Neuer Trailer zu DIE HÄSCHENSCHULE – JAGD NACH DEM GOLDENEN EI – Weltpremiere auf der Berlinale

In der Reihe „KPlus“ der kommenden Berlinale feiert Ute von Münchow-Pohls Animationsfilm „Die Häschenschule – Jagd nach dem Goldenen Ei“ Weltpremiere.

Regie: Ute von Münchow-Pohl
Mit: Noah Levi, Senta Berger, Friedrich von Thun, Jule Böwe
Genre: Animation Inhalt: Hasenjunge Max lebt allein auf einer Verkehrsinsel inmitten der Stadt und schlägt sich so durch. Sein größter Traum ist, Gang-Mitglied bei den „Wahnsinns-Hasen“ zu werden. Um seinen Kumpels zu beweisen, dass er auch wirklich das Zeug dazu hat, schwingt sich Max auf einem ferngesteuerten Flugzeug in die Lüfte und wird von einer Böe erfasst, die ihn weit aus der Stadt und hinein in den Wald treibt. Max landet inmitten der Häschenschule, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Read more

German Animations Still in Demand – AG Kurzfilm at the Festival International du Film d’Animation in Annecy

Zur Kenntnisnahme: Hier die Pressemitteilung der AG KURZFILM

Four short German animations in the International Competition – a total 14 German animations and co-productions in the various festival sections – AG Kurzfilm and German Films once again with a market stand on MIFA – publication of tenth DVD edition „New German Animations“

The Festival International du Film d’Animation in Annecy is one of the most important festivals for animated film worldwide. The attached film market MIFA is equally one of the most important industry meeting points of the international animation scene.

For its 56th edition, the festival invited numerous German short films and co-productions into the various sections and competitions.

With BAMBUSTEMPELSTRASSE by Baoying Bilgeri, DIE GESCHICHTE VON FUCHS, DER DEN VERSTAND VERLOR (THE STORY OF THE FOX WHO LOST HIS MIND) by Christian Asmussen and Matthias Bruhn, KAPUTT (BROKEN – THE WOMEN’S PRISON AT HOHENECK) by Volker Schlecht and Alexander Lahl as well as SOON by Markus Kempken, a total of four German shorts are competing in the International Short Film Competition for the “Cristal d’Annecy”. Out of Competition will be screened TRIAL & ERROR by Antje Heyn. Another four German productions are part of the Graduation Films in Competition: EYE FOR AN EYE by Steve Bache, Louise Peter and Mahyar Goudarzi, FRANKFURTER STR. 99A by Evgenia Gostrer, MAZIER by Anja Großwig and WHAT THEY BELIEVE by Shoko Hara. Many more German contributions have found their way into the Commissioned Films in Competitionsection.

For the tenth time, the AG Kurzfilm and German Films are present with a booth at the MIFA(MARCHÉ INTERNATIONAL DU FILM D’ANIMATION), the festival’s film market. Industry professionals can get there information on the recent developments of German animations in all their peculiarities, ways of expression and styles. Furthermore, it serves as a contact and information point for the German and international animation scene.

With „New German Animations“ the tenth edition of the preview DVD of AG Kurzfilm and German Films will be presented in Annecy. It introduces recent short German animations to festival representatives, curators and buyers.

It is available from the AG Kurzfilm upon request.

Downloads:
Flyer German Animation at Annecy
DVD-Booklet New German Animations 2016

Contact AG Kurzfilm in Annecy (13.-18. Juni 2016):
German Animation, MIFA booth # 4.B26
Jutta Wille (wille@ag-kurzfilm.de)

Cartoon Forum 2016: Projekte mit deutscher Beteiligung (1/8): Finding Moo Friends

Wärt Ihr ein Fernsehredakteur, würdet Ihr das Projekt kaufen für Euren Sender? Wärt Ihr Repräsentanten von Netflix, Amazon oder Co., wäre dies etwas für Euer Programm?

Cartoon Forum is a pitching & co-pro forum for animated TV projects. For 3 days, producers have the opportunity to pitch their project in front of 900 broadcasters, investors and other potential partners from 30 countries.

Für 2016 wurden 80 Projekte ins Programm genommen, davon zeigen wir hier die acht Projekte mit deutscher Beteiligung!

TV series – 26 x 11′

Pre-school 4-5

2D Computer, 3D Computer

Drawing, Painting

Cross-media concept, Finland / Germany

Welcome to „Finding Moo Friends“, a series for young viewers all about friendship. It tells the story of a little creature called Moo and his best friend, Sticky a small branch that fell from a magical tree called Sleepy Tree. They spend hours exploring its surroundings. On their big, little adventures, the two best friends may travel to the Frozen River where Mr. Blobby the frog lives, or delve bravely into the Crooked Forest, home to Charming the Prince. With all of these marvelous characters around, Moo and Sticky have many adventures, and exciting opportunities to explore unknown lands and to make new friends. FMF is a series about courage and of course, about being true to your friends.

Producer

 

Unsere Studierenden sollen zur Entwicklung unserer kulturellen Identität beitragen – Das INDAC Interview mit ANDREAS HYKADE

Foto: Marc Lutz

„Andreas Hykade was born in the summer of love in Altötting, center of the Holy Mary cult.
Since he´s been a grown-up, he´s created animated films for grown-ups.
Now he´s a father, he creates animated films for children as well.
Since 2015 he is also director of the Institute of Animation at the Filmakademie Baden-Württemberg.

So stehts auf der Webseite von Andreas Hykade. Zudem ist er auch noch FMX Conference Chair und seine offizielle Anrede lautet: Prof. Andreas Hykade, Professor for Animation Film, Filmakademie Baden-Württemberg. Kurz vor der neuen Ausgabe der FMX hatte er noch Zeit für ein Gespräch, viel Spaß beim Lesen!

INDAC: Wie geht es Dir als Leiter des Animationsinstituts?

 
Andreas Hykade: Es ist anstrengend. Aber ich fühle mich sehr vital und lerne täglich Neues.

 
INDAC: Mit viel Macht kommt viel Verantwortung heisst es bei Marvels Spiderman? Bei Marvels Deadpool heisst es ja nun Mit viele Macht kommt auch viel Verantwortungslosigkeit… Was sind deine Prioritäten, was hat Dich bewogen den Job anzunehmen?

 
Andreas Hykade: Ich habe den Job nicht angenommen, sondern musste mich um den Job bewerben und gegen eine Reihe hochqualifizierter Mitbewerber durchsetzen. Darauf habe ich mich vorbereitet wie ein Boxer. Warum? Weil ich denke, dass ich im Augenblick der Richtige bin, um das Animationsinstitut in die Zukunft zu führen. Das betreibe ich so reflektiert und verantwortungsvoll wie möglich.

 
INDAC: Die ersten 100 Tage sind ja nun herum, was wird unter Andreas Hykade anders bei der Filmakademie?

 
Andreas Hykade: Wir werden uns weiterhin dem gesamten Spektrum von Animation, VFX und Games verpflichtet fühlen und offen bleiben für innovative Entwicklungen. Neu ist, dass wir das Prinzip „Learning by doing“ durch ein Lehrangebot erweitern, bei dem ein substanzielles Basiswissen in allen Bereichen vermittelt wird. So gibt es zum Beispiel den Kurs „Basics of Animation“, den alle Studierenden erfolgreich durchlaufen müssen. Wir merken bereits jetzt, wie die Studierenden und ihre Arbeiten davon profitieren. Außerdem haben wir das soziale Engagement zum Teil unseres Curriculums gemacht, was von den Studierenden größtenteils begeistert aufgenommen wird und zur Gemeinschaftsbildung beiträgt. Darüber hinaus wollen wir verstärkt Weiterbildungsmaßnahmen entwickeln, die den jungen Künstlern die Möglichkeiten geben, ihre eigenen künstlerischen, technolgischen und geschäftlichen Visionen weiter zu entwickeln. Als ersten Schritt setzen wir dazu die VR NOW-Initiative um, bei der das Thema VR inhaltlich und ästhetisch innovativ behandelt werden soll. Ziel ist die Entwicklung unterschiedlicher Prototypen. Offizieller Start des Projekts ist bei der FMX 2016.

 
INDAC: Was sagt der kreative Artists, Filmemacher und Animator Andreas Hykade zu seinem neuen Beruf?

 
Andreas Hykade: Er ist verwundert darüber, was hier vor sich geht.

 
INDAC: Wie siehst Du die Entwicklung der fmx, die ja nun auch in deinen Aufgabenbereich hineinfällt?

 
Andreas Hykade: Wir werden die FMX als eine erstklassige internationale Konferenz für digitales Entertainment erhalten und zur Stimulanz des Produktionsstandorts Deutschland und speziell Baden-Württemberg weiter ausbauen. Dazu werden wir weiterhin im jährlichen Rhythmus die spannendsten und wichtigsten weltweiten Player ins Haus der Wirtschaft nach Stuttgart holen. Neu ist in diesem Jahr, dass es einen verstärkten Austausch zwischen Speakern und Publikum geben wird. Besonders plastisch wird dies bei unserer VR-Stage, bei der die Besucher erleben können, wie in Echtzeit ein virtueller Film entsteht. Wenn man ein wenig Geduld mitbringt, kann man auch selbst einen Film dort drehen.

 
INDAC: Für wen bildet das Animationsinstitut eigentlich aus? (Die Abgänger müssen sich zwischen dem deutschen Markt und den internationalen Angeboten entscheiden).

 
Andreas Hykade: Wir bilden unsere Studierenden so aus, dass sie sich im Idealfall zu entscheidenden Impulsgebern ihres Feldes entwickeln. Sie sollen Projekte initiieren, die die Herzen und Hirne des Publikums erreichen. Sie sollen zur Entwicklung unserer kulturellen Identität beitragen.

 
INDAC: Welche dringenden Problemfelder gilt es zu beackern? Und was kann man tun (was kann  INDAC tun), um die Stellung der Animation in Deutschland zu verbessern.

 
Andreas Hykade: Mein dringendstes Anliegen ist es, den hochqualifizierten Nachwuchs hier im Land zu halten. Dazu müssen attraktive Angebote entwickelt werden. Wenn INDAC Wege finden kann, dies zu unterstützen, würde mich das freuen.

 

Kontakt

Wir sind erreichbar! Seid nicht schüchtern, schreibt uns oder schickt uns eine Zeichnung.