The Lord of the Rings: The War of the Rohirrim | Extended Sneak Preview

The tales of Helm Hammerhand are true.

Before you return to Middle-earth, here’s an extended preview of what’s in store. Get tickets for #LOTR: War of the Rohirrim – Only in theaters December 13.

New Line Cinema’s original anime feature “The Lord of the Rings: The War of the Rohirrim” returns audiences to the epic world brought to life in “The Lord of the Rings” Trilogy, based on the revered books by J.R.R. Tolkien. Under the direction of award-winning filmmaker Kenji Kamiyama (the “Blade Runner: Black Lotus” and “Ghost in the Shell: Stand Alone Complex” TV series), the talented voice cast is led by Brian Cox (“Succession”) as Helm Hammerhand, the mighty King of Rohan; Gaia Wise (“A Walk in the Woods”) as his daughter Héra; and Luke Pasqualino (“Snowpiercer”) as Wulf. Miranda Otto, who delivered an unforgettable, award-winning performance in “The Lord of the Rings” Trilogy, reprises her role as Éowyn, Shieldmaiden of Rohan, who serves as the tale’s narrator.

The voice ensemble also includes Lorraine Ashbourne (Netflix’s “Bridgerton”), Yazdan Qafouri (“I Came By”), Benjamin Wainwright (“World on Fire”), Laurence Ubong Williams (“Gateway”), Shaun Dooley (“The Witcher”), Michael Wildman (“Fast and Furious Presents: Hobbs & Shaw”), Jude Akuwudike (“Beasts of No Nation”), Bilal Hasna (“Sparks”) and Janine Duvitski (“Benidorm”).

Set 183 years before the events chronicled in the original trilogy of films, “The Lord of the Rings: The War of the Rohirrim” tells the fate of the House of Helm Hammerhand, the legendary King of Rohan. A sudden attack by Wulf, a clever and ruthless Dunlending lord seeking vengeance for the death of his father, forces Helm and his people to make a daring last stand in the ancient stronghold of the Hornburg— a mighty fortress that will later come to be known as Helm’s Deep. Finding herself in an increasingly desperate situation, Héra, the daughter of Helm, must summon the will to lead the resistance against a deadly enemy intent on their total destruction.

With Kamiyama at the helm, the original feature is being produced by Oscar winner Philippa Boyens, from the screenwriting team behind “The Lord of the Rings” and “The Hobbit” Trilogies, alongside Jason DeMarco and Joseph Chou, who, in addition to their many separate animation projects, collaborated on the “Blade Runner: Black Lotus” series. The executive producers are Fran Walsh, Peter Jackson, Sam Register, Carolyn Blackwood and Toby Emmerich. The screenplay is by Jeffrey Addiss & Will Matthews and Phoebe Gittins & Arty Papageorgiou, story by Addiss & Matthews and Boyens, based on characters created by J.R.R. Tolkien. The team of creative collaborators returning from “The Lord of the Rings” Trilogy also includes Oscar winners Alan Lee and Richard Taylor, along with esteemed Tolkien illustrator John Howe.

A New Line Cinema Presentation, a Warner Bros. Animation / Sola Entertainment Production, “The Lord of the Rings: The War of the Rohirrim,” will be distributed theatrically worldwide by Warner Bros. Pictures, released in cinemas nationwide on December 13, 2024, and internationally beginning 11 December 2024.

The Moana 2 film-makers on the sequel to Disney’s Polynesian adventure | BFI Q&A

The creators of the sequel to Disney’s wayfinding wonder visit BFI Southbank to talk about Moana’s new voyage. After receiving an unexpected call from her ancestors, Moana teams up with Maui and a crew of unlikely seafarers on an expansive new voyage into the dangerous, long-lost waters of Oceania on a quest to undo a curse and connect with people beyond her island.

Die INDAC Kritik von Markus Bledowski zu Disneys „Vaiana 2“

Vaiana 2, ein buntes Potpourri an Geschichten, Bildern, Abenteuern. Und das alles in einer Musical Form verpackt. Wie im ersten Teil nimmt uns Vaiana mit, um etwas Neues zu entdecken, man fühlt sich manchmal sogar mitgerissen, Und möchte mit tanzen, manchmal fragt man sich aber wie sind sie denn da hingekommen? Manche Szenen werden sofort aufgelöst, manche erst im Nachhinein so als Überraschung ….

Ob man das mag oder nicht, das sollte jeder für sich entscheiden.

 

Markus Bledowksi, Köln

Die INDAC-Kritik von Ralf Ott zu Disneys „VAIANA 2 “ – Ein wunderschöner Kinderfilm – auch für Erwachsene

Am vergangenen Dienstag 22.11.2024 hatte ich die Ehre, im Rahmen einer Disney Pressevorführung einem Screening von DISNEYS VAIANA 2 beiwohnen zu können. Mein Dank gilt Johannes Wolters von INDAC, der es möglichte VAIANA 2 vorab bereits gesehen zu haben.

Wie schon im ersten Teil des Disney-Animationsfilms VAIANA wird der Zuschauer auch, in Teil 2, acht Jahre später wieder verzaubert und reist in eine andere aufregende Welt. Der Betrachter begleitet die gewissenhafte und neugierige Heldin Vaiana, als Wayfinder, in eine phantstische Abenteuerwelt. Die gewohnt, überragend guten Computeranimationen der DISNEY Animationsstudios sind wieder absolut überzeugend.
Auch wenn das computergenerierte Haar der Hauptdarstellerin Vaiana bisweilen, mit überhöhter Fülle, übertrieben schön anmutet, findet der Betrachter auch äußerst realistisch anmutende Animationssequenzen vor, in denen das nasse Haar, den Gesetzen der Schwerkraft folgend, triefnaß und dadurch “glaubhaft” am Kopf des Charakters anliegt. Die Effekte allgemein empfand ich, als Zuschauer zu anstrengend.
Das Effektfeuerwerk in dieser Fülle ist jedoch zu gewaltig.

Ich hatte den Eindruck, daß die Dramaturgie streng nach der Devise arbeitet: “Viel hilft Viel”. Was ich absolut als “Zu Viel, fast Nicht mehr Schön und Übertrieben” empfand!

Zur Story von VAIANA 2: auch die Story der Fortsetzung von VAIANA 1 funktioniert ganz gut.
Das hochaktuelle Thema der Völkerverständigung passt hervorragend in unsere Zeit. Die Koexistenz mehrerer Völker auf unserer Erde, die Verständigung zwischen und mit anderen Völkern ist hochaktuell. Ein lange überfälliger, willkommener Aufruf an die Menschheit zu mehr Toleranz und Bescheidenheit, den selbst jedes kleine Kind versteht.

Fazit:

Ein wunderschöner Kinderfilm – auch für Erwachsene
“Eine gelungen illustrierte, plakative Abenteuerreise, mit einem leichten Hauch gesellschaftskritischer Relevanz”, die man gesehen haben kann. “Ein Fest für die Augen und Ohren”

Ralf Ott, Frankfurt am Main

© Ralf Ott | November 2024

Herbstumfrage 2024 der Produktionsallianz: „Die deutsche Filmwirtschaft sieht bitteren Zeiten entgegen und hofft auf die Unterstützung der Politik!“

Berlin, 29.11.2024

Laut der diesjährigen Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen der Produktionsallianz kämpft die deutsche Filmbranche mit einer extrem schwierigen wirtschaftlichen Lage. Diese wird von 77% der Unternehmen in der Produktionsallianz als schlecht oder sehr schlecht eingeschätzt (2023 waren es noch 56%). Nur noch 0,5% der befragten Unternehmen beurteilten die Lage der Branche als sehr gut oder gut. 80% der Unternehmen im Fiction-Bereich gaben an, das Auftragsvolumen internationaler Streamer sei seit 2022 stark bzw. sehr stark gesunken. Im Falle des Scheiterns der Filmreform zum 1.1.2025 drohen insbesondere in diesem Bereich massive Abwanderungen ins Ausland. 

Als größte Probleme und Herausforderungen nannten die befragten Unternehmen die steigenden Kosten bei gleichzeitig sinkenden Budgets der Auftraggeber. Diese Problemlage besteht gleichermaßen bei kleinen und großen Unternehmen sowie unabhängig davon, ob sie Fiction oder Non-Fiction-Programme herstellen.

Björn Böhning, CEO und Sprecher des Gesamtvorstands der Produktionsallianz: „Die dramatische Eintrübung der konjunkturellen Lage der Filmwirtschaft setzt sich auch in diesem Jahr fort. Die unklare Lage bei der Filmförderung droht nun alle Hoffnungen für das nächste Jahr abzuwürgen. Erschreckend ist vor allem die Aussicht, dass der hohe wirtschaftliche Druck viele Projekte ins Ausland abwandern lässt. Auch der künstlerische Erfolg verhindert dann nicht das Ausbluten des Produktionsstandortes Deutschland. Wir appellieren erneut an die Politik, jetzt zu handeln! Die Film- und Fernsehwirtschaft braucht die Impulse der Filmreform und Klarheit beim von der KEF empfohlenen Erhöhung des Rundfunkbetrages.“

Die Unternehmensgewinne bleiben wie im Vorjahr auf einem sehr niedrigen Niveau (Median: 2,5 – 5%). Der häufigste Wert in der Stichprobe liegt bei einem Gewinn zwischen 0 und 2,5%. Der Rückgang der Unternehmensgewinne hat inzwischen ein Niveau erreicht, das eine nachhaltige Entwicklung der Branche kaum noch möglich erscheinen lässt.

Das gilt besonders für das Fiction-Segment: Fast ein Drittel der Fiction-produzierenden Unternehmen macht derzeit Verluste. Ein weiteres Viertel liegt im Bereich von prekären Gewinnmargen zwischen 0 und 2,5%. Gleichzeitig sind bei Fiction-Produktionen die Risiken, dass Produktionen teurer werden als geplant besonders hoch – Risiken, die fast ausschließlich das Produktionsunternehmen trägt.

In einer Sonderumfrage im Bereich Fiction gaben 80% der Unternehmen an, die Auftragslage ist seit 2022 stark bzw. sehr stark zurückgegangen. Knapp 70% der Unternehmen sehen im Falle des Scheiterns der Filmreform eine Abwanderung der Produktionen ins Ausland als unvermeidlich an. Wenn alle Unternehmen diese Ankündigung realisieren würden, droht demnach rund eine halbe Milliarde Euro Fiction-Produktionsvolumen ins Ausland verlagert zu werden.

Die Herbstumfrage ist die jährliche Mitgliederbefragung der Allianz Deutscher Produzentinnen und Produzenten – Film, Fernsehen & Audiovisuelle Medien.

Sie wird seit 2009 durchgeführt und fragt wirtschaftliche Daten des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres (hier: 2023) und Einschätzungen für das kommende Jahr ab. Befragt wurden 329 Mitglieder der Produktionsallianz im Zeitraum zwischen dem 09.10.2023 und dem 04.11.2024. Die Grundgesamtheit umfasste 362 Unternehmen, von denen 214 vollständig teilgenommen haben (Rücklaufquote 59 % und damit repräsentativ für die Mitgliedsunternehmen der Produktionsallianz, jedoch nicht für den Gesamtmarkt, da Produktionsunternehmen mit Umsätzen unterhalb von 1 Mio. Euro in der Produktions-allianz im Vergleich zum Gesamtmarkt unterrepräsentiert sind). Die Unternehmen in der Stichprobe stehen für einen Gesamtproduktionsumsatz von rund 2,3 Mrd. Euro.

Zusätzlich zur Herbstumfrage 2024 hat die Produktionsallianz eine Sonderbefragung unter ihren Mitgliedsunternehmen im Bereich Fiction zu den Themen „Auftragsvolumen im Bereich Streaming“ und zur Filmreform durchgeführt. Von 152 Unternehmen (Grundgesamtheit) haben 55 Unternehmen teilgenommen (Rücklaufquote: 36 %).

Alle weiteren Informationen zur Herbstumfrage 2024 finden Sie auf www.produktionsallianz.de.

VTFF – der Technischen Betriebe Film- und Fernsehen: Desaströse Stimmung unter Dienstleistern der Film- und Fernsehbranche vor dem Produktionsjahr 2025

VTFF-Herbstbarometer 2024 erschienen.
Wirtschaftliche Situation vieler Betriebe angesichts des Scheiterns der Filmförderreform schlecht. Verband fordert Politik zum Handeln auf.

Berlin, 28.11. 2024:

Die ausgebliebene Reform der Filmförderung und die allgemein schlechte Wirtschaftslage schlägt bei den technisch-kreativen Dienstleistern der Film- und Fernsehbranche voll durch: Deutlich mehr als die Hälfte der Betriebe bezeichnet ihre aktuelle wirtschaftliche Situation als „eher schlecht oder gar als „sehr schlecht“ (insgesamt 58 %). Vom anstehenden Produktionsjahr 2025 erwarten die Dienstleister keine Besserung, im Gegenteil. Dies geht aus dem aktuellen Herbstbarometer des Verbandes der Technischen Betriebe Film- und Fernsehen (VTFF) hervor, der alljährlich die Situation der Dienstleister beleuchtet. Es beruht auf einer Befragung der Mitglieder und weiteren Betriebe der Branche. Insgesamt haben sich die schon 2023 miserablen Stimmungswerte des Herbstbarometers noch einmal verschlechtert.
Die im VTFF organisierten Unternehmen aus den Bereichen Studio, Virtual Production, Rental, Kostümverleih, Postproduction Bild und Ton, Visual Effects (VFX) und Aussenübertragung haben seit über 30 Monaten auf die von der Politik für das laufende Jahr angekündigte Reform der Filmförderung gehofft. Vor allem das steuerliche Anreizmodell (Tax Incentive) sollte die Wettbewerbsfähigkeit des Filmstandorts Deutschland wieder herstellen und Deutschland endlich wieder zurück auf die Landkarte der relevanten internationalen Produktionsstandorte bringen. Mit dem Ampel-Aus bleibt indes die Reform der Filmförderung Stückwerk und die Dienstleistungsunternehmen stehen wieder vor einem höchst ungewissen neuen Produktionsjahr.
Die fehlende politische Rahmensetzung und die daraus resultierenden mangelnden Perspektiven drücken schon jetzt die Stimmung der Branche massiv nieder. Laut dem VTFF-Herbstbarometer bezeichnen 58 Prozent der befragten Unternehmen ihre wirtschaftliche Situation als „eher schlecht“ (41,9 %) oder gar als „sehr schlecht“ (16,1 %). Mit 3,2 Prozent sieht nur eine kleine Minderheit der VTFF- Mitglieder ihre wirtschaftliche Situation als „sehr gut“ an. Entsprechend gering sind die Erwartungen an die Rendite im laufenden Jahr. Insgesamt 69,4 Prozent der technisch-kreativen Dienstleister erwarten stagnierende bis deutlich sinkende Renditen

Angesichts der vorerst gescheiterten Reform der Filmförderung, von der sich viele Dienstleister eine erhebliche Verbesserung ihrer Situation erhofft hatten, fällt der Blick in die Zukunft düster aus. Über Zweidrittel der Unternehmen, insgesamt 72,6 Prozent an der Herbstbarometerumfrage erwarten keinen Aufschwung im Produktionsjahr 2025, stattdessen werden stagnierende Umsätze (33,9 %) und sinkende bis deutlich sinkende Umsätze (38,7 %) erwartet. Nur wenige glauben an signifikant steigende (6,5 %), bzw. leicht bis mäßig steigende (21%) Umsätze.
In der Folge erwarten 88,7 Prozent der Betriebe eine Konsolidierung der Dienstleisterszene. Im Klartext wird die Zahl der Dienstleister erwartungsgemäß sinken, es kommt zu einer Konsolidierung wegen Geschäftsaufgabe, Insolvenz oder Übernahme des Geschäftsbetriebes. Damit gehen Produktionsressourcen unwiederbringlich verloren.
„Die Umfragewerte des VTFF-Herbstbarometers zeigen Jahr für Jahr nach unten“, erklärt Verbandsgeschäftsführer Achim Rohnke. „Ein Ende der Talfahrt ist angesichts des Versagens der Politik nicht in Sicht.“ Das anstehende Produktionsjahr 2025 stehe so für technisch-kreativen Dienstleister nicht als Verheißung, sondern als Bedrohung vor der Tür.
VTFF-Chef Rohnke setzt auch weiterhin auf Dialog mit der Politik. „Wir sind bereits im Austausch mit den Entscheidungsträgern, die künftig die Medien- und Kulturpolitik in Deutschland bestimmen werden. Der VTFF wird mit ganzer Kraft für bessere Standortbedingungen im neuen Produktionsjahr kämpfen.“ Die technisch- kreativen Dienstleister verfügten über eine hervorragende Infrastruktur und hochqualifizierte Mitarbeitende, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Es fehlten allein die gesetzgeberischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zur Realisierung von Hochglanzproduktionen in Deutschland.

Der Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen e.V. ist das bundesweite Sprachrohr und Netzwerk der technisch-kreativen Dienstleistungsunternehmen für Film, Fernsehen und andere audiovisuelle Produktionen. Seine 82 Mitgliedsunternehmen kommen aus den Bereichen Studio, Virtual Production, Rental, Kostümverleih, Postproduction Bild und Ton, Visual Effects (VFX) und Aussenübertragung repräsentieren über die Hälfte des Marktvolumens.

Webseite VTTF: https://www.vtff.de/

Siehe auch: https://www.medienpolitik.net/aktuelle-themen/filmstandort-deutschland-retten-was-noch-zu-retten-ist-564

 

Film and Audiovisual Markets in Europe (F.A.M.E) – LAUNCH OF AN UNPRECEDENTED ALLIANCE BETWEEN EUROPEAN FILM AND AUDIOVISUAL MARKETS

The Film and Audiovisual Markets are, in Europe, the active foundation upon which the film, television and virtual ecosystem is built. Markets are unique industry hubs that support the entire lifecycle of audiovisual works from their initial development, their research of finance to their future circulation.

They are essential platforms for meetings, exchanges and business transactions between professionals from around the world. They evaluate, host, coach and showcase not less than 3.000 projects and audiovisual works each year. This vibrant network of formal and informal contacts fuels the transformation of promising projects into great films, documentaries, series, programs, games or virtual worlds.

It is in festivals, theaters, televisions and streaming platforms that these projects will find their way to the public. But most of them will have passed, months earlier, through one or more Markets. It is important that those Markets are now recognized for what they are: a vital part of the European film and audiovisual ecosystem.

Today, 24 Markets announce that they are joining the F.A.M.E. Alliance to highlight this segment of the sector, underscoring the evident positive impact of their actions.

What are the Markets for?

1. It is the first place where European and International projects will flourish and develop. In our continent, geographically and linguistically fragmented, markets are essential incubators.

2. The variety achieved by Markets caters to the diversity of European content. They cover the yearly calendar and European regions, each with a unique focus or program to support the development, financing, promotion and salability of a project, film, or audiovisual work. They act as networking hubs where a first professional contact can develop by attending other markets and industry events. Contacts established in one Market will develop in another and be concretized in a third…

3. However, Markets are not just Markets! Designed as agoras that facilitate and encourage meetings between professionals, Markets are also places of expertise that challenge and boost the projects they have selected. It is within the Markets that the major orientations of the audiovisual cultural industry
are shaped! Through the panels, roundtables, and conferences that we organize. Each market has the chance to delve into specific topics and themes according to its identity, concept, and editorial line becoming the prime source of information on current and future industry trends through panels, roundtables, and conferences.

4. While not primarily training providers, more of the Markets offer complementary training programs such as short labs or lectures. Many works have emerged from these programs, gaining recognition on the festival circuit. Markets also collaborate with established training programs, fostering a continuous exchange of knowledge within the industry and the circulation of expertise.

5. Moreover, Markets are laboratories for the emergence of new narratives, new media, and new technologies. They foster innovation by providing a fertile ground for experimentation and the development of concepts that push the boundaries of traditional audiovisual content. Through their support and resources, Markets ensure that the European industry remains at the forefront of global advancements, continuously evolving and adapting to the changing landscape.

6. The Markets embrace and promote all genres, formats and approaches to film and audiovisual. They are the first and indispensable step in building and defending the cultural diversity that constitutes the sector in Europe. Markets are contributing to the dissemination of European contents in and outside Europe and are also contributing to the local, regional, national economy in attracting productions, shootings and other related activities.

7. Finally, the global reach of the Film and Audiovisual Markets in Europe should not be underestimated. Their influence impacts all continents. They are the open door for international investments in the economy of the 27.

What we want to implement as F.A.M.E. Alliance?

Recognizing their collective strength, 24 Film and Audiovisual Markets have formed the F.A.M.E. Alliance as a direct result of the three Think Tanks they organized in 2023 about the Future of European Film Markets (Please find our global report here: https://bit.ly/3W4Dfyl ).
Aware of the challenges posed by the digital and environmental transitions, we commit ourselves to collectively support all the members of the Alliance, to foster a positive horizontal cooperation and dialogue between them, facilitating the organic growth of all actors involved in this segment.
The goal of our Alliance is to actively participate in the construction of a dynamic, economically and environmentally sustainable, inclusive, and diverse future for the European global cinema and audiovisual industry.

To achieve its objectives, our Alliance is committed to:

• Preserve the key relevance of the concept of physical Markets and underline the importance of our members’ diversity. The sector needs small, medium and large Markets spread chronologically and geographically across the continent. Those Markets, regardless of their size or orientation, are essential to a diversified audiovisual industry, creating jobs and wealth. Without this diversity, the entire production chain, in which these Markets form the first link, would be disrupted. Prioritize regional needs is the only way to respond to the unique demands and cultural expressions of the European mosaic.

• Further foster the variety of genres, formats and technologies that build and sustain a prosperous and inclusive industry.

• Build a unique platform collecting the constant updates of our members data’s, creating a strategic tool to build a joint perspective for the future but also providing a comprehensive view of the production and distribution sectors for the benefit of the whole European industry. Indeed, beyond curation, expertise and training present in more of our member’s organization, to monitor their key performance indicators (KPIs), the Markets offer, thanks to their activity reports, an unparalleled base of information on current and future trends in the sector.

• Establish a facilitated communication and open dialogue with regional, national, and European funding agencies. The F.A.M.E. Alliance will be the unified voice for Film and Audiovisual Markets, advocating for their essential role in a diversified industry.

The alliance is proud to include the following initial signatories:

Agora TiFF Thessaloniki, Greece
Agora TiDF Thessaloniki, Greece
Animation Production Days Stuttgart, Germany
Beldocs Industry Days Belgrade, Serbia
CineLink Industry Days Sarajevo, Bosnia and Herzegovina
CPH:DOX Copenhagen, Denmark
DocsBarcelona Industry Barcelona, Spain
DOK Leipzig Leipzig, Germany
DOK.fest Munich, Germany
FIPADOC Biarritz, France
Glasgow Film Festival Industry Focus Glasgow, UK
Göteborg Film Festival Industry Göteborg, Sweden
IDFA Amsterdam, Holland
Les Arcs Industry Village Les Arcs – Bourg-Saint-Maurice, France
Locarno Pro Locarno, Switzerland
m:brane forum Malmö, Sweden
Mifa Annecy, France
New Nordic Films, Haugesund Haugesund, Norway
NewImages Festival Paris, France
Short Film Market Clermont Ferrand, France
Sunny Side of the Doc La Rochelle, France
Weird Market Valencia, Spain
Young Horizons Industry Warsaw, Poland
Zurich Film Festival Zurich, Switzerland

Die INDAC-Kritik von Bri Encke zu Disneys „Vaiana 2“

Der neue Animationsfilm aus dem Haus Disney „Vaiana 2“ ist die Fortsetzung von Vaiana (im Original „Moana“) aus dem Jahr 2016. Inzwischen ist Vaiana alt genug, um Verantwortung und wichtige Aufgaben für ihr Volk zu übernehmen.
So wird ihr von ihren Ahnen die Aufgabe auferlegt, die anderen Völker Ozeaniens zu finden und diese wieder zu vereinen, da sie sonst vom Aussterben bedroht sind. Der Sturmgott Nalo hat vor langer Zeit die Völker mit einem Fluch voneinander getrennt. Vaiana macht sich in Begleitung einer auserwählten Crew auf die Reise, die Völker Ozeaniens zu retten.

Man mag wenig Erwartungen an den Film haben, da Fortsetzungen oftmals nicht mehr mit dem Originalfilm mithalten können. Das ist mit „Vaiana 2“ nicht der Fall. Die Story ist gelungen und steht für sich. Man wird schon von Anfang an des Films auf das kommende Abenteuer vorbereitet und muss nicht den halben Film abwarten, bis endlich etwas passiert. Die Charaktere sind nach wie vor charmant, glaubwürdig und auf ihre eigene Art und Weise unterhaltsam. Der Look und das Design sind dem ersten Film angepasst, wirken aber weder langweilig noch abgenutzt. Ein Kompliment geht an die Grooming Artists, die diese tollen wallenden Haare kreiert haben. Was würde ich dafür geben, wenn meine Haare so fliegen und liegen würden…
Der Film endet mit der einen Geschichte und eröffnet die Möglichkeit einer weiteren. Ein Cliffhanger, der meiner Meinung nach einen dritten Film ermöglicht. „Vaiana 2“ ist Spannung, Spaß, Unterhaltung und emotional und liefert mit dem Lied „Beyond“ Ohrwurmpotential. Dieser Film hat von der ersten Sekunde an Spaß gemacht und mich für ganze 100 Minuten in die Welt von Vaiana entführt.
Wer die Chance hat den Film zu schauen, dem  kann ich es nur empfehlen.

Die INDAC-Kritik von Xenia Gesthüsen zu Disneys „Vaiana 2“

Nachdem Vaiana das Herz der Göttin Te Fiti zurückgebracht und somit ihren Stamm vor der Finsternis bewahrt hat, wartet nun direkt das nächste Abenteuer auf sie.

Im zweiten Teil muss Vaiana abermals eine große Reise antreten und gefährliche Aufgaben meistern.

Bestand Vaianas Boardcrew vormals aus einem Duo (ihr selbst und Hahn Hei ei), wird im zweiten Teil das Personal ordentlich aufgestockt und die Interaktion um einiges komplexer. Wenn man bedenkt, dass generell im gesamten Film ein Gag den nächsten jagt, stellt sich zeitweise eine leichte FOMO-Einstellung ein. Bloß nichts verpassen… Pipi-Pausen werden überbewertet.

Dem Zuwachs der Crew verdanken wir aber auch eine breiter aufgestellte Diversität an Persönlichkeiten, was sehr erfrischend und einfach zeitgemäß ist.

Insgesamt finden sich zahlreiche Merkmale eines klassischen Disney-Abenteuers, die abermals erfolgreich durch die Suche nach der eigenen Identität, den spritzigen Character der Hauptfigur und der Integration von Diversität modernisiert werden.

Die Weiterführung der Stammesgeschichte erschien mir plausibel, ohne dass etwas an den Haaren herbeigezogen wirkte.

Wenn ich nicht bereits beim ersten Vaiana-Film von der lockigen Animation geflasht war, so habe ich hier das Gefühl gehabt, dass noch einmal etwas an den Lockenwickler-Schrauben gedreht wurde. Ebenso scheinen die Special Effects ein Level-up erhalten zu haben.
Einfach schön anzusehen!

Musikalisch hat Viana 2 sich definitiv weiterentwickelt und zum Titelsong ,,How Far I’ll Go“ noch einen draufgesetzt.

Sowohl der Titelsong als auch Mauis ,,Can I get a Chee hoo?“ und Matangis ,,Get lost“ sind extrem eingängig und sorgen für einen mitreißenden Groove und gute Laune. Gleichwohl wird im Film auch wieder erfolgreich die traditionelle Stimmung der polynesischen Inseln transportiert.

Abschließend kann ich mit Überzeugung festmachen, dass Viana 2 ein würdiger Nachfolger von Teil 1, wenn nicht sogar besser ist. Der Film ist äußerst kurzweilig und höchst unterhaltsam.

Und wer nicht allzu eilig aus dem Kino stürmt, bekommt selbstverständlich im Abspann noch einen Cliffhanger für einen potentiellen Teil 3 geliefert.

Xenia Gesthüsen, Hamburg

Die INDAC Kritik von Johannes Wolters zu Disneys „Vaiana 2“

Fangen wir besser mal mit den positiven Aspekten an: Der Film sieht großartig aus. Lighting/Shading, Color-Design, die Animation der Figuren, das Design der sie umgebenden Insel- und Wasserwelten: wunderbar! Ein Hoch auf die Artists in Vancouver und Burbank! Das Wasser funkelt so verführerisch an der Oberfläche wie darunter, der Sand strahlt sommerliche Wärme aus, das Grün der Palmen verspricht das Paradies. Genau darüber wird sich der Film recht gut verkaufen. Und es ist dazu ein Sequel. Wichtig in diesen Zeiten, wo doch die weltweite Kino-Top-Ten dieses Jahr nur aus Sequels besteht. Das Publikum will derzeit einfach Gewohntes und Bekanntes sehen.

Okay, wir akzeptieren das einfach mal. Aber Sequels dürfen auch gerne gute Geschichten erzählen, anders ausgedrückt ein Film lebt nicht vom Look allein. Und wenn die übrigen Komponenten eines Films versagen, kann das Konzept eines Sequels halt auch durchaus Schaden nehmen.

Something old, somethin new, something blue…

Sequels sollen gemeinhin die Quadratur des Kreises schaffen, die erfolgreiche, erste Geschichte exakt nochmal, aber anders, noch besser und mit neuen Ideen nacherzählen. Es gibt einige, wenige Beispiele der Filmgeschichte, wo das auch geklappt hat: „Der Pate 2“ etwa, „Toy Story 2“, – aber diese Sequel-Klassiker sind filmgeschichtlich in der Unterzahl. Der eigentliche Grund von Sequels sind deren Profitabilität an der Kinokasse. Die Figuren sind etabliert, die Welt ist bekannt und beim Publikum akzeptiert, man variiert ein bißchen, nicht zuviel und voila, die Kasse sollte stimmen.

Deswegen jetzt aber also auch das Negative: Vaiana 2 versagt geradezu kläglich an der wichtigsten Komponente eines Films, dem Erzählen einer interessanten, ansprechenden Geschichte. Teil Eins erzählte von verlorenen Traditionen, von vermeintlich bösen Ungeheuern einer ungewissen Zukunft, vom Vergessen und Erinnern, von Alt und Neu, von Vergangenheit und Zukunft, von Stagnation und Aufbruch. Dagegen sollte „Vaiana Teil 2“ gar nicht erst existieren, die Abenteuer sollten eigentlich als Streaming-Serie weitergesponnen werden, dann sorgten diverse Umbrüche und Flops im Konzernhaus Disney zu einer Neuordnung, die dringend einen profitablen Weihnachtsfilm Ende 2024 benötigte. So wurde die Serie kurzerhand zum abendfüllenden Spielfilm umfunktioniert. Und viel Zeit blieb den zwei, drei Regisseuren, den (mindestens) drei Drehbuchautoren und den gut 20 Storyartists nicht, die Story von einer Serien- in eine Spielfilmstruktur runter zu kürzen. So erklärt sich vielleicht die eklatante Schwäche des Films, eine halbwegs nachvollziehbare, plausible Story auszubreiten, der Zuschauer tappt lange verwirrt im Dunkeln, um was sich letztlich das nervöse Treiben auf der Leinwand eigentlich dreht. Irgendwie müssen wir alle von A nach B, Gott weiß warum…

So verspielt der Film seine Sympathien bei einem wachen, aufgeweckten Publikum bereits in der Exposition. Viel zu umständlich wird versucht, ein Motiv zu finden, Vaiana wieder auf eine große Expedition zu schicken, zu viele Story-Stränge liegen miteinander im Clinch und buhlen um die Gunst der Regisseure. Geht es darum, neue Inseln und deren Bewohner zu entdecken? Geht es darum, die Bevölkerung der eigenen Insel vor der Vernichtung zu bewahren? Muß Maui aus der Gefangenschaft befreit werden? Ungelogen, es bedarf dreier Powerpoint-ähnlicher Präsentationen im Verlauf der ersten dreißig Minuten, mit denen Motivationen, Konflikt und Handlung vermittelt werden sollen, eine davon, die Kokosnuss-Präsentation der Kakamora ist immerhin visuell witzig gestaltet. Aber elegantes filmisches Erzählen geht wirklich anders. Dementsprechend entwickelt sich auch keiner der Charaktere weiter, einfach ausgedrückt: die Vaiana am Ende des Films entspricht exakt der Vaiana am Anfang des Films, dito alle anderen Charaktere. So funktionieren Seriencharaktere, keine Filmcharaktere.

Ein weiteres Versagen ist das Festhalten an viel zu vielen Nebenfiguren, die in der Serien-Version sicherlich Sinn gemacht hätten, jetzt bei der Filmerzählung einfach keine Zeit zur Etablierung bekommen, um sich mit dem Publikum vertraut zu machen. Da sind die Eltern, die verstorbene Großmutter, der Entdecker-Vorfahre, die beiden Tier-Sidekicks, der Hahn Hei-Hei und das Schwein Pua. Damit nicht genug: Diesmal sticht Vaiana mit einer neuen, sechsköpfigen Crew in See, die aus vermeintlich inkompetenten Individuen besteht, die über den Verlauf einer Serie vielleicht zu einer Patchwork-Familie und dem Publikum ans Herz gewachsen wäre – jetzt aber nach nur neunzig Minuten Film letztlich Statisten bleiben, aber natürlich auch alle ihren Moment bekommen müssen, die die Unverzichtbarkeit ihrer Anwesenheit unterstreicht. Sprich, man vergisst alle diese Figuren, bevor der Abspann des Films sein Ende gefunden hat. Einen klassischen Disney-Bösewicht gibt es überraschender wie fatalerweise Weise nicht – ein mächtiger böser Sturmgott namens Nalo wird zaghaft angedeutet, bleibt aber ähnlich Thanos vom Marvel-Universum erst einmal dezent im Hintergrund. Stattdessen tritt seine Assistentin im Mittelteil kurz ins Rampenlicht der Story, um dann bis zur Endcredit-Szene wieder völlig von der Bildfläche zu verschwinden. Am bemerkenswertesten ist die Einführung von Vaianas kleiner Schwester, Simea, die wohl dem angestrebten Zielpublikum entsprechen soll. Die hätte allerdings dramaturgisch mehr Sinn gemacht, wäre sie tatsächlich Vaianas Tochter,-  so inszeniert der Film sie nämlich. Aber eine allein erziehende Mutter in einem Disney-Animationsfilm, soweit sind wir dann wohl doch noch nicht.

Letztlich also alles Stückwerk, die Handlung plätschert von einer aufgeregten Szene zur nächsten, ohne dass sich ein großes Ganzes bildet, um dann auf einen ach so furiosen Schlusskampf zuzusteuern, dessen Struktur und Ausgang nicht wirklich überrascht. Am Ende entpuppt sich das Ganze gar als Origin-Story der Vereinten Nationen. Ein politisches Statement gegen eine US-amerikanische Isolationismuspolitik a la Trump setzt der Film bereits früh in Szene.

Die eingestreuten Songs sind alle annehmbar, allerdings Dutzendware, da setzt sich nichts als Ohrwurm fest. Das ganze Geschehen ist von einer spürbaren Nervosität angetrieben, nach Möglichkeit alles hervorzukramen, was dem Publikum gefallen könnte, Meta-Gags über Disney-Prinzessinen und dergleichen – den letzten Nagel in den Sarg treiben die völlig unnötigen, nervenden Anachronismen, da ist von „Besties“ die Rede, oder von „Butt-Dials“, also Dingen von denen selbst Maui erklärend anfügen muß, dass sie erst in etwa 2000 Jahren Sinn machen würden. Das hinterlässt einen faden, unangenehmen Nachgeschmack beim genervten Publikum, das sich nicht allein von den visuellen Reizen überzeugen lässt. Wer letzteres allerdings schafft, hat Spaß beim Film. Wer dagegen versucht der Filmhandlung zu folgen, wird massiv enttäuscht den Kinosaal verlassen. Anders, positiv ausgedrückt: Das ist wohl der erst, große abendfüllende Preschool-Animationsfilm aus dem Hause Disney.

Johannes Wolters, Mülheim Ruhr

Die INDAC Kritik von Rike Trunzer zu Disneys „Vaiana 2“

Es hat lange gedauert, bis der zweite Teil von Vaiana, dem Mädchen, das einem Inselvolk angehört, in die Kinos kommt. 2016 konnten wir das erste Mal auf große Fahrt mit Vaiana und ihren Freunden gehen. Nun acht Jahre später erscheint der zweite Teil.

Ich muss gestehen, dass ich mich gar nicht mehr so genau an den ersten Teil erinnern kann. Er war nett, aber das war es dann auch. Bezeichneter Weise haben sich genau die „Disney 5 Minuten“ dieses Films in meinen Kopf gebrannt. Damit bezeichne ich eine traumhafte Sequenz in quietschenden Neonfarben und viel Musik und Gesinge. Diese Sequenz war selbst für meinen Geschmack, als glühenden Trickfilm-Fan wirklich zu viel.

Aber was ist nun mit der neuen Vaiana?

Es wird immer noch echt viel Gesungen. Es ist halt ein klassischer Disney Film. Aber ich empfand die Musik dieses Mal als deutlich abwechslungsreicher und ansprechender als beim ersten Teil. Es gab definitiv nicht nur den klassischen Klischee-Disney-Schnulzensong, sondern es wurde auch gerappt und es gab Soul. So sollte für jeden etwas dabei sein.

Auch dieses Mal kam Disney nicht ohne eine „traumhafte Sequenz“ aus, aber diese war deutlich besser und wird nicht der Kern sein, an den ich mich im Nachhinein erinnern werde. Vom Inhalt her begibt sich Vaiana, die inzwischen eine selbstbewusste junge Frau geworden ist, nach einer Nachricht ihren Ahnen, auf ein spannendes Abenteuer, bei dem sie von alten und neuen Freunden unterstützt wird. Es müssen viele Klippen umschifft und Gefechte ausgestanden werden. Dabei erhält Vaiana tatkräftige Unterstützung von Maui, dem Halbgott, Heihei dem irren Hahn und Pua dem Schwein, die wir allesamt bereits aus dem ersten Teil kennen. Aber es gibt auch jede Menge neue Weggefährten.

Irgendwie bin ich mir dieses Mal sehr unschlüssig, als was ich den Film ansehen soll, da ich irgendwie auf zwei Interpretationsweisen komme, ich mich aber nicht entscheiden kann, was der Film für ich ist.

Als erstes: kurz und einfach, ein schöner Familienfilm, der vor Weihnachten sicher der gesamten Familie viel Spaß bereiten wird. Die Figuren sind, wie von Disney gewohnt, wunderbar und man schließt sie sofort ins Herz. Über die Animationen muss man bei Disney nicht sprechen, diese sind erwartungsgemäß auf höchstem Niveau. Und der Film ist lustig. Sowohl meine Kino-Begleitung als auch ich haben mehrfach laut vor uns hin gekichert. Auch wenn so mancher Gag so ein bisschen aus der Handlung gefallen ist, lustig sind sie trotzdem.

Einziger Kritikpunkt als reiner Familienfilm: Vaiana hat eine FSK0 erhalten. Kinder sind wahrscheinlich heutzutage härter gesotten, als ich es früher war. Ich glaube an der einen oder anderen Stelle im Film, hätte ich als Kind echt ein bisschen Angst gehabt.

Aber ich kann und will diesen Film vor allem nicht nur als reinen Familienfilm abtun. Deswegen hier meine zweite Interpretation dieses Films. Wahrscheinlich lese ich hierbei zu viel in den Film hinein, aber ich hoffe, dass Disney vielleicht doch den einen oder anderen Gedanken, der mir beim Ansehen dieses Films kam, doch auch vermitteln wollte.

In den aktuellen Zeiten, in denen auf der Welt Kriege herrschen und Menschen aufgrund ihrer Rasse, ihres Geschlechts oder ihrer Religion verfolgt werden und immer öfter von gespaltenen Nationen gesprochen wird, könnte man Vaiana auch als Gegenentwurf dazu sehen. Denn Vaiana macht sich explizit auf die Suche nach anderen Menschen. Laut der Prophezeiung ihrer Ahnen, wird ihre Heimatinsel in Zukunft nur bestehen bleiben, wenn andere Völker gefunden werden und wieder ein Austausch zwischen ihnen stattfindet.

Hier wird nicht Abschottung und Fokussierung auf die eigene Nationalität gepriesen, sondern das Ziel ist explizit Vielfalt und Austausch. Und das nicht nur zwischen verschiedenen Inselvölkern, sondern Vielfalt lässt sich auch schon innerhalb Vaiana’s Segel-Crew finden. Diese besteht aus einem Halbgott, einem schüchternen Historiker, einer genialen Schiffbauerin, einem grummeligen Bauern, einem irren Hahn, zwei Schweinchen und einer Kokosnuss. Mehr Vielfalt geht schon fast gar nicht. Und jede einzelne Figur hat ihre Aufgabe und Bestimmung und wenn nur ein dieser Figuren nicht da wäre, wäre das gesamte Abenteuer zum Scheitern verurteilt.

So verwundert es auch nicht, dass es im Film starke, selbstbewusste Frauen gibt. Neben der Hauptfigur Vaiana, gibt es dieses Mal zwei weitere wichtige Frauen, ohne die das Abenteuer nicht gelingen könnte. Auch möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich das Character Design hervorheben. Für Disney-Verhältnisse werden Frauenkörper schon fast naturalistische dargestellt. Endlich einmal keine Weibliche Hauptfigur, die keine übertrieben schmale Wespen-Taille hat und ein rosa oder hellblaues Ballkleid trägt.

Insgesamt halte ich Vaiana für einen guten Film, bei dem man entweder die Möglichkeit hat, sich einen kurzweiligen, lustigen Familien-Nachmittag zu machen – man hat aber auch die Möglichkeit mehr in dem Film zu sehen.

Und alle Segelbegeisterten werden bei den tollen, spektakulären Segeln-Animationen voll auf ihre Kosten kommen. Meine Daumen gehen nach oben.

Rike Trunzer, Hamburg

Die INDAC Kurz-Kritik von Michaela Müller zu Disneys „Vaiana 2“

Wieder einmal ist man überrascht, was die Altersempfehlung ab 0 bedeuten soll.
Der Film fängt schon mit einer Flugrolle der Hauptdarstellerin an und Action & Bösewichte gibt es genug, um beim jüngsten Publikum keine Begeisterung auszulösen. Die Musik ist nach Referenz komponiert (Elsa, Tiana & co) ebenso wie manche Figuren (Minions).
Das Ganze erlebt sich wie ein Pilotfilm zum Auftakt einer Serie und hat nicht viel mit dem ersten Film gemeinsam. Ältere Kinder und Erwachsene haben bestimmt viel Spass „unter dem Meer“ im Kino.
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 Michaela Müller, Köln
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FOUNDRY: Ultraman: Rising animation process — with Katana, Mari & Nuke

The award-winning Ultraman: Rising is the first animated feature from Industrial Light & Magic (ILM) since 2011’s Rango. And it was worth the wait. The studio crafted a distinctive, stylized look using Katana, Mari, and Nuke across a staggering 1,600 shots, including thousands of unique assets.

We went behind the scenes with ILM to find out how the team used a Foundry-powered pipeline to build an entirely new aesthetic that reflects anime and manga influences, and also honors the legacy of the classic super-sized hero.

Industrial Light & Magic (ILM) talks about the Ultraman: Rising animation process, and how the studio created the film’s unique stylized look using a pipeline powered by Foundry tools.

Go behind the scenes with ILM’s Visual Effects Supervisor Hayden Jones, Lighting Supervisor Oliver McCluskey, CG Supervisor Katherine Roberts, and Lead Compositor Sandra Chocholska to discover how the team delivered the Netflix film’s award-winning visuals using Katana, Mari, and Nuke.

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