Neues von der FFA: Die drei erfolgreichsten Filme des Jahres 2017 in den deutschen Kinos: „ZOOMANIA“, „PETS“ & „FINDET DORIE“

Kinobesucher 2016: Weniger – aber wenn, dann häufiger als im Jahr davor / Neuauflage der FFA-Studie

Deutlich mehr als die Hälfte aller Besucher waren auch im Jahr 2016 wegen eines Blockbusters im Kino. Zwischen Anfang Januar und Ende Dezember wurden 68 Millionen Kinotickets – und damit 56 Prozent aller Eintrittskarten – für einen der 34 Filme gelöst, die im vergangenen Jahr  eine Million Besucher und mehr erreichten, darunter erneut sieben deutsche Produktionen. Die drei erfolgreichsten Filme des letzten Jahres  hatten zudem gleich drei Gemeinsamkeiten:

Es waren 3D-Animationsfilme, deren Protagonisten aus der Tierwelt kamen und die jeweils rund 3,8 Mio. Besucher in die Kinos lockten: Zoomania – Ganz schön ausgefuchst!, Pets und Findet Dorie.

Insgesamt jedoch kam das zurückliegende Kinojahr in fast allen Bereichen der Besuchsstatistik 2016 nicht an das Ausnahmejahr 2015 heran. Die Zahlen finden sich in der aktuellen Studie „Kinobesucher 2016“, die der stellvertretende FFA-Vorstand Frank Völkert am heutigen Mittwoch beim HDF-Kinokongress „Kino 2017“ vorstellte.

Weitere Details aus der Studie:

  • 2016 waren insgesamt 25,0 Millionen Menschen mindestens einmal im Kino – 4,9 Millionen weniger als im Jahr davor (-16%). Allein 4,1 Millionen Kinobesucher, die im Jahre 2015 zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder im Kino waren(„Sleeper“), fanden 2016 nicht erneut den Weg ins Kino;​
  • die Besucherreichreichweite gemessen an der Gesamtbevölkerung lag in 2016 bei 37 Prozent – und damit erstmals seit 2007 wieder unter 40 Prozent. Am kinoaffinsten waren erneut die  10- bis 19-Jährigen mit einer Reichweite von 71% – und hier insbesondere junge Frauen (79%): Knapp acht von zehn jungen Frauen in Deutschland in diesem Alter waren im letzten Jahr mindestens einmal im Kino;
  • ​die Besuchsintensität legte im Vergleich zum Vorjahr – im Gegensatz zur Reichweite – zu und lag im Jahre 2016 bei  4,7 (2015: 4,5) Besuchen. Mit durchschnittlich 5,6 Besuchen waren die Pro-Kopf-Besuche bei den 30- bis 39-Jährigen am höchsten – die damit erstmals die seit GfK-Aufzeichnung stärkste Gruppe der 20- bis 29-Jährigen (5,2 Besuche) übertrafen;
  • ​die stabilste Zielgruppe nach Besuchen war die der 30- bis 39-Jährigen mit 20,5 Mio. Besuchen (2015: 20,4 Mio.) – während im Vorjahresvergleich alle anderen Altersgruppen weniger Interesse am Kino zeigten;
  • im 6-Jahres-Vergleich gewann das Kino mit 45 Prozent am stärksten in der Zielgruppe der 50- bis 59-Jährigen an Besuchern hinzu –  und verlor bei den 20- bis 29-Jährigen am meisten (-32%), die jedoch nach verkauften Tickets die zweitstärkste Besuchsgruppe hinter den 10- bis 19-Jährigen blieben;
  • während 43 Prozent der 20- bis 29-Jährigen gleich in der Startwoche eines Films ins Kino gingen, sah knapp jeder fünfte Kinogänger ab 50 Jahren (19%) erst nach mehr als zwei Monaten nach Start den Film seiner Wahl im Kino;
  • 56 Prozent aller Kinobesucher gingen von Freitag bis Sonntag ins Kino und zahlten damit in der Regel einen höheren Ticketpreis – vor zehn Jahren lag deren Anteil gerade bei der Hälfte (50%).

Die FFA veröffentlicht seit 25 Jahren regelmäßig Studien über die Struktur des Kinobesuchs und die Entwicklung im Besucherverhalten. Grundlage für die Auswertungen ist das Individualpanel Media*Scope der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), dessen filmwirtschaftliche Daten der FFA exklusiv zur Verfügung stehen. Das Panel umfasst 25.000 Teilnehmer und steht repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 10 Jahren. Die Studie Kinobesucher 2016 – Strukturen und Entwicklungen auf Basis des GfK-Panels steht ab sofort auf der FFA-Website zum Download bereit.

Rückmeldung zur Deutschlandpremiere und INDAC Kritik von Antje und Danilo zu Pixars „FINDET DORIE“

Vielen herzlichen Dank noch mal für das tolle Screening und der damit verbundenen Möglichkeit an der Deutschlandpremiere von „Findet Dorie“ teilnehmen zu dürfen.

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Zunächst eine kurze Anmerkung zum Vorfilm „Piper“, der uns sehr überzeugt hat und eine tolle Einstimmung auf den folgenden Film war. Da zeigt sich wieder, dass der Kurzfilm als Vorfilm eine absolute Bereicherung sein kann. „Piper“ hat zweifellos mit Witz, Tiefsinn und Spannung das Publikum in seinen Bann gezogen.

Wir fanden auch „Findet Dorie“ sehr unterhaltsam und haben uns an den witzigen Figuren und den tollen Characteren erfreut. Gerade in Hinsicht auf Realismus in Animationsfilmen hat sich doch einiges bewegt, was Pixar & Disney virtuos unter Beweis gestellt haben. Sowohl von der Umsetzung der Figuren als auch der Hintergründe waren wir sehr begeistert – vor allem die Krake Hank war wirklich großartig animiert.

Bzgl. der Geschichte hatten wir allerdings eher das Gefühl, dass es wenig Innovatives gab und man diese oder ähnliche Geschichten bereits gesehen hat. Schön fanden wir, dass der Film für Jung und Alt gleichermaßen geeignet ist. Gerade bzgl. der Andeutungen auf Meeres- resp. Umweltverschmutzung und Dories Krankheit finden sich auch Erwachsene im Kino verstanden. Etwas schade fanden wir hingegen, dass immer wieder Witze über bzw. mit Dories Vergesslichkeit gemacht wurden, die sich irgendwann ausgeleiert hatten und dadurch weniger witzig erschienen.

Die Atmosphäre und maritime Deko im Zoopalast war wirklich toll. Auch die Idee, die Promis über einen blauen statt roten Teppich laufen zu lassen und die Mitarbeiter mit Taucherbrilllen auszustatten, fanden wir gelungen. Alle Sprecher waren sehr sympathisch und konnten auch über sich und ihre Rollen lachen, was uns sehr gefallen hat.
Natürlich war auch die Verköstigung mit Popcorn und Getränken sehr angenehm, nur leider waren alle Veggie Sandwiches bereits vergriffen als wir im Kino-Saal ankamen 😉

Alles in allem war es ein sehr schöner Kinoabend mit tollen Gästen, super Versorgung und einem wirklich gut realisierten und unterhaltsamen Animationsfilm.

Die besten Grüße von

Antje & Danilo vom Protoplanet Studio

http://www.protoplanet-studio.de

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Auch in der Tiefsee wird nur mit Wasser gekocht – Die INDAChs Kritik von Norbert Kerkhey zu Pixars „Findet Dorie“

Irgendwie muss Andrew Stanton da etwas durcheinander gebracht haben. Ich bin nicht Dory, und ich habe in den vergangenen 13 Jahren seit „Finding Nemo“ eben nicht vergessen, was Dorys großes Problem ist. Auch im Kinosessel funktioniert mein Gedächtnis noch gut, so dass ich mich ganz deutlich daran erinnere, gefühlte drei Mal pro Minute von Dory oder einem ihrer Filmpartner daran erinnert zu werden, dass Dory unter Gedächtnisschwund landet, obwohl ich es doch weiß. Das ist genau 5 Minuten lang witzig, danach wird es nervig, und am Ende des Films geht diese Endlos-Wiederholung des immer gleichen Patterns zumindest mir gewaltig auf den Geist.

Zumal sich das Gefühl einstellt, dass Dorys Gedächtnisschwäche der einzige strukturelle Drehbucheinfall war. Klar gibt es viele lustige und witzige Einzelideen, nur tragen die die Story gerade einmal jeweils eine bis zwei Minuten weit, und da wird das Zuschauen bei 103 Gesamtminuten zu einem mühsamen Geschäft.

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Norbert Kerkhey

Dabei ist doch der Gedanke, ein Gesamtplot nicht aus kleinen Puzzlesteinen aufzubauen, sondern eine „story structure“ zu entwickeln, zentraler Bestandteil der US-amerikanischen Drehbuchparadigmen von Syd Field bis Frank Daniel, dessen Motto „The hardest thing about writing is to know what to write.“ sich leider nicht bis zu Mr. Stanton herumgesprochen hat.

Schade, denn so entsteht kein aufwühlendes bleibendes Kino-Erlebnis wie in „WALL·E“, „Toy Story 1 bis 3“ oder ganz besonders „Inside Out“, sondern nur eine Folge von vorhersehbaren Story-Fragmenten (sogar ohne innovative visuelle Effekte), deren Motto oder Message sich darin erschöpft, auch ohne Erinnerung kann man ein guter Mensch oder Fisch sein.

Ich hoffe, ich bin kein schlechter Mensch, wenn ich mich an den Finding Nemo Plot von damals erinnere und deshalb eben merke, dass von der mageren Story von Finding Dory auch noch das meiste dort bei Nemo abgekupfert oder in einem dünnen Aufguss verlängert wurde.

Bitterer Nachgeschmack: Während in Deutschland jede Drehbuchentwicklung von unqualifizierten Gremien und/oder Redaktionen zur Doktorarbeit stilisiert wird, klatschen wir uns zu US-amerikanischen Schmonzetten begeistert auf die Schenkel. Und machen einen Kotau vor dem Miliardengeschäft.

Denn die Box-Office-Zahlen werden das Einzige sein, an das ich mich in ein paar Wochen erinnern werde – nicht die Story oder die Charaktere, nicht das visuelle Layout und die FX, nicht die Dialoge, erst recht nicht die Message. All das werde ich vergessen haben. Auch wenn ich nicht Dory bin.

Norbert Kerkhey

Zone 5

Die INDACs Kritik von Tim Hennig zu Pixars „Findet Dorie“

Vor Finding Dory wird noch der neueste Pixar Kurzfilm „Piper“ gezeigt. Piper hat mir so gut gefallen, dass ich noch bevor Finding Dory losging schon quasi mit meinem Kinobesuch zufrieden war. Der Kurzfilm ist visuell unglaublich beeindruckend und erzählt eine sehr schöne Geschichte.

Die Handlung von Findet Dorie beginnt ein Jahr nach den Ereignissen aus Findet Nemo. Obwohl das Original mittlerweile schon über 13 Jahre alt ist, und Finding Dorie natürlich technisch auf einem ganz anderen Stand ist, hat der Übergang für mich super funktioniert. Gerade zu Beginn des Films, gibt es vor allem die bekannten Charaktere und Schauplätze zu sehen. So wird man sofort wieder Teil der aus Findet Nemo bekannten Welt. Doch schnell geht es mit den neuen Abenteuern von Dory weiter! Die Schauplätze von Findet Dorie gehen noch weit über die Tiefen des Ozeans hinaus, und wir treffen auf tolle neue Charaktere. Das sind neben vielen anderen z.B. Hank, der siebenarmigen Oktopus (ein Septopus!) und Becky, ein total irrer Transportvogel.

Fazit: Finding Dory ist für mich einfach alles was man von einer guten Fortsetzung erwartet, und ich hatte eine Menge Spaß mit dem Film!

Tim Hennig

Student, IFS Köln

Die INDAChs Kritik von Markus Laue zu Pixars „FINDET DORIE“

Kritik zu „Findet Dorie“ – tolle Krake, schlechte Story

„Immer schwimmen, immer schwimmen….“

13 Jahre lang meldete sich dieser Song manchmal wieder als Ohrwurm. Besonders dann, wenn man vor einem Problem stand und eine Lösung gefunden hatte.

Ebenso hatte ich mich in den 13 Jahren immer wieder gefragt, ob eine Fortsetzung von Findet Nemo wirklich sinnvoll ist. Als ich hörte, dass es tatsächlich eine Fortsetzung geben wird, hatte ich sehr viel Angst. Denn Findet Nemo ist ein nahezu perfekter Film. Und es geschah viel zu häufig, dass Filmemacher, die sich selbst übertreffen wollten kläglich scheiterten. Ich hörte immer von allen Seiten: „Wer sich mit dem Begriff Heroes Journey auseinandersetzen will, sollte sich Findet Nemo ansehen.“ Ein Film, sei er animiert oder als Spielfilm, ist ein Zusammenspiel vieler Elemente und Findet Nemo hatte es geschafft sie alle gut miteinander zu verbinden.Wir erleben nun das goldene Zeitalter der Prequells, Sequells, Reboots, Spin offs usw. Dummerweise schafft es nur selten ein Vertreter dieser Begriffe auf die Titelseite meines persönlichen Wow- Magazins.

Leider trifft das auch bei Findet Dorie zu.

„Immer meckern, immer meckern…..“

Ja, ja ist ja gut. Ich will nicht sagen, dass das neue Werk aus dem Hause Pixar ein Griff ins tote Meer ist. Er ist immer noch ein lustiger und unterhaltsamer Film. Die Animationen sind wie gewohnt großartig. Die Stimmung wird gut eingefangen und es scheint den Machern niemals an Gags zu mangeln.

Wohl aber an guten Drehbuchautoren…

Die Story um den Film ist in keinster weise spannend oder macht in irgendeiner Form Sinn. Was in Findet Nemo richtig aufgebaut wurde, wird in Findet Dorie beim Umdrehen mit der

Markus Laue

Markus Laue

Schwanzflosse wieder umgeworfen. Das Abenteuer der Fische wirkt vom Anfang bis Ende konstruiert und man merkt förmlich wie sich die Macher sich die Köpfe zerbrochen haben mussten, wie man einen Charakter von A nach B bekommt, damit Problem C ausgelöst werden kann, um dann nach D zu gelangen, um dann E….äh…..haben wir schon 90 Minuten rum?

Immer wieder merkt man auch den „Independence Day 2 Effect“. Warum vergleiche ich jetzt Fische mit Aliens? Ganz einfach. Zwischen ID 1 und 2 sind auch viele Jahre ins Land gegangen und deswegen wollte man wohl in der Fortsetzung soviel wie möglich Nostalgie erzeugen. In ID 2 wimmelte es nur von Szenen, die irgendwie an den ersten Teil erinnern sollten. Bei Findet Dorie war es nicht ganz so schlimm, aber dennoch spürbar. Zumindest war Pixar dabei noch weise genug um uns dann aufzuklären, weshalb Dorie zum Beispiel „walisch“ spricht.

Ebenso haben viele Charaktere in dem Film, so wie uns seine Geschichte erzählt wird, einfach keine Daseinsberechtigung. Dazu gehören leider auch Marlin, bayrisch sprechende Seelöwen und ganz besonders Nemo persönlich.

Aber… und da kann ich den Finger nicht weit genug nach oben zeigen, während ich mit der anderen Hand einen „Thumbs Up“ forme.

Es gibt einen Charakter, der es wert ist, neben guter Grafik und Animationen, sich den Film auf jeden Fall anzusehen:

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Hank rettet den Film. Hank ist cool. Und Hank braucht seinen eigenen Film. Also Pixar. Macht Findet Hank und ich verzeihe euch die schlechte Story zu Findet Dorie.

Ihr schafft das, davon bin ich fest überzeugt.

Tolle Rückmeldung und Kritik von Sonja Knyssok zur Premiere von Pixars „Findet Dorie“ in Berlin

Vielen Dank nochmal für die Einladung zu Findet Dory. Anbei meine Filmkritik. Ich fand es traumhaft schön, von der Ausstattung mit den Filmmotiven angefangen, den vielen gratis Snacks und Getränken
bis zum blauen Teppich mit den Promis. 🙂
Liebe Grüsse!
Sonja Knyssok
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Der Kinohit „Findet Nemo“ liegt eine gefühlte Ewigkeit zurück, ebenso das einstige Vorhaben Pixars, keine Serien ins Kino zu bringen. Dennoch, sobald man in die bekannte Location, das Korallenriff, unter Wasser abtaucht und die See-Anemone sieht, in der Marlin und sein Sohn Nemo wohnen, ist man wieder drin in Nemo´s Welt.

Und wenn Pixar einen zweiten Teil ins Kino bringt, kann man sich zumindest darauf verlassen, dass sie sich Mühe geben. Leider wirkt Findet Dory in der Tat an einigen Stellen etwas zu bemüht.

Die Grundidee ist jedoch gelungen, denn schon seit Findet Nemo wird die Frage aufgeworfen: Wo ist Dorys Familie? Wo kommt sie eigentlich her und wieso leidet sie unter Kurzzeit-Gedächtnisverlust?

Der Film beginnt damit, dass sich Dory im Traum wieder an ihre Familie erinnert und beschließt, sie zu suchen. Mit jeder kleinen Erinnerung, die auftaucht, kommt sie der Lösung des Rätsels um ihre Eltern ein kleines Stück näher.

Am richtigen Strand angekommen, wird Dory aber von hilfsbereiten Meeresschützern aus dem Wasser gefischt, weil sie sich in einem Plastikteil verfangen hat. Marlin und Nemo bleiben zurück.

Dory findet sich isoliert in einem kleinen Aquarium in einem Labor wieder, das zum California´s prestigious Marine Life Institute gehört, ausgestattet mit einer Plastikmarke, auf die es Tintenfisch Hank abgesehen hat. Denn die Marke bringt Fische in eine Auffangstation nach Cleveland. Hank will nämlich nicht zurück in den Ozean. Er will seine Ruhe haben.

Dory will Hank die Marke überlassen, wenn er ihr hilft, wieder in den Ozean zu kommen. Doch vorher will sie ihre Eltern finden.

Hank transportiert Dory in einer mit Wasser gefüllten Kaffeekanne herum. Das allein könnte schon Grund genug sein, sich den Film anzuschauen. Man schaut Hank einfach gerne zu, wie er über den Boden wabert, sich tarnt und Dory in der Kanne herum balanciert. Zwischenzeitlich wird ein leerer Kinderwagen „geliehen“ und wild durchs Außengelände des Instituts gekurvt. Kurz vor der richtigen Abbiegung hat Dory allerdings wieder eine aufblitzende Erinnerung, und entscheidet spontan, eine andere Richtung zu nehmen. Schließlich machen sie Bekanntschaft mit Dorys alter „Rohrpostfreundin“ Destiny, einem Walhai (ja, deshalb kann Dory walisch sprechen). Dory erinnert sich bruchstückhaft, dass dieses Institut einst ihr zu Hause war und daran, wie sie als kleiner Fisch verlorenging, hinaus gespült durch den Sog der Filteranlage. Währenddessen haben Marlin und Nemo sich auch auf den Weg in die Anlage gemacht, zwei bayrisch sprechende Seelöwen (wieso eigentlich Bayrisch, verdammt nochmal? Gibt es Seelöwen im Chiemsee?) getroffen und sind mit Hilfe einer verrückten Seetaucher-Dame namens Becky, in einem Plastikeimer herumgeflogen worden. Nach einigen Hindernissen landen sie in den Wasserrohrleitungen, die die Beckenmiteinander verbinden und treffen dort Dory wieder.Ein großer Showdown wartet aber noch auf Hank und Dory, wenn sie einen Truck durch die Straßen steuern. Man kann zwar nur spekulieren woher Hank weiß, was ein Gaspedal und eine Kupplung ist, er müsste eigentlich mehr herumprobieren, bevor er losfahren kann, aber so wie sich der Truck dann ungebremst durch die Straßen bewegt, glaubt man die Szene…und schließlich landet der Truck und seine Fischfracht natürlich…im Meer….wo es schließlich, dank Dorys letztem Erinnerungspuzzleteil, ein Wiedersehen mit ihren Eltern gibt.

Findet Dory ist gelungen, weil extrem unterhaltsam. An einigen Stellen jedoch bekommt man das Gefühl, dass wenig Zeit vorhanden war an der Szene zu feilen und schnell eine Lösung gefunden werden musste, um die Story voranzutreiben. Diese Lösung ist oft da wie bestellt und funktioniert dann natürlich auch prompt.

Die niedlichen Otter beispielsweise, die die auf Dory’s Wunsch die Straße blockieren, (wieso eigentlich? Ist Dory nicht eine völlig Fremde für sie? Sie stellen sich einfach den heranrasenden Autos entgegen?) wirken etwas sehr „bemüht“.

Pixar will nun übrigens wirklich keine Serien mehr ins Kino bringen. Obwohl mir Findet Dory wirklich viel Spaß bereitet hat, begrüße ich dieses Vorhaben….

…und jetzt gehe ich Calamari essen. 🙂

Tolle Rückmeldung von Pauline Kortmann zur Pixar Premiere „Findet Dorie“ in Berlin!

Der „Findet Dorie“-Abend war famos. Erst wird man auf dem Weg zu seinem Sitz von allen Seiten mit Promo-Popcorn, Limo, Sandwiches und Süßkram beworfen, anschließend möchte man am liebsten in den gnadenlos schönen Bildern des Vorfilms „Piper“ heimisch werden, und dann amüsiert und freut man sich auch noch beim Hauptfilm tot.
Wie im ersten Teil sind Story, Timing, Charaktere und Animation auf gewohnt höchstem Pixar-Niveau, mit meist herrlichen, spannenden Wendungen (abgesehen von ein, zwei „Oh nein, ein Problem! – Ach, gelöst. – Oh nein, ein Problem! – …“-Schleifen zuviel). Darüber hinaus kann Oktopus Hank einfach nicht genug gehuldigt werden – sowohl von der technischen Seite (sogar nicht-3D-Animations-Insider), als auch von der zwischenmenschlichen, ääh: zwischenfischlichen.
Sehr sehenswert.
Und: sympathisch, wie nachdrücklich und respektvoll Dorie-Synchronstimme Anke Engelke im Anschluss betonte, wie viele kluge und kreative Köpfe, die in diesem Moment eben NICHT auf der Bühne standen, diesen Film zu dem gemacht haben, was er ist. Recht hat sie. Danke, Anke!
Pauline Kortmann
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Tilmann Kohlhaase zur Premiere von „Findet Dorie“ in Berlin: „Toller Film. Toller Event. Dank an Indac. Es lebe das Kino!“

Am letzten späten Sommerabend dank Indac vom staubigen Trottoir in Berlin eintauchen in den tiefseeblau beleuchteten Zoopalast, wo Walgesänge auf das Unterwasserabenteuer einstimmen. Zu Bier, Popcorn und Sandwiches fallen mir leider keine passenden Wassersynonyme ein, immerhin tragen die die submarine(sorry subway) Werbe-Sponsoren Taucherbrillen.

img_02391Eine schöne Ouvertüre und das Bewusstsein, das Kino etwas besonderes seien kann, das im Alltag von Hektik und mobilen Medien schnell in Vergessenheit gerät.
Als dann die ersten YouTuber (Stimme von Seegurke und andrem Getier) auftauchen und zum Selfie-Opfer der 12jährigen Mädchen erden, im Eifer des Handygefechts das Popcorn über die Sitzreihen verstreut wird, verfliegt der Zauber. Die Magie des Kinos war wohl doch nur eine vergangene Erinnerung und das allgegenwärtige (Inter)Netz fischt die nostalgischen Erinnerungen aus dem Blau des Kinos. Als dann die Synchronstimmen endlich den blauen Teppich durchschwommen haben, kann es los gehen.

 

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Prof. Tilmann Kohlhaase

Über den Film ist schon viel geschrieben worden, wie immer bei Pixar, super Animation, super Bilder, viel Emotion. Wie der deutsche Disneychef zu Beginn betont, soll Finding Dory so erfolgreich werden wie Finding Nemo (bisher erfolgreichster Pixarfilm in Deutschland vor 13 Jahren). Deshalb ein Familienfilm für alle! Und damit wirklich auch alle verstehen, worum es geht, wird alles, was passiert, auch mit Dialog oder sogar Monolog als Gedankenstimme begleitet. Als alter Kinonostalgiker wünscht man sich hier mehr Vertrauen der Macher in die großartigen Bilder und Acting-Ideen. Aber im Zeitalter von Youtube und Instagram … Auch die geliebte Anarchie der frühen Pixarfilme kommt etwas zu kurz, wird aber durch den Auftritt des genial animierten und geshadeten „Septopus“ (tolles Characterdesign – leider zu oft nur Funktionsträger um die Handlung weiter zu bringen kann er sein Potential nicht immer zum Ausdruck bringen), besonders als er den Truck in den Abgrund steuert und das Ganze in eine geniale Slow-Motion-Sequenz mündet, die sich endlich einmal ohne Dialoge entfalten darf, und dann natürlich „Herbert“ und der Kurzauftritt von „Meins, Meins, Meins, …“. Einen spannenden Talk über das animatorfreundliche Setup des „Septopus“ gab es auf der fmx, spannend auch für alle Animatoren und TDs der Talk auf der Siggraph über das Echtzeitrendering von Finding Dory zu finden bei YouTube:ab 48:37.

Am Ende freuten sich dann noch die deutschen Synchronstimmen u.a. Anke Engelke und Franziska von Almsiek über den bewegenden Film, Andrew Stanton hatte es leider nicht geschafft.
Fazit: Toller Film. Toller Event. Dank an Indac. Es lebe das Kino!

Prof. Tilmann Kohlhaase

 

Die INDAChs Kritik von Tanja Wax zu Pixars „Findet Dorie“

Bisher überraschte uns Pixar in seinen Fortsetzungen mit zwar vertrauten Umgebungen, aber dafür neuen zentralen Motiven, die sich vom Originalfilm unterscheiden. In »Findet Dorie« dagegen werden Zuschauer thematisch weniger überrascht, da der Film das Motiv seines Vorgängers – das unzerstörbare Band zwischen Eltern und ihren Kindern – aufgreift. Allerdings wird dies mit dem unverwechselbaren »Pixar-Charme« getan, sodass der ähnliche Aufbau beider Filme kaum etwas ausmacht.

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Tanja Wax

Wie der Titel schon verrät steht dieses Mal die bei allen beliebte, blaue, aber auch vergessliche Dorie im Mittelpunkt. Zu Beginn des Films erinnert sie sich an Fragmente aus ihrer Vergangenheit und auch daran, dass sie eine Familie hat. Dories Suche nach ihren Eltern führt sie zur kalifornischen Küste in ein Aquarium. Dort begegnet sie Hank, einem gerissenen Oktobus, der durch seine schnippische Art und seine Fähigkeit zur Mimese für Humor in den Kinosälen sorgt. Auf Dories Reise begleiten sie bereits bekannte, aber auch viele neue Charaktere, die die Handlung voranbringen. Geschickt wird durch Erinnerungen der blauen Fischfrau an »Findet Nemo« angeknüpft und somit ein solider Ablauf beider Filme erzeugt.

Die Humorpausen im Film sind ideal, um die Animation und das atemberaubende Bild zu bewundern, das mit weichen und schimmernden Blautönen überzeugt. Da Pixar bekannt für intensive Emotionen ist, weiß man schon zu Beginn, dass der Film aber nicht nur zum Lachen gut ist. Obwohl er nicht so hoch ansetzt wie der herzzerreißende Beginn von »Oben« oder der Gänze von »Alles steht Kopf«, begleitet er Zuschauer doch mit kniffeligen Emotionen und das mit einer Einfühlsamkeit und Scharfsinnigkeit, die auf geniales Storytelling zurückführen.

Tanja Wax, München

Die INDAChs Kritik von Helena Barbie zu Pixars „Findet Dorie“

Findet Dori ist mal wieder ein wunderbarer Animationsfilm, der mit einem tollen Ambiente, einer farbenfrohen Korallenwelt und super süßen Meeresbewohnern mit großen Kulleraugen überzeugt. Pixar erschafft mal wieder wunderschöne Bilder an denen man sich einfach nicht satt sehen kann. Die helena-barbie-foto-1024x1024Geschichte von Findet Dori ist genauso verrückt wie die Protagonistin selbst, ein spannendes auf und ab und die absurdesten Ideen lassen die Zeit einfach so verfliegen. Dabei wird neben humorvollen Dialogen auch etwas auf die Tränendrüse gedrückt, denn auch in der Welt der Meeresbewohner gibt es Sorgen um den Nachwuchs oder die Sehnsucht nach der Familie.

Es ist schön wie jeder Charakter seine sehr witzig dargestellten Schwächen hat, und diese als seine Stärken auf seine eigene Art und Weise nutzten kann. Alles in allem ist Findet Dori einen Kinobesuch wert und ich werde auch nicht mehr vergessen dass ein Oktopus drei Herzen hat!

Danke, es hat sehr viel Spaß gemacht!

Helena Barbie,

Studentin, Pixl Visn, Köln

 

Die INDAChs Kritik von Wolfram Kampffmeyer zu Pixars „FINDET DORIE“

Bin ich voreingenommen bei Pixarfilmen, weil ich schon mein Leben lang bei dieser Firma arbeiten wollte (und irgendwann den Traum begrub)? Finde ich pauschal jeden Film aus dieser Meisterschmiede gut?

Ein Glück nicht – „The Good Dinosaur“ war nur so mittel… Tolle Bilder, wie ein einziger wilder Urlaub, die Geschichte riss mich jedoch nicht wirklich um. Puh. Dann darf ich „Finding Dorie“ ja wieder toll finden.

 

Am Eingang bekam jeder ein ziemlich dickes Handout zu Dorie mit jeder Menge Hintergrundinformation zur Produktion, Crew und deutschen Synchronsprechern (juhu, sogar ein paar deutsche Youtube-Stars durften einige Background-Characters einquäken).

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Wolfram Kampffmeyer

Auch eine Sektion „Was diesen Film sehenswert macht“ gibts da – das habe ich getrost ignoriert, denn ich wollte mir ja selbst ein Bild von diesem Film machen.

Ein kurzweiliges Jeder-sucht-jeden Abenteuer, das „Findet Dorie“ heißt – moment mal! Müsste es nicht „Dorie sucht ihre Eltern“ heißen? Aber natürlich, Dories Gedächtnisschwäche lässt sie sich sofort undständig verirren und der halbe Ozean sucht nach ihr.

Das Thema Gedächtnisverlust wird in diesem Film sehr ernsthaft und tragisch erzählt. Neben den wirklich nötigen und regelmäßigen „Comic Relief“ berührt „Findet Dorie“ sehr tief und zeigt die andere Seite der Gedächtnis-Medaille: Wie hilflos und verzweifelt man ist, wenn einem die Gedanken deutlich spürbar aus dem Kopf purzeln. Wir sehen die kleine Dorie auf der unendlich großen Leinwand und fühlen fast körperlich ihre Anstrengung, sich zu erinnern.

Da gestattet man auch von Herzen die zu Tränen rührenden Wiedersehensmomente.

Pixar schafft es wieder einmal (nach „Up“ und der unglaublichen ersten Viertelstunde, die einem das Wasser aus den Augen quetscht), mit einem Haufen bunter Pixel lebendigere Charaktere entstehen zu lassen, als so mancher Hollywood-Star aus Fleisch und Blut zu vermitteln vermag.

Zum Look des Films braucht man nicht viel zu sagen Fast durchgehend praktisch photorealistisch und ein Augenschmaus.

Ein Hoch auf die weltbesten Animatoren der Welt! Und originelle Drehbuchautoren. Und eine fantastische Regie.

Wolfram Kampffmeyer

Die INDAChs Kritik von Kristina Kister zu Pixars „Findet Dorie“

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Kristina Kister

Nachdem der Clownfisch Marlin aus „Findet Nemo“ bereits vor 13 Jahren seinen Sohn gesucht hat,
folgt jetzt mit „Findet Dorie“ ein Animationsfilm mit dem vergesslichen Doktorfisch Dorie.
Dorie, eine hilfsbereite und quirlige Fisch-Dame, leidet seit kleinauf unter Gedächtnisschwund und
vergisst innerhalb kürzester Zeit sämtliche Geschehnisse. Ein Jahr nach der Suchaktion nach dem
kleinen Clownfisch Nemo, kommen Dorie die Erinnerungen an ihre Eltern bruchstückhaft zurück.
Fest entschlossen macht sie sich auf die Suche nach ihren Eltern und versucht mit aller Kraft,
ihre Erinnerungen an Damals zu komplettieren. Mit Marlin und Nemo an ihrer Seite, reist sie durch den halben
Ozean bis ins Meeresbiologische Institut und erlebt ein Abenteuer mit vielen Höhen und Tiefen.

„Findet Dorie“ ist ein gelungener Animationsfilm mit viel Action und Spannungskurven, einer guten Portion
Witz und viel Liebe für’s Detail. Die Charaktere sind durchdacht und abwechlsungsreich. So trifft
der leicht verbitterte, einsiedlerische „Septopus“ Hank auf eine zerstreute Dorie, Marlin und Nemo
auf zwei faule, aber hilfsbereite Seelöwen und ihre Seetaucher-Freundin Becky, die an Verwirrtheit zwar kaum zu überbieten ist,
sich aber als recht nützlich erweist. Im Film gibt es zwischen all der Hektik und dem Chaos nur wenig ruhige Minuten, doch diese sind signifikant für die Gewisse Tiefe der Geschichte.
In diesen wenigen Szenen bekommt man einen detaillierteren Einblick in den Charakter von Dorie und ihren Anstrengungen, der über das Amusement über ihren Gedächtnisschwund hinausgeht. Man fühlt und hofft förmlich mit.
Pixar hat es wieder ein mal eindrucksvoll gezeigt, dass im Kino während eines Animationsfilmes lange nicht mehr nur begeisterte
Kinder neben ihren Eltern sitzen, die vor Langeweile kaum die Augen offen halten können.
Eine solide Story und vielschichtiger Humor beweisen, dass auch solche Filme eine große Zielgruppe unterhalten und sogar
zum Nachdenken anregen können. Während manche Gags mehr kindgerecht sind als andere, gibt es quasi „Metawitze“, die
die Mehrheit sehr lustig finden dürfte – ein Paradebeispiel dafür ist der zum Schreien komisch aussehende Seelöwe Gerald,
der eigentlich nichts anderes möchte, als ein kleines Fleckchen des Felsens der anderen Seelöwen, welches ihm jedoch
vehement verwehrt wird.
Die Moral der Geschichte dürfte ebenso für den Großteil verständlich sein: Bleib‘ dir treu, dann kannst du alles schaffen,
und dass Familie das Wichtigste ist.
Insgesamt ist „Findet Dorie“ ein sehr gelungenes und facettenreiches Werk mit der richtigen Balance aus Spaß und Ernst,
und daher absolut empfehlenswert.

Kristina Kister

Die INDAChs Kritik von Tina Junge zu Pixars „FINDET DORIE“

Ein Jahr ist vergangen seit Anemonenfisch Marlin den ganzen Ozean auf der Suche nach seinen Sohn Nemo, mit Hilfe von Doktorfisch Dorie, durchschwommen hat. Zwar war die Suche von Erfolg gekrönt, aber auch mit tödlichen Gefahren gespickt und so kann man dem alleinerziehenden Vater die mangelnde Begeisterung nicht verübeln als Dorie, angetrieben von Erinnerungsfetzen an ihre Eltern, zu einer zweite Ozean-Durchquerung aufbrechen will.
Doch wer, wenn nicht Marlin, kennt dieses furchtbare Gefühl besser, nicht zu wissen wie es den Liebsten geht? Und so machen sich Dorie, Marlin und Nemo auf, die verlorene Verwandtschaft zu finden und treffen neben neuen Freunden, wie einem kurzsichtigen Walhai  und einem verbitterten Oktopus, auch alte Bekannte wieder. Das ist auch gut, denn der Ozean ist groß und voller Gefahr und nur wer zusammen hält, findet wonach er sucht.
In der Realität ist es ganze 13 Jahre her, das uns „Findet Nemo“ in den Kinos begeisterte und zwar so sehr, dass er weltweit über 770 Millionen Euro einspielte; bis dahin das erfolgreichste Einspielergebnis eines Walt-Disney-Films. Die possierlichen Hauptfiguren erweckten bei so vielen Kindern den Wunsch selber einen kleinen „Nemo“ für sich zu haben, dass die Fangquote für die hübschen Anemonenfische erhöht werden musste, um die großen Nachfrage befriedigen zu können. Ob nun „Findet Dorie“ einen ähnlichen unschönen Nebeneffekt für die Paletten-Doktorfische mit sich bringt ist fraglich, da die Fortsetzung dem Original nicht ganz das Wasser reichen kann.
Das soll nicht heißen das „Findet Dorie“ misslungen ist, denn ein klein wenig schlechter als „Findet Nemo“ zu sein, heißt immer noch dass man weit über dem Durchschnitt liegt.
Die Handlung bringt einige Kniffe mit sich, die man so nicht erwartet hätte, auch wenn der Film nicht ganz die emotionale Tiefe erreicht die er sich vielleicht vorgenommen hat. Die Charaktere, alte wie neue, sind liebevoll gestaltet und leisten alle einen sinnvollen Beitrag zur Handlung. Die Animationen sind sehr schön anzuschauen und gut auf den neuesten Stand der Technik gebracht, ohne dabei den alten Look zu verraten.
Alles in allem ist „Findet Dorie“ ein gelungener Film für Groß und Klein, der Freude macht und einem vermittelt wie wichtig Familie ist, egal welche Form  sie auch haben mag! Es ist hilfreich „Findet Nemo“ gesehen zu haben, sonst entgehen einem einige wichtige Anspielungen.
Ein kleiner Tipp am Schluss: den Vorfilm „Pieper“  darf man auf keinen Fall verpassen! Selten waren Strandläufer so herzerwärmend süß und lustig.
Eine Kritik von Tina Junge/Zwölfauge   

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