4. November 2018 Johannes Wolters

Dok Leipzig 2018: Hier die Gewinnerfilme mit Animationsanteil

Alle Preisträger finden sich hier: https://www.dok-leipzig.de/de/festival/wettbewerbe/preistraeger

Im Internationalen Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm wurde Egg von Martina Scarpelli als bester Animationsfilm geehrt. Die Gewinnerfilme können sich nun direkt für den OSCAR® qualifizieren (in den Kategorien ‚Short Film‘ bzw. ‚Documentary Short Subject‘), sofern sie die formalen Kriterien der Academy erfüllen.

Jurybegründung

Dieser Film verbindet eine großartige Innovation in der Form mit spannendem Geschichtenerzählen und einem echten Einblick in die menschliche Psychologie. Wir haben schon viele Dokumentarfilme über dieses Thema gesehen, aber dieser erlaubt einen tieferen Einblick. Er besitzt eine Ästhetik, die perfekt zum Thema passt. Er ist herausfordernd und höchst erinnernswert.

Originaltitel: Egg
Land: Frankreich, Dänemark
Jahr: 2018
Sprache: englisch
Untertitel: französisch
Laufzeit: 12 min.
Technik: 2D Digital, 3D Digital
Regie: Martina Scarpelli
Produktion: Miyu Productions
Schnitt: Albane du Plessix, Martina Scarpelli
Animation: Martina Scarpelli, Emmanuel Lantam, Timon Chapelon, Annalea Hartelius, Sarah Rothenberger, Marta Dziedzic, Joel Stenback, Laura Konradi Brodersen, Maria Sandvig Nielsen, Emma Vasile
Musik: Amos Cappuccio, Sofie Birch

Internationaler Wettbewerb Kurzfilm: Lobende Erwähnung

Lobende Erwähnung Internationaler Wettbewerb Kurzfilm

Karina Paciorkowska für den Film You Are Overreacting Nie masz dystansu (Polen 2017)

Jurybegründung

Für einen Film, der sich auf spielerische und zugleich herausfordernde Art mit einer der wichtigsten Fragen unserer Zeit beschäftigt. Er vermeidet die Naivität einiger anderer eingereichter Filme und sorgt nicht nur für einen beeindruckenden optischen Auftritt, sondern er verwendet auch lebensechte Interviews mit schockierendem Effekt. Obwohl er nur 4 Minuten lang ist, bleibt er lange im Gedächtnis haften.

Originaltitel: Nie masz dystansu
Land: Polen
Jahr: 2017
Sprache: polnisch
Untertitel: englisch
Laufzeit: 4 min.
Technik: Drawn
Regie: Karina Paciorkowska
Produktion: Agata Golańska
Animation: Karina Paciorkowska

Die Goldene Taube im Next Masters Wettberwerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm ging an die dänische Produktion Escapar, the Recurring Dream Escapar, el sueño recurrente von Barbara Bohr.

Next Masters Wettbewerb Kurzfilm Goldene Taube

Goldene Taube Next Masters Wettbewerb Kurzfilm

Jurybegründung

Der Next Masters Wettbewerb würdigt und unterstützt unkonventionelle Arbeiten, die die Grenzen des Kinos als Medium herausfordern. Ganz im Sinne dieses Wettbewerbs haben wir uns dazu entschlossen, die Goldene Taube im Next Masters Wettbewerb für Kurzfilme einem kraftvollen Film zu verleihen, in dem ein komplexes, filmisches Konzept zu einem emotionalen Inkubator einer tiefen menschlichen Erfahrung von Heilung und Versöhnung wird. Auf einer fließenden Grenze zwischen einer traumatischen Vergangenheit und einer Gegenwart im Exil, zwischen Erinnerung und Traum, Psychodrama und Poesie, enthüllt der Film das tiefe Band zwischen Mutter und Tochter und erzählt von dem wichtigen Vermögen, unsere Menschlichkeit inmitten von gewalttätigen, repressiven politischen und geschichtlichen Umständen zu bewahren.

ESCAPAR – Teaser

ESCAPARTeaser til afgangsfilmen ESCAPAR, den tilbagevendende drøm.Eleverne bag: Instruktør Barbara Bohr, Fotograf Stephanie Stål Axelgård, Klipper Allan Funch, Tonemester Andreas Sandborg, Production designer Mina Lejbølle

Gepostet von Den Danske Filmskole am Mittwoch, 7. Juni 2017

Originaltitel: Escapar, el sueño recurrente
Land: Dänemark
Jahr: 2017
Sprache: spanisch
Untertitel: englisch
Laufzeit: 28 min.
Regie: Barbara Bohr
Produktion: National Film School of Denmark
Kamera: Stephanie Stål Axelgård
Schnitt: Allan Funch
Animation: Michael Jarberg
Ton: Andreas Sandborg
Musik: Michael Rexen

Insgesamt wurden beim diesjährigen Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig 22 Preise in einem Gesamtwert von mehr als 78.000 Euro vergeben, darunter sieben Goldene Tauben.

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