Feature Film Animation aus der Ukraine: MAVKA. The Forest Song. Official Teaser Trailer 1

Watch the new teaser trailer of Ukrainian animated feature film ‘Mavka.The Forest Song’!
The magic world of the ancient forest, incredible adventures and fantastic heroes that will soon be discovered by the whole world! Mavka – a soul of the Forest, she is nature herself, she is complex, mysterious and two-folded: tender and caring when in love, but fierce and defensive when hurt. Nevertheless, her main feature is that she always strives for peace and harmony. This is the story about the magical power of love.

Since time immemorial, the vast Ukrainian forests have harbored countless secrets and unfathomable mysteries. They are home to wondrous mythical creatures dwelling among ancient trees, faithfully guarding their sacred realm. Mavka is a soul of the Forest. Her primary mission is to protect the Forest and its sacrosanct Heart – the source of life itself – against any aggression or intrusion, including on the part of humans. Lukash is an unassuming farm boy, who has a great love of music and pours his talent into playing the flute. It is largely thanks to Lukash’s music that a miracle takes place: Mavka and Lukash meet and fall in love. From the start, their union is pitted against formidable odds, but the obstacles loom even larger once the avaricious Evilyn arrives on the scene and sets about building a sawmill at the edge of the Forest. This serves as a façade to mask her true purpose: to get a hold of the Heart of the Forest – the key to which is Mavka herself, who is already rendered vulnerable by her blossoming feelings for Lukash. To get to Mavka, Evilyn wields Lukash as her weapon, and strikes anger and fear into the hearts of the villagers. Will Mavka and Lukash be able to defend their feelings for each other? Will Mavka be able to save the forest and protect her love? Will each of the two young lovers from different worlds make the right choice?

“Mavka. The Forest Song” is a full-length animated feature produced by Ukraine-based Animagrad (FILM.UA Group). It is currently at the stage of development. The film is inspired by a classical Ukrainian poem play by Lesya Ukrainka, as well as Ukrainian authentic mythology and legends. Mavka, the Forest princess — powerful female character with unique appearance and universal appeal, and has potential to be ranked with internationally celebrated personages. The heroes and themes elaborated in the story will appeal to adults and children worldwide, but its distinct Slavic spirit and authentic charm will set it apart from anything else in the genre.

Genre: fantasy, lovestory, comedy.
Production: Animagrad (FILM.UA Group).
Coming to theaters: 2019.
Supported by Ukrainian State Film Agency.
Soundtrack of the Teaser Trailer: DakhaBrakha.

Director: Aleksandra Ruban
Producers: Iryna Kostyuk, Anna Eliseyeva, Egor Olesov
Scriptwriter: Yaroslav Voyceshek
Arrangement: Maksim Kornilyuk
Art-director of the project: Kristian Koskinen

FACEBOOK: http://facebook.com/MAVKA.MOVIE
INSTAGRAM: http://instagram.com/mavka.movie
WEBSITE: http://mavka.ua

Making of von „Song of a Toad/Ein Krötenlied“ von Regisseur Kariem Saleh & Team vom Animationsinstitut Ludwigsburg

This video demonstrates the techniques used, to make our short animated film “Song Of A Toad“

http://www.kariemsaleh.de

Credits:

Director, Story: Kariem Saleh

Production: Alexandra Stautmeister

Toad Voice: Andreas Mannkopff

Svobodan Voice: Benjamin Hille

Psychiatrist Voice: Gerald Friese

Dialogue-Script: Robert Martin, Kariem Saleh

Design: Jelena Walf

Art Direction: Silke Finger

Music: ”Paradox Paradise” John Guertler, Lars Voges, Jan Miserre, Tomas Svensson

Sound Design: Dominik Kostolnik

Additional Sound Design / Mischung: Laura Schnaufer

Voice Recording: Dominik Kostolnik, Ana Monte, Denis Elmaci

Animation: Kariem Saleh, Ringo Klapschinsky, Anna Habermehl, Sveta Yuferova, Jessica Tegethoff

Lighting, Shading, Rendering: Vincent Ullmann

Compositing: Silke Finger, Vincent Ullmann, Matthias Bäuerle, Florian Greth

3D-Modeling: Kariem Saleh, Meike Müller, Martin Grötzschel, Marco Hakenjos, Daniel
Kannegiesser, Guillermo Molina

Texturing: Dominic Eise, Gero Eckhard, Natalia Alencar, Manolya Kuelkoeylue, Michaela Gote

Rigging: Sascha Langer

Additional Rigging: Helmuth Kriegseisen, Jessica Tegethoff, Hanna Binswanger

Pipeline-TD: Vincent Ullmann, Martin Minsel

Simulation: Vincent Langer

Puppeteering-Device: Florian Greth

Puppeteering-Software: Amit Rojtblat

Miniature Set Building: Valentin Kemmner, Alireza Hashempour, Silke Finger, Shadi Adib, Sophie
Rekasowski, Thomas Sali

Photogrammetry: Vincent Ullmann, Timm Wagener, Christian Scheunert, Vincent Langer, Fabian
Fricke, Yafes Sahin

English Subtitles: Robin Weber

Lecturer: Prof. Andreas Hykade

Production Company: Filmakademie Baden-Württemberg – Institute of Animation, Visual Effects
and Digital Post-Production

Hier die INDAChs Kritik von Thomas Phieler zu Luc Bessons „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“

 

Nachdem mir die Comics zu Valerian nur vom Hörensagen ein Begriff waren, konnte ich mich unvoreingenommen in den Kinosessel fallen lassen und schauen ob Luc Besson es mal wieder geschafft hat, mich zu begeistern. Ergebnis: „Mission accomplished“

137 Minuten lang hat mich Luc Besson mit auf die turbulente, mir noch unbekannte Geschichte von Agent Valerian und Laureline genommen und durchwegs die Spannung hochgehalten. Dane DeHaan schaffte es als Agent Valerian mit seiner draufgängerischen Art und seinen Sprüchen immer wieder Momente aufkommen zu lassen, die ihn für mich zu einem richtigen Sympathieträger gemacht haben.

Natürlich wäre das alles nicht möglich, wenn Cara Delevingne in ihrer Rolle als Laureline ihm immer geschickt Paroli geboten hätte. Als toughe Partnerin von Agent Valerian sorgte auch sie im richtigen Moment immer wieder für ein Schmunzeln. Auf der einen Seite spielt sie die ehrgeizige starke Frau, die aber dafür auf der anderen Seite alte Werte wie Ehe und die Voraussetzungen hochhält, das mehrmals in einer amüsanten Abfuhr der Annährungsversuche von Agent Valerian endet.

Beide, Dane DeHaan und Cara Delevinge haben ihre Rollen hervorragend gespielt und konnten mich voll und ganz überzeugen. Auch Clive Owen als Commander Arun Flitt und Rihanna als Bubble haben ihre Charaktere gut auf den Punkt gebracht.

Da wir von Luc Besson ja wissen, dass er Wert auf spektakuläre Bilder legt, hat er es ganz in der Manier vom 5ten Element wieder geschafft eine fantastische und bunte Welt zu kreieren. Die Stadt Alpha, die sich aus den ersten Schritten der Menschheit im All zu einer Zusammenkunft unzähliger Lebensformen aus dem ganzen All entwickelt hat, ist ein Ort des Friedens und zeigt eine immense Vielfalt an Spezies, die in dieser zu einem kleinen Planeten gewachsenen Stadt harmonisch miteinander leben. Luc Bessons charakteristische Handschrift bei der Gestaltung der verschieden Arten und Formen ist sichtbar wieder zuerkennen. Der Mix aus farbenreichen Science Fiction Szenerien sowie heruntergekommen und verlassenen Umgebungen haben sich gut in Waage gehalten und die visuellen Effekte sind extrem gut und glaubwürdig gelungen. Nur hier und da sind Kleinigkeiten zu sehen, die nicht ganz gepasst haben, welche wahrscheinlich nur geübten Augen auffallen werden.

Raphael Rau (links) und Thomas Phieler beim Besuch des Screenings von „Valerian“

Was mir extrem gut gefallen hat, war die Idee des „intra-dimensionalen Großen Marktes“, auf dem Agent Valerian zu Beginn des Film rasante Minuten verbringen musste um den Transmutator an sich zu bringen. Die Möglichkeit Dinge auf diesem Markt zu kaufen und per intra-dimensonalen Materiekonverter in die physische Welt zu bringen hat mich wirklich fasziniert. Auch die Umstände, das ein Teil des eigenen Körpers in der realen physischen Welt bewegt, während ein anderer Körperteil, in diesem Fall der Arm wie von Geisterhand getragen in einer anderen Dimension bewegt, kannte ich so noch aus keinem Film oder Serie. Das ist auch gleich die Überleitung zum einzigen Kritikpunkt, Anlehnungen an bestehende Filme. Immer wieder ist es mir bein manchen Bilder passiert, dass sie mich für einen kurzen aber einprägsamen Moment an andere Filme erinnerten. Hierzu gehörten ganz klar Avatar und Star Wars aber auch kurioserweise James Bond. Als Laureline zu anfangs mit ihrem Cocktailglas am perfekten Strand im klarem Wasser und blauem Himmel zu Agent Valerian schreitet musste ich unverzüglich an die alten 007 Filme denken, in denen es sich James am Ende immer mit seinen eroberten Bondgirls an perfekten Stränden gemütlich gemacht hat. ;P

Fazit: Luc Besson hat mit „Valerian – Die Stadt der 1000 Planeten“ ein gekonntes, vfx-reiches 3D-Abenteuer geschaffen, dass sehr unterhaltsam und spannend ist, und den Zuschauer zu keiner Zeit das Gefühl gibt, dass einem Hintergrundwissen zu den Comics fehlen könnte. Sehr gelungen und auf jeden Fall einen 2ten Kinobesuch wert. Von mir beide Daumen hoch.

Thomas Phieler

web: www.royalize.tv

 

Ab dem 2. November in den deutschen Kinos: „Barbie – Die Magie der Delfine“

Interessante Pressemitteilung:

Seit der Veröffentlichung des ersten Barbie Films 2001 warten Mädchen weltweit jedes Jahr sehnsüchtig auf neue Abenteuer von Barbie. Ab dem 2. November kommt nun „Barbie – Die Magie der Delfine“ in die Kinos in Deutschland und Österreich.

In Barbies brandneuem Kinofilm erleben sie und ihre Schwestern das Sommer-Abenteuer ihres Lebens, voller Spaß und magischer Begegnungen! Sie freuen sich auf einen tollen Sommer am Meer und möchten Ken bei seinem Sommerpraktikum besuchen. Dieser erforscht Delfine, die an einem Korallenriff leben. Während eines Tauchgangs im Riff entdecken die Schwestern sehr seltene, regenbogenfarbene Delfine, die nur einmal im Jahr erscheinen. Diese Begegnung beeindruckt sie so sehr, dass die Schwestern unbedingt mehr über die Erhaltung des Riffs erfahren möchten und über die Meerestiere, die dieses Riff bewohnen. Sie lernen Isla kennen, ihre mysteriöse neue Freundin. Ihre Mission ist ebenfalls der Schutz des Riffs. Das Abenteuer beginnt, als Barbie und die anderen herausfinden, dass Isla in Wirklichkeit eine Meerjungfrau ist. Aber den Schwestern bleibt keine Zeit ihre neue Freundschaft mit einer echten Meerjungfrau zu feiern, denn Isla braucht ganz dringend ihre Hilfe und auch die Hilfe der Delfine – sie müssen das Riff retten!

Die Geschichte soll jungen Mädchen Mut machen, sich auf dem Gebiet des Meereslebens zu betätigen und für diese Sorge zu tragen. Seit Barbies Einführung im Jahr 1959 hat sie mehr als 180 Karrieren ausgeübt, welche die Mädchen anregen sollen verschiedenste Berufe zu entdecken. Mit der Botschaft „Du kannst alles sein“ sollen Mädchen gestärkt werden an ihre eigenen Fähigkeiten zu glauben.

Barbies beliebte Filmreihe wird nun mit BARBIE – DIE MAGIE DER DELFINE in den Kinos fortgesetzt und ist das Highlight und Must-See für alle Fans – ab 2. November im Kino! BARBIE – DIE MAGIE DER DELFINE ist eine Produktion von Arc Productions und Mattel Creations.

Sehsucht, Berlin: Google Projet FI: Bubbles

Following a visual approach that relies on materiality, animation and ideas, Creative Director Mate Steinforth specializes in super realistic CGI executions that allow him to push the boundaries of what is physically possible. https://sehsucht.de/work/google-project-fi/

Webseite von SEHSUCHT findet sich hier!

Following a visual approach that relies on materiality, animation and ideas, Creative Director Mate Steinforth specializes in super realistic CGI executions that allow him to push the boundaries of what is physically possible.

Produced by Not To Scale New York in cooperation with Sehsucht, this fun project for Google consists of oddly satisfying shapes and textures in elaborate, tactile forms, presenting the new Project Fi phone plan and its benefits.

CREDITS

Client: Google
Agency: Mono
Production: Not to Scale, New York with Sehsucht, Berlin
Director: Mate Steinforth
Music & Sound Design: Matthew J Wilcock, Zelig Sound

Die INDAChs Kritik von Benjamin Munz zu Luc Bessons „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“

Luc Bessons VALERIAN macht eigentlich viel richtig und leider ruht er sich zu sehr auf seinem Bombast und seiner Visualität aus ohne die Figuren oder die Geschichte in die Tiefe gehen zu lassen.

Vor ein paar Jahren hätten wir es hier mit einem Meilenstein zu tun gehabt, aber nach unzähligen „Materialschlacht Filmen“ und vielen großen Science Fiction Epen schafft es Valerian leider nicht dem Gerne etwas neues abzugewinnen.

Der Film ist technisch brillant. Die Effekte sind absolut Top Notch und was man eben von gekauften Effekten von ILM und WETA zu erwarten hat.

Viele der einzelnen Set Pieces können auch überzeugen, sind teils lustig, teils spannend, teils sehr unterhaltsam, nur will sich eben kein Zusammenhang erkennen lassen.

Inhaltlich geht es leider auch eigentlich um nichts. Man hat fast das Gefühl, dass Luc Besson hier die gleiche Krankheit befallen hat die auch Ridley Scott bei seiner neuen Alien Anthology heimsuchte. Die Macher suhlen sich in ihrer technischen perfektion, ihren vielen kleinen und oftmals auch feinen Ideen und verlieren dabei aber den Blick fürs ganz, für eine kohärente Geschichte.

Leider reiht sich der Film für mich dabei dann ein in eine Reihe mit „JOHN CARTER FROM MARS“, der mich eigentlich sogar am Ende noch überraschte mit der doch vorhanden tiefe der Geschichte, mit „Jupiter Ascending“ und eben besagter Alien/Prometheus Erzählung.

Warum hier wer, was tut und warum wer wie handelt, gerät vollkommen ins Hintertreffen. Obwohl es Spaß macht unseren beiden Protagonisten bei ihrer Agenten-Mission zuzugucken und diese auch den Film „ertragbar“ machen (was ich bei dem Cast und dem Trailer nicht gedacht hätte), schaffen auch sie es nicht dem Film ein Ziel zu geben auf dessen Auflösung man hin fiebern könnte.

Als dann Valerian bei der Rettung seiner Holden auch noch quasi einen ganzen Alien Stamm ausrottet nur um später über die sinnlose Gewalt und die Vernichtung eines Alienstammes zu sinnieren und den Oberbösewicht damit an den Pranger zu stellen, hat der Film für mich im Nachklang leider viel verloren.

Es sind die vielen kleinen Details die eigentlich Spaß machen sollen, aber am Ende keinerlei Auflösung erfahren. Das geniale Schiff (KITT lässt Grüßen) hat dabei genauso wenig einen Payoff wie so manch genial etablierter Wunderanzug oder Spezialwaffe.

Ich wollte den Film wirklich gerne mögen, habe bei vielen einzelnen Szenen gelacht und mich prächtig unterhalten und am Ende dann wirklich geärgert, dass er es nicht schafft den Bogen zu zumachen sondern sich immerwieder um die eigene Achse dreht.

Das wir es hier mit dem Filmemacher zu tun haben der einstmals DAS FÜNFTE ELEMENT gemacht hat, ist eigentlich kaum zu glauben und wirklich schade.

Allerdings liegt die Latte nach 2 Guardians of the Galaxy Filmen einfach auch zu weit oben. Die ich mir sicher noch oft angucken werde und die es wirklich geschafft haben die Latte ein Stück höher zu legen, was Valerian, obwohl er eigentlich so viel richtig macht, eben einfach nicht schafft.

Hier hätte man sich vielleicht inhaltlich weiter vom Comic oder dem eigenen Ego lösen dürfen um zu mindestens eine Runde Geschichte zu erzählen.

5 von 10 Punkten…

Für einen Sonntagmittag ein cooler Film, aber eben nicht der versprochene Gamechanger den uns Europacorp hier versprochen hat.

Benjamin Munz

http://ratpack-film.de/

Hier der deutsche Trailer von CARS 3

Im Herbst 2017 heißt es anschnallen und festhalten, denn Lightning McQueen ist wieder am Start und die Pistenhelden von Cars drehen eine weitere rasante Runde auf der großen Leinwand!
Wie sich die vielfältigen Charaktere im Kino anhören, zeigt unsere Start-Übersicht an den prominenten, deutschen Synchronstimmen. Aktuell auf der Pole Position ist Sebastian Vettel als Stimme des Bordcomputers, ihm stimmlich dicht an die Reifen geheftet, haben sich die Moderatoren Shary Reeves und Benedikt Weber sowie die Schauspieler Bettina Zimmermann und Manou Lubowski und die Comedians Oliver Kalkofe, Rick Kavanian und Christian Tramitz. Das Rennen wird spannend und lustig!
Alles über den Film:
http://cars3-evolution.de

Have a look: „An Ode To Love“

Brown Bag Films‘ latest short film, ‚An Ode To Love‘, written and directed by Matthew Darragh and produced by Suzie Belton & Danielle Considine with music by Stefan French, tells the story of a man on a desert island who falls in love with a stick….

An Ode To Love was made with the generous support of Filmbase and RTE, who together with IMRO also gave us the wonderful opportunity to collaborate with the RTE Concert Orchestra for the films score.

An Ode To Love made its premiere at the 2014 Foyle Film Festival where it received the award for Best Irish Animation and it has since been screened in festivals around the world! Garnering an IFTA nomination for Best Animation, the Best Animation award at the Chicago Reel Shorts Film Festival and Best Animated Film at Rome International Film Festival along the way!

Die INDAChs Kritik von Letty Felgendreher zu Luc Bessons „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“

Ohne das Wissen, dass der Film auf eine Comicreihe basiert, wollte ich – trotz meiner anfänglichen Skepsis nach dem Sehen des Trailers – dem Film ganz unvoreingenommen begegnen.

Hatte doch Luc Besson in meinen Jugendjahren mit „Das fünfte Element“ einen Film geschaffen, den ich wirklich sehr oft gut unterhalten gesehen habe.

Zunächst – die Anfangssequenz war sehr nett und hat wirklich gut gepasst. Dann geht es weiter. Wir begleiten die Spezialagenten Valérian und Laureline auf ihrer… ja was eigentlich. Wir begleiten sie bei ihren… Galaxis-Agentenaufgaben.

Wir begleiten zwei Personen(Cara Delevingne und Dane DeHaan), die im realen Leben zwar gar nicht mehr SO jung sind, aber im Film so wirken, als seien sie vielleicht gerade der Teenagerzeit entsprungen – die aber natürlich ganz viele wichtige Dinge zu entscheiden haben – dabei aber jedoch was ihre charakterliche Entwicklung angeht – nicht bedeutsam von der Stelle kommen.

Bedauerlicherweise konnte ich den beiden Hauptfiguren wenig abgewinnen. Zu gewollt cool waren sie und zu unnatürlich in ihrer Art.

Das „Bonding“ zu mir als Zuschauer funktionierte einfach nicht und erzeugte in mir eher das Gefühl, dass ich lieber mehr von allen anderen Charakteren gesehen hätte.

Leider spielt der Film nicht mit Klischees, sondern bedient sich ihrer nur in vollen Zügen. Da ist die fragile, elegante Alien-Rasse, denen Unrecht getan wurde – und da sind andere nicht terrestrische böse Wesen – die natürlich böse und plump und vielleicht auch etwas lustig und trottelig aussehen müssen.

Und da ist die „Stadt der tausend Planeten“, in der alles Wissen von unterschiedlichsten Völkern geteilt wird, aber von deren Zusammenspiel merken wir eigentlich nicht viel.

Genauso wenig wie vom eigentlichen Antagonisten.

Schade, wirklich schade, es gibt schon ganz nette Einfälle, die Weltenabschnitte innerhalb der Raumstation/Stadt sind ansehnlich präsentiert, die Wesen schön anzusehen.

Alles hätte optisch den Plot gut unterstützen können, hätte der denn ein wenig mehr Anspruch gehabt.

Letty Felgendreher

Doch das zum Teil schwer nachvollziehbare Verhalten der Protagonisten, Unlogik innerhalb der Welt, einige deutliche Schnittfehler und Charaktere, die nur als Mittel zum Zweck in der Galaxiesuppe dienen, führen nicht zu einem runden Eindruck des Filmes.

Es gibt die Momente, wo man zu spüren vermag, dass der Film Potential gehabt hätte – wäre er eben nicht so einfach gestrickt und so klischeebehaftet.

So bleibt es einfach ein weiterer sehr CGI-lastiger Film, in dem das Herz – die Geschichte – in ihrer Darstellung leider zu kurz kommt.

Wer auf digitalen Augenschmaus und seichte Unterhaltung steht – der wird dennoch unterhalten sein.

Letty Felgendreher, Leipzig

CHIMNEY DACH SHOWREEL (2017)

https://www.chimneygroup.com/

Henric Larson, COO und Founder of Chimney schrieb auf LinkedIn: „Our German offices latest reel, some really nice stuff!

Chimney unterhält neben vielen weiteren internationalen Dependancen, Studios in Frankurt, Mannheim und Berlin.

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