3. August 2018 Johannes Wolters

Die INDAC Kritik von Rike Trunzer zu Christopher McQuarries „Mission: Impossible FALLOUT“

Als ich das las, dachte ich sofort: Moment einmal: Mission Impossible 6?

Bei dieser Zahl kann einem schon der Gedanke kommen, ob die Welt wirklich einen sechsten Teil braucht. Und um genauso rasant auf den Punkt zu kommen, wie es die Aktion in Fallout tut, ja die Welt braucht definitiv einen sechsten Teil von Mission Impossible.

Mission Impossible 6 – Fallout ist für mich, trotz der ganzen neuen Technik, die zum Einsatz kommt, im Grunde doch ein absolut klassischer Spionage-/ und Agentenfilm, der den Fans alles liefert, was man sich von diesem Genre erwartet:

  • Die Welt steht aufgrund einer nuklearen Bedrohung kurz vor dem Abgrund
  • Männer rennen über Häuserdächer
  • Nachrichten zerstören sich selbst nach 5 Sekunden
  • Wilde Verfolgungsjagten mit schnellen Autos durch viel zu enge Gassen
  • Männer die an Helikoptern hängen
  • Große, beeindruckende instrumentale Arrangements
  • Bösewichte, die einfach nicht kleinbeigeben wollen
  • Ein Held, der trotz aller Widrigkeiten nie aufgibt und für sein Land und/oder Recht und Gerechtigkeit alles gibt

… und natürlich trägt Tom auch im sechsten Teil keinen Helm beim Motorradfahren.

Das hört sich nun so an, als hätte man das doch schon hundertfach genau so gesehen.

Doch kann man das überhaupt oft genug sehen?

Im Grunde geht es in allen großen Spionage-/ und Agentenfilmen genau darum:

Bösewicht will böses tun und der Gute versucht Ihn daran zu hindern. Ende der Storyline.

Und trotzdem lieben so viel, genauso wie ich dieses Genre. Denn ein gut gemachter Agentenfilm ist unterhaltsam und bringt einfach Spaß.

Mission Impossible bietet unglaubliche 147 Minuten geballte Aktion, die einen an den Kinosessel fesselt und einen verzückt am Strohhalm ziehen lässt, während man sich das nächste Gummibärchen angelt, ohne den Blick nur eine Sekunde von der Leinwand zu nehmen.

Christopher McQuarrie ist mit Mission Impossible 6 – Fallout eine moderne Adaption eines klassischen Spionagefilms gelungen. Er schafft es gekonnt, die urklassischsten Elemente eines Agentenfilms in eine moderne Umgebung zu transportieren und zu übersetzen, ohne dabei altbacken oder aufgesetzt zu wirken.

Mein Fazit:

Rike Trunzer

An alle, die bei Spionagefilmen gelangweilt gähnen und ständig nur die Stoyline kritisieren, lasst es lieber bleiben, Ihr werdet den Film nicht genießen können und nur an der Storyline herumkrikeln.

Aber ich hatte eine großartige Zeit und frage mich definitiv nicht mehr, ob es wirklich einen sechsten Teil von Mission Impossible braucht – ich finde ein siebter Teil ist auch noch drin!

Mission Impossible 6 – Fallout ist für alle Bond Fans und Liebhaber gepflegter Aktion ein absolutes Muss!

Rike Trunzer

http://www.rike-trunzer.de/

 

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