21. November 2019 Johannes Wolters

Deutscher Kurzfilmpreis für den besten Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit an Maria Teixeira für „Inside me“.

Für den besten Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit erhielt Maria Teixeira den Deutschen Kurzfilmpreis für ihren Film „Inside me“.

https://filmfinder.dok-leipzig.de/de/film/?ID=24483

Grütters: „Weit mehr als ein Sprungbrettformat“

Anlässlich der Verleihung der Deutschen Kurzfilmpreise 2019 in der Elbphilharmonie Hamburg hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters mehr Anerkennung für diese besondere künstlerische Form gefordert. „Der Kurzfilm verlangt seinen geistigen Schöpfern geradezu einen Tunnelblick für das Wesentliche ab“, erklärte sie vorab.

„Er ist weit mehr als ein Sprungbrettformat, in dem sich der Filmnachwuchs seine Sporen verdient – das beweisen die Gewinnerinnen und Gewinner, die wir heute Abend für ihr außergewöhnliches Schaffen mit dem Deutschen Kurzfilmpreis auszeichnen.“

Damit diese eigenständige Kunstform neben der Blockbuster-Konkurrenz sichtbarer wird, verleiht der Bund mit dem Deutschen Kurzfilmpreis bereits seit mehr als 50 Jahren die bedeutendste und höchstdotierte Auszeichnung in diesem Filmbereich. „Für den Kurzfilm und die Filmkunst insgesamt gilt: Sie ist avantgardistisch im besten Sinn, sie darf unbequem sein und sie gehört zum kritischen Korrektiv gesellschaftlicher Entwicklungen. Auch deshalb deckt unsere Filmförderung die ganze Vielfalt filmischen Schaffens ab und gilt nicht nur den großen Produktionen.“

Webseite von Maria Texeira: http://www.mariatrigo.com/animation/

Grütters: „Weit mehr als ein Sprungbrettformat“

Anlässlich der Verleihung der Deutschen Kurzfilmpreise 2019 in der Elbphilharmonie Hamburg hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters mehr Anerkennung für diese besondere künstlerische Form gefordert. „Der Kurzfilm verlangt seinen geistigen Schöpfern geradezu einen Tunnelblick für das Wesentliche ab“, erklärte sie vorab.

„Er ist weit mehr als ein Sprungbrettformat, in dem sich der Filmnachwuchs seine Sporen verdient – das beweisen die Gewinnerinnen und Gewinner, die wir heute Abend für ihr außergewöhnliches Schaffen mit dem Deutschen Kurzfilmpreis auszeichnen.“

Damit diese eigenständige Kunstform neben der Blockbuster-Konkurrenz sichtbarer wird, verleiht der Bund mit dem Deutschen Kurzfilmpreis bereits seit mehr als 50 Jahren die bedeutendste und höchstdotierte Auszeichnung in diesem Filmbereich. „Für den Kurzfilm und die Filmkunst insgesamt gilt: Sie ist avantgardistisch im besten Sinn, sie darf unbequem sein und sie gehört zum kritischen Korrektiv gesellschaftlicher Entwicklungen. Auch deshalb deckt unsere Filmförderung die ganze Vielfalt filmischen Schaffens ab und gilt nicht nur den großen Produktionen.“

Stellvertretend für die Kulturstaatsministerin hat der Amtschef der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Günter Winands, die Preise für herausragende Leistungen bei der Produktion von Kurzfilmen verliehen. Insgesamt 275.000 Euro an Prämien erhielten die Gewinnerinnen und Gewinner des Abends. Die Preisverleihung wurde in Zusammenarbeit mit der Hamburg Media School (HMS) ausgerichtet.

Die Auszeichnung für den besten Spielfilm von mehr als 10 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit ging an Hannes Schilling für den Film „Der Proband“.

Die goldene Lola in der Kategorie Spielfilm bis 10 Minuten Laufzeit gewann Jürgen Heimüller für den Film „Die letzten fünf Minuten der Welt“.

In der Kategorie Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit wurde Manuel Abramovich für „Blue Boy“ ausgezeichnet.

Für den besten Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit erhielt Maria Teixeira den Deutschen Kurzfilmpreis für ihren Film „Inside me“.

In der Kategorie Experimentalfilm bis 30 Minuten Laufzeit konnten Clara Winter und Miguel Ferráez mit ihrem Film „Wir sprechen heute noch Deutsch“ die goldene Lola gewinnen.

Den Sonderpreis des Deutschen Kurzfilmpreises erhielten Sarah Schreier, Stefan Gieren und Florian Kunert für den Film „Fortschritt im Tal der Ahnungslosen“.

Weitere Nominierungen neben den Preisträgerfilmen erhielten „Dorotchka“ von Olga Delane, Linda Matern und Frank Müller (Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit), „32-Rbit“ von Victor Orozco Ramirez (Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit) sowie „Die Tinte trocknet nicht“ von Felix Herrmann (Experimentalfilm bis 30 Minuten Laufzeit).

Die Gewinner/-innen der Kurzfilmpreise bekommen je eine Prämie von 30.000 Euro. Eine Nominierung ist mit 15.000 Euro Prämie verbunden, die auf die Auszeichnungsprämie angerechnet wird. Die Prämie für den Sonderpreis beträgt 20.000 Euro.

Die Prämien sind zweckgebunden zu verwenden für die Herstellung, Projektentwicklung oder -vorbereitung eines neuen Films mit künstlerischer Qualität.

Neben der Auszeichnung mit den damit verbundenen Prämien qualifizieren sich die Gewinnerfilme in den Kategorien Spielfilm bis 10 Minuten Laufzeit, Spielfilm von mehr als 10 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit, Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit und Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit automatisch für das Auswahlverfahren zu den Oscars. Zudem erhalten alle Filme, die nominiert oder ausgezeichnet wurden, Punkte für das Referenzfördersystem der Filmförderungsanstalt.

https://www.deutscher-kurzfilmpreis.de/dkfp/pressemitteilungen/gruetters-weit-mehr-als-ein-sprungbrettformat–1694914

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