16. November 2019 Johannes Wolters

PRESSEMELDUNG zur Fernsehausstrahlung, 19. November auf ARTE: „KLEINE GERMANEN“ von Mohammad Farokhmanesh und Frank Geiger

Nachdem der Kinofilm KLEINE GERMANEN bereits Anfang des Jahres medial große Wellen schlug (mit Beiträgen u.a. bei heute-journal, Deutsche Welle) freuen wir uns nun auf die kommende Fernsehausstrahlung am 19. November 2019 auf dem deutsch-französischen Sender arte zur Primetime um 20:15 Uhr.

Der animierte Dokumentarfilm erzählt die Geschichten von Kindern, die in einem rechten, neonnazistischen Umfeld aufwachsen. Mit seiner brisanten und in der heutigen Zeit besonders akuten Thematik ist KLEINE GERMANEN unser Beitrag Aufklärungsarbeit zu leisten und wir hoffen, mit dieser Fernsehausstrahlung die Bedeutsamkeit des Themas innerhalb unserer Gesellschaft noch präsenter zu machen.

Regie führten Mohammad Farokhmanesh und Frank Geiger, von denen in Zusammenarbeit mit Armin Hofmann auch das Drehbuch stammt. Des Weiteren fungierten die drei gemeinsam mit Ali Samadi Ahadi als Produzenten.

Der Film wurde gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) und der Film- und Medienstiftung NRW, dem Filmfonds Wien, MFG Filmförderung Baden-Württemberg, der Creative Europe MEDIA und der FISA – Filmstandort Austria.

KLEINE GERMANEN macht in einer ungewöhnlichen Verbindung aus Dokumentar- und Animationsfilm auf ein kaum aufgearbeitetes Problem unserer Gesellschaft aufmerksam, das mit Blick auf die rechten Gewaltausschreitungen der letzten Zeit aktueller denn je ist: Kinder, die in einem demokratiefeindlichen Umfeld aufwachsen und nach dogmatischen Prinzipien rechtsextremer Ideologie erzogen werden.

Der Dokumentarfilm blickt aber auch über die traditionellen Strukturen rechtsextremer Gruppierungen hinaus in einen Teil unserer Mittelstandsgesellschaft, der immer stärker von rechtspopulistischen Strömungen geprägt ist – und konfrontiert den Betrachter mit Protagonisten, die ihre Kinder im Geist einer demokratiefeindlichen Welt erziehen. Die Animationsgeschichte zieht sich als „roter Faden“ durch den Film und erzählt das tragische Leben der persönlich betroffenen Elsa nach: Als Kind hat sie mit dem geliebten Opa Soldat gespielt. Mit ausgestrecktem rechtem Arm hat sie „Für Führer, Volk und Vaterland!“ gerufen und war ganz stolz darauf. Heute blickt sie auf eine Kindheit zurück, die auf Hass und Lügen gebaut war und versucht zu verstehen, was diese Erziehung aus ihr und ihren eigenen Kindern gemacht hat.

„KLEINE GERMANEN ist ein Film, der zu Diskussionen anregen soll. Er thematisiert die Gefährdung von Kindern und Jugendlichen durch rechtsextremistische Indoktrination. Die dokumentarischen Sequenzen und Interviews sind bewusst assoziativ mit der nacherzählten Animationsgeschichte verbunden worden, so dass gerade jüngere Zuschauer über die visuelle Ebene einen besseren Zugang zu diesem Thema bekommen.“, Little Dream Pictures

„Rechtsextremismus, Nationalsozialismus und Antisemitismus sind in unserer Gesellschaft einem andauernden Diskurs unterworfen, für den Kinder und Jugendliche besonders behutsam sensibilisiert werden müssen – im Schulunterricht, aber auch außerhalb des Klassenzimmers. KLEINE GERMANEN ist ein Dokumentarfilm, der mit der Verknüpfung von Interviews und Animationsgeschichte erzählerisch wie auch optisch außergewöhnlich eine Auseinandersetzung mit diesem nach wie vor brandaktuellen Thema fördern will.“, Little Dream Entertainment

Fernsehausstrahlung: 19. November 2019, 20:15 Uhr auf arte

www.littledream-entertainment.com/filme/kleinegermanen/

 

 

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