25. August 2021 Johannes Wolters

Berlin: Anne Benner / Graumalerei – Soloausstellung „100 Tage Regenwetter“ animated video installation 25.8. – 09.09.2021

Anne wrote:

Today my new solo show opens! If you’re in Berlin come by anytime in the next 14 days between 16 and 20h – there’ll be tea and whisky for you and the chance to see my new video installation in your very own version. x
Solo exhibition
Anna Benner
„100 Tage Regenwetter“
animated video installation
10 min random loop & 20 min loop
25.8. – 09.09.2021
16h-20h daily (there’s no particular Vernissage day but I’ll have a whisky and/or tea ready for each and every visitor! I can also open by appointment via graumalerei@gmail.com)
graumalerei
Reuterstr 82, 12053 Berlin
After first outings at graumalerei in 2017, at the Festival of Animation Berlin FAbdimensional exhibition in 2020 and a stint as an AR Project at Fantoche in 2020, 100 Tage Regenwetter is coming together in its full form in an exhibition at graumalerei this summer. Presented as a viewing experience for one, it will be shown as a 10 minute animated installation of 100 clips. A second 20 minute loop with text will be visible from the street.
What is sadness? Where in the body does it live? Can we accept it as a necessary and important part of our life? How do we recognise the beauty that lies in its expression?
The exhibition explores sadness by looking at the physical actions, the gestures and the rituals of sad periods in life. It consists of a series of 100 scenes of hand drawn animation exploring sadness through moments in time presented without narrative explanation or context. The artwork grapples with the question of how emotions fit into our lives by turning a very private and supposedly shameful feeling into a bold viewing experience.
Sure, time heals all wounds, but sadness is not chronological. That’s why each viewer will experience a slightly different version of the installation with the order of the animation and soundtrack (by Raphael Tschernuth) newly generated for each viewing. The exhibition is set up as an immersive experience to be viewed alone, one person at a time. Through witnessing and experiencing the artist’s idea of sadness, the viewer is invited to reflect about the forms their own sadness takes. In allowing for vulnerability the exhibition shows that there is a place for our full intense emotions.
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Soloausstellung
Anna Benner
„100 Tage Regenwetter“
Animierte Videoinstallation
10 min Zufallsschleife und 20 min Schleife
25.8. – 09.09.2021
16h-20h täglich (& nach Vereinbarung über graumalerei@gmail.com)
graumalerei
Reuterstr. 82, 12053 Berlin
Nach ersten Auftritten in der graumalerei im Jahr 2017, in der FABdimensional-Ausstellung des Festival of Animation Berlin im Jahr 2020 und als AR-Projekt bei Fantoche im Jahr 2020, wird 100 Tage Regenwetter in diesem Sommer in einer Ausstellung in der graumalerei in seiner vollen Form gezeigt. Die Ausstellung wird als Einzelerlebnis präsentiert und besteht aus einer 10-minütigen animierten Installation mit 100 Clips. Ein zweiter 20-minütiger Loop mit Text wird von der Straße aus zu sehen sein.
Was ist Traurigkeit? Wo im Körper ist sie zu Hause? Können wir sie als einen notwendigen und wichtigen Teil unseres Lebens akzeptieren? Wie können wir die Schönheit erkennen, die in ihrem Ausdruck liegt?
Die Ausstellung erforscht die Traurigkeit, indem sie die körperlichen Handlungen, die Gesten und die Rituale trauriger Lebensabschnitte in den Blick nimmt. Sie besteht aus einer Reihe von 100 handgezeichneten Animationsbildern, die die Traurigkeit anhand von Momenten in der Zeit erforschen und ohne erzählerische Erklärung oder Kontext präsentiert werden. Das Kunstwerk setzt sich mit der Frage auseinander, wie Emotionen in unser Leben passen, indem es ein sehr privates und vermeintlich beschämendes Gefühl in ein mutiges Seherlebnis verwandelt
Sicher, die Zeit heilt alle Wunden, aber Traurigkeit ist nicht chronologisch. Deshalb wird jede*r Betrachter*in eine leicht veränderte Version der Installation erleben, wobei die Reihenfolge der Animation und des Soundtracks (von Raphael Tschernuth) für jede Betrachtung neu generiert wird. Die Ausstellung ist als eine immersive Erfahrung angelegt, die von einer Person allein betrachtet werden kann. Indem der*die Betrachter*in die Vorstellung der Künstlerin von Traurigkeit miterlebt, wird er*sie eingeladen, über die Formen seiner*ihrer eigenen Traurigkeit nachzudenken. Indem die Ausstellung Verletzlichkeit zulässt, zeigt sie, dass es einen Platz für unsere intensiven Gefühle gibt.
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