30. Mai 2019 Johannes Wolters

Die INDAC – Kritik von Uwe Flade zu „Godzilla 2 King of the Monsters“

Wie die Weltwirtschaft scheint auch Hollywood an eine Wachstumsgrenze zu kommen: Das Konzept des noch grösser, krasser, lauter, mehr Monster, mehr Monster Battles, mehr Zerstörung der Welt geht in Godzilla II: King of the Monsters irgendwie nicht mehr auf. Ausgelaugt freut sich der Zuschauer über die menschlichen Gesichter, die zwischen den überdimensionalen Katastrophen – leider recht humorlos – miteinander reden. Lustig wirds erst in der politischen Konnotation, wenn Washington und das weisse Haus nicht nur brennt, sondern gleichzeitig überschwemmt und von Monstern attackiert wird. Die USA Gründungsstadt Boston (und mit ihr wohl symbolisch der American Dream) erleidet die totale Auslöschung. Bei den überdimensionalen Bildern bleibt leider auch die holprige Familiengeschichte zwischen Stranger Things Star Millie Bobby Brown, Vera Famiga und Kyle Chandler auf der Strecke. Mein Fazit: Leidlich unterhaltsamer Effekt Showoff, bei dem oft einfach zuviel Monster, Staub, Wasser und Explosionen gleichzeitig im Bild sind.
Viele Grüsse
Uwe Flade

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