15. August 2018 Johannes Wolters

Die INDAC Kritik von Michaela Müller zu Disneys „Christopher Robin“

Liebenswert naiver Film für Kindgebliebene. Christopher Robin wird erwachsen … Internat, Tod des Vaters, Liebe, Krieg, Arbeit. Er verlernt die Gegenwart wertzuschätzen und vergisst, dass es wichtigeres gibt als die Arbeit. Sein Familienleben steht schon fast am Abgrund, da verirrt sich Puuh der Bär nach London und bringt Christopher Robin zurück in die sorgenfreie Welt voller Freude und Gelegenheiten.

Michaela Müller

Ich finde „Christopher Robin“ sehr schön gemacht. Er ist etwas albern, sehr naiv und erinnert mich stark daran wie meine Mutter mit mir vor dem Einschlafen Bilderbücher gelesen hat.
Allerdings frage ich mich, für wenn der Film gemacht ist. Vielleicht für Kinder mit Eltern, die ihnen erklären, was sie sehen und sich darum bemühen gemeinsam mit ihnen das Gesehene zu deuten. Aber ob Kinder sich selbst oder ihre Eltern mit dem Erwachsenen Christopher Robin identifizieren können? Ob der Einstieg in den Film für kleine Kinder nicht zu „schwer“ ist …
Oder ist der Film gar nicht für Kinder? Sondern für Erwachsenen die mit Winnie Puuh aufgewachsen sind und ihn dann vergessen haben..?

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