Die INDAChs Kritik von AIN zu „Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras

Mein Leben als Zucchini ist ein sehr liebevoll umgesetzter Kinderfilm. Die Figuren sind detailreich, optisch ansprechend und dem Thema entsprechend gestaltet. Besonders wurde auf die freundliche Farbigkeit und die schönen Lichteinfälle geachtet, sodass trotz des recht traurigen Themas, eine optisch positive Stimmung erzeugt wird.
Der Hauptcharakter verliert seine Mutter durch einen tragischen Unfall und kommt ins Kinderheim. Durch die tragischen Schicksale, die die anderen Kinder bereits erlebt haben, sind alle miteinander vereint und entwickeln tiefe Freundschaften unter einander. Die Heimleiter werden als liebevoller Elternersatz dargestellt. Freundliche Erwachsene Vorbilder, werden den schlechten Eltern entgegen gesetzt, worauf auch das Ende des Films, nochmal deutlich hinweist.
Trotz Tendenz zur Melancholie, schaut man den Film gerne, mit großem Interesse. Er hat pädagogisch wertvolle Elemente, die nicht zu unterschätzen sind. Dennoch ist eine Nachbereitung des Filmes mit den kindlichen Zuschauern meiner Meinung absolut wünschenswert.

AIN

DIESER FILM WIRD VOM INDACHS UNBEDINGT EMPFOHLEN!

DER INDACHS SAGT: „DIESER FILM IST TOLL!“

ES GIBT KEINE ENTSCHULDIGUNG, DIESEN FILM NICHT ZU SEHEN!

BITTE, BITTE WEITERSAGEN!

Mein Leben als Zucchini startet am Donnerstag, den 16. Februar in den deutschen Kinos!

Die INDAChs Kritik von Paul Schick zu „Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras

Der neun jährige Junge Icare, der auf den Spitznamen Zucchini hört, lebt mit seiner Mutter in einem kleinen Haus in der Stadt. Durch einen unglücklichen Unfall stirbt seine launische und alkoholkranke Mutter, und Zucchini ist plötzlich mit einer neuen Lebenssituation konfrontiert. Der freundliche Polizist Raymond nimmt sich seiner an und bringt in ins Kinderheim, welches außerhalb der Stadt, sein neues zuhause werden soll. Dort angekommen merkt er, dass das Leben nicht einfacher ist. Simon, ein rothaariger frecher Junge macht ihm zu Anfang das Leben sehr schwer. Doch durch die anderen Kinder, die alle samt ihre eigene traurige Geschichte haben, raufen sie sich zusammen und knüpfen ein starkes freundschaftliches Band.
Eines Tages stößt Camille zu ihnen, ein junges Mädchen, in das sich Zucchini das erst mal auf Anhieb verliebt. Doch ihre Tante, die nur auf das Pflegegeld scharf ist, versucht Camille zu sich zu holen und sie von Zucchini und ihren Freunden zu trennen. Alle Kinder planen Camille zurückzuholen bevor sie endgültig auseinander gerissen werden.
Mein Leben als Zucchini, ist ein klassischer Puppen Stop-Motion Animationsfilm des Regisseurs Claude Barras und erzählt eine bedrückende aber auch gleichzeitig wahrherzige Geschichte. Die Charaktere sind alle liebevoll gestaltet und agieren in einer warmen, und farbenfrohen Welt. Der Einsatz von Lichts ist immer passend und unterstütz dabei die Stimmung des Filmes.
Der Film funktioniert perfekt als Hommage an alle vernachlässigten Kinder, die jeden Tag mit ihren seelischen und körperlichen Wunden leben müssen. Der Regisseur schafft es dabei exemplarisch, mit dem Jungen Zucchini zu zeigen, dass man mit seinen Ängsten und Nöten nicht alleine ist. Das Kinderheim wird zu einem utopischen Zufluchtsort in dem die Kinder mit viel Herz und Verständnis behandelt werden. Anders als bei vielen anderen Filmen in dem solch ein Ort meist dunkel und schlecht dargestellt wird.
Der Film zeigt ein drastisches Bild von kaputten und entrückten Familienverhältnissen, welche sich meiner Meinung nach eher für ältere Kinder oder junge Erwachsene, und deren Eltern richtet. Durch die die Animationsfilm Adaption gelingt es aber auch ein jüngeres Publikum einzubinden. Nicht zuletzt aufgrund des gelungenen Ende des Filmes und dem liebevollen Umgang mit den Charakteren, ist „Mein Leben als Zucchini“ ein gelungener und absolut sehenswerter Animationsfilm.

Paul Schick

https://paulschick.de/

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Mein Leben als Zucchini startet am Donnerstag, den 16. Februar in den deutschen Kinos!

Die INDAChs Kritik von Marco Rosenberg zu „Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras

Als seine alkoholsüchtige alleinerziehende Mutter bei einem Unfall ums Leben kommt, landet der neunjährige Icare, der lieber „Zucchini“ genannt werden möchte, in einem Kinderheim. Die anderen Kinder dort haben ebenfalls eine schlimme Vergangenheit hinter sich, doch sie werden Freunde und wachsen wie eine Familie zusammen. Als das Mädchen Camille ins Heim kommt und Zucchini sich in sie verliebt, müssen die Kinder zusammenarbeiten, um Unheil abzuwenden.

Die Puppen sind ausdrucksstark und exzellent animiert, von großen Gesten bis hin zu Feinheiten wie zuckenden Pupillen. Auch die stilisierten Hintergründe sind mit liebevollen Details ausgeschmückt. Die sparsam eingesetzte Musik stammt aus der Feder der Schweizer Singer-Songwriterin Sophie Hunger. Mir hat der Film sehr gut gefallen, weil er auf erfrischend unverkrampfte Weise unangenehme gesellschaftliche Themen wie Abschiebung, Tod, häusliche Gewalt oder Drogensucht aufgreift – ganz ohne Holzhammer oder erhobenen Zeigefinger. Anders als bei Mainstream-Kinderfilmen steckt hier viel Tiefe und Wärme in der Geschichte, die sich nicht auf Effekthascherei verlässt, sondern mit viel Herz und Humor die zwischenmenschlichen Beziehungen in den Vordergrund rückt. Ein rundum gelungener Familienfilm, der groß und klein dazu anregt, über sein eigenes Leben nachzudenken und es wertzuschätzen.

Marco Rosenberg

Narrative Designer – Voice Director – Voice Actor

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Mein Leben als Zucchini startet am Donnerstag, den 16. Februar in den deutschen Kinos!

Die INDAChs Kritik von Vanessa Schneider zu „Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras

Filmkritik zu „Mein Leben als Zucchini“

In „Mein Leben als Zucchini“ geht es um den kleinen Jungen Icare, der von seiner Mutter nur Zucchini genannt wird. Nach dem Tod seiner Mutter wird er in ein Waisenhaus gebracht und lernt dort in einer Gemeinschaft zu leben, in der jedes Kind seine eigene traurige Geschichte erlebte. Gemeinsam mit seinen Freunden sucht er einen Weg seine Freundin Camille vor ihrer bösen Tante zu beschützen.

Die Buchvorlage stammt aus der Feder von Gilles Paris, bisher habe ich nur wenige Seiten gelesen, dennoch lässt sich schon sagen, dass der Film sehr vom Buch abweicht. Mein Eindruck ist, dass der Film etwas harmloser ist als das Buch und dadurch eher für Kinder geeignet.

Der Film wird in einer sehr ruhigen und entspannten Art und Weise erzählt. Es wird eher auf eine simple Ausstattung und klare Bewegungen sowie Mimik geachtet. Der Zuschauer hat die Möglichkeit selbst festzulegen, wie stark ihn das Gesagte oder Gezeigte mitnimmt. Nach meinem Empfinden standen gewissen Kameraeinstellungen zu lang, andererseits konnte man dadurch das Geschehene noch einmal Revue passieren lassen.

Außerdem möchte ich hervorheben, dass es glaube ich, der erste Film war, den ich gesehen habe, in dem ein Waisenhaus eine positive Rolle spielt. Zucchini und seine Freunde sind erst nicht sehr glücklich dort, aber dank Camille lernen sie sich gegenseitig kennen und wollen nicht mehr aus ihrer kleinen Welt weg.

Der Film „Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras ist ein liebevoll gestalteter Stop-Motion-Film, der ernsthafte Themen aus der Sicht von Kinder erzählt und wie diese mit den erlebten und tragischen Situationen umgehen.

Vanessa Schneider

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Mein Leben als Zucchini startet am Donnerstag, den 16. Februar in den deutschen Kinos!

 

Die INDAChs Kritik von Albert Radl zu „Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras

Sehenswerter, anrührend erzählter Animationsfilm
Abseits vom großen Mainstream-Kino ist in den vergangenen Jahren eine französisch-schweizerische Koproduktion entstanden, die zunächst als Geheimtipp gehandelt, nun aber gar mit einer Nominierung für die diesjährige Oscarverleihung ausgezeichnet wird: “Mein Leben als Zucchini” – die beeindruckende Umsetzung des gleichnamigen, liebevollen Buches von Gilles Paris.
Zucchini ist ein kleiner Junge, der ohne Vater aufwächst. Als seine Mutter stirbt, weil er sie aus Versehen umgebracht hat, kommt er ins Heim, wo er auf andere Kinder trifft, die ähnliche oder schlimmere Geschichten und Probleme mit sich rumschleppen. Zucchini hat zunächst einen schweren Stand, findet jedoch bald seinen Platz in der Gruppe. Als das Mädchen Camille auftaucht, entdeckt er die Liebe, und eine wirklich rührende Geschichte um Schicksale, Gruppenkonflikte, Vernachlässigungen, Kindsein und Älterwerden entwickelt sich. Die Welt der Erwachsenen ist nicht durchgehend schlecht, auch hier gibt es verschiedene Character von sehr böse bis mitfühlend und engagiert. Und so kann es sein, dass das Schicksal von Zucchini und Camille doch noch ein gutes Ende nimmt. Das lässt Hoffnung zurück und strahlt auch bis zu den anderen Kindern im “Haus der Springbrunnen”.
Der Film ist in Stop Motion erzählt mit sehr reduziert gestalteten Puppen – eine gute Entscheidung, gibt diese Technik doch den Charactern etwas einfaches und zugleich zerbrechliches. Mit ihren riesigen Köpfen und Augen erzeugen die kleinen Helden immer wieder rührende Momente in ihren so schwierigen Situationen.
Es ist schwer einen Film zu bewerten, über den man schon im Vorfeld so viel Gutes gelesen hat, von persönlichen Berichten bis zu internationaler Kritik und Festivalerfolgen, bei dem man viele Mitarbeiter und Kollegen aus dem Produktionsteam sehr gut kennt und schätzt. Kann dieser Film also die Erwartungen bei einem so anspruchsvollen Thema überhaupt erfüllen?
Er erfüllt die Erwartungen, und er funktioniert vor allem deswegen so gut, weil der Film von der ersten Minute an authentisch ist, weil er eine Geschichte erzählt, wie sie hunderttausendfach auf der ganzen Welt passiert. Durch die Augen der Kinder erscheint uns diese Welt einmal aus ihrer Perspektive. Sein einfaches, aber gut überlegtes Design unterstützt genau diesen Blickwinkel und lässt dem Betrachter durch die Reduktion trotzdem alle Möglichkeiten offen, sich in die Geschichte hineinzuprojizieren. In der deutschen Synchronfassung wurden überzeugende Stimmen ausgewählt, die die Glaubwürdigkeit der Puppen noch einmal sehr unterstützen. Vernachlässigte Kinder bekommen so eine glaubhafte und wahrnehmbare Stimme, ihre Geschichten ein Gesicht.
Ich kann gar nicht sagen, und es spielt auch gar keine Rolle, ob der Film ein Kinder- oder ein Erwachsenenfilm ist. Er spricht alle Altersgruppen auf seine Weise an und lässt alle Besucher gerührt, nachdenklich und hoffnungsvoll zurück.
Und so habe ich tollen Film gesehen, eine bemerkenswerte Mischung aus Poesie und Schicksal, aus Animation und Ernsthaftigkeit.
Albert Radl
Albert Radl
Fürstenwall 228
40215 Düsseldorf
Germany
+49 173 2571320
www.radl-animation.com
www.radl-illustration.com

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Die INDAChs Kritik von Pauline Kortmann zu „Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras

Paulines neuer INDACHS
Wie schön, dass mit „Mein Leben als Zucchini“ wieder ein klassisch animierter Stop Motion Film in die Kinos kommt. Und das noch mit einer sehr berührenden Geschichte, die für Kinder als auch deren Eltern wunderbar funktioniert.
Der Junge Zucchini wird nach dem Verlust seiner Mutter in einem Kinderheim aufgenommen, wo er nach einigen Startschwierigkeiten schnell in die Gemeinschaft aus Kindern aufgenommen wird, von denen jedes auf seine Art ein wenig geschädigt aber auch sehr liebenswert ist.
Der Themenbereich um schwierige bis schwierigste Kindheitserfahrungen und das Leben ohne Eltern in einem Kinderheim ist wahrscheinlich selten so unprätenziös und leichtfüßig behandelt worden, mit einer wohlproportionierten Mischung aus Humor, Feingefühl, kindgerechter Erzählung und Empathie.
Dabei können große Entbehrungen und sogar traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit problemlos neben einem heiteren, nervenden, albernen und auch einfach ganz normalen Kindheitsalltag existieren, ohne dass ein Widerspruch entsteht. Eine wirklich große filmische Leistung ist das.

Der Film lässt stehen, dass das Leben beides enthält: Schmerz und Freude. Jeder Mensch und jedes Kind ist anders, jeder hat seine eigene Geschichte. Trotz, oder grade auch WEGEN unserer Macken sind wir liebenswert. Freundschaft und Bindung siegt über Einsamkeit und Verlust.

Ein guter, schöner, warmer und wichtiger Kinderfilm.

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„Mein Leben als Zucchini“ startet am Donnerstag, den 16. Februar in den deutschen Kinos!

Die INDAChs Kritik von Rike Trunzer zu „Ma vie de courgette“ – „Mein Leben als Zucchini“

„Mein Leben als Zucchini“ ist ein wunderbarer und mit viel Liebe gestalteter Stop-Motion Film, der durch einen ganz eigenen und einzigartigen Charme überzeugt und beeindruckt. Anders als bei anderen Stop-Motion Produktionen liegt der Fokus hier eindeutig nicht auf der Perfektion der Animation, sondern viel mehr auf einem absolut liebevollen Design und einer äußerst emotionalen Geschichte.
Die Figuren in „Mein Leben als Zucchini“ kommen alle mit riesigen Köpfen, viel zu langen Schlenkerarmen und überdimensionierten Augen daher. Aber gerade dies außergewöhnliche Design zieht einen sofort in den Bann und als Zuschauer mag man seine Augen gar nicht mehr von der Leinwand abwenden.  So schließt man die Figuren auch trotz aller Ihrer Ecken und Kanten sofort ins Herz. Das gesamte Design ist nicht überladen, sondern immer auf das absolut wesentliche fokussiert und mit sehr viel Liebe umgesetzt. So tragen die kleinen Protagonisten beispielsweise gestrickte und gehäkelte Kleidung.
Aber gerade dieses mit Liebe gestaltete Design steht im krassen Kontrast zur Geschichte, die die Filmemacher erzählen. In „Mein Leben als Zucchini“ geht es um Kinder, die aus vernachlässigten Familien kommen, die Schläge, Drogensucht oder Missbrauch erlebt haben. Diese Kinder treffen im Kinderheim aufeinander. Selbstverständlich läuft das alltägliche Miteinander nicht ohne Schwierigkeiten ab, aber die Kinder bilden mit der Zeit eine eigene kleine, verbundene Familie.
„Mein Leben als Zucchini“ ist ein sehenswerter Film, der sich einem schwierigen Thema stellt und dieses wunderbar umsetzt. Ein Film der einen bewegt und der nachwirkt und der einfach ein absolut wunderbares Design hat. Und ein Film, der den Oscar für den Besten Ausländischen Film verdient hat!

 

Danke & LG 
Rike

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DER INDACHS SAGT: „DIESER FILM IST TOLL!“

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„Mein Leben als Zucchini“ startet am Donnerstag, den 16. Februar in den deutschen Kinos!

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