe: Wie sind die Protagonisten nun wieder dorthin gelangt? Da hätten durchaus ein oder zwei Sequenzen ausgelassen werden können. Ansonsten ist die Geschichte schlüssig und spannend erzählt.
 
Die Geister-Piraten Zombies sind faszinierend visualisiert. Die Kulissen sind traumhaft und erwecken beim Zuschauer das Bedürfnis sich spontan in die Karibik absetzen zu wollen. Die Musik von Geoff Zanelli unterstreicht das Wesen dieses Genres und hinterlässt Ohrwürmer.
 
Die Charaktere ergänzen sich wunderbar und Jack Sparrow, gespielt von Johny Depp, ist wieder in seiner gewohnten Form zu sehen, witzig und galant, auf seine ganz besondere Art und Weise. Das Wiedersehen mit altbekannten und beliebten Figuren macht einfach großen Spaß. Aber auch die nächste Generation, Katarina (Kaya Scodelario) und Jack (Brenton Thwaites) spielen auf hohem Niveau.
 
Fazit: Ein toller Film, gerade für die große Leinwand. Unbedingt sitzen bleiben und sich Überraschen lassen. Bestimmt ist das nicht der letzte ‚Pirates of the Caribbean‘ Film.

Marina Hartfelder

www.marinahartfelder.eu

Die INDAChs Kritik von Mariusz Ginel zu Bruckheimers „Piraten der Karibik: Salazars Rache“

Pirates of the Caribbean Salazars Rache ist der mittlerweile sechste Teil der Reihe und ist eine exzellente Fortsetzung. Sie beinhaltet alles was wir an Pirates of the Carbbean lieben: Action, Witz, Esprit, eine wunderschöne Kulisse und natürlich Johnny Depp als Captain Jack Sparrow.

Die karibische Welt mit ihrer Geschichte der Piraten ist einzigartig. Die Effekte, als auch die komplette Aufmachung sind erstklassig umgesetzt worden und lässt einen gerne in diese Welt eintauchen. Die dazu gebotene musikalische Kulisse erzeugt so manches Gänsehautgefühl.

Auch wenn die Reihe Pirates of The Caribbean nicht für ihren Tiefgang bekannt ist und man dies auch im fünften Teil nicht erwarten sollte, so weiß sie doch auf einem hohen Niveau zu unterhalten. Dies trifft auch im neuen Teil zu, auch wenn das Ende ein wenig zu langatmig ist und zu effektvoll umgesetzt wurde, gleicht er dies wiederrum mit seinen anderen exzellenten Szenen aus.

Die Schauspieler integrieren sich erstklassig in diese Welt und spielen ihre Rollen exzellent. Allen voran Captain Jack Sparrow, gespielt von Johnny Deep. Der bekifft wirkende, oft betrunkene Freibeuter, mit seinem Charm und Witz, trägt allein mit seiner Person viel zum Film bei.

So ist auch der neuste Teil dieser Reihe, ein echter Pirates of the Caribbean, der die Erwartungen, die seine Vorgänger vorausgeschickt haben, voll erfüllen kann. Daher die uneingeschränkte Weiterempfehlung, vor allem auf der großen Leinwand.

Mariusz Ginel
3D and Animation Artist

www.mariuszginel.de

 

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