2. April 2018 Johannes Wolters

Die INDAChs Kritik von Peter Völker zu Disneys „Das Zeiträtsel – A Wrinkle in Time“

Rätselhaft! Rätselhaft! Wie der Titel es ankündigt, so bleibt der ganze Film: rätselhaft. Wunderschöne Effekte, Darsteller der Extra-Klasse, technisch perfekte Musik und Geräusche bringen dennoch keine Geschichte auf die Beine, die fesselt oder einen „bereichert“ aus dem Kino gehen lässt. Ein bisschen Avatar, ein bisschen Einstein, ein bisschen Physik, wie sie sich Klein-Moritz zusammenfantasiert. Und im Mittelpunkt stehen natürlich der vermisste Vater, die Werte der Familie, das Vertrauen, das immer wieder betont wird – ohne geht es wohl nicht bei den Amis.
Man muss sich einmal vorstellen: Jede der 100 Milliarden Galaxien mit jeweils wiederum mindestens 100 Milliarden Sternen, die von noch mehr Planeten umkreist werden – da wird ein gemobbter und traurig-pubertierender Teenie natürlich den Papa, den Super-Physiker, finden. Und dann ist alles gut.
Ich trauere den alten, kitschigen, aber faszinierenden Filmen mit dem Disney-Touch nach, die aber Herz hatten und ziehe sie dem effektüberladenen Quatsch vor… Sorry! Ich bin eben Old-School.

Peter Völker (indac)

 

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