5. Dezember 2018 Johannes Wolters

Die Preisträger der Auszeichnungen der Deutschen Akademie für Fernsehen 2018 sind:

Preisverleihung Deutsche Akademie für Fernsehen (DAfF), Kino Babylon, Berlin, 30. November 2018
Foto: ShamrockMedia©Norbert Kesten für DAfF
Die DAfF wählt alljährlich gemeinschaftlich die herausragenden Leistungen in deutschen Fernseh- und Streamingproduktionen und zeichnet sie in 21 Kategorien aus. Im sechsten Jahr des Branchenevents lud die bundesweit organisierte Akademie zum ersten Mal nach Berlin ein. Zuvor fanden Fachtagung und Preisverleihung in Köln statt.
BEGRÜNDUNGEN DER NOMINIERUNGSKOMMISSIONEN
FÜR DEN PREIS DER DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR FERNSEHEN 2018
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VFX/ANIMATION
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GEWINNER: „BABYLON BERLIN“, VFX/Animation: Robert Pinnow
Begründung der Nominierung: Dem VFX Team unter Leitung von Robert Pinnow gelingt es überaus überzeugend, bekannte Berliner Orte – wie das Rote Rathaus, Alexanderplatz und vieles mehr – visuell beeindruckend in das verruchte aber in der Realität längst verschwundene Berlin der zwanziger J ahre zu integrieren. Das ist keine leichte Aufgabe. Doch genau diese Herausforderung wurde von Robert Pinnow und Team mit großer Bravour gemeistert. So sind ganze Landschaften, Züge und sogar Darsteller digital am Computer erschaffen worden, um die atmosphärisch dichte Serie zu perfektionieren.
Absolut herausragend, eine großartige Leistung!
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ebenfalls nominiert:
„BAD BANKS“, VFX/Animation: Igor Majdandzic
Begründung der Nominierung: Das Team um VFX Supervisor Ig or Majdandzic etabliert mit der Deutschen Global Invest einen fiktiven Banken – Player in der realen Frankfurter Skyline mit einem visuell und architektonisch hervorstechenden Tower. Auch das fiktive Städteplanungsprojekt Leipzig 2025 wurde ausschließlich vi suell und virtuell erschaffen. Ebenso wurden unzählige Einstellungen digital bearbeitet und mit Elementen ergänzt, um die atmosphärische Spannung der Serie erfolgreich zu steigern und zu unterstützen.
Eine hervorragende Leistung!
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„DARK“, VFX/Animation: Sven Pannicke
Begründung der Nominierung: Sven Pannicke und seinem Team gelingt es, in „Dark“ visuell vielschichtig und abwechslungsreich die düstere Atmosphäre der Serie über mehrere unter sc hiedliche Zeitebenen: 1953 – 1986 – 2019 – 2052 zu erzählen. Jede Zeitebene ist von einer eigenen visuellen Handschrift geprägt und durch eine gekonnte Detailarbeit gelingt es, in den einzelnen Szenen den düsteren Spannungsfaktor der Serie
signifikant zu erhöhen und auf ein internationales Level zu heben.
Große Klasse! Eine wirklich gute Arbeit
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Hier alle Gewinner auf jeden Blick:
  1. Bildgestaltung:
    Nikolaus Summerer | Dark
  2. Casting:
    Anja Dihrberg | Bad Banks
  3. Dokumentarfilm:
    Katja Fedulova & Calle Overweg | Drei Engel für Russland – Glaube, Hoffnung, Liebe
  4. Drehbuch:
    Dorothee Schön | Kästner und der kleine Dienstag
  5. Fernseh-Journalismus:
    Stephan Lamby & Egmont Koch | Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl
  6. Fernsehunterhaltung:
    Maren Kroymann & Philipp Käßbohrer & Matthias Murmann | Kroyman
  7. Filmschnitt
    Janina Gerkens | Die Freibadclique
  8. Kostümbild:
    Pierre-Yves Gayraud | Babylon Berlin
  9. Maskenbild:Heiko Schmidt & Kerstin Gaecklein & Roman Braunhofer (Special Effects Maske) | Babylon Berlin
  10. Musik:
    Tom Tykwer & Johnny Klimek | Babylon Berlin
  11. Produktion:
    Lisa Blumenberg | Bad Banks
  12. Redaktion/Producing:
    Caroline von Senden & Alexandra Stain & Andreas Schreitmüller & Uta Cappel | Bad Banks
  13. Regie:
    Hans-Christian Schmid | Das Verschwinden
  14. Schauspieler-Hauptrolle:
    Barry Atsma | Bad Banks
  15. Schauspieler–Nebenrolle:
    Albrecht Schuch | Bad Banks
  16. Schauspielerin-Hauptrolle:
    Petra Schmidt-Schaller | Eine gute Mutter
  17. Schauspielerin–Nebenrolle:
    Désirée Nosbusch | Bad Banks
  18. Stunt:
    Dani Stein | Babylon Berlin
  19. Szenenbild(2Auszeichnungen):
    Albrecht Konrad | Gladbeck    UND
    Udo Kramer | Dark
  20. Tongestaltung:
    Patrick Veigel (Ton) & Florian Beck (Mischung) | Das Verschwinden
  21. VFX/Animation:
    Robert Pinnow | Babylon Berlin
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