22. August 2019 Johannes Wolters

Lola goes VFX: Deutscher Filmpreis künftig auch für visuelle Effekte und Animation – Stellungnahme von Denis Behnke und Jan Burda, Vorstandsmitglieder der deutschen Filmakademie

Seit Jan Burda und ich 2018 in den Vorstand der Deutschen Filmakademie e.V. aufgenommen wurden, haben wir angefangen die Vorstandsmitglieder und anschließend die Mitglieder von einer LOLA für „Beste visuelle Effekte und Animation“ zu überzeugen.

Wir erhoffen uns dadurch eine größere Wahrnehmung innerhalb und auch außerhalb der Akademie, sowie eine entsprechende Wertschätzung unserer digitalen Kunst.

Unsere Sektion hat sich zudem darauf geeinigt auch die Animation zu involvieren, wodurch es auch möglich sein wird, herausragende Einzelleistungen im abendfüllenden Animationsfilms auszuzeichnen.

Die letzte Entscheidung lag dann beim Staatsministerium für Kultur und Medien (BKM), welches jetzt  gemeinsam mit der Deutschen Filmakademie eine offizielle Pressemitteilung dazu herausgegeben hat.

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir bereits 2020 unser angestrebtes Ziel erreicht haben, und möchten uns bei allen Mitarbeitern der Deutschen Filmakademie, dem Vorstand, den Mitgliedern und dem BKM herzlich für die tolle Unterstützung bedanken.

Wir sind schon sehr gespannt, wer zum siebzigjährigen Jubiläum des Deutschen Filmpreises am 24.04.2020 die LOLA für „Beste visuelle Effekte und Animation“ in den Händen halten wird?!

Liebe Grüße,

Denis & Jan

Vorstand Sektion VFX

Deutsche Filmakademie e.V.

 

Hier die offizielle Pressemitteilung

22.08.2019

Deutscher Filmpreis künftig auch für visuelle Effekte und Animation

Von 2020 an wird Kulturstaatsministerin Monika Grütters den Deutschen Filmpreis erstmals auch für herausragende Einzelleistungen in der neuen Kategorie „Beste visuelle Effekte und Animation” vergeben. Dies hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gemeinsam mit der Deutschen Filmakademie (DFA) beschlossen. „Visuelle Effekte (VFX) gehören inzwischen zum Standardrepertoire erfolgreicher Filmproduktionen und werden immer wichtiger“, sagte Grütters. „Deutsche Firmen sind in diesen Technologien international sehr gefragt. Mit einer neuen Preiskategorie beim Deutschen Filmpreis wollen wir diese Leistung würdigen und so dem VFX-Bereich insgesamt eine größere öffentliche Aufmerksamkeit verschaffen. Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld von 10.000 Euro soll außerdem einen finanziellen Anschub für VFX-Innovationen ‚Made in Germany‘ ermöglichen.“

Der Präsident der Deutschen Filmakademie, Ulrich Matthes, erklärte: „Es freut mich sehr, dass wir gemeinsam mit der Kulturstaatsministerin im kommenden Jahr einen neuen Preis ausloben dürfen. Wer in den vergangenen Jahren aufmerksam die Produktion deutscher Kinofilme verfolgt hat, konnte sich von der künstlerischen Leistung der VFX-Kolleginnen und -Kollegen überzeugen. Auch ihren technischen Fähigkeiten ist es zu verdanken, dass wir in fremde, magische Welten eintauchen. Es ist für uns ein Gewinn, dass diese Arbeit nun durch den Deutschen Filmpreis eine entsprechende Würdigung erfährt.”

Verliehen werden die Lolas in Gold, Silber und Bronze am 24. April 2020 im Berliner Palais am Funkturm.

Der Deutsche Filmpreis ist mit Preisgeldern von rund drei Millionen Euro die höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Finanziert wird er aus dem Etat der Kulturstaatsministerin. Die Einzelpreise in den verschiedenen Kategorien werden nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von der Staatsministerin vergeben.

Die Verleihung ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.deutscher-filmpreis.de

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