21. Juli 2018 Johannes Wolters

Hier die INDAC Kritik von Janine Heine zu Marvels „Ant-Man & The Wasp“

Janine Heine

Der nächste Film aus dem Marvel Cinematic Universe nach „Infinty War“ steht vor der Tür. „Ant-Man & The Wasp“ spielt zeitlich vor den Geschehnissen seines Vorgängers und unterscheidet sich auch in seiner Stimmung vollkommen von eben jenem. Wo „Infinity War“ noch eine ernstere Story liefert, sticht der zweite Ant-Man Film durch eine sehr leichte Handlung mit überwiegenden Humor heraus.

Nach den Ereignissen aus „The First Avenger: Civil War“ steht Paul Rudd als Scott Lang unter strengem Hausarrest, eine Fußfessel berichtet über seinen genauen Aufenthalt und somit erschwert sich seine neue Mission immens, Hopes Mutter aus dem Quantum Realm, zu befreien. Doch nicht nur das FBI ist Scott, Hope und Hank auf den Fersen, auch der „Geschäftsmann“ Sonny Burch schafft es, ihnen immer wieder dazwischen zu funken. Der Hauptantagonist jedoch ist Ghost, die ihre ganz eigenen Pläne bezüglich der Quantum Energie hat.

An den Effekten und der Cinematography lässt sich nicht meckern, der zu erwartende Marvel Standard wird eingehalten, wenn nicht sogar teils übertroffen.
Besonders die Szenen, in denen geschrumpft oder gewachsen wird, machen beim Anschauen wirklich Spaß. Das 3D erscheint hierbei sinnvoller als in anderen Filmen und wurde sehr gut umgesetzt. Ob es wirklich nötig ist, sei mal dahin gestellt, aber funktionieren tut es in diesem Film alle mal und wem es möglich ist, sollte es sich nicht entgehen lassen.
Die Handlung ist leider etwas seicht und vorhersehbar geraten, jedoch überzeugen die Schauspieler und ihre Chemie dermaßen, dass ich es nicht als großen Kritikpunkt sehe. Der Film unterhält und sorgt für etliche witzige Momente, ohne zu albern zu wirken. Einziges Problem sind die drei unabhängig argierenden Gegner, von denen zwei immer wieder kurz auftauchen,stören und bis zum nächsten Mal wieder verschwinden, in der Zeit hätte man sich auch mit dem Hauptplot beschäftigen oder auf Ghost als Antagonistin konzentrieren können, die an sich sehr interessant gestaltet war, jedoch durch nicht genutzte Möglichkeiten, in Bezug auf den Charakter etwas blass wirkte.

Wie erwähnt, es sind vor allem die sympathischen Protagonisten, die den Film tragen und nicht die eigentliche Handlung. Wer bereit ist sich darauf einzulassen, wird mehr als zufrieden aus dem Kino kommen.

Janine Heine, Frankfurt

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