Die INDAC Kritik zu „Der Kater Maurice/The Amazing Maurice“

von Johannes Wolters

Die Produktion „Maurice der Kater“, im englischen Original „The Amazing Maurice“ ist eine deutsch-britische Trickfilmproduktion, die aus dem hiesigen Ghetto des Preschool-Kinderfilms auszubrechen versucht, um sich auf dem umkämpften, aber finanziell lukrativeren und auch langlebigeren Terrain des „Family Entertainment“ zu behaupten.

Die deutsche Produzentenseite um Ulysses Films und Studio Rakete hat in Zusammenarbeit mit ihren internationalen Partnern Cantilever, Narrativia, Sky u.a. dafür die Rechte an Terry Pratchetts Kinderbuch „The Amazing Maurice and his educated Rodents“ aus dem Jahre 2001 erworben. Terry Pratchett, Kultfigur der zeitgenössischen englischen Fantasyliteratur, Schöpfer der satirischen Scheibenwelt-Romane, hatte in „Maurice“ seine Version des Märchens vom Rattenfänger aus Hameln niedergeschrieben und daraus eine satirische Betrügergeschichte mit einer überbordenen Schar von bizarren Charakteren und Einfällen geschaffen, die von einem schaurigen Rattenkönig bis hin zu einer Stepp-tanzenden Ratte mit Hut und Jackett reicht. Pratchett, der im Abspann noch als einer der Executive Producer genannt wird, ist 2015 mit 66 Jahren viel zu früh verstorben.

In der Filmadaption, die recht frei mit der literarischen Vorlage umgeht, haben eine Gruppe von intelligenten, sprechenden Ratten sich mit dem gleichfalls begabten aber wesentlich durchtriebeneren Kater Maurice und dem jungen und musikalischen Menschen Keith zusammengetan und ziehen mit einem betrügerischen Rattenfänger-Akt von mittelalterlicher Stadt zu Stadt, um so Geld zu sammeln für die Reise in ein vermeintliches Tierparadies, dass ihnen ein im Geiste von Beatrix Potter gestaltetes Kinderbuch namens „Herr Schlappohr erlebt ein Abenteuer“ verspricht. Diese quasi-religiöse Leichtgläubigkeit der Ratten wird von Maurice ausgenutzt und gesteuert, der auf eigene Rechnung arbeitet. Die Truppe gelangt nach Bad Blintz, einem Städtchen, das unter einer bemerkenswerter Hungersnot leidet, obwohl keine Rattenplage die Stadt heimgesucht hat. Im Gegenteil, sehr zur Überraschung von Maurice und den Ratten findet man keinerlei Artgenossen. Dafür stößt die Bürgermeistertochter Malizia zur Truppe, die dem Film bislang als außenstehende Erzählerin und Geschichten-Erklärerin zur Seite stand. Gemeinsam versucht man/frau/ratte/kater den Geheimnissen von Bad Blintz auf den Grund zu gehen, begegnet dabei finsteren Gesellen, mörderischen Rattenfängern oder Angst einflößenden Rattenkönigen.

Terry Pratchetts Romane sind bekanntermaßen schwer zu verfilmen, wie diverse frühere Versuche beweisen, Netflix hat immerhin mit der Serien-Umsetzung von „Good Omens“ mit Martin Sheen und David Tennant in den Hauptrollen die bislang beste Umsetzung vorgelegt, wohl auch, weil Co-Autor Neil Gaiman wesentlich visueller arbeitet. Die Figurenfülle der Pratchett-Romane, die alle handlungstragend und damit eigentlich unverzichtbar sind, – die meandernde, humoristischen Handlungsbögen, die unabhängig voneinander, sich hin und wieder überkreuzend scheinbar ziellos dahinplätschern, die vielen philosophischen Ideen, die untrennbar mit hochintelligenten Parodien einhergehen – das alles ist eigentlich kontraproduktiv für eine Kinogeschichte von nur 90 Minuten, Drehbuchautor Terry Rossio, stellvertretend genannt für alle, die an der visuellen Drehbuchentwicklung des Films mitgewirkt haben, hat versucht, sein Bestes zu geben, um den ganzen eine einigermaßen stringente Handlung zu geben. Aber wirklich gelungen, ist es ihm leider nicht.

Der Film, dessen Kinoauswertung eigentlich für den Sommer 2022 geplant war, trifft jetzt auch noch auf ein eher gesättigtes Ziel-Publikum, das eben gerade Dreamworks oscarnominierte Trickfilmproduktion „Der gestiefelte Kater – Der letzte Wunsch“ im Kino kredenzt bekam. Und Pixars Rattenfilm „Ratatouille“ hat sich bis heute derartig ins weltweite Filmgedächtnis eingebrannt, dass der Überraschungshit der Oscar-Saison, „Everything, Everywhere All At Once“ mühelos und für alle nachvollziehbar daraus zitieren kann. Also dürfte der Hunger nach Katzen- und Rattengeschichten derzeit nicht unbedingt besonders ausgeprägt sein. Auf der Habenseite steht bei „Maurice“ eine wirklich ansprechende tricktechnische Umsetzung im Rahmen eines Budgets von gemunkelten 15-17 Mio Euros. Eine bezaubernde Lichtsetzung, schöne Sets, fliessende Kamera, interessantes Character Design, -großes Lob an die sichtlich engagierten Artists in den Studios im Vereinigten Königreich und in Deutschland. Merkwürdig allein und dies wahrscheinlich dem international immer noch vergleichsweise bescheidenen Budget geschuldet – ist, das manche Szenerie merkwürdig theatralisch wirkt, steril und leer.

Wirklich problematisch ist die erzählerische Seite: Pratchetts barocke literarische Fantasywelten auf einen Filmplot runter zu brechen, ist zugegebenermaßen fast unmöglich und scheitert hier mit wenig überzeugenden erzählerischen Kompromissen, die Filmerzählerin Malizia an einer Stelle lakonisch dem Kinozuschauer zugewandt, feststellen lässt, dass die Plotstruktur des Films teilweise nicht durchdacht erscheint. Einzelne Segmente, wie etwa der Hundekampf oder der Besuch beim echten Rattenfänger wirken bemerkenswert zufällig und behauptet – anderes, wie das erste Aufeinandertreffen von Malizia, Keith und Maurice ist wunderbar humorvoll umgesetzt. Diese wenig homogene Filmerzählung leidet besonders darunter, dass der Film sich nicht an ein Publikum zu wenden scheint, sondern sich mit separaten Momenten an verschieden definierte Zielpublikum-Gruppen richtet. Dazu kommt, dass die behauptete Hauptfigur Maurice locker von der hinreißend animierten Malizia unter den Tisch gespielt wird und derartig viele Film-Charaktere mit den Ratten an die Seite gestellt bekommt, dass das Publikum viel zu lange braucht, sich emotional für eine Figur zu entscheiden, dem es sein Herz schenkt. Vor allem braucht der Film gefühlt viel zu viel Zeit um seine Story zu entwickeln, bis im letzten Akt das Tempo endlich anzieht. Es ist also schwer hier ein Urteil zu fällen, ob und für wen der Besuch im Kino wirklich lohnt. Das ist alles wirklich sicherlich auf einem guten Weg und man möchte dringend hoffen, dass das internationale Team mit den Erfahrungen aus dieser Produktion weitermacht und mit Folgeproduktionen sein Talent unter Beweis stellen darf und diverse Fehler dann früh korrigiert oder unterlässt. Gegenüber den letzten Produktionen mit deutscher Beteiligung ist „Maurice“ ein Riesenschritt in eine bessere Zukunft des deutschen Animationsfilm, aber man kann nicht verschweigen, dass der Weg noch lang sein wird. Und natürlich ist die Frage berechtigt, ob das jetzt wirklich und inwieweit überhaupt ein „deutscher“ Film ist. Aber dies ist vielleicht eine Frage, die allenfalls noch für die Filmförderung und für die deutschen Animationsschulen von Interesse sein dürfte. Ein Vergleich des englischen Trailers und des deutschen Trailers zeigt einen weiteren interessanten Unterschied auf: Die englische Fassung des Films wartet mit einer hochillustren Stimmen-Starriege auf – darunter David Tennant, Hugh Bonneville, Gemma Arterton, David Thewlis – und aus der Emilia Clarke als Malizia und Hugh Laurie als Maurice begeisternd herausstechen. In der deutschen Fassung hört man dagegen Bastian Pastewka als Maurice, unterstützt von Janin Ullmann und Jerry Hoffmann.

Ulysses Filmproduktion http://www.ulyssesfilms.de

Cantilever Media http://www.cantilever.media
Narrativia http://www.narrativia.com

Animationsstudios:

Red Star http://redstar3d.com/

Studio Rakete http://www.studiorakete.de/

Film Courage: Why It’s Almost Impossible To Give An Honest Movie Review – Scott Menzel

Why It’s Almost Impossible To Give An Honest Movie Review – Scott Menzel

Born and raised in New Jersey, Scott Menzel has been a life-long fan of all things entertainment. His love for film started at five years old and has only grown over the years. Scott started writing reviews in early 2002 and has been conducting interviews since 2010. He currently serves as the Editor-In-Chief of We Live Entertainment and the founder of the Hollywood Critics Association.

MORE VIDEOS WITH SCOTT MENZEL https://bit.ly/3FsUfVa

The Late Show with James Corden: Guillermo del Toro Gives Us a Puppet Show & Lesson

„Pinocchio“ creator Guillermo del Toro brings two puppets from his film to demonstrate the painstaking process of creating the stop motion animation that brings his film to life. Michael Douglas shares the launch of his family’s archive for his late father Kirk Douglas, which includes some incredible photos.

MARCEL THE SHELL WITH SHOES ON – „Biggest“ 15s TV Spot – In Cinemas February 17

When struggling filmmaker Dean (writer-director Dean Fleischer Camp) moves into an Airbnb, he quickly discovers that he is not alone. Marcel (Jenny Slate), an adorable one-inch-tall shell, already lives there with his grandmother Connie (Isabella Rossellini) and their pet lint, Alan. Once part of a sprawling community of shells, Marcel and Connie live alone as the sole survivors of a mysterious tragedy. Taken with his unlikely new friend, Dean starts filming Marcel and his grandmother, igniting a meteoric rise to internet fame that changes their lives forever. But will Marcel’s newfound sense of possibility and a throng of superfans be enough to track down his long-lost family? Soulful, whimsical and intricately crafted, MARCEL THE SHELL WITH SHOES ON is the feature adaptation of Dean Fleischer Camp and Jenny Slate’s popular series of short films and New York Times-bestselling books, and marks the big screen debut of the internet’s most beloved mollusk

DIRECTOR: Dean Fleischer-Camp CAST: Jenny Slate, Isabella Rossellini, Rosa Salazar, Thomas Mann, and Lesley Stahl

Täglich einen Kurzen: „JUNKYARD“ by Hisko Hulsing

A man is robbed and stabbed on a metro train. As he lays dying, a friendship from his youth flashes before his eyes.

Technique : Oilpaint on canvas, 2D animation, 3D animation

Written and Directed by Hisko Hulsing
Produced by Chris Mouw, Michiel Snijders, Arnoud Rijken, Willem Thijssen, Hisko Hulsing
2D Animation : Hisko Hulsing, Stefan Vermeulen
3D Animation : Polder Animation
Oilpaintings : Hisko Hulsing
Sound : Bob Kommer Studios
Coloring : Marc Schopman
Music : Hisko Hulsing
Casting : Rose Wicksteed

Junkyard

For full creditlist and other information concerning Junkyard please visit:
hiskohulsing.com
illuster.nl
cinete.be
imdb.com/title/tt2184294/?ref_=fn_al_tt_1

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OpenAI With JavaScript (GPT-3 and DALL-E in Node.js)

Let’s get started with OpenAI text & image generation and learn how to host our web app publicly.

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The Midpoint in Film — 5 Ways to Write a Compelling Act Two

How to write the midpoint of a story — a comprehensive look at story structure and the midpoint in film, including strategies writers use to link Act One to Act Three. What is a Midpoint? ►► https://bit.ly/wi-mp

More „What Is?“ Videos ►► https://bit.ly/wi-pl

StudioBinder Blog ►► http://bit.ly/sb-bl

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Chapters:

00:00 – Introduction to Theme

00:52 – Definition & History

03:13 – Functions of the Midpoint

04:27 – Add a Time Clock

04:54 – Raise the Stakes

05:19 – Force Change

07:06 – Types of Midpoints

13:08 – Takeaways

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HOW TO WRITE THE MIDPOINT OF A STORY The T-Rex attack in Jurassic Park, the shower scene in Psycho, and Michael’s restaurant hit in The Godfather — some of the most iconic scenes in film history, right? They also function as one of a story’s most important plot points: the midpoint. In this video, we’ll explain why the midpoint is so important and the various types writers can choose from that best fits their story.

WHAT IS A MIDPOINT The concept of the midpoint was popularized by screenwriting guru Syd Field after he noticed his students were struggling in the second act of a three-act structure. It was his friend, director Sam Peckinpah, who explained that he always liked to hang his films on a “centerpiece,” usually in the middle, to keep the momentum going and/or to change the story’s direction. And, so, Field took this and dubbed it “the midpoint” — a major story beat or turning point in the middle of Act Two that connects the beginning and end while giving the story a boost of energy into the climax and final act.

TYPES OF MIDPOINTS Even though the midpoint placement is fairly consistent (middle of Act Two), various types of midpoints will change the story in various ways. Choosing which type to use depends on the story and how you want the new trajectory to unfold into Act Three. The first type of midpoint is the setback. This is when the protagonist encounters a major obstacle that places them further away from their goal. Like in Dune, when House Atreides is betrayed, Duke Leto is killed, and Paul and Lady Jessica are exiled to the desert. This is similar to another type of midpoint called a false defeat. This involves a temporary defeat or setback that becomes an opportunity to find a new, better plan. We can see this in The Matrix when the Oracle confirms Neo’s suspicions that he is not The One. Of course, Neo eventually does prove to be The One after he believes it for himself. On the opposite side, there’s also a false victory midpoint — the hero believes they have made a breakthrough toward their goal only to realize it would ultimately lead to failure. In 500 Days of Summer, Tom believes that he is developed a deep romantic connection with Summer, which makes their breakup all the more devastating. A reversal shifts the entire story and the protagonist’s goals. Like when Joel wants to reverse the procedure that is erasing Clementine from his memory in Eternal Sunshine of the Spotless Mind. There’s also the twist midpoint which is a major turning point the audience had no idea was coming that changes the direction, protagonist, or even the genre. The midpoint in a story holds a lot of potential for writers to push their narrative in unexpected and compelling ways. If you can crack the midpoint, you can crack the entire story.

Cartoon Movie 2023 • Press Release — Tributes Nominees — Bordeaux, March 9th

Companies and personalities from 11 European countries have been nominated for the Cartoon Tributes, which recognise the most outstanding achievements of European film animation in the previous year.

The winners of these awards in three categories – Director, Distributor/Sales Agent, and Producer of the Year –  will be voted for by the professionals attending Cartoon Movie, the pitching and co-production event for European animated films that will celebrate its 25th anniversary in the French city of Bordeaux.

The major contributions by the nominees in their respective fields have significantly impacted the European animation industry, enhancing the dynamism and creativity it currently enjoys.

Nominees for European Director of the Year are Amandine Fredon & Benjamin Massoubre for “Little Nicholas – Happy as Can Be” (France); Áron Gauder for “Four Souls of Coyote” (Hungary); Mascha Halberstad for “OINK ” (Netherlands); and José Miguel Ribeiro for “Nayola” (Portugal).

Regarding European Distributor/Sales Agent of the Year, candidates are Italy’s
I Wonder Pictures, France’s KMBO, Spain’s Pink Parrot Media, and Greece’s Rosebud.21.

Finally, Les Films du Tambour de Soie, Vivement Lundi !, and Foliascope (France) / Graffiti Film (Italy) / Nadasdy Film (Switzerland) / Ocidental Filmes (Portugal) / Lux Fugit Film (Belgium) for “No Dogs or Italians Allowed”; Ulysses Filmproduktion (Germany) / Cantilever Media (UK) for “The Amazing Maurice”; Mikrofilm (Norway) / Vivi Film (Belgium) for “Titina”; and Abano Producións, and UniKo (Spain) / Autour de Minuit, and Schmuby/Borderline Films (France) for “Unicorn Wars” will be contending for the European Producer of the Year award.

Winners will be announced in the Bordeaux Congress Centre on March 9 at noon.

CARTOON TRIBUTES 2023 NOMINEES

European Director of the Year

Amandine Fredon & Benjamin Massoubre for “Little Nicholas – Happy as Can Be” (France)
Awarded with the Annecy Cristal for a Feature Film in 2022, “Little Nicholas – Happy as Can Be” is Amandine Fredon & Benjamin Massoubre’s first film as directors. An adaptation from a popular children’s book series created by René Goscinny and illustrated by Jean-Jacques Sempé, the film has been hailed as “an ode to the joys of childhood”. Fredon has previously directed television series, while Massoubre has mainly worked as an editor (“Calamity, a Childhood of Martha Jane Cannary”, “I Lost My Body”, among others).

 

Áron Gauder for “Four Souls of Coyote” (Hungary) 
Graduated from Moholy-Nagy University in Budapest and the Universität der Künste in Berlin, film director and scriptwriter Áron Gauder has won numerous awards, including the Annecy Cristal Award in 2005 with his feature animated film “The District!”. To be presented at Cartoon Movie 2023 as sneak preview, “Four Souls of Coyote” is billed as an epic adventure tale of the Native American creation myth.

Mascha Halberstad for “OINK” (Netherlands)
Dutch filmmaker and illustrator Mascha Halberstad first film “OINK” is another contender for this category. With a Roald Dahl atmosphere to it, this stop-motion film was selected at the Berlinale in 2022. Halberstad will be presenting her next film at Cartoon Movie: “Fox and Hare Save the Forest”, based on Sylvia Vanden Heede’s books.

José Miguel Ribeiro for “Nayola” (Portugal)
José Miguel Ribeiro’s first feature film tells the story of three generations of women during the 25-year Angolan civil war. Graduated from the Lisbon Art School, Ribeiro has previously directed several short films, including Cartoon d’Or winner “A Suspeita” in 2000. “Nayola” was first presented at Cartoon Movie as an in-development project in 2016, and six years later had its sneak preview at the event.

European Distributor of the Year

I Wonder Pictures (Italy)
Bologna-based I Wonder Pictures distributes theatrically and digitally “the best biopics, docs and feature films from all over the world”. “Flee”, Ernest & Celestine”, “Little Nicholas – Happy as Can Be”, and “Unicorn Wars” are some of the company’s most recent films distributed in Italy.

KMBO (France)
Animation is at the heart of the KMBO, a film distribution company created in 2007. Based in Paris, the company releases around 10 films each year, and works with both auteur and commercial animation films. “The Amazing Maurice”, “Moonbound”, “Just Super”, and “The Elfkins – Baking a Difference”, are some of the titles distributed by the company recently.

Pink Parrot Media (Spain)
Pink Parrot Media is an international sales company focused on animation and live-action family entertainment. Based in Madrid, the company’s core business lays in CGI animated features, but it also distributes 2D animation, animated TV series, and live action family features. Pink Parrot’s catalogue includes films such as “Valentina”, and “Trash,” and projects in production such as “Butterfly Tale”, which will be presented at Cartoon Movie 2023.

Rosebud.21 (Greece)
Rounding up the nominees in this category is Athens-based Rosebud.21, a boutique distribution company with more than 500 titles distributed in Greece and Cyprus, including major European animated films such as “Ooops! Noah Is Gone…”, “Where is Anne Frank?”, and “My Life as a Courgette”.

European Producer of the Year     

“No Dogs or Italians Allowed” is a co-production between France’s Les Films du Tambour de Soie, Vivement Lundi !, and Foliascope together with Italy’s Graffiti Film,  Switzerland’s Nadasdy Film, Portugal’s Ocidental Filmes, and Belgium’s Lux Fugit Film. Directed by Alain Ughetto (“Jasmine”), this stop-motion film won both the Jury Prize at Annecy and the European Film Award for Best European Animated Film in 2022.

A co-production between Germany’s Ulysses Filmproduktion and UK’s Cantilever Media, 3D animation film “The Amazing Maurice” is co-directed by Toby Genkel & Florian Westermann. Selected at Sundance Film Festival 2023, the film is based on a book by British author Terry Pratchett.

“Titina” by Kajsa Næss is a co-production between Norway’s Mikrofilm and Belgium’s Vivi Film. As for the production companies, Oslo’s based Mikrofilm won the Oscar for Best Animated Short Film in 2007 with “The Danish Poet”. Based in Brussels, Vivi Film has participated as co-producer in highly renowned films such as “The Triplets of Belleville” and “The Secret of Kells”, and will be presenting “The Legend of Lune” at Cartoon Movie 2023.

„Unicorn Wars”, a fantastic anti-war fable by Alberto Vázquez, rounds up the nominations for this category. The film is a co-production by Spain’s Abano Producións and UniKo, together with Academy-awarded animation studio Autour de Minuit, and Schmuby/Borderline Films, from France. The film has also earned a double nomination for 2023 Spain’s prestigious Goya Film Awards. Abano Producións and UniKo have recently worked together on “Sultana’s Dream”. UniKo and Autour de Minuit have already coproduced two of Vázquez’ short films: “Decorado” (2016), and “Homeless Home” (2020).

 

About Cartoon Movie
Since 1999, 437 films have been financially supported by Cartoon Movie with a total budget of 2.86 billion €. Organised by CARTOON, Cartoon Movie is an annual forum aimed at strengthening the production and distribution of animated feature films in Europe. The event has the support of Creative Europe – MEDIA, CNC (Centre national du cinéma et de l’image animée), Région Nouvelle-Aquitaine, Bordeaux Métropole, and Pôle Image Magelis.

CARTOON – European Association of Animation Film is an international non-profit association based in Brussels that organises Cartoon Movie, together with Cartoon Forum, a co-production forum for animated TV series, and the training seminars Cartoon Springboard, CartoonNext, and Cartoon Business.

Cartoon Director:  Annick Maes

https://www.cartoon-media.eu/movie/program/tributes

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