26. Oktober 2017 Johannes Wolters

Die INDAChs Kritik von Jale Cengil zu Marvels THOR – TAG DER ENTSCHEIDUNG

Was für ein epischer Titel: Ragnarök. Der Begriff stammt aus der nordischen Mythologie und behandelt das Schicksal oder die Geschichte und den Untergang der Götter.

Ein Untergang, aus dem gleichzeitig aber auch etwas Neues hervorgeht. Vier Jahre nach dem zweiten Teil der Thor-Reihe („Thor: The Dark World“, 2013) kommt nun, am 31.10.2017, der dritte Teil „Thor: Tag der Entscheidung“ (Originaltitel „Thor: Ragnarok“) in die deutschen Kinos. Ein neuer Film, ein neuer Regisseur, eine neue Umsetzung – „Thor: Tag der Entscheidung“ steckt, trotz dramatischer Handlung, voller heiterer Überraschungen. Hela (Cate Blanchett), die Göttin des Todes, kehrt zurück nach Asgard, um sich an denen zu rächen, die sie einstmals ausgestoßen hatten. Dabei spielt ihre Vergangenheit und ihre Beziehung zu jenem Ort und zu Odin (Anthony Hopkins) eine wichtige Rolle. Thor (Chris Hemsworth), schafft es nicht, sie in einem Kampf zu besiegen, denn Hela zerstört dabei nicht nur seinen Hammer, sie verbannt ihn auf einen Planeten am anderen Ende des Universums. Während sie in Asgard nun die Herrschaft und Kontrolle an sich reißt und sich holt, was sie will, versucht Thor einen Weg zu finden, in seine Heimat zurückzukehren und sie aufzuhalten. Dabei trifft er auf überraschende Weise den – mittlerweile sprechenden – Hulk (Mark Ruffalo), sowie Valkyrie (Tessa Thompson), eine Kriegerin aus Asgard, die ebenfalls auf dem Planeten gestrandet, versucht, ein traumatisches Ereignis in ihrem Leben zu verdrängen. Gemeinsam gelingt es ihnen zwar nach Asgard zurückzukehren, doch Hela ist eine äußerst machtvolle Gegnerin. Und obgleich Thor ohne seinen Hammer eher seltsam und entkräftet erscheint, erinnert ihn der Verlust doch auch an seine wahren Fähigkeiten.

Taika Waititi (5 Zimmer Küche Sarg, 2014) ist hier nicht nur Regisseur, sondern auch Schauspieler. Er übernimmt die Rolle der digital animierten Figur – „Korg“. Dem Film fehlt es an Humor keinesfalls. So schafft es selbst die Todesgöttin Hela zum Beispiel, das Publikum zum Lachen zu bringen, kurz bevor sie die sich ihr verweigernden Krieger mühelos tötet. Ob die Lustigkeit nun passend ist oder nicht- die Sci-Fi-Komödie „Thor: Tag der Entscheidung“ ist voll von unglaublich kreativen Schauplätzen und starken Charakteren. Zwar einfältig unterhaltsam, doch visuell fantastisch

Jale Cengil

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